Ufo sorgt für Flugausfall in Bremen (06.01.2014)

Berichte zum Thema UFO`s, ausserirdisches Leben usw...
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Utopia
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Re: Ufo sorgt für Flugausfall in Bremen (06.01.2014)

#21

Ungelesener Beitrag von Utopia » 8. Januar 2014 17:31

08.01.2014

Diese Seite:
http://www.n24.de/n24/Wissen/Mensch-Nat ... afen-.html
YouTube-Video aufgetauchtSchwebt ein UFO über Düsseldorfs Flughafen?

Ein YouTube-Video zeigt angeblich ein UFO, das über den Düsseldorfer Flughafen fliegt. Wollten Aliens etwa dort landen? Clever wäre es ja schon gewesen: Eine Landebahn hätten die Außerirdischen gehabt.
mit dem Video-Aufruf hatte ich gestern schon mal als Antwort-Beitrag geschrieben -- aber als ich das Datum vom Video gesehen habe, wieder gelöscht.
Nun sehe ich aber, dass auch "Älteres" interessant sein kann in dieser Thematik.

Ich habe deshalb den Link nochmal reingeschrieben.
MfG Utopia

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Re: Ufo sorgt für Flugausfall in Bremen (06.01.2014)

#22

Ungelesener Beitrag von S.E.T.I » 8. Januar 2014 17:36

Hier nun ein Video, welches ich besonders interessant finde und bei meiner Optionalen möglichen "Erklärung" später erörtern werde:

[flv][/flv]

Dazu schon mal vorweg folgendes: Das Helikopter Geräusch das man da hören kann stammt nicht von dem Objekt das gerade gefilmt wird *pfeifen*
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UFO Bremen

#23

Ungelesener Beitrag von S.E.T.I » 8. Januar 2014 18:26

Bei sek 52 sieht man deutlich das dieses Objekt 4 runde enden wie ein fester Körper hat was auch immer das ist:

[youtube][/youtube]
Es handelt sich hierbei um eine Detail-Vergrößerung dieses Videos hier: viewtopic.php?f=12&t=953&start=10#p12070 welches eine Gesamtlaufzeit von 369 Sekunden hat.

Zufällig habe ich nun auch folgendes gefunden:
Auch über Schwerin soll etwas in der Luft gewesen sein.

Nach einem Zwischenfall mit einem nicht identifizierten Flugobjekt in Bremen sind in verschiedenen Orten Norddeutschlands angeblich Ufos gesichtet worden. So berichtete NDR 1 Radio MV am Dienstagmorgen von einem leuchtenden Objekt über Schwerin, das ein Einwohner der Landeshauptstadt entdeckt haben wollte.
Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichte ... -nach-Ufos
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"Bremen-UFO" fast mit Flugzeug zusammen gestoßen

#24

Ungelesener Beitrag von S.E.T.I » 9. Januar 2014 15:45

Heute macht eine weitere interessante Schlagzeile die runde, ein Airline-Passagier aus Bremen berichtet, das diese fast mit dem UFO über Bremen kollidiert wären.
Die Maschine sei nur 15 Sekunden vom Zusammenprall mit dem vermeintlichen Ufo entfernt gewesen sein. „Wir waren auf Kollisionskurs“, soll der Pilot erklärt haben.


Das sagte der österreichische Professor Herbert Kotzab (Uni Bremen) gegenüber Spiegel-Online, er sagte weiter: "das der Pilot daraufhin den 76 Passagieren gesagt haben soll, dass ein Helikopter den Flugweg gekreuzt haben soll."

Die Maschine sei dann 1 Stunde über dem Flughafen in der Luft gekreist, bis diese dann landen konnte. Diese Aussage deckt sich aber nicht mit jener vom Polizeisprecher Nils Matthiesen welcher am Montag noch sagte:
„Zwei Beamte sahen um 18.31 Uhr am Stadionbad am Osterdeich einen hubschrauberähnlichen Gegenstand in rund 300 Meter Höhe. Das Objekt war aber kein Hubschrauber. Geräusche waren nicht wahrzunehmen. Das Objekt hatte starke Scheinwerfer und leuchtete in die Luft."
Ich denke das diese unterschiedlichen Aussagen daher resultieren, das der Pilot den Airline-Passagieren nicht unbedingt gleich sagen wollte das es sich dabei um ein Unidentifiziertes Flugobjekt handle, mit einer solchen Aussage hätte er durchaus für "Wirbel" unter den Passagieren sorgen können, und genau das sollte ein Guter Pilot tunlichst auch vermeiden.

