Syrien Konflikt / Krieg

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#21 Re: Syrien Konflikt / Krieg



Was ist Euer Handwerk?


Dieser "Planet" ist ein Strafplanet -Zitat Wald Fee-
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Utopia
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#22 News-Ticker zum Syrien-Krieg -- Türkei: Mehr als 75.000 Migranten in die EU eingereist - Kurz will Grenzen schützen

News-Ticker zum Syrien-Krieg -- Türkei: Mehr als 75.000 Migranten in die EU eingereist - Kurz will Grenzen schützen

Aktualisiert am Sonntag, 01.03.2020, 12:25

Seit fast neun Jahren tobt in Syrien ein Bürgerkrieg. Die Anhänger von Machthaber Baschar al-Assad bekommen mehr und mehr Oberwasser. Dadurch wachsen die Spannungen mit der Türkei. Präsident Erdogan sprach nun eine deutliche Drohung aus. Alle Informationen zum Syrien-Krieg im News-Ticker von FOCUS Online.
.....
Newsticker Webseite:

https://www.focus.de/politik/ausland/ne ... 59079.html


MfG Utopia
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#23 Russisches Verteidigungsministerium: Terroristen mit türkischen Beobachtungsposten "verschmolzen"

Die Offensive der syrischen Armee hat die Kämpfer von verschiedenen Terrororganisationen im Süden der Provinz Idlib zurückgedrängt. Die Türkei steht dabei vollständig auf der Seite der Dschihadisten und nutzt nun offenbar die "Beobachtungsposten" in Idlib als deren Verteidigungslinie.

Gemäß den Abkommen von Astana und Sotschi, die Russland mit der Türkei und dem Iran abschloss, ist der Türkei zugestanden worden, zwölf militärische "Beobachtungsposten" in der syrischen Provinz Idlib aufzubauen. Diese sollten dazu dienen, den Abzug von schwerem Kriegsgerät aus der sogenannten Deeskalationszone sicherzustellen. Die umliegenden, unter Kontrolle der syrischen Regierung stehenden Dörfer, sollten nicht mehr beschossen werden können, war der Plan. Zudem sollte die Türkei die Entwaffnung von international anerkannten Terrorgruppierungen wie beispielsweise Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS) durchführen.

Doch Ankara hat nichts davon umgesetzt. Stattdessen wurden seit Ende Januar fünfzehn neue "Beobachtungsposten" in Idlib erstellt. Diese dürfen von der syrischen Armee und deren Verbündeten nicht angegriffen werden, so heißt es in den Abkommen. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, warf der Türkei am Mittwoch vor, dass die "befestigten Gebiete der Terroristen mit den türkischen Beobachtungsposten verschmolzen" sind.

Konaschenkow beschwerte sich auch über die heuchlerische Haltung der westlichen Staaten bezüglich der Übergriffe von Terroristen, die nach wie vor als "Moderate" bezeichnet werden:

Wo, bei den angeblich "moderaten" Kämpfern in der von der Türkei kontrollierten Zone, war denn (Abu Muhammed) al-Dscholani? Der Anführer von Dschabhat al-Nusra, eine von der UN offiziell anerkannten Terrorgruppierung, mit seinen fast 20.000 Halsabschneidern? ... Mit einem Fingerschnips wurden in den westlichen Medien plötzlich alle Terroristen aus Idlib "Vertreter der moderaten Opposition". Es ist aber unklar wie der IS-Chef al-Baghdadi laut den USA kürzlich unter all diesen "Moderaten" "lokalisiert" und getötet wurde.

Der Generalmajor hob auch hervor, dass die Angriffe mit Artillerie auf Dörfer und den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim mittlerweile "täglich" stattfinden, ebenso wie türkische Angriffe auf die syrische Armee, um die Dschihadisten in Idlib zu verteidigen. Das alles werde aber "von niemandem im Westen wahrgenommen", ebenso wenig wie der türkische Einmarsch nach Syrien, der gegen das Völkerrecht verstößt.

Kanzlerin Merkel für Sicherheitszone in Idlib

In seiner Rede am Samstag hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan den USA und einigen EU-Staaten vorgeworfen, ihre Versprechen zur Errichtung einer Sicherheitszone in Idlib gebrochen zu haben. Deshalb sehe sich die Türkei gezwungen selbst für Fakten zu sorgen, sagte er weiter.

Nachdem die Türkei ihre Grenzen für Migranten geöffnet und die Behörden verkündet haben, dass auch die EU-Grenzen offen seien, haben sich Zehntausende Migranten auf den Weg gemacht. Berichten zufolge organisiert die türkische Regierung sogar die Überfahrt mit Bussen bis an die griechische Grenze und zahlt den Menschen bis zu 200 Euro, damit sie die Türkei verlassen.

