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Gigantische Marskolonie - Ein Milliardär hebt ab

#91 Ungelesener Beitragvon Lisa » 24. November 2012 20:06

Gigantische Marskolonie

Ein Milliardär hebt ab

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Elon Musk will zum Mars - und 80.000 Menschen mitnehmen. Der Chef der Firma SpaceX präsentiert im wahrsten Sinne des Wortes hochfliegende Pläne, auch wenn ihm die Technik zur Umsetzung noch fehlt. Musk will sogar auf dem Roten Planeten sterben.

Die Pläne von Elon Musk klingen wie Science Fiction - und es ist noch nicht einmal unwahrscheinlich, dass sie das auch bleiben werden. Der Gründer der privaten Weltraumfirma SpaceX hat nicht weniger vor, als auf dem Mars eine Kolonie mit bis zu 80.000 Einwohnern zu errichten. Und der erste Flug soll schon in zehn bis 15 Jahren starten. Doch weil der umtriebige Entrepreneur als Macher bekannt ist - Stichworte: PayPal, Tesla Motors, SpaceX - und nicht (nur) als Dampfplauderer, hört man ihm besser zu.

"Auf dem Mars lässt sich eine selbsterhaltende Zivilisation starten und zu etwas richtig Großem entwickeln", so warb der 41-Jährige vor einigen Tagen vor dem Royal Aeronautical Society in London. Und wer weiß, vielleicht gelingt es dem umtriebigen Manager ja auch in diesem Fall wieder einmal, seine im wahrsten Sinne des Wortes hochfliegenden Pläne tatsächlich umzusetzen. Er wird seinen bekannten eisernen Willen dafür brauchen - und jemand, der die Party zahlt.

In London rechnete Musk vor, wie er sich das Mars-Projekt vorstellt: Ein Ticket zum Roten Planeten soll demnach nicht mehr als 500.000 Dollar kosten. Zum Vergleich: Die USA zahlen aktuell allein mehr als das Hundertfache, um einen ihrer Astronauten mit einem russischen Sojus-Raumschiff zur Internationalen Raumstation fliegen zu lassen. Und die ist rund 400 Kilometer von der Erde entfernt - zum Mars sind zum Teil weit mehr als 200 Millionen Kilometer zurückzulegen.

Musks Ticketpreis ist allerdings nicht das Ergebnis einer Wirtschaftlichkeitskalkulation; er ist ein Wunschwert. Denn eine halbe Million Dollar, so sagte der Milliardär, sei eine Summe, die sich die gehobene Mittelklasse in Industrieländern durchaus leisten könne. Die Investition für einen Flug zum Mars sei dann mit dem Kauf eines Hauses in Kalifornien vergleichbar, so Musk.

Eine zugegebenermaßen etwas kesse betriebswirtschaftliche Logik. "Ich glaube, es gibt genügend Leute, die das zahlen würden", verteidigt sich Musk. Ex-Astronaut Scott Horowitz, zwischen 2005 und 2007 Chef des Nasa-Explorationsprogramms, ätzt dagegen im Magazin "Esquire": "Das ist einfach Quatsch. Es ist dummes Gelaber. Warum erlaubt man ihm, solche Sachen zu sagen?" Doch Musk definiert seine Projekte über die Ziele - der Weg dorthin scheint nur ein Detail.

Und so rechnet er weiter: Unter den zum Zeitpunkt des Starts wohl acht Milliarden Menschen auf der Erde sei vielleicht einer unter hunderttausend bereit, sich auf den interplanetaren Weg zu machen. So kommt er auf die Zahl von 80.000 Mars-Kolonialisten. Potentiellen Mars-Kolonialisten müsste man also besser sagen.

Musk macht ohnehin klar, dass sich zunächst ein kleiner Voraustrupp mit großen Mengen an Werkzeugen und anderem hilfreichen Gerät auf den Weg machen muss. Durch gezielte Anpassung der Lebensbedingungen auf dem Mars sollen dann nach und nach immer weniger Infrastruktur-Lieferungen von der Erde nötig sein, was in den Raketen Platz für zusätzliche Siedler schaffen würde. Bis dann irgendwann sogar mehrere Transporter am Tag Richtung Mars anheben würden, wie Musk in der aktuellen Ausgabe des "Smithonian Magazine" zitiert wird.