Bei den Ermittlungen zum Ufo über Bremen geht die Polizei mindestens 25 Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Bürger hätten sich per Telefon oder E-Mail gemeldet und über ihre Beobachtung des unbekannten Flugobjekts am Montag berichtet, sagte Polizeisprecherin Kirsten Dambek. "Ich denke, dass noch mehr Hinweise eingehen."

Auch ein Foto sei eingetroffen. Ob es brauchbar sei, stehe noch nicht fest. "Das kann man nicht so schnell auswerten", sagte sie. Bei ihren Ermittlungen arbeitet die Polizei mit der Deutschen Flugsicherung zusammen.
"Ufo" könnte militärischer Testflug gewesen sein

Die Polizei geht zu 90 Prozent davon aus, dass es sich um einen Hubschrauber gehandelt haben muss. Gegen diese These spricht jedoch, dass Hubschrauber einen klar identifizierbaren Lärm machen. Augenzeugen berichteten aber übereinstimmend von einem eher leisen Flugobjekt. Es könnte sich also um einen Helikotper mit Flüster-Rotorblättern gehandelt haben. Nach Angaben von "Radio Bremen" hat die EADS-Tochter Eurocopter eine Technologie zur Serienreife geführt, "die das für die Hubschrauberrotoren so charakteristische Klappern nahezu vollständig unterdrückt".

Ein solcher Helikopter muss auch nicht unbedingt auf den Bildschirmen der Deutschen Flugsicherung erkennbar sein. Denn das hängt ab vom Material des jeweiligen Objekts, beispielsweise durch die Stealth-Technologie. Entscheidend sind auch Größe und Flughöhe des jeweiligen Objekts. Auch könnte es sich im Radarschatten befunden haben.

Recherchen beim Militär kaum möglich

Tatsächlich hat "Radio Bremen" einen Hinweis auf einen militärischen Testflug bekommen. Überprüfen lässt sich das aber nur sehr schwer, weil ein Großteil militärischer Projekte der höchsten Geheimhaltungsstufe unterliegt. Fest steht aber, dass Bremen ein wichtiger Rüstungsstandort ist. So entwickelt etwa Rheinmetall Defence in Bremen Drohnen für militärische Zwecke. Dass das Unternehmen neue Entwicklungen ausgerechnet über dem Stadtgebiet testet, darf eher als unwahrscheinlich gelten.

War es ein "Radar-Engel"?

Warum so viele Medien immer noch behaupten, bzw in deren Artikeln hinzufügen es habe sich wohl um einen sogenannten "Radar-Engel" gehandelt, ist mir schleierhaft. Diese entstehen schließlich nur durch Brechung von Radarsignalen auf dem Radar und werden eben nicht von Fluglotsen und Polizeibeamten visuell beobachtet...

Diese viel zitierte aussage stammt übrigens von dem Mannheimer "UFO-Erforscher" Werner Walter welcherim Gespräch mit der Korrespondentin Christine Cornelius am Montag unter anderem folgende Aussagen machte:
Frage: Sind Sie UFO-müde?
  • Werner Walter: Meine Kollegen und ich haben uns aus dem UFO-Thema zurückgezogen. Wir sind die ersten Ufologen weltweit, die den Hals dicke haben.


Frage: Wieso das?

  • Antwort: Das liegt ganz einfach daran, dass sich alles unendlich wiederholt, bloß in neuen Facetten. Und das ist langweilig.


Frage: Sie sind also genervt von dem Thema, das Sie vorher so fasziniert hat?

  • Antwort: Ganz genau. 40 Jahre lang, aber das ist erloschen, eben weil es keine neuen Facetten gibt, die interessant sind.
Ich Frage mich nun wirklich, warum sämtliche Medien jemanden zitieren, der solche Aussagen macht *grübel* Ist es üblich, das Medien bei anliegenden Fachfragen sich an Leute wenden die ganz offenbar nichts mit dem jeweiligen Thema zu tun haben wollen?

