Pandemie: Coronavirus Covid-19 (China, Wuhan, Provinz Hubai)

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#21 Millionen in China unter Quarantäne

Offiziell gibt es in China bisher mehr als 2.700 Infektionsfälle, 80 Menschen starben. Nach Wuhan steht inzwischen praktisch die gesamte Provinz Hubei unter Quarantäne, betroffen sind rund 56 Millionen Menschen. Vier Großstädte, darunter Peking und Schanghai, sowie die östliche Provinz Schandong setzten den Verkehr von Überlandbussen aus.

Internationale Fluggesellschaften wie Air France stellten Direktverbindungen nach Wuhan ein.

Chinesische Gesundheitsexperten gehen von einer immer stärker werdenden Fähigkeit des Virus zur Ausbreitung aus.

Die USA, Frankreich und Japan wollen Bürger und Bürgerinnen aus den betroffenen Regionen zurückholen. Die in China lebenden Österreicher sind bisher nicht „akut“ von dem Virus betroffen, hieß es am Sonntag aus dem Außenministerium. Außer in China traten einzelne Infektionsfälle auch in anderen Ländern auf, darunter in den USA, Australien, Kanada und Frankreich. Ein Verdachtsfall in Berlin bestätigte sich nicht.




Schon in Inkubationszeit ansteckend

Trotz Quarantänemaßnahmen der chinesischen Sicherheitsbehörden breitet sich das Virus in China immer weiter aus. Das Potenzial des Virus werde „stärker“, erklärte das Gesundheitsministerium in Peking am Sonntag. Zwar ist das Coronavirus laut chinesischen Experten weniger gefährlich als der SARS-Erreger. Allerdings sei das Virus schon während der bis zu zwei Wochen langen Inkubationszeit ansteckend. Das erschwere den Kampf gegen die Krankheit.

China verschärft Isolationsmaßnahmen

Die Straßen der Millionenmetropole Wuhan im Osten Chinas sind leergefegt. Die Stadt, die vor allem für ihre Stahlproduktion und scharfe Nudeln bekannt ist, wurde von den Behörden abgeriegelt. Elf Millionen Einwohner dürfen das Gebiet nicht verlassen, damit sich das neuartige Coronavirus nicht verbreitet. Am Montag schloss die Mongolei seine Grenze zu China, die Sperre soll bis 2. März aufrecht bleiben.

LIVE Coronavirus 2019-nCoV: coronavirus-2019-ncov


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Utopia
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#22 Re: Pandemiegefahr: Coronavirus 2019-nCoV (China, Wuhan, Provinz Hubai)

https://www.epochtimes.de/china/coronav ... 36728.html
Montag 27.01.
16:19 Uhr: Bundesweite Nachfrage nach Atemmasken steigt
Die Sorge vor einer Einschleppung des neuartigen Coronavirus lässt in deutschen Apotheken bereits die Nachfrage nach Atemmasken steigen. „In vielen Apotheken bundesweit werden die Masken verstärkt nachgefragt“, sagte Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände der dpa. Konkrete Zahlen lägen jedoch bisher nicht vor. Die Masken würden laut Sellerberg im Falle des Falles aber nur „begrenzt“ dabei helfen, sich vor einer Ansteckung mit der neuen Lungenkrankheit zu schützen. Die Epoch Times vermutet das auch Chinesen verstärkt Masken kaufen um sie nach China zu versenden.
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Einweg-Atemmasken, die mindestens 95 % aller Aerosole aus der Luft filtern (N95), haben in einer randomisierten pragmatischen Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2019; 322: 824-833) das Gesundheitspersonal in der Erkältungssaison nicht häufi­ger vor Atemwegserkrankungen einschließlich einer nachgewiesenen Grippe geschützt, als einfache chirurgische Gesichtsmasken.

Chirurgische Gesichtsmasken filtern die Atemluft von Ärzten und Pflegepersonal und ver­hindern dadurch eine Infektion des Patienten. Für einen Schutz in die andere Richtung sind sie eigentlich nicht vorgesehen, da die Masken nicht lückenlos an der Gesichtshaut schließen. Außerdem werden die Masken häufig „lässig“ getragen. Mit Viren oder anderen Krankheitskeimen besetzte Aerosole können seitlich an der Maske vorbei in die Atem­we­ge eindringen.
Weiter lesen:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... chutzmaske

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Die Bedeutung der FFP-Schutzklassen

Aerosole und Feinstaub-Partikel gehören zu den tückischsten Gesundheitsrisiken im Arbeitsumfeld, in der Atemluft sind sie nahezu unsichtbar. Partikelfiltrierende Halbmasken bieten Schutz vor derlei Gefahren – sie gliedern sich in drei Schutzklassen: FFP1, FFP2 and FFP3.

