Alles zum Thema Ernährung

Alles rund um das Thema Gesundheit, Medizin, Ernährung & Die "Tricks" der Supermarktkonzerne
Antworten
Benutzeravatar
Deckard666
Beiträge: 295
Registriert: 31.08.2019 02:32
Danksagung erhalten: 2 Mal

#1 Alles zum Thema Ernährung

22.09.2019 11:51

Dokumentationen, Vorträge, Artikel usw. zum Thema Ernährung.


Benutzeravatar
Deckard666
Beiträge: 295
Registriert: 31.08.2019 02:32
Danksagung erhalten: 2 Mal

#2 Voll Fett ist halb so schlimm - Faszination Wissen

22.09.2019 11:54

Voll Fett ist halb so schlimm - Faszination Wissen

Format: 1080p // Sprache: Deutsch // Untertitel: Deutsch (YT erzeugt) // Länge: 30 Min. // 2015



Seit Jahrzehnten hören wir, dass Fett ungesund ist und man wenig davon essen soll. Und obwohl wir immer weniger Fett essen, steigt die Zahl der Fettleibigen und der Herzkranken weltweit seit den 1950er-Jahren an. Was ist da los?


Benutzeravatar
Deckard666
Beiträge: 295
Registriert: 31.08.2019 02:32
Danksagung erhalten: 2 Mal

#3 Unser Hirn ist, was es isst

23.09.2019 18:36

Unser Hirn ist, was es isst

Format: 720p // Sprache: Deutsch // Untertitel: Deutsch (YT erzeugt) // Länge: 53 Min. // 2018



Schokolade hilft gegen Stress und Fisch macht klug – doch ist an solchen Volksweisheiten eigentlich etwas dran? Neue wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass die Ernährung unmittelbaren Einfluss auf unsere seelische Gesundheit und geistige Verfassung hat. Lassen Eisbecher mit Zuckerstreuseln, Burger, Pizza, Hotdog, Softdrinks und Co. tatsächlich unsere grauen Zellen schmelzen?

Du bist, was du isst! Seit jeher stellt der Volksmund einen engen Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten her. Forschungsarbeiten in aller Welt belegen derzeit, dass sehr viel Wahres in diesen alten Weisheiten steckt.
In Großbritannien beispielsweise hat eine Studie in einem Gefängnis gezeigt, dass Häftlinge, die Vitaminpräparate einnahmen, weniger gewaltbereit waren. Und in Deutschland hat eine Psychologin der Universität Lübeck nachgewiesen, dass die Zusammensetzung des Frühstücks das soziale Verhalten beeinflusst. Doch was passiert wirklich im Gehirn, wenn unsere Menüwahl Honig statt Marmelade und Fisch statt Wurst fällt? Wissenschaftler auf der ganzen Welt versuchen, genau das herauszufinden. Neuro-Nutrition heißt der Wissenschaftszweig an der Schnittstelle zwischen Neurologie und Ernährungswissenschaft. Experimente mit Ratten oder Fliegen geben dabei neue Einblicke in unser Essverhalten. So führt der Konsum von Junkfood bei Laborratten nicht nur zu Fettleibigkeit, sondern hat auch unmittelbaren Einfluss auf ihre Gedächtnisleistung. Viele Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass die Auswirkungen ungesunder Ernährung auf das Gehirn mitverantwortlich für die hohe Zahl übergewichtiger Menschen in den westlichen Industrieländern sind. Die Rolle der Darmflora ist schon länger bekannt, doch derzeit decken Wissenschaftler noch andere Zusammenhänge auf. „Brain Food“ zum Beispiel: Die sogenannte Mittelmeerdiät soll die beste Nahrung für die kleinen grauen Zellen liefern. Omega-3-Fettsäuren, die beispielsweise in Fisch vorkommen, schützen die Nervenzellen und sind für die Entwicklung des Gehirns unentbehrlich – denn auch das Hirn ist eben, was es isst!

Dokumentation von Raphaël Hitier


Benutzeravatar
Deckard666
Beiträge: 295
Registriert: 31.08.2019 02:32
Danksagung erhalten: 2 Mal

#4 Leben ohne Zucker: Gut für die Gesundheit?

23.09.2019 20:10

Leben ohne Zucker: Gut für die Gesundheit?

Format: 720p // Sprache: Deutsch // Untertitel: Deutsch (YT erzeugt) // Länge: 45 Min. // 2019



Ist ein Leben ohne Zucker gesünder? Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Berkenthin in Schleswig-Holstein sind in den Entzug gegangen. Drei Monate lang haben sie versucht, auf Zucker zu verzichten. Die Ernährungsmedizinerin Dr. Songül Gräfendorf hat ihnen zur Seite gestanden und das große Experiment mit Gesundheitschecks begleitet.