Aus meiner Sicht zeigt diese Aussage nur, das sich die CENAP, wo ja Werner Walter Vorstand ist, sich aus dem "Geschäft" zurückziehen wollen, da Werner Walter diese Aussage ja auch im Namen seiner Kollegen erwähnte.

Insofern wäre es sicher angebracht, das die CENAP dies auf der Homepage auch öffentlich Kund gibt. Es gibt sicher genug andere Organisationen welche den Medien gerne Auskunft geben und auch langjährige Erfahrungen vorweisen können wie zb.: mufon-ces oder die Degufo. Eine weitere aus meiner Sicht kompetente Anlaufstelle für Medienauskünfte wäre sicher auch Exopolitik Deutschland.
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Re: Ufo sorgt für Flugausfall in Bremen (06.01.2014)

#25

Ungelesener Beitrag von Thcok » 9. Januar 2014 16:54

Hallo,
Ich schätze das es was mit dem Millitär zutun hat.
Nen ausserirdisches war es mit sicherheit nicht, die würden da wohl nicht kreuz und quer über Bremen fliegen, Bremen..ts
Lg

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Re: Ufo sorgt für Flugausfall in Bremen (06.01.2014)

#26

Ungelesener Beitrag von nict » 9. Januar 2014 17:19

Thcok » vor 23 Minuten hat geschrieben:Hallo,
Ich schätze das es was mit dem Millitär zutun hat.
Nen ausserirdisches war es mit sicherheit nicht, die würden da wohl nicht kreuz und quer über Bremen fliegen, Bremen..ts
Lg
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Bremen UFO - Polizei wertet Feinradar-Aufnahmen aus

#27

Ungelesener Beitrag von S.E.T.I » 10. Januar 2014 01:34

Das Bremer Ufo hat es nicht nur bundesweit in die Schlagzeilen gebracht, sondern auch international für Furore gesorgt. Wie die Polizei berichtet, gab es nach dem Auftauchen des unbekannten Flugobjekts mehr als 100 Anfragen aus Deutschland und der ganzen Welt. In der Pressestelle seien am Dienstag die Telefone heiß gelaufen. Das Interesse habe von Österreich, Großbritannien, Portugal bis hin nach Japan gereicht.

Aber nun zum Wichtigen Punkt, um das ganze nicht aus dem Zusammenhang zu reißen zitiere ich den gesamten betreffenden Abschnitt:
Bislang seien 25 Hinweise eingegangen. Einige Zeugen seien sehr konkret geworden, bei anderen habe das Ufo eher „fantasievolle Gedanken ausgelöst“, sagte Siemering. Auch einige selbst ernannte Ufologen hätten sich bei der Behörde gemeldet. „Die haben uns dann erzählt, dass sie schon länger gewusst hätten, dass ein Ufo kommt oder dass sie erst kürzlich eines gesehen hätten.“

Die Polizei hofft immer noch auf Foto- und Videomaterial von dem Vorfall. Bislang liege lediglich ein Foto vor. „Das zeigt den Bremer Nachthimmel. Ein Ufo ist darauf nicht zu sehen“, sagte Siemering.

Konkreter wollte der Polizeisprecher nicht werden. „Wir wollen nicht, dass noch mehr über das Ufo spekuliert wird.“ Tags zuvor hatte Siemering noch von Zeugen berichtet, die einen Hubschrauber gesehen haben wollen. Auch eine Drohne war im Gespräch, ausgeschlossen werden konnte unterdessen ein Ballon. „Wir arbeiten mit Experten zusammen“, sagte der Polizeisprecher. Dazu gehören Mitarbeiter der Deutschen Flugsicherung. Sie werten zurzeit Feinradar-Aufnahmen aus, um dem unbekannten Objekt auf die Spur zu kommen.
Quelle Zitat: http://www.weser-kurier.de/bremen/vermi ... 50058.html