Die Wichtigkeit von Atemschutz
Gefährliche Partikel können krebserregend oder radioaktiv sein, andere schädigen das Atmungssystem des Körpers über Jahrzehnte hinweg und führen zur langfristigen Entwicklung schwerer Erkrankungen. Bestenfalls haben Arbeiter lediglich mit unangenehmen Gerüchen zu kämpfen. Atemschutzmasken schützen in drei Klassen vor wässrigen und öligen Aerosolen, Rauch und Feinstaub bei der Arbeit, ihre Schutzfunktion ist europaweit nach EN 149 normiert. Bezeichnet werden sie als partikelfiltrierende Halbmasken oder Feinstaubmasken, unterteilt werden sie in die Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3.

Wie funktioniert eine Atemschutzmaske?
Atemschutzmasken schützen vor lungengängigem Staub, Rauch und Flüssigkeitsnebel (Aerosol), nicht aber vor Dampf und Gas. Das Klassifizierungssystem unterteilt sich in drei FFP Klassen, das Kürzel FFP steht dabei für „filtering face piece“. Eine Atemschutzmaske bedeckt Nase und Mund und setzt sich zusammen aus verschiedenen Filtermaterialien und der Maske selbst. Vorgeschrieben sind sie an Arbeitsplätzen, an denen der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) überschritten wird. Dies ist die maximal zulässige Konzentration von Stäuben, Rauch und Aerosolen in der Atemluft, die nicht zu gesundheitlichen Schäden führt. Wird sie überschritten, sind Atemschutzmasken verpflichtend.

Wovor schützen Atemschutzmasken?
Die Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3 bieten abhängig von der Gesamtleckage und der Filterung von Partikelgrößen bis zu 0,6 μm Atemschutz für unterschiedliche Konzentrationen von Schadstoffen. Die Gesamtleckage kommt zustande durch den Filterdurchlass und Undichtigkeiten an Gesicht und Nase, die uvex Atemschutzmasken durch Orientierung an der menschlichen Anatomie weitestgehend vermeidet. Durch innovative Filtertechnologie bleibt auch der Atemwiderstand gering und die Atmung wird selbst bei mehrmaliger Verwendung der Atemschutzmaske nicht durch abgefangene Partikel im Filter erschwert.

FFP1
-- Schutz vor ungiftigen und nicht-fibrogenen Stäuben
-- Einatmung führt nicht zur Entwicklung von Erkrankungen, kann aber die Atemwege reizen und eine Geruchsbelastung darstellen
-- Gesamtleckage darf maximal 25% betragen
-- Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes darf höchstens 4-fach sein
Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP1 sind für Arbeitsumgebungen geeignet, in denen weder giftige noch fibrogene Stäube und Aerosole zu erwarten sind. Sie filtern mindestens 80 % der sich in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm – und sie dürfen eingesetzt werden, wenn die der Arbeitsplatzgrenzwert nicht höher als bis um das 4-fache überschritten wird. Im Bauwesen oder in der Nahrungsmittelindustrie sind Atemschutzmasken der Klasse FFP1 meist ausreichend.

FFP2
-- Schutz vor festen und flüssigen gesundheitsschädlichen Stäuben, Rauch und Aerosolen
-- Partikel können fibrogen sein, was bedeutet, dass sie kurzfristig zur Reizung der Atemwege und langfristig zur Abnahme der Elastizität
-- des Lungengewebes führen
-- Gesamtleckage darf maximal 11% betragen
Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes darf höchstens 10-fach sein
Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP2 eignen sich für Arbeitsumgebungen, in denen sich gesundheitsschädliche und erbgutverändernde Stoffe in der Atemluft befinden. Sie müssen mindestens 94% der in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 μm auffangen und dürfen eingesetzt werden, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert höchstens die 10-fache Konzentration erreicht. Eingesetzt werden Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP2 beispielsweise in der Metallindustrie oder auch im Bergbau. Dort geraten Arbeiter in Berührung mit Aerosolen, Nebel und Rauchen, die langfristig zur Entstehung von Atemwegserkrankungen wie Lungenkrebs führen und die das Risiko von Folgeerkrankungen wie einer aktiven Lungentuberkulose massiv erhöhen. Außerdem schützen unsere Masken zusätzlich durch das innovative uvex Filtersystem mit Carbonschicht vor Geruchsbelästigung am Arbeitsplatz