Mit dieser Entscheidung wurde die ungelöste Migrationsfrage der Europäischen Union mit einem Schlag wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte am Montag, dass die Grenzen dicht bleiben und dass es zu keiner Wiederholung von 2015 kommen wird.

Dafür zeigt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel plötzlich für die Errichtung einer Sicherheitszone in Idlib offen, wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Teilnehmerkreisen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erfahren haben will. Diese sei notwendig, um die "humanitäre Lage" der Menschen "in den Griff" zu bekommen. So ähnlich äußerte sich bereits Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses und Kandidat für den CDU-Vorsitz.



Dass in Idlib aber weiterhin Terroristen ihr Unwesen treiben und dabei nun sogar militärisch von der Türkei unterstützt werden, einem NATO-Mitglied, spielt offensichtlich weder bei Röttgen noch in der Bundesregierung eine Rolle.



MfG Utopia
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#24 Mit der Grenzöffnung lenkt Erdogan von einem militärischen Desaster ab

Die Türkei hat sich in Syrien in eine fast aussichtslose Lage manövriert. Der Militär-Experte Gareth Jenkins erklärt Erdogans große Fehler. Dass dieser sich von Russland habe zwingen lassen, auf den Einsatz der türkischen Luftwaffe zu verzichten, sei „mörderisch“.

Der in Istanbul lebende Türkei-Experte Gareth Jenkins sieht im Syrienkonflikt große Probleme auf das Land zukommen. Die viertgrößte Militärmacht der Nato habe grobe Fehler begangen und sei deswegen in eine Sackgasse geraten, aus der sie nur schwer herausfinden werde, meint Jenkins, der sich mit Büchern zum Militär und zum politischen Islam in der Türkei einen Namen gemacht hat.

„Das größte Problem ist die Deinstitutionalisierung der politischen Entscheidungsfindung“, meint Jenkins. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan entscheide seit Jahren nur noch allein und empfange kaum noch kompetenten Rat. So habe er in Syrien „Fehler begangen, welche das Militär aus eigener Erwägung wohl nicht begangen hätte“, sagt Jenkins.

Die Türkei hat ihre Truppen auf syrischem Staatsgebiet eingesetzt, habe sich aber von Russland zwingen lassen, auf jeglichen Gebrauch der türkischen Luftwaffe (und auch auf den Einsatz von Luftabwehrraketen) zu verzichten. Das sei mörderisch für die Truppen, da Syrien – von Russland ganz abgesehen – seine Luftstreitkräfte intensiv einsetze. „Erdogan hätte entweder den Einsatz seiner Luftwaffe durchsetzen oder auf den Einmarsch verzichten müssen“, meint Jenkins.

Bild
Türkisches Militär in der syrischen Provinz Idlib
Quelle: AFP/MUHAMMAD HAJ KADOUR

Die Türkei hat nur einmal versucht, mit F-16-Kampfflugzeugen in den syrischen Luftraum einzudringen. Das war, um die Evakuierung von Verwundeten durch Hubschrauber zu decken, nachdem ein syrischer (und russischer?) Luftangriff mindestens 36 türkische Soldaten getötet und Dutzende verletzt hatte. Russische Kampfflugzeuge drängten die türkischen ab, die Verwundeten mussten über Land evakuiert werden.

Ein weiterer Fehler sei es gewesen, im Zuge der syrischen Offensive in Idlib die am deutlichsten gefährdeten türkischen Beobachtungsposten nicht zurückzunehmen. Im Rahmen einer früheren Vereinbarung mit Russland unterhält die Türkei in der nordsyrischen Provinz zwölf „Beobachtungsposten“ – von denen aber mittlerweile vier von syrischen Kräften umzingelt sind. „Ohne politischen Druck hätten die Militärs selbst diese exponierten Posten wohl rechtzeitig zurückgenommen“, meint Jenkins.

Gleichzeitig verstieß die Türkei gegen Abmachungen mit den Russen, indem von Rebellengruppen, die von der Türkei unterstützt werden, immer öfter handgetragene Luftabwehrraketen gegen syrische und russische Flugzeuge eingesetzt wurden. Wohl auch als Reaktion darauf kam es am 27. Februar zu einem tödlichen syrisch-russischen Luftangriff auf einen türkischen Konvoi. Ankara verhängte eine Nachrichtensperre, drosselte das Internet und gab die Opferzahlen nur tröpfchenweise bekannt.

All das sah nicht gut aus, und so musste Erdogan handeln, um das Gesicht zu wahren – mit einer großen Offensive und einer gleichzeitigen Öffnung der Grenze zu Griechenland für Migranten, um, so Jenkins, „von Syrien abzulenken“.