"Es muss passieren, auf die eine oder die andere Art"


Doch außer zahlungskräftigen Freiwilligen fehlen Musk noch die Vehikel für den Materialtransport zum Roten Planeten. Wieder so ein Detail. Den Job sollen Weiterentwicklungen der Falcon-9-Rakete übernehmen. Das Fluggerät hat es - mit beträchtlicher finanzieller Unterstützung der US-Weltraumbehörde Nasa - immerhin schon geschafft, den ersten kommerziellen Frachttransporter zur Internationalen Raumstation zu bringen. Parallel arbeitet SpaceX gerade an der Falcon Heavy, die Nutzlasten von mehr als 50 Tonnen in den niedrigen Erdorbit bringen kann.

Doch entscheidend für die Marspläne ist etwas, das Musk den "Heiligen Gral des Raketenbaus" nennt: Es geht um eine vollständig wiederverwendbare Rakete, die mit Sauerstoff und Methan angetrieben werden soll. Die Firma arbeitet an Prototypen, die senkrecht wieder landen können. Doch die scherzhaft als Grashüpfer bezeichneten Maschinen können einstweilen nur aus ein paar Metern Höhe wieder aufsetzen. Bereits "in ein bis zwei Jahren" solle aber eine Oberstufe einer Falcon 9 mit der Technik wieder sanft auf der Erde landen. Senkrecht, wie sie einst startete.

Vor der Royal Aeronautical Society sagte Musk, er sei "hoffnungsfroh", dass die erste Mars-Mission eine gemeinsame Aktion von Regierungen und Privatsektor werde. Aber nötigenfalls müsse die Geschäftswelt den Job auch vollständig allein übernehmen: "Es muss passieren, auf die eine oder die andere Art."

Was sein persönliches Schicksal angeht, hat Marsmann Musk übrigens ähnlich festgefügte Vorstellungen. Er wolle, so erklärte er "Bloomberg Businessweek", auf dem Roten Planeten sterben. Aber nicht schon direkt bei der Landung.




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Hat "Curiosity" Beweise für Leben auf dem Mars gefunden?

#92 Ungelesener Beitragvon S.E.T.I » 26. November 2012 10:56

Hat der Mars-Rover "Curiosity" Beweise für existierendes Leben auf dem Mars gefunden?

Bild
Archiv: Aus 55 Einzelaufnahmen der "Arm-Camera" zusammengestelltes Selbstportrait des Mars-Rovers "Curiosity". | Copyright: NASA/JPL-Caltech/Malin Space Science Systems

Pasadena (USA) - Seit der Chefwissenschaftler der aktuellen Mars-Rover-Mission der NASA, John Grotzinger, vergangene Woche eine "historische Entdeckung auf dem Mars" angekündigt hat - ohne jedoch weitere Details bekannt zu geben (...wir berichteten 1, 2, 3)- wird weltweit darüber spekuliert, was genau der Mars-Rover "Curiosity" auf dem Roten Planeten gefunden haben könnte. Während die meisten Experten davon ausgehen, dass der Rover eindeutige Beweise für vorhandene organische Stoffe auf dem Mars gefunden hat, die es dann jedoch noch auf ihren biologischen oder geologischen hin zu überprüfen gilt, sehen einige Astrobiologen in dieser Möglichkeit zugleich sogar Beweise für noch heute existierendes Leben auf dem Mars.

Wie der ehemalige NASA-Wissenschaftler und heutige Astrobiologe an der University of Buckingham Gilbert V. Levin gegenüber dem "NewScientist" erklärte, könnte der positive Nachweis organischer Stoffe seine Behauptung bestätigen, dass die NASA bereits mit den Analysen der Viking-Sonden 1976 eigentlich Beweise für aktives Leben auf dem Mars gefunden hatte.


