Erdbeben und Vulkan-Aktivitäten in Europa

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S.E.T.I
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Erdbeben und Vulkan-Aktivitäten in Europa

#1

Ungelesener Beitrag von S.E.T.I » 15. Juli 2012 22:30

Hier folgen sämtliche Berichte und Diskussionen über Erdbeben und Vulkan-Aktivitäten in Europa...

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Re: Erdbeben und Vulkan-Aktivitäten in Europa

#2

Ungelesener Beitrag von meda » 26. Juli 2012 20:30

Ein Erdbeben ist am 26.07.2012 um 09:35 UTC in Deutschland registriert worden. Das Beben wurde laut dem GFZ Potsdam mit einer Stärke von 2,4 angegeben. Die Erdbebentiefe lag bei ca. 5 km. Das Epizentrum lag in der Nähe von Nebra.



Quelle:
http://www.seismoblog.de/2012/07/26/erd ... utschland/


LG
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Re: Erdbeben und Vulkan-Aktivitäten in Europa

#3

Ungelesener Beitrag von Lisa » 30. Juli 2012 11:07

Magnitude ML 5.2
Region BOSNIA AND HERZEGOVINA
Date time 2012-07-30 09:01:18.3 UTC
Location 44.28 N ; 18.01 E
Depth 0 km
Distances 207 km W Belgrade (pop 1,115,186 ; local time 11:01:18.3 2012-07-30)
19 km NW Kakanj (pop 12,406 ; local time 11:01:18.3 2012-07-30)
12 km NE Zenica (pop 164,423 ; local time 11:01:18.3 2012-07-30)

http://www.emsc-csem.org/Earthquake/
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
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Re: Erdbeben und Vulkan-Aktivitäten in Europa

#4

Ungelesener Beitrag von meda » 6. August 2012 09:51

M 4.4 - DENMARK - 2012-08-06 02:57:14 UTC

Magnitude mb 4.4
Region DENMARK
Date time 2012-08-06 02:57:14.0 UTC
Location 56.58 N ; 11.94 E
Depth 10 km
Distances 107 km NW Copenhagen (pop 1,089,957 ; local time 04:57:14.4 2012-08-06)
50 km SW Falkenberg (pop 18,407 ; local time 04:57:14.4 2012-08-06)

http://www.emsc-csem.org/Earthquake/ear ... ?id=280740


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Das Erdbebenrisiko in Deutschland und Europa

#5

Ungelesener Beitrag von meda » 10. August 2012 15:54

Das Erdbebenrisiko in Deutschland und Europa

10.08.2012
Erstmals harmonisierter Erdbebenkatalog für Europa und den Mittelmeerraum für das letzte Jahrtausend verfügbar


Wie stark kann in Deutschland die Erde beben? Wo sind in Europa die Häufungen von Erdbeben zu finden? Diese Fragen sind Ausgangspunkt für Risikoabschätzungen und werden relevant, wenn es um die Sicherheit von Gebäuden oder das Auftreten von Tsunamis geht.

Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ ist es nun erstmals gelungen, einen harmonisierten Erdbebenkatalog für Europa und den Mittelmeerraum für das letzte Jahrtausend zu erarbeiten. Der Katalog umfasst etwa 45 000 Erdbeben, wie sie in der neuesten Ausgabe des „Journal of Seismology“ berichten.


ganzer Artikel hier:

http://www.innovations-report.de/html/b ... 00392.html

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Re: Erdbeben und Vulkan-Aktivitäten in Europa

#6

Ungelesener Beitrag von meda » 11. August 2012 07:06

Leichtes Erdbeben im oberen Murtal

Im Raum Unzmarkt hat sich Freitagabend ein leichtes Erdbeben ereignet. Nach Angaben des österreichischen Erdbebendienstes der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik wurde die Erschütterung der Stärke 2,9 nach Richter um 18.57 Uhr registriert.

Das Beben sei im sei im Epizentralgebiet deutlich wahrgenommen geworden. Schäden an Gebäuden seien keine bekannt und aufgrund der geringen Magnitude auch nicht zu erwarten, hieß es. Der Erdbebendienst ersuchte die Bevölkerung, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage http://www.zamg.ac.at/bebenmeldung auszufüllen, oder schriftliche Meldungen an die Adresse Hohe Warte 38, 1190 Wien zu schicken.