Mit dem letzten rot markierten Satz habe ich nun so meine Schwierigkeiten in der Interpretation, ich weiß nämlich nicht was "Feinradar-Aufnahmen" sind, auch Google konnte mir da nicht wirklcih weiterhelfen: [googlesuche]Feinradar-Aufnahmen[/googlesuche]

Weiß von Euch jemand was dazu? Ich möchte nun wissen, ob Feinradar-Aufnahmen "normale" Radardaten sind, oder ob es da einen wesentlichen unterschied gibt, also was sind "Feinradar-Aufnahmen" *grübel*

Diese Frage ist aus meiner Sicht deshalb so wesentlich, weil ja die Flugsicherung im Interview sagte es gab keinen Radarkontakt, also was stimmt nun *innixweiß*
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Re: Ufo sorgt für Flugausfall in Bremen (06.01.2014)

#28

Ungelesener Beitrag von Dikon500 » 10. Januar 2014 15:31

Das sind bessere Radar -Aufnahmen, wie sie nur die Flugsicherung besitzt und sonst nur spezielle Instituten. Das wird natürlich nicht veröffentlicht.

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UFO-Bremen: Die Wahrheit ist immer noch dort draußen

#29

Ungelesener Beitrag von S.E.T.I » 11. Januar 2014 21:01

UFO-Alarm in Bremen: Die Wahrheit ist immer noch dort draußen

Bei gemeinsamen Recherchen zur UFO-Sichtung am Bremer Flughafen stießen Grenzwissenschaft-Aktuell und Exopolitik Deutschland auf Ungereimtheiten und bislang unbekannte Details.

Von Robert Fleischer und Andreas Müller

(Leipzig/Saarbrücken) Kaum eine UFO-Sichtung der vergangenen Jahre hat in Deutschland für derart viel Aufsehen gesorgt wie die Sichtung eines seltsamen Objektes am Abend des 6. Januar über dem Flughafen Bremen. Auf Grund der zahlreichen unterschiedlichen Zeugenaussagen und sich teilweise widersprechenden Meldungen in den Medien haben wir beschlossen, gemeinsam zu recherchieren und die zuständigen Behörden und Institutionen selbst zu kontaktieren, um ein möglichst klares Bild der Vorfälle zu rekonstruieren (wo wir aus anderen Quellen zitieren, wird gesondert darauf hingewiesen).

Es stellt sich heraus: Offensichtlich wurde doch etwas auf dem Radar gesehen – und die Suche des Polizeihubschraubers verlief wohl nicht ganz so ergebnislos wie von der Polizei dargestellt.

18:09 Uhr:
  • Der Fluglotse im Kontrolltower des Flughafens Bremen bemerkt ein seltsames Signal auf seinem Primärradar – es verweist auf ein Objekt, das sich 3 nautische Meilen (rund 5,5 km) südlich der Landebahn aufhält. Daraufhin sichtet der Fluglotse das Objekt auch visuell ohne Fernglas vom Tower aus. Es scheint ganz normale rote und grüne Positionsleuchten sowie auf jeder Seite ein Landelicht zu haben. Da sich das Objekt in der Nähe der Anflugzone des Flughafens befindet, wird die aus München kommende Lufthansa-Maschine LH2114, deren Ankunft für 18:25 geplant ist, zunächst gebeten, den Landevorgang abzubrechen und durchzustarten. „Der Pilot hat uns gesagt, dass wir uns auf Kollisionskurs mit einem Hubschrauber befinden, der unbeleuchtet und unterhalb des Radars fliegt“, erinnert sich einer der Passagiere an Bord von Flug LH 2114 im Interview mit dem Weser Kurier. (Quelle: Weser Kurier)

    Zwei Mal muss die Maschine durchstarten, dann beschließt die Flugsicherung, sie nach Hannover umzuleiten. Aus Sicherheitsgründen wird der Luftverkehr für 15 Minuten eingestellt. Der Fluglotse im Kontrolltower beobachtet das Objekt noch mehrere Minuten lang, wie es sich vom Endanflugbereich des Flughafens 3,5 nautische Meilen südlich der Weser Richtung Osten bewegt, offenbar entlang der Eisenbahnstrecke oder der Weser, und sich dann allmählich Richtung Nord-Nordost zurückzieht. Dann verliert er es aus den Augen. (Quelle: Anja Naumann, Pressesprecherin Flugsicherung Bremen)
18:30 Uhr:
  • Der Fluglotse hat wieder Sichtkontakt zum Flugobjekt. Jetzt befindet es sich über dem Klinikum Bremen-Mitte. Da er befürchtet, dass das Objekt zurückkehren könnte, benachrichtigt der Fluglotse die Polizei. (Quelle: Anja Naumann, DFS Bremen)