Zuletzt hatte Levin gemeinsam mit Kollegen im vergangenen Frühjahr (2012) eine auf dem heutigen Wissensstand basierende Neuuntersuchung der Daten der "Labeled Release"-Experimente (LR) der NASA-Marssonde "Viking 1" präsentiert. In ihrer damals im "International Journal of Aeronautical and Space Sicences" veröffentlichten Studie kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, "dass diese (neuen) Ergebnisse eine deutliche Unterstützung der Schlussfolgerung darstellen, dass die Viking-LR-Experimente tatsächlich noch vorhandenes Leben auf dem Mars entdeckt haben", (...wir berichteten).

Sollte "Curiosity" nun Beweise für organische Stoffe auf dem Mars gefunden haben, wie dies viele Beobachter hoffen, "so würde dies auch das letzte Hindernis für meine Interpretation der LR-Ergebnisse aus dem Weg räumen", so Levin gegenüber dem "NewScientist" (newscientist.com).

Während die Entdeckung organischer Moleküle alleine noch nicht als Beweis für Leben gelten würde, wäre das Vorhandensein dieser Stoffe andererseits für sich betrachtet aber auch noch keine Sensation, sondern vielmehr geradezu zu erwarten, da organische Stoffe mit Meteoriten im ganzen Sonnensystem verteilt werden.

Der Umstand, dass die Ergebnisse der LR-Experimente jedoch ursprünglich derart interpretiert wurden, dass es - zumindest in der Grabungstiefe im Boden der Viking-Landestelle - keinerlei organische Moleküle gab, schloss die Vorstellung von aktuell vorhandenem Leben nach irdischem Vorbild geradezu kategorisch aus und - so kritisieren einige Forscher - bremste die Bestrebungen einer weiteren Suche nach Leben auf dem Mars für viele Jahre aus.

Zugleich zeigt sich Levin überzeugt, dass selbst wenn die aktuelle Entdeckung auch die letzten Argumente gegen seine Interpretation auflösen würde, das vorherrschende Paradigma, nachdem Viking kein Mars-Leben gefunden hat, nicht von heute auf Morgen umkehren würde.

Auch Chris McKay vom Ames Research Center der NASA zeigt sich gegenüber dem "NewScientist" diesbezüglich vorsichtig: "Das wäre wahrscheinlich nicht so aufregend, wie die zahlreichen Internetgerüchte (über die Entdeckung)". Dabei gehört McKay mit großer Sicherheit zu jenem Personenkreis, der schon heute ganz genau weiß, was "Curiosity" auf dem Mars gefunden hat.

Zugleich teilt McKay aber mit Levin die Ansicht, dass der Nicht-Nachweis organischer Stoffe durch Viking und die spätere Phoenix-Sonde auf dem Mars alleine noch nicht automatisch auch dortiges aktives Leben ausschließen kann, da in der chilenischen Atacama-Wüste rekonstruierte Viking-LR- und Phoenix-Experimente trotz dort zweifelsfrei vorhandener organischer Stoffe, diese nicht nachweisen konnten (...wir berichteten).

Spätestens am 7. Dezember wissen wir alle mehr. Dann endet das Herbsttreffen der "American Geophysical Union" (AGU), auf dem Grotzinger die angekündigte Entdeckung präsentieren will.


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MARS Curiosity Discovery Block Brick Pyramid, Nov 23, 2012

#93 Ungelesener Beitragvon Lisa » 26. November 2012 14:04

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Vielleicht haben Sie gar nicht so unrecht

#94 Ungelesener Beitragvon S.E.T.I » 26. November 2012 14:13

Interessantes Kommentar vom Standart.at bei http://derstandard.at, hier das Statment eines Wissenschaftsredakteurs:

derStandard.at/Wissenschaft hat geschrieben:Vielleicht haben Sie gar nicht so unrecht

Gilbert Levin selbst erhofft sich von diesen kryptisch angekündigten SAM-Ergebnissen die Bestätigung seiner vielversprechenden Entdeckung vor 36 Jahren, wie er im New Scientist sagt:
http://tinyurl.com/cnea2hf

Aber wir wollen mal nicht zu euphorisch werden; lieber abwarten und schauen, was da Anfang Dezember daher kommt...