FFP3
-- Schutz vor giftigen und gesundheitsschädlichen Stäuben, Rauch und Aerosolen
-- Im Umgang mit krebserregenden oder radioaktiven Stoffen und Krankheitserregern wie Viren, Bakterien und Pilzsporen wird der
-- Einsatz einer FFP3 Maske empfohlen
-- Gesamtleckage darf maximal 5% betragen
Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes darf höchstens 30-fach sein
Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP3 bieten den größtmöglichen Schutz vor Atemluftbelastung. Mit einer Gesamtleckage von maximal 5% und einem erforderlichen Schutz von mindestens 99% vor Partikeln bis zu einer Größe von 0,6 μm sind sie dazu in der Lage, giftige, krebserregende und radioaktive Partikel zu filtern. Diese Atemschutzmasken sind einsetzbar in Arbeitsumgebungen, in denen der Arbeitsplatzgrenzwert bis zum 30-fachen des branchenspezifischen Wertes überschritten wird. Verwendet werden sie beispielsweise in der chemischen Industrie.

Bei den oben gemachten Angaben handelt es sich um unverbindliche Informationen. Die angegebenen Schutzklassen für die verschiedenen Anwendungsgebiete sind Mindestanforderungen und dienen nur zur Orientierung. Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, vor Einsatz zu prüfen, ob das Atemschutzgerät den Anforderungen bzgl. Gefahrenstoff und Konzentrationen entspricht. Für die Auswahl der richtigen persönlichen Schutzausrüstung muss deshalb immer eine Beurteilung vor Ort durch die Berufsgenossenschaft oder vergleichbare Einrichtungen erfolgen. Die UVEX ARBEITSSCHUTZ GMBH übernimmt keine Haftung für die übermittelten Informationen.

https://www.uvex-safety.com/de/wissen/n ... tzklassen/


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Deckard666
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#23 Coronavirus 2019-nCoV - Ereignisse 2020-01-27

Coronavirus 2019-nCoV - Ereignisse 2020-01-27

Warum der neue Virus noch keinen Namen hat

Nachrichten über das Coronavirus beherrschen seit Tagen die Schlagzeilen, da mindestens 80 Menschen in China getötet und auf der ganzen Welt verbreitet wurden.

Trotzdem hat es keinen offiziellen Namen.

Obwohl weithin als "Wuhan-Coronavirus" bezeichnet, ist das Virus formal immer noch als "Novel Coronavirus" oder "2019-nCoV" bekannt, wobei das "n" für "Novel" steht, während das "CoV" für "Novel" steht. Coronavirus. "

In der Vergangenheit wurden einige Viren nach dem Ort oder der Region benannt, an dem sie erstmals identifiziert wurden. Dies war 2012 bei MERS der Fall, das für Middle East Respiratory Syndrome steht. Das Ebola-Virus wurde nach einem Fluss in der Demokratischen Republik benannt des Kongo. Die Lyme-Borreliose ist nach einer Stadt in Connecticut benannt.

Im Jahr 2015 veröffentlichte die WHO jedoch neue Leitlinien, in denen sie die Wissenschaftler aufforderte, Namen zu vermeiden, die unnötige negative Auswirkungen auf Nationen, Volkswirtschaften und Menschen haben könnten. Es sagte:
Begriffe, die in Krankheitsnamen vermieden werden sollten, umfassen geografische Standorte (z. B. Middle East Respiratory Syndrome, Spanische Grippe, Rift Valley-Fieber), Namen von Personen (z. B. Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, Chagas-Krankheit), Tier- oder Lebensmittelarten (z. B. Schweinegrippe, Vogel) Grippe, Affenpocken), Kultur-, Bevölkerungs-, Industrie- oder Berufsbezeichnungen (z. B. Legionäre) und Begriffe, die zu unangemessener Angst anregen (z. B. unbekannt, tödlich, epidemisch).
Die WHO sagte, dass ein Krankheitsname aus allgemeinen beschreibenden Begriffen bestehen sollte, die auf den Symptomen, den Betroffenen, ihrer Schwere oder Saisonalität beruhen

Quelle (Englischsprachig)

Die Geschäfte und Schulen in Shanghai werden bis weit in den Februar hinein geschlossen bleiben, um Viren einzudämmen

Die Regierung von Shanghai hat entschieden, dass alle Geschäfte in der Stadt bis zum 9. Februar geschlossen bleiben sollen, da sie eine Reihe neuer Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus angekündigt hat.

