Das Meer

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Deckard666
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#1 Das Meer

Dokumentationen, Vorträge, Artikel usw. zum ThemaMeer.
Unter Meer (Niederdeutsch: die See) versteht man die miteinander verbundenen Gewässer der Erde, welche die Kontinente umgeben, auch „die Ozeane“. Wird diese marine Wassermasse als ein Gewässer verstanden, spricht man von dem Weltmeer.

Das Meer ist eine zusammenhängende, reich gegliederte Wassermasse, die rund 71 % der Erdoberfläche bedeckt. 31,7 % des Weltmeeres sind 4000–5000 m tief. Die tiefste Stelle mit etwa 11.000 m Meerestiefe liegt im Marianengraben, einer Tiefseerinne im Pazifik.[1] Flache Meeresregionen liegen dagegen meist auf dem Schelf (Flachmeere, wie z. B. der größte Teil der Nordsee). Die Meeresflora produziert ungefähr 70 % des in der Erdatmosphäre vorhandenen Sauerstoffs.

Insgesamt hat das Meer ein Volumen von 1,338 Mrd. km³ und damit einen Anteil von 96,5 % am Weltwasservorkommen. Meerwasser ist wegen des hohen Salzgehaltes von rund 3,5 % für den Gebrauch als Trink- und Bewässerungswasser nicht direkt geeignet. Nur 3,5 % des gesamten Wasservorrates auf der Erde ist Süßwasser. Wissenschaftlich erforscht werden die Meere in den Meereswissenschaften, zusammenfassend Meereskunde genannt.

Weitere Informationen: Wikipedia - Meer


"Some men aren't looking for anything logical, like money. They can't be bought, bullied, reasoned, or negotiated with. Some men just want to watch the world burn."
Alfred Pennyworth, The Dark Knight (2008)
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#2 Bedrohte Weltmeere: Fischerei mit Grundschleppnetzen genauso klimaschädlich wie Luftverkehr

Bedrohte Weltmeere: Fischerei mit Grundschleppnetzen genauso klimaschädlich wie Luftverkehr (2021-03-19)

Grundschleppnetze zerstören nicht nur den Meeresboden, sondern schaden auch massiv dem Klima, schreiben 26 Forscher in einer »Nature«-Studie. Dabei würden von einer Beschränkung auch Fischer profitieren.

Die umstrittene Grundschleppnetzfischerei ist laut einer brisanten Studie mindestens genauso klimaschädlich wie der weltweite Luftverkehr. Das Aufwühlen des Bodens durch schweres Fanggerät setze jedes Jahr durchschnittlich eine Gigatonne CO₂ frei, so die Autoren der Studie, die im Fachmagazin »Nature« veröffentlicht wurde. Zum Vergleich: Die Luftfahrt war vor Corona für den Ausstoß von jährlich rund 900 Millionen Tonnen CO₂ verantwortlich.

Durch das Fanggeschirr werden organische Kohlenstoffverbindungen aus der aufgewühlten Sedimentschicht am Meeresboden freigesetzt und zu klimaschädlichen Kohlendioxid umgewandelt. Dadurch versauern die Ozeane schneller, außerdem können die Meere dann weniger CO₂ aus der Luft aufnehmen. Das wiederum verstärkt den Treibhauseffekt, weil Meere der größte CO₂-Speicher der Erde sind. Durch die Fangmethoden sei zudem die biologische Vielfalt der Meere bedroht, schreiben die insgesamt 26 Meeresbiologen, Klimaexperten und Ökonomen in der Studie.

Die Fischerei mit Grundschleppnetzen ist ein weltweit verbreitetes Verfahren zum Fang von Meerestieren wie Schollen, Seezungen oder Garnelen. Um beispielsweise Krustentiere vom Meeresboden aufzusammeln, traktieren die Fischer mit schwerem Geschirr und kleinmaschigen Netzen den Untergrund. Die Methode hat viele Kritiker, da bei ihrem Einsatz Meeresboden zerstört und viele darauf lebende Wesen vernichtet werden. Forscher warnen, dass Laichplätze von Fischen aufgewühlt und Pflanzen entwurzelt werden. Dadurch verschlamme und versande der Meeresboden.

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#3 Studie über Abfall in den Meeren: Plastikmüll to go

Studie über Abfall in den Meeren: Plastikmüll to go (2021-06-11)

Die Folgen von Fastfood belasten die Meere, zeigen Studien. Der Großteil des Plastikmülls sind Verpackungen to go. Dazu haben Forscher ein Ranking von Europas größten Verursachern erstellt.

In der Coronapandemie hat es mancher geahnt, der hin und wieder Speisen von seinem Lieblingsrestaurant abgeholt hat: So richtig gut kann der Verpackungsmüll nicht sein, der bei jeder Lieferung zusammenkommt.

Wo ein Teil solcher Verpackungen landet, haben nun zwei Studien gezeigt: in den Flüssen und Meeren. Laut der Arbeit von spanischen Forschern stammt ein Großteil der Müllteilchen aus europäischen Flüssen von Essen- und Getränkeverpackungen zum Mitnehmen. Jedes Jahr gelangen zwischen 307 und 925 Millionen solcher größeren Plastikteile letztlich in die Meere, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin »Nature Sustainability«.

Untersucht wurde nicht etwa Mikroplastik – dabei handelt es sich um viel kleinere Teile, die von schon stärker zersetztem Müll stammen – sondern Makroabfall: Teile mit mehr als 2,5 Zentimetern Größe. Sie machen rund 80 Prozent des weltweit in die Ozeane gespülten Plastiks aus.

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#4 Offiziell anerkannt: Die Erde hat jetzt fünf statt vier Weltmeere

Offiziell anerkannt: Die Erde hat jetzt fünf statt vier Weltmeere (2021-06-23)

Atlantik, Pazifik, Indischer und Arktischer Ozean – und auf welchen Namen hört wohl der Neuzugang? Mehr als 100 Jahre lang waren Geografen sich uneinig, ob es einen fünften Ozean gibt. Wieso und wo er ist, erfährst du hier.

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Dass unser Planet vier große Weltmeere hat, lernt jedes Kind in der Schule: Atlantik, Pazifik, Indischer und Arktischer Ozean bedecken die Erde zu 71 Prozent mit Wasser. Nun gesellt sich ein fünftes Weltmeer dazu: der Antarktische oder auch Südliche Ozean.

Bereits im Februar hat die US-Wetter- und Ozeanografiebehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) das circa 20.327 Millionen Quadratkilometer große Meer rund um den antarktischen Kontinent als Ozean kategorisiert. Es ist damit nach dem Arktischen Ozean das zweitkleinste Weltmeer. An seiner tiefsten Stelle misst das Seegebiet 5805 Meter bis zum Meeresgrund.

Bisher tauchte es aber nur auf wenigen Karten unter seiner Bezeichnung auf. Das soll sich nun ändern. Der US-Verlag National Geographic bringt seit 1915 Karten und Atlanten heraus – bisher aber immer nur mit vier Weltmeeren. Jetzt will der Kartenhersteller auch das Antarktische Meer namentlich nennen.

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