Archäologische Entdeckungen

Alles zum Thema Evolution, Geschichte, Kulturen und Archäologie (Ausgrabungen, Entdeckungen usw...)
Antworten
Benutzeravatar
Utopia
Beiträge: 933
Registriert: 30.08.2019 22:17
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

#1 Archäologische Entdeckungen

Pyramiden weltweit - vorausgegangenes Wissen - Kai Helge Wirth




NuoViso.TV
01.10.2019

Kai Helge Wirth stellt seine Erkenntnisse aus den "3 Entdeckungen" in Zusammenhang mit dem Vorhandensein von Spuren frühester Kulturmigration. Er zeigt auf, welche Bauten in der Welt in der jungsteinzeitlichen Welt existierten. Das Vorhandenseins immer wieder gleicher Bauformen wie Stufenpyramiten und anderer Formen beleuchtet Wirth unter dem Aspekt geografischer Mobilität. Auch wenn nach Wirth noch viel Forschungsarbeit in diesem Feld zu leisten ist, können durch den Einsatz kunstwissenschaftlicher Methoden und interdisziplinäres Verbinden der Erkenntnisse ganz neue Tatsachen ans Licht gebracht werden.


Autoreninfo:
► Text zeigen


MfG Utopia
Benutzeravatar
Utopia
Beiträge: 933
Registriert: 30.08.2019 22:17
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

#2 Antike Metropole in Israel entdeckt

Antike Metropole in Israel entdeckt

Eine Großstadt wie vom Reißbrett: Archäologen haben in Nordisrael die Überreste einer beeindruckenden Metropole freigelegt, die vor rund 5000 Jahren entstanden sein soll.

Bild
Luftaufnahme der Ausgrabungsstätte En Esur im Bezirk Haifa

Bei Notgrabungen vor Straßenarbeiten haben Forscher in Nordisrael die Überreste einer imposanten altertümlichen Metropole freigelegt. Die Ausgrabungsstätte En Esur nahe dem heutigen Harish im Bezirk Haifa sei rund 5000 Jahre alt und die "größte und zentralste", die jeweils im Gebiet des Nahoststaats entdeckt worden sei, erklärte die Israelische Altertumsbehörde am Sonntag. "Dies ist das New York der Frühbronzezeit in unserer Region", schwärmten die Ausgrabungsleiter in einer Mitteilung.

Kosmopolitisch und planvoll angelegt sei die Stadt gewesen, die nach deren Schätzungen rund 6000 Einwohner hatte. Die Arbeiten an der Ausgrabungsstätte En Esur legten demnach eine befestigte Stadtmauer, Wohngebiete, öffentliche Plätze sowie Straßen und Gassen frei. Luftbilder, die von Drohnen gemacht wurden, zeigen die erstaunlichen Dimensionen der Anlage, die sich über 65 Hektar erstreckt.

Die Forscher machten bei ihren Ausgrabungen auch die Position eines Tempels mit einem Steinbecken aus, das vermutlich für religiöse Rituale genutzt wurde.

Bild
(Yoli Schwartz/Israel Antiquities Authority/dpa)
Wasserbecken aus Stein auf dem Gelände der Ausgrabungsstätte En Esur

Dort gefundene tierische und menschliche Knochenüberreste böten Rückschlüsse auf die kulturellen Gepflogenheiten der Einwohner - es seien offenbar Opferungen durchgeführt worden.

Zusätzlich stießen die Archäologen auf die Spuren einer mutmaßlich noch 2000 Jahre älteren Siedlung aus der Kupferzeit - direkt unter den Häuserresten der Bronzezeit-Metropole. Die Grabungen dauerten zweieinhalb Jahre und wurden mit Unterstützung von rund 5000 Freiwilligen durchgeführt.

Als Bronzezeit wir die Periode in der Menschheitsgeschichte bezeichnet, in der Waffen und Werkzeuge vor allem aus Bronze - einer Legierung aus Kupfer und Zinn - hergestellt waren. In Mitteleuropa umfasste diese Ära den Zeitraum von etwa 2200 bis 800 v.Chr. Die Frühbronzezeit begann noch einmal tausend Jahre früher.
(oka/dpa)



MfG Utopia
Benutzeravatar
Utopia
Beiträge: 933
Registriert: 30.08.2019 22:17
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

#3 Sensationelle Strukturen in der Antarktis 001

Sensationelle Strukturen in der Antarktis 001



psoTV
21.10.2019

Würfel: 75° 7'44.56"S 114°30'10.41"W
Tic Tac: 73° 9'14.68"S 1°50'26.78"W
Pyramide: 76°14'0.87"S 112° 0'46.47"W
Millenium Falcon: 76°29'32.86"S 146° 2'28.75"W


MfG Utopia
Benutzeravatar
Utopia
Beiträge: 933
Registriert: 30.08.2019 22:17
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

#4 Woher kommt die Himmelsscheibe?