Weitere Maßnahmen umfassen die Einstellung der Schulen bis zum 17. Februar und die Durchführung verstärkter Quarantänekontrollen für nach Shanghai zurückkehrende Arbeitnehmer.

Nur Unternehmen, die die Regierung für den Betrieb der größten Stadt Chinas für lebenswichtig hält - wie Tankstellen, Apotheken und Supermärkte -, dürfen offen bleiben, teilte die Stadtregierung am Montag in einer Erklärung mit.

Es fügte hinzu, dass die Schulen nach einer Einschätzung der Epidemie wiedereröffnet werden.

Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Shanghai auf 53 gestiegen ist, darunter ein Todesfall.

Quelle (Englischsprachig)

Sind Menschen ansteckend, bevor sie krank erscheinen? Experten wiegen sich ein

Chinesische Gesundheitsbehörden sagten am Sonntag, dass das Coronavirus verbreitet werden kann, bevor Symptome auftreten, was bedeutet, dass Träger möglicherweise nicht erkennen, dass sie infiziert sind, bevor sie das Virus an andere übertragen.

Es gibt jedoch immer noch eine Menge, die wir nicht über diesen Ausbruch wissen, und laut Dr. Yvonne Doyle, Ärztliche Direktorin von Public Health England, "ist nicht bestätigt, dass Menschen ansteckend sind, bevor sie krank zu sein scheinen."

"Das ist eines der Dinge, die wir lernen müssen", fügte sie hinzu.

Hier ist ein Auszug aus Dr. Doyles Interview mit dem Today Program von BBC Radio 4 am Montag:

F: (Wir) hören aus China, dass Menschen das Virus verbreiten können, ohne Symptome zu haben ...

A: Derzeit haben wir keine Beweise dafür, dass dies der Fall ist. Es ist natürlich vernünftig anzunehmen, dass dies passieren könnte, aber im Moment wissen wir das nicht, da es sich um einen neuartigen Virus handelt.

Frage: Glauben Sie, dass es wahrscheinlich ist, dass wir Fälle sehen werden (in Großbritannien)?

A: Ja, ich glaube, ich wäre überrascht, wenn es keine gäbe. Wir sind gut vorbereitet, seit wir dies zu Beginn des neuen Jahres gesehen haben. Wir haben mit zunehmender Intensität mit dem NHS (National Health Service) zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass wir gut vorbereitet sind, und das sind wir auch.

F: (Wir) hören auch, dass chinesische Beamte einen Impfstoff entwickeln. Wird dieser rechtzeitig fertig sein?

A: Es wird im Moment nicht rechtzeitig fertig sein. Die Entwicklung von Impfstoffen dauert Monate, vielleicht Jahre.

Quelle (Englischsprachig)

Wuhans Bürgermeister gibt zu, dass die Regierung keine Informationen "rechtzeitig" veröffentlicht hat

Der Bürgermeister von Wuhan gab zu, dass die Menschen "nicht zufrieden" mit der Häufigkeit waren, mit der seine Regierung Informationen über das Coronavirus veröffentlichte, und fügte hinzu, dass diese "nicht rechtzeitig veröffentlicht" wurden.

Bürgermeister Zhou Xianwang, dessen Stadt sich im Epizentrum des Virusausbruchs befindet, sagte am Montag gegenüber der staatlichen Videoüberwachung, dass "wir diese Informationen nicht effektiv genutzt haben".

Er erklärte, dass nach dem chinesischen Gesetz über Infektionskrankheiten die lokale Regierung den Ausbruch zuerst dem nationalen Gesundheitsamt melden und dann die Genehmigung des Staatsrates einholen müsse, bevor sie eine Ankündigung machen könne.

"Ich hoffe, dass jeder verstehen kann, dass es sich um eine (ansteckende) Krankheit handelt, die besondere Kanäle hat, die gemäß dem Gesetz offengelegt werden müssen", sagte er.
Der Bürgermeister fügte hinzu, er übernehme die Verantwortung für die "beispiellose" Entscheidung, die Stadt zu sperren.

