Konflikte: Ukraine

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S.E.T.I
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#1251 Offenbar Militärkonvoi auf dem Weg nach Moskau

Die Regionalverwaltung der südrussischen Region Woronesch ruft die Einwohner dazu auf, die Autobahn M-4 in Richtung Moskau zu meiden. Grund sei ein Militärkonvoi, der sich dort bewege, teilt die Verwaltung auf Telegram mit. Die Situation sei unter Kontrolle.

Es seien Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Sicherheit ergriffen worden. Der russische Militärunternehmer Jewgeni Prigoschin hatte zuvor erklärt, mit seinen Söldnern die Grenze von der Ukraine nach Russland überquert zu haben.
https://www.tagesschau.de/newsticker/li ... taerkonvoi

Prigoschin: Wagner-Söldner auf russisches Territorium vorgerückt

Kämpfer der privaten russischen Söldnertruppe Wagner sind nach Angaben ihres Anführers Jewgeni Prigoschin in russisches Territorium einmarschiert. Seine Kämpfer befänden sich im russischen Grenzgebiet zur Ukraine nahe der Stadt Rostow-am-Don, erklärte Prigoschin in der Nacht auf. Samstag. Seine Truppen würden "alles zerstören", was sich ihnen in den Weg stelle, warnte der Söldnerführer. "Wir machen weiter, wir gehen bis zum Ende", kündigte Prigoschin an.
https://www.derstandard.at/jetzt/livebe ... ed_content


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S.E.T.I
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#1252 Putin plant Fernsehansprache

Der russische Präsident Wladimir Putin wird offenbar bald im Fernsehen eine Ansprache halten. Der Staatschef werde sich in Kürze an die Öffentlichkeit wenden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge.


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Utopia
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#1254 PUTINS KRIEG: Luftalarm in der gesamten Ukraine - Explosionen in mehreren Städten

PUTINS KRIEG: Luftalarm in der gesamten Ukraine - Explosionen in mehreren Städten



WELT Nachrichtensender
24.06.2023 UKRAINE

In der Ukraine ist in der Nacht zum Samstag im ganzen Land Luftalarm ausgelöst worden. Aus mehreren Städten gab es in der Folge Berichte über Explosionen. Im ostukrainischen Charkiw habe es mindestens drei Einschläge gegeben, unter anderem in eine Gasleitung, woraufhin ein Feuer ausgebrochen sei, schrieb Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram. Aus der Hauptstadt Kiew hieß es, Raketenteile seien auf einen Parkplatz in einem zentralen Bezirk gestürzt. Die 16. Etage eines Wohngebäudes neben dem Parkplatz habe zudem Feuer gefangen, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden.

Korrespondenten vom nationalen Rundfunk, Suspilne Media, berichteten zudem, dass Explosionen auch in den Städten Dnipro und Krementschuk zu hören gewesen seien. Russland hat sein Nachbarland vor 16 Monaten überfallen. Zuletzt hatten sich die Raketen- und Drohnenangriffe vor allem auf die Hauptstadt Kiew gemehrt.


#ukraine #krieg #weltnachrichtensender


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Utopia
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#1255 Aktuelle Video-Berichte zu Aktionen der Wagner-Söldner

Eskalation: Wagner-Truppe soll Militärobjekte in Russland besetzt haben



tagesschau
24.06.2023

Seit dem Freitagabend ist der schwelende Machtkampf zwischen dem Chef der Söldnergruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, und der Militärführung im Kreml eskaliert. Prigoschin droht an, mit seinen Kämpfern bis nach Moskau zu ziehen. In der Stadt Rostow am Don im Süden des Landes hätten seine Truppen bereits alle militärischen Einrichtungen übernommen.

