Migrationsfakten - Flüchtlingskrise

Börse & Wirtschaft, Terrormeldungen & Ausschreitungen, Unruhen und Militärisches..
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Utopia
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#1 Migrationsfakten - Flüchtlingskrise

12.09.2019 11:50

Die bedrückenden Migrationsfakten

Eine ganze Reihe neu bekanntwerdender harter Fakten (die natürlich auch für Deutschland gelten, An.d.R.) macht bedrückend deutlich, was für ein gravierender Fehler es ist, dass in Österreich das Migrations- und Islamisierungs-Thema seit Monaten total unter den Tisch gekehrt wird. Das Motiv eines Großteils der politmedialen Klasse dabei ist klar: Jede Erwähnung dieses Themas würde die Propaganda der Linksparteien stören, die sich zur Ablenkung im Wahlkampf ganz auf den angeblich vom Menschen verursachten angeblichen Hitzetod der Erde konzentrieren. Dabei zeigen gerade die neuesten Daten, dass Österreichs Migrationsprobleme nicht geringer, sondern von Jahr zu Jahr größer geworden sind.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und kommen aus ganz verschiedenen Bereichen:
  • 1. In der Kriminalitätsstatistik sind von den polizeilich ermittelten Tatverdächtigen nicht weniger als 41 Prozent Ausländer. Das ist also fast doppelt so viel, wie deren Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt. Das ist umso dramatischer, als bestimmte Ausländergruppen im Schnitt deutlich weniger kriminell sind als die Österreicher, etwa die aus Ostasien. Die fünf Herkunftsländer, die zur Kriminalität am meisten beitragen, sind Deutschland, Rumänien, Serbien, Türkei und Afghanistan. Wobei die Spitzenstellung der vier Erstgenannten in etwa auch mit der Statistik der in Österreich lebenden Ausländer korreliert, unter denen die Deutschen ja bei weitem führen. Die in Österreich lebenden Afghanen – fast durchwegs Asylanten und Asylwerber – sind hingegen nur die zehntgrößte Ausländergruppe. Das macht das ganz spezifische Afghanen-Problem Österreichs besonders deutlich, das rapide wächst.

    2. Binnen fünf Jahren ist der Anteil der in Österreich lebenden Menschen mit Migrationshintergrund von 19,4 auf 23,3 Prozent gestiegen. Das ist eine absolut unfassbare Veränderung in so kurzer Zeit. In absoluten Zahlen macht die Zahl der Menschen mit ausländischen Wurzeln in Österreich damit schon mehr als zwei Millionen aus.

    3. Nach einem Bericht, den ich bezeichnenderweise nur in der „Wiener Zeitung“ finde, haben die Betrügereien bei Sozialleistungen (wie ungerechtfertigte Verwendung einer e-card oder Bezug von Familienbeihilfen usw.) dramatisch zugenommen: die aufgedeckte Schadenssumme hat sich binnen nur zwei Jahren von 5,8 Millionen auf 21,7 Millionen Euro fast vervierfacht. Als Tatverdächtige sind dabei im Vorjahr 438 Österreicher und 489 Ausländer aufgeflogen. Das ist also eine absolute Ausländer-Mehrheit. Unklar ist, ob diese Betrügereien jemals zur Abschiebung auch nur eines Täters geführt haben. Zu diesem krassen Missverhältnis kommt die Tatsache hinzu, dass zu den unter „Österreicher“ eingeordneten Tätern ja auch schon die neu Eingebürgerten zählen.