Mit freundlichen Grüßen
derStandard.at/Wissenschaft

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Chemtrails auf dem Mars? deutsch Wake News Radio/TV.wmv

#95 Ungelesener Beitragvon meda » 26. November 2012 19:02



Meda
Wer interessieren will, muss provozieren.

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Re: Alles zum Thema Mars

#96 Ungelesener Beitragvon Thcok » 26. November 2012 19:39

Hallo,

ob man gleich von chemtreils schprechen muss...hier würde eher schleier wolken passen.

Das pass irgendwie zu den vielen Meinungen und meiner,das viele der von der Nasa vorgestellten Bilder vom testgelände stammen und nicht vom mars.
Wer macht eigentlich die Bilder vom Marsrover?Wenns den auf dem Mars sein soll?

So schau mir jetzt mal das Video an.

lg

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Kontroverse und Rätselraten um "historische Entdeckung"

#97 Ungelesener Beitragvon S.E.T.I » 27. November 2012 12:26

Wissenschaftliche Kontroverse und Rätselraten um "historische Entdeckung" auf dem Mars



Washington (USA) - Kein Tag vergeht derzeit, an dem nicht nur Laien sondern auch ausgewiesene Raumfahrt und Astrobiologie-Experten öffentlich darüber spekulieren, was der NASA-Mars-Rover "Curiosity" auf dem Roten Planeten gefunden haben könnte, das die Beschreibung als "historische Entdeckung" durch einen der leitenden Wissenschaftler der Mission, John Grotzinger, rechtfertigen könnte.

Hier ein Überblick über einige der interessantesten Vermutungen und Aussagen mehr...

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Riesiger Staubsturm tobt über dem Roten Planeten

#98 Ungelesener Beitragvon Lisa » 27. November 2012 18:38

Riesiger Staubsturm tobt über dem Roten Planeten

Seit zwei Wochen ist es sehr ungemütlich auf dem Mars. Ein Sturm tobt über dem Planeten. "Curiosity" hat Luftdruckänderungen registriert, die Temperatur steigt. Die Region ist als Sturmregion bekannt.

Bild

Dieses zusammengesetzte Bild hat ausnahmsweise einmal nicht der Mars-Rover "Curiosity" geschickt, sondern die Nasa-Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter". Man kann einen Staubsturm auf der südlichen Hemisphäre des Planeten erkennen

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa beobachtet seit zwei Wochen einen riesigen Staubsturm auf dem Mars, der atmosphärische Veränderungen mit sich gebracht hat.

Es sei das erste Mal, dass ein solches Phänomen sowohl von einer Raumsonde aus als auch von einem Roboter auf dem Planeten selbst beobachtet werde, teilte die Nasa auf ihrer Webseite mit.

Temperatur steigt um 25 Grad Celsius

Mitte November stellte die in 300 Kilometern Höhe um den Mars fliegende US-Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter" demnach eine Erwärmung der Atmosphäre etwa 25 Kilometer oberhalb des Sturms fest.

Seitdem stieg die Temperatur um etwa 25 Grad Celsius. Dies erkläre sich dadurch, dass in dieser Höhe die Sonnenstrahlen durch den Staub absorbiert würden, erklärte die Nasa.

Der Mars-Rover "Curiosity" maß mit seiner Wetterstation atmosphärische Veränderungen etwa beim Luftdruck.

Der Sturm könnte zum Riesensturm werden

Derzeit handele es sich um einen "regionalen Sturm" in einer Gegend des Mars, in der sich solche Stürme in der Vergangenheit auch schon auf den gesamten Planeten ausgedehnt hätten, erklärte der führende Mars-Wissenschaftler im Jet Propulsion Laboratory (JPL) im kalifornischen Pasadena, Rich Zurek.