Prigoschin veröffentlichte auf Telegram ein Video, das seine Aussagen beweisen sollte. "Unter unserer Kontrolle befinden sich Militärobjekte Rostows, darunter auch der Flugplatz", sagt der Wagner-Chef in der Aufnahme. Seine Kämpfer kontrollierten zudem das Hauptquartier der russischen Armee für den Süden des Landes. Dort werden auch die Kämpfe in der Ukraine überwacht. Die Behauptungen Prigoschins lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Indirekt bestätigte der russische Präsident Wladimir Putin in einer Fernsehansprache jedoch die Aussagen des Wagner-Chefs. "Faktisch" sei die Arbeit "von Organen der zivilen und militärischen Führung" in Rostow blockiert. Putin griff Prigoschin scharf an und warf ihm vor, aus "übermäßigem Ehrgeiz das eigene Land verraten zu haben".

Von der Nachrichtenagentur Reuters und der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti hieß es, dass auch in der Stadt Woronesch, die rund 560 Kilometer von Rostow entfernt liegt, Wagner-Kämpfer vor Ort sein sollen. Reuters zufolge sollen sie auch dort die Kontrolle über militärische Einrichtungen übernommen haben. Von Woronesch sind es etwa 500 Kilometer bis nach Moskau.

Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.

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PUTIN IN PANIK: Prigoschin Putsch - Russischer Präsident kündigt Bestrafung von "Verrätern" an



WELT Nachrichtensender
24.06.2023 MOSKAU

Der russische Präsident Wladimir Putin hat einen bewaffneten Aufstand des Söldner-Chefs Jewgeni Prigoschin als Verrat bezeichnet. Putin kündigte am Samstag in einer Fernsehansprache harte Maßnahmen und schwere Strafen gegen die Verantwortlichen an. «Die Streitkräfte und andere staatliche Stellen haben die notwendigen Befehle erhalten», sagte er. Den Namen des Chefs der Söldner-Gruppe Wagner nannte er dabei nicht.

Putin forderte die Söldner auf, sich nicht an einem Verrat und kriminellen Handlungen zu beteiligen. Er verurteilte den Aufstand, während Russland gegen die Ukraine um seine Zukunft kämpfe. «Die gesamte Militär-, Wirtschafts- und Informationsmaschinerie des Westens wird gegen uns eingesetzt» sagte der Präsident. Der Kampf erfordere die Einheit aller Kräfte. Ein bewaffneter Aufstand zu einem Zeitpunkt wie diesem sei ein Schlag für Russland und sein Volk. «Diejenigen, die einen bewaffneten Aufstand planten und organisierten, die die Waffen gegen Mitstreiter erhoben, haben Russland verraten. Und sie werden dafür geradestehen», sagte Putin.

Der Chef der Wagner-Truppe hatte sich zuvor offen gegen die Militärführung gewandt und war mit seinen Söldnern auf russisches Gebiet vorgerückt. In der südrussischen Stadt Rostow am Don brachten die Wagner-Söldner seinen Angaben zufolge militärische Einrichtungen unter ihre Kontrolle. Putin bestätigte in seiner Rede, die Söldner dort blockierten zivile und militärische Behörden.



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PUTIN IN PANIK: Wagner-Söldner rebellieren - Moskau ruft Anti-Terror-Notstand aus



WELT Nachrichtensender
24.06.2023 ROSTOW AM DON

Angesichts des bewaffneten Aufstands des russischen Söldnerchefs Jewgeni Prigoschin haben die Behörden in Moskau und Umgebung den Anti-Terror-Notstand ausgerufen. «Um mögliche Terroranschläge in der Stadt und dem Gebiet Moskau zu verhindern, ist ein Regime für Operationen zur Terrorbekämpfung eingeführt worden», teilte das nationale Anti-Terror-Komitee am Samstag mit. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft. Auch in der Region Woronesch im Südwesten an der Grenze zur Ukraine wurde der Notstand verhängt. Kremlchef Wladimir Putin ließ eine baldige Rede ankündigen.