    4. Binnen nur acht Jahren ist der Anteil der Schüler in Österreich, die Deutsch nicht als Muttersprache sprechen, von 18 auf gewaltige 26 Prozent gestiegen. In Wien beträgt er sogar schon mehr als die Hälfte. Dabei sind nach dem Pass „nur“ knapp 16 Prozent Ausländer. Das heißt: Jeder zehnte Schüler in diesem Land ist zwar formal Österreicher (und in den meisten Fällen ist das zweifellos auch seine Familie), aber die Familien sehen keinerlei Notwendigkeit, die Sprache des Landes zu sprechen, dessen wirtschaftliche und soziale Vorteile sie genießen. Der Grund für diese katastrophale Entwicklung ist völlig klar: Rot und Grün haben den Migranten seit Jahrzehnten vor allem in Wien eingeredet, dass sie das nicht brauchen. Und haben damit nicht nur Österreich, sondern auch den beruflichen chancen der jungen Migranten schwer geschadet, weil sie halt dann die Sprache immer nur suboptimal beherrschen.

    5. Die Netto-Zuwanderung nach Österreich hat im Vorjahr nicht weniger als 35.000 Menschen betragen. Das ist wohlgemerkt eine Netto-Zahl, bei der also die wachsende Menge der auswandernden Österreicher schon abgezogen ist! Um sich die Größenordnung vorstellen zu können: diese Zahl ist ziemlich genau die Dimension der Stadt Wiener Neustadt, der zweitgrößten Stadt des größten Bundeslandes (und weit größer als sämtliche Gemeinden in Vorarlberg oder im Burgenland). „Experten“ des Integrationsministeriums tun diese Zahl aber mit dem beschönigenden Hinweis ab, dass die Zuwanderung 2015 noch viel größer gewesen sei. Was zwar stimmt, aber alles andere als ein Beweis ist, dass diese weitergehende Massenzuwanderung problemlos oder gar richtig und gut wäre. Das heißt: Jedes Jahr bekommt Österreich netto mindestens ein Wiener Neustadt dazu, in manchem Jahr eine noch viel größere Stadt.

    6. Dazu kommt, dass ein ebenfalls bedeutender Anteil der Bevölkerung alljährlich am 31. Dezember im Gegensatz zum Jahresbeginn nicht mehr aus Österreichern besteht, sondern aus Migranten: Das bewegt sich ebenfalls in der Dimension von mehreren Zehntausend! Denn nicht weniger als 111.000 Menschen (Österreicher und Nichtösterreicher) haben im Vorjahr das Land verlassen – die allermeisten auf Dauer. Diese Zahl ist höher als je die Zahl der Auswanderer aus Österreich in den letzten Jahrzehnten gewesen ist.

    7. Dazu kommt, dass die ständige Vergrößerung der Einwohnerzahl Österreichs längst auch ein ökologisches Problem darstellt. Sie wirkt sich logischerweise auch sehr negativ auf die CO2-Bilanz Österreichs aus, die ja neuerdings zum größten Problem des Landes ausgerufen worden ist. Dennoch darf dieser Zusammenhang zwischen CO2-Bilanz und Migration nirgends erwähnt werden, weil er politisch nicht korrekt ist, auch wenn er letztlich kausal für einen Teil der CO2-Milliardenstrafen sein wird, die Österreich an die EU zu zahlen haben wird.

    8. Eine ehrliche Berechnung müsste beim Thema der demographischen Veränderung auch noch die weit höhere Geburtenfreudigkeit von zugewanderten Frauen (mit und ohne Staatsbürgerschaft) hinzuzählen, insbesondere von muslimischen Frauen, die weit über dem allgemeinen Schnitt liegt.

    9. Von den Beziehern der Mindestsicherung ist heute schon ein Drittel Asylanten (wobei es da nur um solche geht, die rechtskräftig Asyl zugesprochen erhalten haben, während des Asylverfahrens wird man nicht via „Mindestsicherung“, sondern auf anderen Wegen unterstützt.).

    10. Ein ernüchterndes Bild machen auch die Angaben, welcher Prozentsatz der Menschen im arbeitsfähigen Alter auch wirklich arbeitet. Bei Österreichern, Menschen aus Ex-Jugoslawien und den diversen EU-Ländern liegt der entsprechende Wert zwischen 69 und 77 Prozent. Bei Türken in Österreich jedoch nur bei 60 Prozent.