Nach seinen Worten hoffen die Forscher auf Erkenntnisse darüber, warum manche Staubstürme an einem bestimmten Zeitpunkt aufhören zu wachsen, während andere immer größer werden, bis sie den ganzen Planeten erfassen.

Sie wollen wissen, wie solche gigantischen Stürme entstehen können. Am liebsten würden sie natürlich der Entstehung eines solchen Sturmes mithilfe ihrer Sonden zusehen.



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Rover "Curiosity" findet auf dem Mars organische Teilchen

#99 Ungelesener Beitragvon S.E.T.I » 3. Dezember 2012 22:40

Hier das Aktuellste Informationsvideo der NASA zur Entdeckung:


Mars-Monitor: http://www.qicknews.de/index.php/mars



Rover "Curiosity" findet auf dem Mars organische Teilchen

Bild

Der Rover "Curiosity" hat auf dem Mars organische Moleküle entdeckt. Es sei allerdings noch völlig unklar, ob diese Verbindungen vom Mars selbst stammten, oder ob sie beispielsweise vom Forschungsroboter mit auf den Roten Planeten gebracht worden seien, sagte am Montag John Grotzinger, Manager bei der US- Raumfahrtbehörde NASA.

Mit zahlreichen Tests solle nun versucht werden, das herauszufinden. "Das kann allerdings noch eine ganze Weile dauern", berichtet die NASA Im Rahmen eines jährlichen Treffens des Verbands der amerikanischen Geophysiker in San Francisco neue Erkenntnisse zum Fortschritt der Mission bekannt gegeben werden.


Einfache organische Moleküle gefunden

Entdeckt wurden die Moleküle mit einem Messgerät namens "SAM" (die Abkürzung steht "Sample Analysis at Mars"), das Bodenproben erhitzt und die verdampfenden Inhaltsstoffe mit einem Massenspektrometer analysiert. Dabei wurden neben Sauerstoff, Schwefel und Chlorgas unter anderem simple Kohlenstoff- Verbindungen entdeckt.


Letztere sind die molekulare Grundlage allen irdischen Lebens. Würde sich also herausstellen, dass die Moleküle wirklich vom Mars stammten, könnte das heißen, dass es einmal Leben auf dem Mars gegeben hat oder dass potenziell Leben auf dem Mars möglich wäre - eine bedeutende wissenschaftliche Entdeckung.

NASA warnt vor übereilten Schlüssen

Die NASA warnte allerdings eindringlich vor vorschnellen Schlüssen und übertriebenen Erwartungen. "'Curiositys' zweiter Name ist Geduld", sagte Grotzinger. "Davon brauchen wir jetzt eine ganz schön hohe Dosis", erklärte der NASA- Manager, der Spekulationen selbst angeheizt hatte, als er in einem Interview mit dem US- Radiosender NPR vor knapp zwei Woche "Daten für die Geschichtsbücher" ankündigte.

Rover "Curiosity" war am 6. August nach einer mehr als achtmonatigen Reise durchs All auf dem Roten Planeten gelandet. Es ist die bisher teuerste und technisch fortgeschrittenste Mission dieser Art. Der 900 Kilogramm schwere, autogroße Erkundungsroboter soll nach Hinweisen suchen, ob es auf dem Mars einmal Wasser - die Grundlage für Leben, wie wir es kennen - gab.



Aktuellste Video dazu:

Curiosity Rover Update: Dec. 3, 2012



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Leben auf dem Mars (Lebensretter USB Stick)

#100 Ungelesener Beitragvon Deckard666 » 3. Dezember 2012 23:45

Es mußte ja soweit kommen ...

Nur für den Fall der Fälle: Folgendes Musikstück auf USB Stick kopieren und immer mitführen!




Namaste,

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Abandoned Places. The Sweet Smell Of Decay.

"This is a joke. This is all a joke." Edward Blake, The Comedian (Watchmen, 2009)

"I bow to no man." Richard B. Riddeck (The Chronicles Of Riddeck, 2004)

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