Der Anti-Terror-Notstand ermöglicht den russischen Behörden verstärkte Kontrollen und erleichtert Festnahmen. Auch Telefongespräche können vermehrt abgehört werden. Welche Maßnahmen nun aber konkret in Moskau und Woronesch eingeleitet werden sollen, war zunächst unklar. Zuvor hatte bereits Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin «Anti-Terror-Maßnahmen» verkündet. In der Metropole mit mehr als 13 Millionen Einwohnern seien bereits verstärkte Verkehrskontrollen eingeführt worden, hieß es. In der Nacht waren auch Militärfahrzeuge im Stadtzentrum unterwegs.

Am Freitagabend hatte der Chef der Privatarmee Wagner, Jewgeni Prigoschin, die russische Militärführung beschuldigt, ein Lager seiner Söldnertruppen mit Artillerie, Hubschraubern und Raketen angegriffen und dabei viele seiner Männer getötet zu haben. Er drohte mit Vergeltung. Den Wagner-Truppen gelang es nach Prigoschins Angaben, militärische Objekte in der südrussischen Stadt Rostow am Don zu besetzen. Dort befindet sich das Hauptquartier der Armee für den Süden des Landes. Die Strafverfolgungsbehörden leitet Ermittlungen gegen Prigoschin wegen bewaffneten Aufstands ein.

Seit Monaten spitzt sich ein Streit zwischen Wagner-Chef Prigoschin - eigentlich einem Vertrauten von Putin - und der Militärführung zu. Der Söldnerführer wirft dem Verteidigungsministerium schlechte Führung im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine vor und hat vor allem Verteidigungsminister Sergej Schoigu wiederholt scharf kritisiert. Der Krieg gegen das Nachbarland dauert bereits 16 Monate.


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#1256 24. Juni: Die Ukrainer schaffen einen riesigen Landkorridor zwischen Saporischschja und Donezk!

24. Juni: Die Ukrainer schaffen einen riesigen Landkorridor zwischen Saporischschja und Donezk!



Berichte aus der Ukraine
24.06.2023
#Russland #Ukraine #Russlandukrainewar

24. Juni: Die Ukrainer schaffen einen riesigen Landkorridor zwischen Saporischschja und Donezk!


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#1257 Umsturzversuch: Prigoschin hat sich verrechnet

Umsturzversuch: Prigoschin hat sich verrechnet (2023-06-24)

Prigoschin hat anscheinend darauf gebaut, dass sein "Marsch der Gerechtigkeit" Unterstützung beim russischen Volk und bei Teilen der russischen Eliten findet. Damit lag er falsch.

Prigoschin ist anscheinend derartig in seiner Blase gefangen, dass er der Meinung war, mit seinem „Marsch der Gerechtigkeit“ eine Welle der Sympathie und Unterstützung beim russischen Volk und zumindest bei Teilen der russischen Eliten auszulösen. Dass er damit falsch lag, ist nun – keine 24 Stunden nach Beginn seines Putschversuches – offensichtlich. Alle einflussreichen Personen in Russland, die sich bisher geäußert haben (und das sind sehr viele) verurteilen Prigoschins Handeln scharf und fordern eine harte Strafe für ihn, weil er mit seiner Aktion nur den Gegnern Russlands in die Hände spielt, wie die erfreuten Kommentare aus Kiew zeigen. Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat auf Telegram wahrscheinlich den meisten Russen aus dem Herzen gesprochen:
„Jedes Problem in Russland entspricht unseren Interessen, sagte der ukrainische Außenminister Kuleba.
Jeder sollte sich an diesen Satz erinnern. Besser kann man es nicht sagen, darum konnte man schlechteres nicht tun.“
„Prigoschin in der Sackgasse“