    11. Dabei sind die Türken praktisch alle unter der Überschrift nach Österreich geholt worden, dass man sie so dringend als Arbeitskräfte bräuchte. Dieser geringe Beschäftigungsgrad von Türken ist zweifellos vor allem durch Frauen verursacht, die offensichtlich mit anderem beschäftigt sind (von den Frauen arbeitet ja auch in der Türkei selbst nur ziemlich genau jede Vierte).

    12. Noch viel dramatischer ist die Situation bei Menschen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak, also den Hauptherkunftsländern der „Flucht“-Migration: Bei ihnen beträgt die Erwerbstätigenquote gar nur 36 Prozent. Dabei gilt bei ihnen auch nicht das bei Türken relevante Frauen-Argument: Denn bei den Migrationsströmen der letzten Jahre sind aus diesen Ländern ganz überwiegend Männer im typischen Soldaten-Alter gekommen.

    13. Und wenn man alle seit 2011 gekommenen Asylanten zusammenzählt, dann sind von ihnen derzeit nur 53 Prozent beschäftigt (natürlich wieder immer nur von denen gerechnet, die überhaupt arbeiten dürfen). Trotz eines eindeutigen Männerüberhangs.
Fast noch unfassbarer als all diese Zahlen ist die Zufriedenheit der sogenannten „Experten“ des Integrationsministeriums, die einen Teil dieser Zahlen präsentiert haben. Ebenso absurd wirken da die Kampagnen einiger Wirtschaftskreise und von Caritas&Co, dass man doch dringend Asylwerber (also Menschen, die noch gar keine Arbeitsbewilligung haben) als Lehrlinge beschäftigen will, weil man unter den Menschen mit schon rechtskräftigem Asyltitel angeblich keine Lehrlinge findet.

PS: Noch eine interessante Zahl aus Deutschland, wo die Dinge ja nicht viel anders liegen als in Österreich:
Dort sagen nur 37 Prozent der Menschen bei einer aktuellen Umfrage (der eigentlich extrem migrationsfreundlichen Bertelsmann-Stiftung), dass das Land noch mehr „Flüchtlinge“ aufnehmen könne. 52 Prozent sagen hingegen, dass es schon zu viel Einwanderung gebe. Dennoch ist Deutschland weiterhin jenes Land, das in Europa am wirksamsten jeden Versuch zu einer effizienten Eindämmung der illegalen Migration behindert.

https://www.journalistenwatch.com/2019/ ... onsfakten/


MfG Utopia
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#2 Flüchtlingskrise 2.0 - Die Anzeichen mehren sich in Griechenland und der Türkei

17.09.2019 16:46

Flüchtlingskrise 2.0 - Die Anzeichen mehren sich in Griechenland und der Türkei



NuoViso.TV


Die deutsche Presse bereitet ihre Leser auf ein Ende des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei vor. Aber die wahren Gründe dafür werden den deutschen konsequent Lesern verschwiegen.

Die Schlagzahl erhöht sich. Gab es zunächst wochenlang gar keine Berichte über das Problem mit dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei, so hat der Spiegel nach kaum einer Woche nun wieder einen Artikel veröffentlicht. Aber er bleibt seiner Linie, die ich schon in früheren Artikeln zu dem Thema aufgezeigt habe, treu: Er verschweigt konsequent die wahren Gründe für das drohende Desaster.


MfG Utopia
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#3 Deutsche Flüchtlingspolitik zerstört die Herkunftsländer - Serge Menga trifft Beatrix von Storch

19.09.2019 20:37

Deutsche Flüchtlingspolitik zerstört die Herkunftsländer - Serge Menga trifft Beatrix von Storch

Format: 1080p // Sprache: Deutsch // Untertitel: Deutsch (YT erzeugt) // Länge: 22 Min. // 2019



Serge Menga ist einer der bekanntesten Afrikaner in Deutschland. Er nimmt seit Jahren kein Blatt vor den Mund, wenn es um kontroverse Themen wie Migration, gescheiterte Flüchtlingspolitik und Afrikahilfe geht. Im Gespräch mit Beatrix von Storch bringt er aufgrund seiner Herkunft Themen auf den Punkt, wie es sich viele Deutsche gar nicht trauen würden.