    Diese nimmt umgehend die Spur auf, alarmiert die im Einsatz befindlichen Streifenwagen. Etwa zu dieser Zeit sichten Polizeibeamte einer Funkstreife im Bereich des Doms bzw. des Weserstadions ein seltsames Flugobjekt. Sie beschreiben es als „sehr hell“, etwa von der Größe eines Hubschraubers, die Flughöhe schätzen sie auf etwa 300-400 Meter.

    Die Beamten vermuten, dass das Objekt dabei ist, zum Flughafen zurück zu kehren und benachrichtigen die Flugsicherung, woraufhin diese den für 18:55 Uhr geplanten Start der Maschine LH 359 nach Frankfurt/Main streicht. (Quelle: Polizei Bremen) Später stellt sich die vermeintliche Rückkehr des Flugobjekts zum Flughafen als Irrtum heraus.
Ca. 19:00 Uhr
  • Die Bremer Polizei bittet die Hubschrauberstaffel in Niedersachsen um Unterstützung bei der Suche nach dem Unidentifizierten Flugobjekt.
19:20 Uhr

Eine Polizeistreife bekommt laut Pressesprecher der Polizei Bremen „Sichtkontakt zu einem unbekannten Flugobjekt im Bereich des Werdersees (auf der Neustadtseite/Parzellengebiet)“.

Ca. 19:30 Uhr
  • Der Polizeihubschrauber aus Niedersachsen ist vor Ort und unterstützt die Bremer Beamten bei der Suche nach dem Flugobjekt, der laut Pressemeldung der Polizei „aber nicht fündig wurde“. Gegenüber der Nordwest-Zeitung erklärt der Pilot des Polizeihubschraubers, Alexander Pfirrmann jedoch später: "Wir haben etwas gesehen, waren uns aber nicht sicher, was es ist“. (Quelle: Nordwest-Zeitung) Der Hubschrauber sei sehr gut mit Nachtsichtbrillen und Wärmebildgerät ausgerüstet, „aber über der Innenstadt war sehr viel Licht und wir hatten keinerlei Höhen-Informationen." (Quelle: Nordwest-Zeitung)
20:51 Uhr
  • Der Polizeihubschrauber meldet an die Flugsicherung die Sichtung eines "unbeleuchteten Flugobjektes". Daraufhin weisen die Fluglotsen im Kontrolltower die Air France Maschine AF1724 aus Paris an, die sich gerade im Endanflug auf den Flughafen befindet, die Landung abzubrechen und durchzustarten. Später wird das Flugzeug wohlbehalten in Bremen landen. (Quelle: Anja Naumann, DFS Bremen)
20:55 Uhr
  • Die Suche des Polizeihubschraubers wird eingestellt. Unterdessen hat das Objekt eine beachtliche Strecke zurückgelegt. Zusammenfassend, so Polizei-Pressesprecherin Franka Haedke, könne die Flugroute wie folgt beschrieben werden: „Aus Richtung Innenstadt über die Weser Richtung Weserstadion, drehte in Höhe Erdbeerbrücke in Richtung Süden, zurück über die Neustadt in Richtung Innenstadt, dann wieder gleiche Route zurück, drehte erneut und verschwand über der Neustadt in den Wolken.“

    Das Objekt sei manchmal erleuchtet gewesen, manchmal nicht. Es habe nicht immer Sichtkontakt bestanden.
7. Januar 2013, 2:42 Uhr
  • Mitten in der Nacht erhält die UFO-Datenbank (www.ufo-datenbank.de) offenbar direkt von einem Mitarbeiter des Bremer Flughafens einen Sichtungsbericht über den Vorfall (Sichtungsnummer 2877). Inhalt: Mehr als 10 Zeugen hätten im Zeitraum von 18:30 Uhr bis 21:30 Uhr ein UFO beobachtet: „Unbekanntes Flugobjekt auf dem Radar. Zeitweise Sperrung des Luftraums. Flüge mussten umgeleitet werden. Ein Helikopter suchte den Himmel über Bremen ab.“

    Als Kontakt-Telefonnummer ist die Einwahlnummer des Bremer Flughafens angegeben. Der Name des Melders ist unbekannt.
Radarkontakt oder nicht?