Militärisch, so Jenkins, könne die Türkei die syrische Armee „leicht besiegen“. Auch Russland könne dem rein militärisch nicht viel entgegensetzen, denn dafür müsste Moskau einen massiven Einsatz von Truppen, Waffensystemen und Geld wagen, noch dazu ohne einen Landweg nach Syrien. Auch der Iran, der andere große Spieler in Syrien, sei gerade mit sich selbst beschäftigt – mit US-Sanktionen und den Folgen des Coronavirus. Im Prinzip könne also Erdogan versuchen, mit einem großen Schlag die Entscheidung zu suchen.

„Aber die Türkei hat nicht die Mittel, das ganze Land besetzt zu halten. Es gäbe dann einen Guerillakrieg, und das war schon den Amerikanern im Irak zu viel.“ Zudem besitze Russland drastische wirtschaftliche Druckmittel – von dort bezieht die Türkei ihr Erdgas. Und vom Iran, der das Assad-Regime unterstützt, sein Erdöl.

Langfristig, so Jenkins, müsse Erdogan entscheiden: „Entweder er muss einen Teil des Landes regelrecht annektieren oder sich ganz zurückziehen.“ Jenkins hält einen Rückzug mittelfristig für die wahrscheinlichere Lösung.

Die gegenwärtige Offensive diene vor allem der Gesichtswahrung, um einen Deal mit Putin in Würde zu ermöglichen. „Die werden wohl einen Waffenstillstand vereinbaren, wobei die Syrer die Kontrolle über die strategisch wichtige M5-Autobahn behalten würden.“ Türkische Truppen und verbündete Milizen hatten Teile dieser Straße blockiert, bevor sie in den vergangenen Tagen von syrischen Kräften zurückgedrängt wurden. Zudem würden Putin und Erdogan vielleicht eine „sichere Zone“ für Vertriebene vereinbaren.

Erdogan hatte in den vergangenen Tagen Russland aufgefordert, „abseits zu bleiben“, während türkische bewaffnete Drohnen, Raketen und Artillerie den syrischen Streitkräften massiven Schaden zufügten. Fast klang es so, als hole die Türkei zum entscheidenden Schlag gegen Assad aus: Erdogan sagte, „das syrische Volk“ habe die türkische Armee gerufen, und diese werde erst wieder gehen, wenn besagtes syrisches Volk entscheide: „Okay, dieser Job ist erledigt.“ Zuletzt hatte Erdogan aber gesagt, er hoffe, mit Putin einen Waffenstillstand erreichen zu können.

Eine solche Einigung, unweigerlich mit Geländeverlusten für die protürkischen Milizen verbunden, würde aber nicht reichen, um daheim als Sieger zu wirken, meint Jenkins. Das sei der eigentliche Sinn der Grenzöffnung zu Griechenland für Migranten: „Das Einzige, was Erdogan als Sieger aussehen lassen kann, ist sehr schnell sehr viel Geld von der EU.“ Er könne dann behaupten, den Europäern eine Lektion erteilt zu haben. Jenkins geht davon aus, dass die EU auch tatsächlich etwas anbieten werde – und dass Erdogan in relativ kurzer Zeit die Grenzen wieder schließen wird.

Hier können die Aktionen laufend Live verfolgt werden:

https://syria.liveuamap.com/en/2020/5-m ... s-in-jabal


MfG Utopia
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#25 Präsident Assad im Interview im russischen Fernsehen: „Über Europa zu reden, ist sinnlos“

Präsident Assad im Interview im russischen Fernsehen: „Über Europa zu reden, ist sinnlos“



NuoViso.TV
11.03.2020

Der syrische Präsident Assad hat dem russischen Fernsehen ein Interview gegeben. Da in Deutschland über das, was Assad sagt, praktisch nichts bekannt ist, habe ich die Kernaussagen übersetzt.


MfG Utopia
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#26 Panzerwagen BTR-82A rettet russische Soldaten in Syrien

Ein Schützenpanzerwagen des Typs BTR-82A hat russischen Soldaten in Syrien erneut das Leben gerettet. Eine Patrouille der russischen Militärpolizei bewegte sich auf einer Straße, als ein von Terroristen gebauter Sprengsatz mit einer geschätzten Kapazität von mindestens 50 Kilogramm TNT explodierte.

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Wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Montag mitteilte, wurde der Panzerwagen bei der starken Explosion nur leicht beschädigt, keines der Besatzungsmitglieder sei verletzt worden.

Russische Ingenieure arbeiten ständig an der Verbesserung der Schützenpanzerwagen. So erhielt das Modell BTR-82AT zusätzliche Stahlpanzerung, die vor Kugeln großkalibriger Maschinengewehre schützen, und spezielle Gitter, die die Wirksamkeit von Schüssen aus Hand- und Maschinengewehr-Granatenwerfern verringern.
(om/sb)



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