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Erdbeben-Atlas - Europas Problemzonen

#7

Ungelesener Beitrag von meda » 11. August 2012 14:18

Mehr zu dem Erdbebenatlas

Erdbeben-Atlas Europas Problemzonen
Von Axel Bojanowski

Erdbeben in Europa: Wo der Boden gewackelt hat

Europa ist ein unruhiger Kontinent: Ein neuer Atlas zeigt, wo im Laufe der vergangenen Jahrhunderte die Erde gebebt hat. Und er dokumentiert, wo neue Katastrophen drohen. Vor allem Länder am Mittelmeer sind in Gefahr.
Info

Hamburg - Europa ist zersplittert, geologisch noch mehr als politisch. An den Grenzen der Erdplatten drohen schwere Beben. Doch auch abseits der Kollisionszonen rumpelt es manchmal heftig. Eine neue Karte zeigt jetzt die Risikozonen in Europa.

Für den Atlas haben Experten um Gottfried Grünthal vom Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) alle verfügbaren Daten über Erdbeben der vergangenen Jahrhunderte zusammengetragen. Nach Angaben der Wissenschaftler stammen die knapp 50.000 Hinweise aus 180 Archiven in vielen Ländern Europas.

Es gilt die Maxime: Wo es in der Vergangenheit Starkbeben gab, dort wird es auch künftig heftig beben. In Regionen ohne bekannte Starkbeben scheint die Gefahr gering: Dort liegen wahrscheinlich keine Plattengrenzen. Das größte Risiko herrscht am östlichen Mittelmeer, vor allem in Griechenland, in der Türkei, in Italien und den Balkanstaaten. Dort schiebt sich die Afrikanische Erdplatte unter die Eurasischen Platte, die dort in Tausende Teile zersprungen ist. Entlang der vielen Risse drohen Katastrophen.

Unbekannte Klüfte

Viele der Nähte werden allerdings erst nach einem Beben bekannt. Deshalb ist es wichtig, dass Geoforscher Buch führen über die Wackler, die immer auf Schwächezonen der Erdkruste deuten. Von Orten, die in den vergangenen Jahrhunderten kaum besiedelt waren, gibt es allerdings wenig Daten.

Besonders in Südosteuropa vermuten Seismologen zahlreiche unbekannte Erdbebennähte im Untergrund. Doch selbst in gut vermessenen Regionen entdecken Forscher immer wieder Klüfte im Untergrund. Oder sie finden neue Aufzeichnungen über historische Beben, die dazu führen, das Risiko hochzustufen.

Auch Orte abseits der Kollisionsfronten von Erdplatten können gefährlich sein: An der Nordanatolischen Verwerfung etwa schieben sich zwei Platten im Norden der Türkei aneinander vorbei. In den vergangenen Jahrzehnten haben Starkbeben die gesamte Naht reißen lassen. Einzig ihr letzter Abschnitt im Westen verharrt unter Spannung - dort wartet die Riesenstadt Istanbul auf einen schweren Schlag.

Animation: Erdbeben in Nordanatolien
Das westliche Mittelmeer, Nordwestafrika und der Süden der Iberischen Halbinsel wurden in der Vergangenheit ebenfalls von Starkbeben erschüttert. Dort kracht es jedoch deutlich seltener als im Osten. Gleichwohl treiben Forscher die Installation eines Tsunami-Warnsystems für das Mittelmeer voran.

Von den Seebeben im Atlantik hingegen scheint keine Tsunamigefahr auszugehen. Sie werden von Magmaschüben entlang des Mittelozeanischen Rückens hervorgerufen und sind offenbar nicht stark genug, um Riesenwellen loszutreten. Allerdings könnten Gesteinslawinen auf Vulkaninseln wie den Kanaren Tsunamis auslösen.

Mitteleuropa wird selten von Starkbeben getroffen - doch selbst in Deutschland sind Katastrophen nicht auszuschließen. Bei fünf Beben in Deutschland gab es Tote. Zuletzt wackelte am 13. April 1992 die Niederrheinische Bucht. Bei dem Beben der Stärke 5,9 gingen Fensterscheiben und Häuserwände zu Bruch.

Das Münster stürzte ein

Das schwerste Beben nördlich der Alpen ereignete sich im Jahr 1356. Forscher schätzen seine Stärke auf deutlich größer als sechs. Es zerstörte Teile Basels, 300 Menschen starben, das Münster stürzte ein. Heutzutage würde ein Beben dieser Stärke nach Schätzungen von Experten Schäden in Höhe mehrerer Milliarden Euro verursachen.

Tatsächlich steht Mitteleuropa unter massivem Druck: Die afrikanische Erdplatte rückt zwei Zentimeter pro Jahr nach Norden, sie treibt Italien wie einen Sporn in den europäischen Kontinent - in der Knautschzone türmen sich die Alpen. Das Gebirge verzehrt die Aufprallenergie jedoch nicht vollständig. So reißt Europa entlang des Oberrheingrabens allmählich auf.