Da das kurzzeitige Aufblitzen auf dem Radarschirm nur bei zwei Radarumläufen sichtbar war, kann man nach Aussage des Chefpressesprechers der Deutschen Flugsicherung, Axel Raab, „nicht von einem ‚radar contact‘ sprechen“. „Das Objekt wurde nach unseren Maßstäben als solches also nicht auf dem Radar geortet“. Um was es sich bei diesem Aufblitzen tatsächlich handelte, könne nicht mehr nachvollzogen werden.


Bei der Beurteilung eines möglichen Radarkontaktes ist natürlich Vorsicht geboten. Für uns stellen sich darum folgende Fragen:

War das Signal auf dem Radarschirm tatsächlich so unbedeutend, dass es dem visuell gesichteten Objekt nicht zugeordnet werden konnte? Immerhin wurde der Fluglotse erst durch dieses Signal auf das UFO aufmerksam, das er zudem offenbar genau an der Stelle beobachtete, wo das Radarsignal es vermuten ließ – im Endanflugsbereich des Flughafens.

Zudem ist in der UFO-Meldung an die UFO-Datenbank, die offenbar von einem Angestellten des Flughafens stammt, eindeutig von Radarkontakt die Rede. Blitzte das Objekt vielleicht doch länger auf als nur zwei Radarumläufe?

Um überhaupt vom Radar erfasst zu werden, hätte das Objekt eine gewisse Größe haben müssen. „Einige Quadratmeter Fläche sollten es schon sein“, erklärt Axel Raab von der DFS. So könne ein Kleinflugzeug, etwa vom Typ Cessna, in der Regel gut auf dem Radar dargestellt werden, Segelflugzeuge eher nicht. Modellflugzeuge seien meist zu klein, um ein Echo abzugeben.

Flog das Objekt also unterhalb der vom Flughafenradar erfassten Höhe? „Je näher an der Antenne, desto tiefer kann es fliegen, um noch angezeigt zu werden“, so Raab, „am Flughafen selbst sieht man die Maschinen meist bis zum Boden“. Dass das gesichtete Objekt dennoch nur kurz auf dem Schirm aufflackerte, ist auch Anja Naumann von der DFS in Bremen ein Rätsel: „Normalerweise müsste ein solches Objekt über dem Flughafen auf dem Radar sichtbar sein“, räumt sie ein. Gegenüber der dpa wurde sie etwas deutlicher: „Entweder war es zu klein oder - was ich jetzt nicht unterstellen möchte - es wurde aktiv unterdrückt“.

Was genau beobachtete die Besatzung des Polizeihubschraubers?

Entgegen der Pressemeldung der Polizei hat die Hubschrauberbesatzung offenbar doch etwas Verdächtiges beobachtet. Dafür spricht nicht nur die Aussage des Piloten gegenüber der Nordwest-Zeitung, sondern auch die der DFS-Pressesprecherin Anja Naumann. Laut ihrer Auskunft habe die Besatzung die Sichtung eines „unbeleuchteten Objektes“ gemeldet, woraufhin sich die Flugsicherung immerhin genötigt sah, die Landung einer hereinkommenden Maschine abzubrechen. Handelt es sich hier um nichts als einen harmlosen Irrtum?