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#4 Wie Merkel Multikulti für gescheitert erklärte – vor neun Jahren

22.10.2019 18:07

Wie Merkel Multikulti für gescheitert erklärte – vor neun Jahren (2019-10-22)

Angela Merkel habe Multikulti in Deutschland in einer Rede für gescheitert erklärt, meldete die Nachrichtenseite Zerohedge am Montag. Die Aussagen der Kanzlerin stammten allerdings aus dem Jahr 2010. Eine gute Gelegenheit, an die Positionen Merkels von damals zu erinnern.

Die englischsprachige Nachrichtenseite Zerohedge verbreitete am Montag dieser Woche, was man seit einiger Zeit Fake News nennt. Die Seite veröffentlichte einen Artikel mit der Überschrift "Merkel räumt ein, dass der deutsche Multikulturalismus 'völlig gescheitert' ist". Darin wurde von einer Rede Merkels vor der Jungen Union berichtet, in der diese und ähnliche Äußerungen gefallen seien.

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#5 Migrations-Chaos nahe der kroatischen Grenze: Winter könnte eine Neuauflage von 2015 bringen

05.11.2019 11:45

Der Winter steht bevor und in Bosnien und Herzegowina spitzt sich nahe der EU-Außengrenze in Kroatien eine Flüchtlingskrise zu. Diese könnte für verstörende Bilder sorgen – ähnlich wie im Sommer 2015. Wird Merkel wie damals reagieren?

Steht die EU unmittelbar vor einer neuen Mega-Flüchtlingskrise – und damit verbundenen Entscheidungen, die neue Pull-Effekte schaffen könnten? Einer der Hauptgründe für Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel, im Spätsommer 2015 Bereitschaft zu einer großzügigen Aufnahmepolitik für Migranten aus Krisenregionen im Nahen Osten zu signalisieren, war das Bestreben, „hässliche Bilder“ zu vermeiden.

Solche waren damals längst durch die Medien gegangen – etwa in Form der Aufnahmen eines ertrunkenen Kleinkindes, das an der Küste vor Bodrum angeschwemmt worden war, oder von Migranten, die entlang der Balkanroute unter primitivsten Verhältnissen in Zeltlagern hausten und von dort aus mit der gesamten Familie gefährliche Manöver zum Grenzübertritt starteten.

Ähnliche Bilder könnte es schon bald wieder von der Balkanroute geben, wo sich insbesondere in der Grenzregion Una-Sana in Bosnien und Herzegowina die Lage zuspitzt. Die „Sarajevo Times“ schreibt, dass sich derzeit etwa 8000 Migranten in Bosnien und Herzegowina befinden, die es über die schlecht bewachten Grenzen von Serbien und Montenegro dorthin geschafft hätten. Die Migranten konzentrieren sich im Wesentlichen auf den Kanton im Nordwesten des Landes, der an Kroatien und damit an einen EU-Mitgliedsstaat

Serbische und kroatische Kantone lehnen Aufnahme ab

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) finanziert in Bosnien und Herzegowina derzeit die Unterbringung von Flüchtlingen in fünf Lagern, in denen insgesamt 5000 Personen Platz finden. Zwei davon dienen der Unterbringung von Familien, drei der von alleinreisenden Männern. Keine Betreuung durch die IOM erfolgt jedoch mit Blick auf das Lager im Gebirge von Vučjak nahe Bihać.

Diese wurde von der Kommunalverwaltung errichtet, nachdem es in den Städten des Kantons zu Protesten gegen die Unterbringung gekommen war. Das Lager wurde auf dem früheren Standort einer Mülldeponie nahe der kroatischen Grenze errichtet. Von bosnischen Serben und Kroaten verwaltete Kantone lehnen die Aufnahme von Asylsuchenden ab.