Woher kommt die Himmelsscheibe?




STONER frank&frei
26.12.2019

Die Himmelsscheibe von Nebra ist der bedeutendste archäologische Fund der letzten Jahrzehnte. Sie ist die älteste Darstellung des Himmels auf der Welt, mit einigen erstaunlichen astronomischen Eigenschaften. Doch woher stammt das Wissen, ein solches Werk mit seiner Präzision und Kunstfertigkeit zu schaffen? Die Schulwissenschaft traut dem mitteleuropäischen Menschen der Bronzezeit eine solche Leistung nicht zu. Man versucht, die Befunde in das bestehende Narrativ einzuarbeiten, so soll das Wissen aus Mesopotamien von einem Fürsten nach Nebra gebracht worden sein. Ex oriente lux, wie man seit dem 19. Jhdt. lehrt, aus dem Osten kommt das Licht und damit die Zivilisation. Doch weisen hiesige Fundorte, wie das mindestens 7000 Jahre alte Sonnenobservatorium von Goseck auf eine viel ältere, lokale Tradition von Himmelsbeobachtern hin.

Nebra, Goseck und andere Funde, die in den letzten Jahren gemacht wurden, haben das Potential, unsere veralteten Vorstellungen einer enorm wichtigen Epoche zu korrigieren. Die frühe Bronzezeit ist ein game-changer. Doch noch bevor die neuen Funde und Erkenntnisse ins Bewusstsein der weltweiten Community der Archäologen und Forscher gelangen, wird ihnen die Relevanz genommen, indem man sie in ein überholtes Welt-und Menschenbild presst. Der Kampf der Narrative beginnt.


MfG Utopia
Benutzeravatar
Utopia
Beiträge: 933
Registriert: 30.08.2019 22:17
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

#5 Unter der Antarktis liegt etwas Gigantisches! Es könnte ein großes Rätsel lösen!

Unter der Antarktis liegt etwas Gigantisches! Es könnte ein großes Rätsel lösen!




NeugierZone - Wissenschaft gewissenhaft
30.03.2020
Die Frage heute ist: Kann die Schwereanomalie in der #Antarktis , die 2006 entdeckt wurde, das Massenaussterben der Perm-Trias-Grenze vor 250 Millionen Jahren erklären? Die Anomalie lässt auf einen gigantischen Einschlagskrater unterhalb der 1,5 Kilometer dicken Eisdecke schließen. Es wäre der größte Einschlagskrater auf der Erde! Mehr dazu erfahrt ihr im Video.


Viel Spaß beim Anschauen!


MfG Utopia
Benutzeravatar
Utopia
Beiträge: 933
Registriert: 30.08.2019 22:17
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

#6 Zweitausendjähriger Komplex bei Klagemauer in Jerusalem entdeckt

Archäologen haben einen Komplex aus drei Räumen neben der Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem entdeckt, dessen Alter nach Vermutungen der Wissenschaftler ungefähr 2000 Jahre beträgt. Darüber schreibt die Zeitung „The Times of Israel“.

Bild

Der zweitausendjährige unterirdische Komplex, der vor der Eroberung und Zerstörung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 mit Eisenhämmern aus dem Grundgestein gemeißelt worden sein soll, versetzt jetzt die Archäologen der Israeli Antiquity Authority aufgrund seiner ungewöhnlichen Natur ins Staunen.

„Dies ist ein einzigartiger Fund. Das ist das erste Mal, wo ein unterirdisches System neben der Klagemauer freigelegt wurde“, sagten Dr. Barak Monnickendam-Givon und Tehila Sadiel, die Co-Direktoren der Israel Antiquity Authority.

Archäologen erklären, dass die ungewöhnliche unterirdische Struktur, die durch Treppen verbunden ist, unter dem Boden des Komplexes Beit Straus entdeckt wurde, des großen Gebäudes aus byzantinischer Zeit, das vor etwa 1.400 Jahren errichtet wurde und heute als Eingangshalle zu den Tunneln der Klagemauer dient.

Monnickendam-Givon nimmt diesbezüglich an, dass die unterirdischen Räume möglicherweise nur der Teil einer größeren Struktur waren, die im Laufe der Geschichte verloren ging. Die Ausgrabung soll laut dem Forscher noch weiterlaufen.

(ao/mt)



MfG Utopia
Benutzeravatar
Utopia
Beiträge: 933
Registriert: 30.08.2019 22:17
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

#7 Uralte Pyramiden in der Antarktis | Hochkultur in der Antarktis?