Entlädt sich die Spannung in der Erde Südwestdeutschlands entlang des Bruchs, gibt es aber in den meisten Fällen nur leichtes Zittern - kein Vergleich zur permanenten Erdbebengefahr in Südeuropa, wo zahlreiche weiße Punkte auf der Bebenkarte die wackelige Historie belegen.

Bild

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 49397.html

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Re: Erdbeben und Vulkan-Aktivitäten in Europa

#8

Ungelesener Beitrag von Lisa » 16. August 2012 22:47

ein "kleines" bei unseren Nachbarn:

Magnitude M 4.1
Region THE NETHERLANDS
Date time 2012-08-16 20:30:32.0 UTC
Location 53.40 N ; 6.28 E
Depth 8 km
Distances 247 km W Hamburg (pop 1,739,117 ; local time 22:30:32.2 2012-08-16)
27 km NW Groningen (pop 181,194 ; local time 22:30:32.2 2012-08-16)
6 km NW De marne (pop 11,240 ; local time 22:30:32.2 2012-08-16)

http://www.emsc-csem.org/Earthquake/ear ... ?id=281972
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M 3.1 - SWITZERLAND - 2012-09-04 02:51:43 UTC

#9

Ungelesener Beitrag von meda » 4. September 2012 05:39

Magnitude ML 3.1
Region SWITZERLAND
Date time 2012-09-04 02:51:43.0 UTC
Location 47.03 N ; 8.51 E
Depth 1 km
Distances 180 km NW Milan (pop 1,306,661 ; local time 04:51:43.5 2012-09-04)
39 km S Zurich (pop 341,730 ; local time 04:51:43.5 2012-09-04)
8 km W Schwyz (pop 14,177 ; local time 04:51:43.5 2012-09-04)
3 km NE Vitznau (pop 1,496 ; local time 04:51:43.5 2012-09-04)


Bild


Quelle:
http://www.emsc-csem.org/Earthquake/ear ... ?id=284034


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Vulkan von Santorin - Magmablase wächst rasant

#10

Ungelesener Beitrag von Lisa » 10. September 2012 18:16

Vulkan von Santorin

Magmablase wächst rasant

Bild

Innerhalb von 15 Monaten ist die Magmakammer unter dem Vulkan von Santorin deutlich gewachsen. Zugleich registrierten Geologen eine Vielzahl schwacher Beben. Trotzdem weiß niemand, ob der seit langem inaktive Vulkan bald ausbrechen könnte.

Erst rast ein Tsunami auf die Küsten Kretas zu - kurz danach wird die Insel von einer meterdicken Ascheschicht bedeckt. Ursache der gewaltigen Naturkatastrophe vor 3600 Jahren war ein Vulkanausbruch auf der Insel Santorin. Das Vulkangestein der Santorin-Explosion gelangte bis in den Sinai.

Über Jahrzehnte zeigte der größtenteils von Wasser bedeckte Vulkan so gut wie keine Aktivitäten mehr. Doch nun haben Forscher der Oxford University auffällige Veränderungen registriert. Die unterirdische Magmablase sei von Januar 2011 bis April 2012 um 10 bis 20 Millionen Kubikmeter gewachsen, schreiben David Pyle und seine Kollegen im Fachblatt "Nature Geosciences". Das hinzugekommene Volumen sei etwa 15 mal so groß wie das Londoner Olympiastadion.

Mit GPS-Empfängern und Radarbildern konnten die Wissenschaftler die Veränderungen direkt an der Erdoberfläche messen. Sie erhöhte sich in den 15 Monaten Beobachtungszeitraum um 8 bis 14 Zentimeter. Nach ihren Berechnungen entspricht die binnen eines Jahres beobachtete Magmazunahme etwa einem Wachstum der Lavablase, das normalerweise 10 bis 20 Jahre dauert.

Im Januar 2011 begann eine Serie schwacher Beben auf der Inselgruppe. Die meisten konnten nur mit Hilfe sensibler Messgeräte erfasst werden. Es handelte sich um die ersten Signale vulkanischer Aktivitäten seit 25 Jahren, schreiben die Forscher.

Die Vulkanologin Michelle Parks reiste nach der Bebenserie auf die Inselgruppe, um Einheimische zu befragen. "Es stellte sich heraus, dass viele die Veränderungen am Vulkan mitbekommen hatten." Fremdenführer, die regelmäßig auf der Insel unterwegs sind, berichteten der Forscherin von einem deutlich wahrnehmbaren Beben an einem Tag im April 2011."Die Bewegung des Bodens ließ sie kurz abheben."

Eine Prognose über einen bald bevorstehenden Ausbruch des Vulkans wagen die Forscher jedoch nicht. Feuerberge sind und bleiben unberechenbar.

In den vergangenen Monaten scheint sich der Vulkan erst einmal wieder beruhigt zu haben. Die Zahl der Minibeben ist zurückgegangen.



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