Nachdem es zu Unruhen im überfüllten Lager von Vučjak gekommen war und Forderungen aus UNO und Brüssel gekommen waren, es zu schließen, hat sich die Kommunalverwaltung dazu entschlossen, temporär die Versorgung mit Wasser und Müllabfuhr zu kappen. Das Rote Kreuz liefert nur noch Essenspakete, nachdem es sich aufgrund von Sicherheits- und Gesundheitsbedenken dazu entschlossen hat, nicht mehr vor Ort zu kochen. Medienberichte sprechen von ersten Malaria-Fällen, die im Lager von Vučjak aufgetreten seien.

Zwei IOM-Lager könnten noch vor dem Winter aufgelöst werden

Seit den Wahlen vom Oktober 2018 ist es in Bosnien und Herzegowina nicht gelungen, eine neue Regierung zu bilden. Eine Task Force des Kantons Una-Sana, die damit betraut ist, die Entwicklung zu überwachen, forderte in der Vorwoche eine Umsiedlung der Migranten von Vučjak nach Medeno Polje nahe der Stadt Bosanski Petrovac. Für diesen Fall drohen jedoch Bewohner der Stadt und der Region Protestmärsche und Camps vor dem Ministerrat in Sarajevo an.

Die Situation könnte sich weiter zuspitzen, da die Verträge der Eigentümer zweier Firmengelände, auf denen sich zwei der fünf IOM-Lager befinden, auslaufen und diese sie nicht verlängern wollen. Damit könnten die dort Untergebrachten ebenfalls in Behelfsunterkünfte ausweichen müssen – und das in Anbetracht des bevorstehenden Winters. Da die meisten der Betroffenen in die EU weiterreisen wollen, könnte der Druck auf Brüssel und Länder wie Deutschland oder Frankreich steigen, einmal mehr mit gutem Beispiel voranzugehen und einer Aufnahme von Asylsuchenden nahe der kroatischen Grenze aus humanitären Gründen zuzustimmen.

Nur 48 Prozent der Asylanträge von „Seenot-Geretteten“ erfolgreich

Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass aufseiten der Betroffenen tatsächlich Aussicht auf die Gewährung von Asyl besteht, erscheint fraglich. Erst vor wenigen Tagen ging aus der Beantwortung einer Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, dass von den 142 Asylbewerbern, die infolge von „Seenotrettung“ in Deutschland aufgenommen wurden und deren Verfahren bereits beendet ist, nur etwa 48 Prozent tatsächlich ein Bleiberecht zuerkannt bekamen. Dies berichtet der MDR.

Demnach seien 74 Anträge abgelehnt worden. Fünf Personen dürfen als anerkannte Asylbewerber gemäß der Genfer Konvention bleiben, 49 erhalten sogenannten subsidiären Schutz, zugunsten von neun Gerettete wurden Abschiebeverbote verhängt und in fünf Fällen wurden die Verfahren aus sonstigen Gründen eingestellt, etwa wegen der Aufnahme in einem anderen Land oder Rücknahme des Antrags. Seit Juni 2018 hat Deutschland bislang 565 „aus Seenot Geretteten“ die Aufnahme zugesagt.

Ob der Anteil berechtigter Asylanträge unter den derzeit in Bosnien und Herzegowina festsitzenden Migranten höher ist, ist ungewiss. Eine Aufnahme vonseiten der EU könnte jedoch ungeachtet dessen neue Pull-Effekte schaffen.

Wenn man diese Nachrichten liest, wäre das Ansinnen im folgendem Artikel zu befürworten:
Neue Migrantenwelle befürchtet: AfD will Soldaten zur Sicherung der deutschen Grenze

"Letztendlich müssen wir sehen, wie wir die Grenze schützen", sagt AfD-Verteidigungspolitiker Gerold Otten mit Blick auf eine neue Migrantenwelle.

Im Falle neuer Fluchtbewegungen in Richtung Deutschland will die AfD Soldaten an der deutschen Grenze einsetzen. „Letztendlich müssen wir sehen, wie wir die Grenze schützen“, sagte der AfD-Verteidigungspolitiker Gerold Otten in der Sendung „Frühstart“ der RTL/n-tv-Redaktion.