Wir kontaktierten Bremens Polizei-Pressesprecher Nils Matthiesen, wollten von ihm wissen: Wie genau hat die Hubschrauberbesatzung das Objekt beschrieben? Matthiesen: „Dazu äußern wir uns nicht, das ist Gegenstand laufender Ermittlungen´in einem Strafverfahren.“ Wir hakten nach: Warum steht in der Polizei-Pressemeldung geschrieben, dass der Hubschrauber nicht fündig wurde, obwohl die Pressesprecherin der Flugsicherung sagt, die Besatzung habe ein „unbeleuchtetes Objekt“ gesichtet und an den Tower gemeldet? Matthiesen: „Was und ob die was gesehen haben, dazu äußern wir uns nicht.“

Inzwischen liegen der Bremer Polizei 40 Hinweise von Zeugen aus der Bevölkerung vor, die das UFO gesehen und teilweise auch gehört haben wollen. "Wir konzentrieren uns besonders auf einen der Hinweise", so Polizeisprecher Siemering gegenüber dem Weser Kurier. Welche Spur die Polizei konkret verfolgt, wollte man uns auf Anfrage auch nicht mitteilen – aus "ermittlungstaktischen Gründen".

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Ermittlungsergebnisse zum UFO-Alarm über Bremen

#30

Ungelesener Beitrag von S.E.T.I » 22. Januar 2014 00:56

Polizei und Staatsanwaltschaft präsentieren Ermittlungsergebnisse zum UFO-Alarm über Bremen

Die Bremer Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen haben soeben eine gemeinsame Pressemitteilung über ihre Ermittlungsergebnisse veröffentlicht.

Hier nun die gesamte Pressemitteilung wie diese auf der Webseite der Polizei Bremen soeben veröffentlicht wurde:

Ermittlungsergebnisse zum nicht identifizierten Flugobjekt

(21.01.2014)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Bremen und der Polizei Bremen

Am 06.01.2014 beobachtete die Flugsicherung des Flughafens Bremen gegen 18:30 Uhr ein nicht identifiziertes Flugobjekt im Luftraum über Bremen. Auch verschiedene Bürger und Polizeibeamte gaben Hinweise auf dieses Objekt.
Aufgrund des Vorfalls wurden umfangreiche Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffes in den Luftverkehr eingeleitet.
Nach der Auswertung von über 50 Hinweisen und diversen Zeugenbefragungen geben die Staatsanwaltschaft Bremen und die Ermittler der Kriminalpolizei jetzt eine Bewertung zum Fall ab:

  • Der weiterhin unbekannte Betreiber des nicht identifizierten Flugobjekts dürfte aus der Modelflug- bzw. Multicopterszene kommen. Darauf deuten Zeugenaussagen von Beobachtern und Experten hin.

    Einige Bürger dürften den eingesetzten Polizeihubschrauber beobachtet und beschrieben haben.

    Hinweisgeber aus dem Bremer Westen werden zu ihrem Beobachtungszeitraum eine Air France Maschine in ihren Warteschleifen über Bremen gesehen haben. Das hat die Auswertung von Geo-Daten ergeben.

    Der Copter bzw. ein Gerät aus der Modelflugszene wird nach bisheriger Einschätzung der Ermittler von einem professionellen Hobby-Modelflieger vom Computer am Schreibtisch oder von der grünen Wiese gelenkt worden sein. Nach übereinstimmender Einschätzung von Experten sind Angaben zum Licht des Objekts bzw. der Flughöhe kaum verwertbar. Angaben zur Größe und Entfernung sind im Nachthimmel schwer bestimmbar.
    Gezielte Ermittlungen gegen verdächtige Personen aus der beschriebenen Szene führten zu keinen konkreten Ermittlungsergebnissen.


Die Staatsanwaltschaft und die Polizei warnen ausdrücklich vor der illegalen Nutzung solcher Fluggeräte. Solche Flüge müssen angemeldet werden und bedürfen einer Genehmigung der Luftfahrtbehörde.
Wie es der konkrete Fall aufzeigt, kam es zu einer Störung des Luftverkehrs über Bremen.
Der Landeanflug einer Verkehrsmaschine musste abgebrochen bzw. ein weiterer Flug umgeleitet werden. Es bestand eine konkrete Gefahr für das Leib und Leben von Menschen. Bei Zuwiderhandlungen ist mit einem Strafverfahren und hohen Regressansprüchen zu rechnen.
Quelle: http://polizei.bremen.de/sixcms/detail. ... .c.2097.de
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