Uralte Pyramiden in der Antarktis | Hochkultur in der Antarktis?



psoTV
29.05.2020


MfG Utopia
Benutzeravatar
Gwynfor
Beiträge: 31
Registriert: 03.09.2019 12:41
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal

#8 Re: Archäologische Entdeckungen

Satellitenbild der Woche
Wüstenauge
Chris Cassidy lebt derzeit auf der Internationalen Raumstation. Vom All aus hat der US-Astronaut eine merkwürdige Gesteinsformation in der Sahara dokumentiert.

Bild

Wer bis zum "Auge Afrikas" vordringen will, muss einen beschwerlichen Weg auf sich nehmen: Nur eine Schotterpiste führt zu der merkwürdigen Ringstruktur in Westafrika. Die nächste Stadt Ouadane liegt 30 Kilometer entfernt, die Region ist eine der am dünnsten besiedelten Gegenden Mauretaniens. Und selbst denjenigen, die sich bis zu der "Guelb er Richat", zu Deutsch "Richat-Struktur", durchgeschlagen haben, bleibt das Besondere des Ortes verborgen.

Erst aus dem All ist das runde Gebilde mit einem Durchmesser von 45 Kilometern zu erkennen. Die Struktur ist so auffällig, dass Astronauten sie als Landmarke nutzen. Der US-Astronaut Chris Cassidy hat das "Auge Afrikas" von der Internationalen Raumstation (ISS) aus fotografiert und getwittert.

Noch immer ist nicht restlos geklärt, wie das Gebilde entstanden ist.

Weiter auf
Spiegel


Benutzeravatar
Utopia
Beiträge: 933
Registriert: 30.08.2019 22:17
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

#9 Forscher mit Lösung für Stonehenge-Rätsel

Forscher mit Lösung für Stonehenge-Rätsel - Wo kommen die Steine her?

Bild
Die bis zu 30 Tonnen schweren Felsbrocken könnten mit Schlitten transportiert worden sein.
(Foto: via REUTERS)

Mit einer neuen Forschungsmethode widerlegen Wissenschaftler eine Theorie, nach der die Steine der prähistorischen Stätte Stonehenge von einem Megalith stammen. Die neuen Erkenntnisse untermauern die Annahme einer entwickelten Kultur der Erbauer - und das bereits vor über 4500 Jahren.

Forscher wollen eines der vielen Rätsel um die prähistorische Stätte Stonehenge im Süden Englands gelöst haben: Laut einer Studie im Fachmagazin "Science Advances" sollen die Felsen aus West Woods kommen, einem Gebiet rund 25 Kilometer entfernt von Stonehenge. "Ich glaube, wir hatten es hier mit einer sehr organisierten Gesellschaft zu tun", sagte der Hauptautor der Studie, David Nash, über die Erbauer der Stätte. Nash geht davon aus, dass diese sich aus pragmatischen Gründen für den nahegelegenen Ort entschieden haben.

Eine neue Technik ermöglichte es dem Team um Nash, mit tragbaren Röntgengeräten die chemische Zusammensetzung des Gesteins zu analysieren, das zu 99 Prozent aus Kieselerde besteht und Spuren verschiedener anderer Sedimente enthält. "Das zeigte uns, dass die meisten Steine eine gemeinsame Zusammensetzung haben", erklärte Nash. Das habe zur Erkenntnis geführt, dass "wir nach einer Hauptquelle suchen".

Frühere Studien hatten bereits ergeben, dass die kleineren Steine in Stonehenge aus Wales kamen, etwa 200 Kilometer westlich von der Stätte. Die neuen Ergebnisse untermauern die Theorie, dass die großen Felssteine zur gleichen Zeit nach Stonehenge gebracht wurden - um 2500 vor Christus. Das wiederum widerspricht einer früheren Vermutung, wonach ein als "Fersenstein" bekannter Megalith aus der unmittelbaren Umgebung des Ortes stammt und noch vor den anderen Steinen errichtet wurde.

Wie die frühen Briten in der Lage waren, die bis zu 30 Tonnen schweren Felsbrocken über eine Entfernung von 25 Kilometern zu transportieren, ist bislang unbekannt. Die vorherrschende Meinung geht davon aus, dass sie auf Schlitten gezogen wurden.

Die Megalithsteine geben den Forschern seit Jahrhunderten Rätsel auf. Die gängigste Theorie für ihre Entstehung lautet, dass Menschen schon in der damaligen Zeit den astronomischen Kalender verstanden hätten. Die Steine von Stonehenge wurden demnach auf die Sonnenwende ausgerichtet. Im Jahr 1986 wurde die Stätte in die Welterbeliste der UN-Kulturorganisation Unesco aufgenommen.

Quelle: ntv.de, mba/AFP



MfG Utopia
Antworten