Quelle (Englischsprachig)

Die Menschen müssen darauf vorbereitet sein, eine globale Epidemie zu werden: Hongkong-Experte

Die Zahl der mit dem Wuhan-Coronavirus infizierten Personen könnte sich möglicherweise alle sechs Tage verdoppeln, wenn die Gesundheitsbehörden nicht massiv eingreifen, so Professor Gabriel Leung, Lehrstuhl für Public Health Medicine an der Universität von Hongkong (HKU).

Leung, der auch Gründungsdirektor des Kollaborationszentrums der Weltgesundheitsorganisation für Epidemiologie und Kontrolle von Infektionskrankheiten in Hongkong ist, gab seine Prognose zum wahrscheinlichen Ausmaß des Ausbruchs während einer Pressekonferenz am Montagnachmittag an der HKU ab.

Er sagte, er habe seinen Bericht bei den Behörden von Peking und Hongkong sowie bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingereicht.

Laut dem Modell seines Teams könnte sich die Zahl der Fälle von Wuhan-Coronavirus, einschließlich inkubierter Patienten (ohne Symptome), am 25. Januar 44.000 Fällen nähern.
Diese Epidemie nimmt rasant zu und beschleunigt sich “, sagte Leung.
Die Ergebnisse zweier Szenarien - eines mit und eines ohne Bevölkerungsquarantäne in Wuhan - waren nahezu identisch, was darauf hindeutet, dass „die Bevölkerungsquarantäne den Verlauf der Epidemie in den anderen großen Stadtclustern möglicherweise nicht wesentlich verändern kann. "

Neben Wuhan warnte Leung China vor Epizentren autarker Epidemien in anderen großen Städten auf dem Festland, darunter in Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen.

"Es ist keine Vorhersage, es ist nicht sicher, aber diese Feststellung macht uns genug Sorgen, um die Behörden und die Öffentlichkeit zu alarmieren", sagte Leung.

Laut Leungs Prognose könnte die Zahl der Fälle in Großstädten zwischen Mitte Mai und Mitte April ihren Höhepunkt erreichen.

Um dies zu verhindern, müssten "erhebliche drakonische Maßnahmen ergriffen werden, die die Bevölkerungsmobilität eher früher als später einschränken", sagte Leung.

Leung sagte, dass die Menschen auf den Ausbruch einer globalen Epidemie vorbereitet sein müssen, auch wenn dies "keine Gewissheit ist, wie auch immer ... wir müssen uns besser darauf vorbereiten".

Quelle (Englischsprachig)


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#24 Re: Pandemiegefahr: Coronavirus 2019-nCoV (China, Wuhan, Provinz Hubai)

Mal was zum Anschauen und Zuhören:



MfG Utopia
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#25 Livestream vom Bau des 1,000 Betten Not-Hotels in Wuhan

Livestream vom Bau des 1,000 Betten Not-Hotels in Wuhan (Chinesisch)

Läßt sich leider hier nicht einbinden, deshalb bitte auf der Seite selbst anschauen.


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#26 Lungenkrankheit: Diese Zahlen zeigen, was nach dem Coronavirus blüht

Lungenkrankheit: Diese Zahlen zeigen, was nach dem Coronavirus blüht (2020-01-27)

Das neue Coronavirus verbreitet sich rasant. Wie viel das die globale Wirtschaft exakt kosten wird, ist noch schwer zu sagen. Doch der aktuelle Ausbruch weckt Erinnerungen an frühere Pandemien, bei denen die ökonomischen Kosten inzwischen klar sind.

Die rasante Ausbreitung des neuen Coronavirus schürt nicht nur medizinische, sondern auch ökonomische Sorgen. Das gilt besonders für China, wo die neue Lungenkrankheit ihren Ausgang nahm.

In der am stärksten betroffenen Region Hubei steht das öffentliche Leben weitgehend still. Schulen und Universitäten bleiben geschlossen, und die Behörden haben die betroffenen Städte mit insgesamt 56 Millionen Einwohnern weitgehend abgeschottet.

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#27 Coronavirus 2019-nCoV - Ereignisse 2020-01-27 (Teil 2)

Coronavirus 2019-nCoV - Ereignisse 2020-01-27 (Teil 2)

Erster Coronavirus-Fall in Deutschland bestätigt

In Deutschland ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Bayern habe sich infiziert, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am späten Montagabend mit.

Der Patient befindet sich nach Angaben der „Task Force Infektiologie“ des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) klinisch in einem guten Zustand, wie es in der Mitteilung hieß. „Er wird medizinisch überwacht und ist isoliert.“ Menschen, die engen Kontakt mit dem Patienten hatten, würden ausführlich aufgeklärt und über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert.