„Ich sehe, dass sich neue Fluchtbewegungen abzeichnen werden. Davon gehe ich fest aus. Diese Bewegungen sind teilweise schon im Gange. Erdogan sitzt im Grunde genommen nur am Knopf. Er kann jederzeit die Türen wieder aufmachen“, so Otten.

"Es wird sicherlich noch grundsätzliche Diskussionen geben, auch verfassungsrechtlicher Art“, so der AfD-Politiker.

Doch habe Deutschland die Truppen zur Verfügung, „gerade auch im Hinblick auf ein Reservistencorps“. Ottens Vorschlag ist Bestandteil eines neuen AfD-Strategiepapiers zur Verteidigungspolitik. Ziel müsse es letztendlich sein, „die dann dort einzusetzen“.

Das Papier sieht auch die Wiedereinführung der Wehrpflicht vor. Soldaten seien da zur Unterstützung der Grenztruppen, sagte Otten. „In unserem Papier steht ja auch, dass das immer wieder unter Hoheit des Innenministeriums abzulaufen hat. Und da sehe ich keinen Widerspruch. Das ist eine Unterstützung in krisenhaften Zeiten.“ (dts)



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#6 Kleintransporter mit 50 Migranten durchbricht Grenze nach Ceuta

18.11.2019 12:36

Ein Kleintransporter mit mehr als 50 afrikanischen Migranten an Bord hat in der Nacht zum Montag von Marokko aus die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta durchbrochen. Der Fahrer sei mit voller Geschwindigkeit durch die Grenzkontrollen in der Nähe von Tarajal gerast, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf Polizeiquellen.

Vier Migranten wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Bei den in das Fahrzeug gezwängten Menschen handelte es sich um 34 Männer, 16 Frauen und zwei Minderjährige aus Ländern südlich der Sahara. Der marokkanische Fahrer wurde festgenommen, wie die Zeitung „El Faro de Ceuta” berichtete.

Das Phänomen der „Kamikaze-Autos” gebe es bereits seit 2013, hieß es. Jedoch habe es sich bislang um kleinere Fahrzeuge mit wenigen Insassen gehandelt.

Spanien hat mit Ceuta und Melilla zwei Besitzungen in Nordafrika. In der Nähe der beiden Gebiete warten Zehntausende Afrikaner auf eine Gelegenheit, in die EU zu gelangen. Meist versuchen sie, den sechs Meter hohen doppelten Grenzzaun zu überwinden, der sie vom spanischen Territorium trennt. Dabei gibt es immer wieder Verletzte. Zuletzt war es Ende August rund 150 Migranten gelungen, über den Zaun zu klettern.

(ng/dpa)



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#7 Flüchtlinge – Über die Lage in der Türkei, in Griechenland und auf dem Balkan

25.11.2019 14:38

Die Situation der Flüchtlinge macht wieder Schlagzeilen. Wie ist die Situation in Griechenland, der Türkei und auf der Balkanroute in Richtung Deutschland?

Zur Türkei habe ich schon viel geschrieben, dem ist aktuell nichts hinzuzufügen: Schon im Juli hat die Türkei Merkels Flüchtlingsdeal offen in Frage gestellt und angedroht, die Grenze zu Griechenland nicht mehr so streng zu überwachen. Seit dem ist der Zahl der Flüchtlinge, die aus der Türkei nach Griechenland gekommen sind, merklich angestiegen. Erst vor zehn Tagen habe ich ausführlich berichtet, dass die EU nichts dagegen tut, sondern im Gegenteil immer neuen Streit mit der Türkei sucht und dabei ganz offen das Risiko eingeht, dass die Türkei die über drei Millionen Flüchtlinge im Land selbst in Richtung Europa schickt.

Der deutsche Innenminister hat kürzlich offen gesagt, dass das, was da möglicherweise auf uns zukommt, wesentlich schlimmer werden könnte, als die Flüchtlingskrise von 2015.