Wir alle essen viel zu viel Zucker, nämlich fast 120 Gramm pro Tag. Den süßen Stoff geben wir nicht nur in den Kaffee, sondern er steckt auch in vielen Lebensmitteln. Die Herausforderungen für die Berkenthiner: drei Monate lang möglichst wenig zugesetzten Zucker und Honig zu essen und auf nicht mehr als 25 Gramm Zucker pro Tag - etwa sechs Teelöffel - insgesamt zu kommen. Mit dem Zuckergehalt von Fruchtjoghurt, Pizza oder Saft sind 25 Gramm täglich aber schnell erreicht. Nur der natürliche Zuckergehalt in Milch, Obst und Gemüse war vom Zucker-Verzicht ausgenommen.

Zahlt sich Zucker-Verzicht aus?

Zentrale Frage des Experiments: Wie verändern sich Gewicht, Blutdruck oder Cholesterinspiegel? Fühlen sich die Teilnehmenden insgesamt fitter, wenn sie Zucker meiden. Lässt sich vielleicht sogar das Risiko senken, schwerwiegende Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf Erkrankungen zu bekommen? Zum Auftakt der Aktion sind deshalb mehr als 60 Teilnehmende auf die Waage gestiegen und haben ihre Größe und den Bauchumfang messen lassen.

Gründe für den Zucker-Entzug

Drei Monate auf Zucker zu verzichten, ist nicht einfach. Der Anreiz für einige der Probanden: Pfunde loswerden, weil sie Übergewicht haben. Andere finden, dass sie einfach zu viel naschen. Bei manchen Teilnehmenden geht es aber um ernsthafte gesundheitliche Probleme.
Petra E. beispielsweise leidet an einer Vorstufe von Diabetes. Die Friseurin hofft, dass sich die Krankheit durch Zuckerverzicht bessert und sie dann vielleicht keine Medikamente mehr braucht. Auch Rentner Martin K. will weg von seinen Tabletten. Er nimmt Herzmedikamente und hat sich deshalb vorgenommen, eisern auf Süßes zu verzichten.

Hilfreich beim Experiment: Der gemeinsame Verzicht

Drei Monate ohne Zucker verändern das Dorfleben: Landfrauentreffen ohne Torte, heiße Diskussionen am Grill und Rätselraten im Supermarkt. Im Kleingedruckten auf der Verpackung kann Zucker unter mehr als 60 verschiedenen Namen versteckt sein: von Agavendicksaft über Maissirup bis Oligofruktose. Eine Lebensmittelampel, die vor zu viel Zucker warnt, wie in Frankreich, Belgien oder Großbritannien, gibt es in Deutschland bisher nicht.

Zwei Autorinnen des NDR haben die Teilnehmenden während ihrer Zucker-"Fastenzeit" mit der Kamera begleitet: zum Fest im Dorf genauso wie zum Coaching mit der Ärztin Dr. Gräfendorf. Drei Monate sind eine lange Zeit. Haben sich die Berkenthiner an Möhrchen oder Gurke als Snack gewöhnt? Hat es Entzugserscheinungen gegeben? Entscheidend aber vor allem: Hat sich der Zucker-Verzicht gesundheitlich gelohnt?


Benutzeravatar
Deckard666
Beiträge: 295
Registriert: 31.08.2019 02:32
Danksagung erhalten: 2 Mal

#5 Cholesterin, der große Bluff

05.10.2019 21:39

Cholesterin, der große Bluff

Format: 720p // Sprache: Deutsch // Untertitel: Deutsch (YT erzeugt) // Länge: 83 Min. // 2014



Die Theorie, dass zahlreiche Herz-Kreislauferkrankungen auf einen hohen Cholesterinspiegel zurückzuführen sind, ist im Laufe der letzten 50 Jahre zu einem regelrechten Dogma geworden. Nur wenige forschten in eine andere Richtung und stießen dabei auf große Widerstände seitens der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Der Dokumentarfilm nimmt die Hintergründe unter die Lupe.

In den 50er Jahren häuften sich in den USA Herzinfarkte. Tausende erlagen der neuen Volkskrankheit. Vor diesem Hintergrund veröffentlichte Ancel Keys, Physiologe an der Universität von Minnesota, 1953 eine Grafik, die einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Konsum gesättigter Fettsäuren und der Anzahl von Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigte. Die Ursache war schnell gefunden: Cholesterin. Später stellte sich heraus, dass Keys gerade die Länder ausließ, die seiner Theorie widersprachen, wie beispielsweise Frankreich, wo trotz des hohen Verbrauchs tierischer Fette verhältnismäßig wenige Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt werden. Im weiteren Verlauf wurde viel Geld dafür verwendet, Keys These zu bestätigen, dass tierische Fette den Cholesterinspiegel und damit die Anzahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen lassen. Doch andere Studien sprechen eine eindeutige Sprache: Cholesterin ist nur ein schwacher „Risikomarker”, und ein kausaler Zusammenhang zwischen den Cholesterinwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann nicht festgestellt werden. Die tatsächlichen Risikofaktoren für solche Krankheiten sind vielmehr Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht und Bewegungsmangel. Ungeachtet dieser Ergebnisse werden immer größere Summen in Studien gesteckt, die Cholesterin zum Sündenbock machen. Wie kommt es, dass sich diese These in der Gesellschaft und in der Medizin so hartnäckig hält, obwohl es an eindeutigen wissenschaftlichen Beweisen fehlt?

Dokumentarfilm von Anne Georget


Antworten