Im Schweizer SRF ist unter der Überschrift „Aufstand in Russland – Prigoschin in der Sackgasse“ eine gute Einschätzung der Lage veröffentlicht worden, die ich so ähnlich selbst gerade schreiben wollte. Um zu zeigen, dass das nicht nur meine Meinung ist, werde ich hier ausführlich daraus zitieren. Die Autorin schreibt:
„Die Worte von Wladimir Putin hätten deutlicher nicht sein können. In seiner Ansprache im Staatsfernsehen sprach er von Verrat und einem Dolchstoss in den Rücken der Armee. Den Namen des Putsch-Initiators, Jewgeni Prigoschin, nannte er nicht. Dies alleine spricht Bände, wie Wladimir Putin zu Prigoschin, seinem ehemaligen Koch und verurteilten Kriminellen, nun steht. Denn der russische Präsident pflegt die Namen seiner Gegner nicht zu nennen. In der Nacht auf heute ist Prigoschin zu einem der grössten Feinde Putins geworden.“
Das ist offensichtlich richtig, denn wer sich mit Putin beschäftigt hat, der weiß, dass er kein Problem damit hat, wenn jemand anderer Meinung ist oder ihm widerspricht, im Gegenteil, denn Putin hat gezeigt, dass man gute Lösungen nur finden kann, wenn man vorher kontrovers diskutiert und alle Meinungen hört. Was Putin aber bekanntlich gar nicht verzeihen kann, ist Verrat. Und Prigoschin hat Putin verraten, das ist eine offensichtliche Tatsache, auch wenn Prigoschin selbst das vielleicht anders sieht und gar nicht verstanden hat.

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#1258 Ende des Putschversuchs? Lukaschenko meldet erfolgreiche Verhandlungen mit Prigoschin

Ende des Putschversuchs? Lukaschenko meldet erfolgreiche Verhandlungen mit Prigoschin (2023-06-24)

Der weißrussische Präsident Lukaschenko hat Verhandlungen mit Prigoschin geführt, die anscheinend erfolgreich waren, meldet der Pressedienst von Lukaschenko.

Dass Prigoschin anscheinend in Rostow ist und dort Verhandlungen führt, habe ich bereits berichtet. Nun scheint klar zu sein, mit wem er verhandelt hat. Der weißrussische Präsident Lukaschenko ließ mitteilen, er habe eine Einigung mit Prigoschin gefunden, wobei die Details noch nicht bekannt sind. Ich übersetze dazu die Meldung der russischen Nachrichtenagentur TASS.

Beginn der Übersetzung:

Minsk erklärt, dass Prigoschin Lukaschenkos Vorschlag akzeptiert hat, die Bewegung der Wagner-Truppen zu stoppen
Der Pressedienst des weißrussischen Präsidenten teilte mit, dass ein günstiger und akzeptabler Weg zur Lösung der Situation mit Sicherheitsgarantien für die Kämpfer der privaten Militärfirma Wagner entwickelt worden sei

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Gespräche mit dem Leiter der privaten Militärfirma Wagner, Jewgeny Prigoschin, über Vereinbarungen mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin geführt. Das berichtet der Pressedienst des Präsidenten der Republik.

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#1259 24.Juni: RUSSEN TÖTEN SICH GEGENSEITIG IN EINEM PLÖTZLICHEN GEWALTSAMEN PUTSCH | Ukraine-Krieg