Das bayerische Gesundheitsministerium und das LGL wollen die Öffentlichkeit am Dienstagvormittag bei einer Pressekonferenz informieren. Der Ministeriumssprecher betonte: „Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der „Task Force Infektiologie“ des LGL und vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit als gering erachtet.“

Quelle

Chinesische Millionenstadt Tangshan stellt Nahverkehr vorübergehend ein

In der chinesischen Stadt Tangshan in der nördlichen Provinz Hebai ist der gesamte Nahverkehr der Stadt ausgesetzt. Die Vorsichtsmaßnahme soll die Ausbreitung des neuen Coronavirus in der Metropole eindämmen. Die Erklärung wurde auf dem offiziellen Weibo-Account der Stadtregierung veröffentlicht. Tangshan liegt rund 170 Kilometer östlich von Peking.

Quelle

Bundesweite Nachfrage nach Atemmasken steigt

Die Sorge vor einer Einschleppung des neuartigen Coronavirus lässt in deutschen Apotheken bereits die Nachfrage nach Atemmasken steigen. Konkrete Zahlen lägen bisher nicht vor, sagte Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Sprecher des Pharma-Großhandels Phoenix sagte WELT, die Nachfrage übertreffe das Normalniveau um das Zehnfache. Das Unternehmen habe sich bereits in der vergangenen Woche vorsorglich mit höheren Vorräten als üblich eingedeckt, doch die Nachfrage schwanke zeitlich und regional stark. Ein ähnliches Bild zeichnet der Großhändler Gehe. „Die Nachfrage ist extrem hoch“, sagte ein Sprecher. Einige Hersteller hätten bereits seit Jahresbeginn 2020 so viele Bestellungen für Mundschutz erhalten wie im gesamten Vorjahr. Gehe hat nach eigenen Angaben ebenfalls die Lager aufgestockt und ist lieferfähig.

Dies gilt jedoch offenbar nicht überall. „Wir haben keine Masken mehr da, und Sie können auch keine bestellen. Der Großhandel ist ausverkauft“, hieß es bei einer Apotheke in der Nähe des Berliner Großkrankenhauses Charité. In der Münchner Hauptbahnhof-Apotheke sagte ein Apotheker, Restbestände seien noch vorhanden. „Aber wir wissen nicht, ob wir neue Atemmasken bekommen“, erklärte er.

Laut Sellerberg würden die Masken im Falle des Falles nur „begrenzt“ dabei helfen, sich vor einer Ansteckung mit der neuen Lungenkrankheit zu schützen. Wichtiger sei es, die üblichen Hygienemaßnahmen wie Händewaschen einzuhalten.

Quelle


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#28 Coronavirus und die Risikoanalyse der Bundesregierung dazu aus 2012

Coronavirus und die Risikoanalyse der Bundesregierung dazu aus 2012



Outdoor Chiemgau
28.01.2020

Warum könnte uns das Coronavirus doch treffen? Der Bundestag hat im Jahr 2012 eine Studie rausgebracht, was in Deutschland passieren würde, wenn eine modifizierte Variante des SARS Virus in Deutschland eingeschleppt würde. Und dieser fiktiver Virus hat die gleichen Eiegenschaften wie der neue Coronavirus!


MfG Utopia
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#29 Kohle, medizinisch Carbo activatus, Carbo medicinalis



Was ist Euer Handwerk?


Dieser "Planet" ist ein Strafplanet -Zitat Wald Fee-
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#30 Coronavirus in China: WHO erklärt internationale Notlage

Coronavirus in China: WHO erklärt internationale Notlage 2020-01-30

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach der rasanten Zunahme von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen.

Wegen des Coronavirus-Ausbruchs hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Damit sind konkrete Empfehlungen an Staaten verbunden, um die Ausbreitung über Grenzen hinweg möglichst einzudämmen. Die Organisation verwies darauf, dass sich die Zahl der Fälle innerhalb einer Woche mehr als verzehnfacht habe.

In den vergangenen gut fünfzehn Jahren wurde eine solche Maßnahme sieben mal ergriffen, zuletzt 2019 aufgrund des anhaltenden Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo. Außerdem rief die WHO die Notlage im Rahmen des Zika-Virus 2016, einem Ausbruch der Kinderlähmung und des Ebolafiebers in West-Afrika 2014, bei der Schweinegrippe 2009, bei Sars 2005 und der Vogelgrippe 2004 aus.

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