24.Juni: RUSSEN TÖTEN SICH GEGENSEITIG IN EINEM PLÖTZLICHEN GEWALTSAMEN PUTSCH | Ukraine-Krieg



Der Ukraine-Bericht
24.06.2023

Heute gab es eine verrückte Abfolge von Ereignissen, die darin gipfelten, dass Prigozhin, der Chef der Wagner-Gruppe, des größten privaten russischen Militärunternehmens, einen Putsch auf dem Territorium der Russischen Föderation startete und erklärte, dass es sein Ziel sei, den russischen Verteidigungsminister Shoigu und den Generalstabschef Gerasimov abzusetzen und dass jeder, der sich ihm in den Weg stelle, vernichtet werde.
Der Tag begann mit der Veröffentlichung eines Exklusivinterviews mit Prigozhin, in dem er äußerst unbequeme Fragen stellte, die schlimmsten Lügen der höchsten russischen Beamten aufdeckte und die erschreckende Realität des Krieges enthüllte.
Insbesondere legte er dar, dass Russland den Krieg vor allem deshalb begonnen hat, weil der russische Verteidigungsminister Shoigu als Marschall und zweifacher Held der Russischen Föderation in die Geschichte eingehen wollte, und weil die russische Elite sich ukrainische Vermögenswerte aneignen wollte. Er deckte auf, dass diese Elite Putins Verwandten Medvedchuk darauf vorbereitet hatte, der neue ukrainische Präsident zu werden, der es der russischen Elite erlauben würde, ukrainische Unternehmen zu plündern. Er deckte auf, dass die russische Armee aufgrund der irrsinnigen Korruption völlig unvorbereitet auf groß angelegte Offensivaktionen war, und dass die so genannte militärische Sonderoperation in den ersten drei Tagen eine totale Katastrophe war, weil die einzigen fähigen russischen Kräfte auf Selbstmordmissionen Richtung Kiew geschickt wurden, wo sie zu Tausenden starben. Schließlich sagte er, dass Shoigu und Gerasimov für den angerichteten Völkermord strafrechtlich verfolgt werden müssen, weshalb er beim Untersuchungsausschuss eine Klage gegen sie eingereicht hat.
4 Stunden später veröffentlichte Prigozhin ein Video, das zeigt, dass die Lager der Wagner-Truppen im hinteren Teil des Landes Ziele eines furchtbaren Schlags geworden waren. Er behauptete, dass Shoigu, der kürzlich die Region Rostov besuchte, dies tat, um persönlich die Sonderoperation zur Vernichtung der Wagner-Kräfte zu überwachen. Ihre Lager seien mit Raketen und Artillerie beschossen und dann von Kampfhubschraubern angegriffen worden. Prigozhin erklärte, er werde alle seine Truppen sammeln und sich auf den Weg nach Moskau machen, um das russische Verteidigungsministerium auszulöschen.
Daraufhin leitete das russische Verteidigungsministerium eine strafrechtliche Untersuchung wegen Anstiftung zum Staatsstreich ein und drohte Prigozhin mit bis zu 20 Jahren Gefängnis; es beschlagnahmte die Wagner-Zentren in Sankt Petersburg und verbot allen Medien, Prigozhins Behauptungen und Erklärungen auch nur zu erwähnen.
Prigozhin gab nicht nach, es gab einen Hackerangriff auf russische Kanäle, die daraufhin Prigozhins Ankündigung, nach Moskau zu ziehen, sendeten.
Das russische Ministerium erkannte, dass die Lage ernst wurde, schaltete das Internet in einigen Regionen ab, aktivierte alle Spezialeinheiten wie Rosgvardia, Grom und SOBR, schloss die Grenze zu den Regionen Luhansk und Donetsk, sperrte die Autobahnen, aktivierte den „Festungsplan“ und begann mit dem Bau von Befestigungen an den Straßen, um die Wagner-Kräfte zu stoppen und zu vernichten. Die Straßen in den russischen Städten wurden nach und nach mit schwerem Gerät für direkte und schwere Gefechte gefüllt. Als letzten verzweifelten Schritt veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium eine Reihe von Appellen an die Wagner-Soldaten: Zunächst waren in den Videos viele verschiedene reguläre russische Verbände entlang der gesamten Frontlinie zu sehen, die Wagner aufforderten, an die Front zurückzukehren; dann wurde Prigozhins Freund - General Surovikin - benutzt, um Prigozhin zum Aufhören aufzufordern, und schließlich meldete sich sogar der stellvertretende Generalstabschef Alekseev, der Prigozhin bei der Gründung seiner privaten Militärfirma geholfen hatte, und bat ihn aufzuhören, bevor es zu spät sei.


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#1260 25. Juni: Die Russen sind verzweifelt! Die Ukrainer führten einen plötzlichen Gegenangriff durch!

25. Juni: Die Russen sind verzweifelt! Die Ukrainer führten einen plötzlichen Gegenangriff durch!



Berichte aus der Ukraine
25.06.2023
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