Wie schlimm die Lage tatsächlich ist, weiß niemand so genau. Fakt ist, dass die Zahl der Flüchtlinge, die aus der Türkei über die Ägäis nach Griechenland kommen, so groß ist, wie seit 2016 nicht mehr. Am Dienstag, 19. November konnte man im Spiegel lesen, dass alleine am vorherigen Wochenende über 1.350 Flüchtlinge auf den griechischen Inseln angekommen seien.

Die Lager auf den Inseln, wo sie untergebracht werden, sind hoffnungslos überfüllt und so werden sie auch auf das Festland gebracht. In dem Spiegel-Artikel ist die Rede von weiteren 20.000, die aktuell auf das Festland gebracht werden sollen. Da sie nicht in Griechenland bleiben wollen, macht sich dann die Mehrzahl von dort aus auf den Weg nach Norden.

Es gibt jedoch eine Dunkelziffer, über deren Größe man nur spekulieren kann. Wer auf die Landkarte schaut, der stellt fest, dass es viel einfacher wäre, als Flüchtling aus der Türkei nach Griechenland zu kommen, wenn man den Landweg nimmt, anstatt mit Schlauchbooten über das offene Meer zu schippern. Jedoch gibt es über diesen Fluchtweg keine Zahlen. Da dürfte daran liegen, dass die Griechen ganz froh sind, wenn sie die Flüchtlinge nicht registrieren und versorgen müssen. Und die Flüchtlinge, die es über die Grenze schaffen, wollen ja auch weiter nach Norden. Also lässt man die, die es geschafft haben, wahrscheinlich einfach ziehen.

Aber die Griechen versuchen, die Grenze dort zu sichern. Und sie wenden dazu illegale Methoden an, sogenannte „Push-Backs“. Das bedeutet, wenn Griechenland einen Flüchtling an dem Grenzfluss zur Türkei aufgreift, wird er einfach zurückgeschickt. Das mag der eine oder andere in Ordnung finden, aber es ist eben illegal. Wer im Land angekommen ist, darf sich nach geltendem Recht um Asyl bewerben.

Die Türkei hat gemeldet, dass Griechenland in den Monaten von Januar bis Ende Oktober 2019 fast 60.000 Flüchtlinge (https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 95964.html) an der Landgrenze einfach wieder in die Türkei zurückgeschickt hat. Das sagt einiges aus, denn zum einen zeigt es, dass die Griechen nicht zimperlich sind und zum anderen zeigt es, dass die Türkei anscheinend an ihrer Grenze nicht mehr allzu genau hinschaut, wenn jemand nach Griechenland will.

Die Balkanroute ist heute gut gesichert. Schon aus Griechenland herauszukommen, ist nicht einfach. Und auch die anderen Grenzen bis zur EU, die in Kroatien beginnt, sind heute gesichert. Trotzdem haben es schon Tausende bis nach Bosnien geschafft, der letzten Station vor der EU.

Bosnien ist ein armes Land, das nicht scharf darauf ist, die Flüchtlinge, die ohnehin dort nicht bleiben wollen, zu versorgen. Die Lager dort sind klein und katastrophal und die Gemeinden wehren sich gegen die Eröffnung neuer Lager. RT-Deutsch berichtete am 1. November über die Lage in Bosnien und teilte mit, dass geschätzt 8.000 illegale Migranten in Bosnien seien.

Es dürften jedoch weit mehr sein. Am 15. November berichtete der Spiegel über Schätzungen der UNO, die allein in der Nähe der bosnischen Stadt Bihac 7.000 Flüchtlinge vermutete. Bosnien hat in den Lagern dem Bericht zufolge eine Ausgangssperre verhängt, die nur eine Ausnahme kennt: Wer mitteilt, dass er nach Norden, in Richtung Kroatien, weiterzieht, der darf die Flüchtlingslager verlassen.

Die Lager in Bosnien sind nicht winterfest, aber in den Bergen des Balkan wird es im Winter sehr kalt. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass die Menschen sich demnächst mit dem Mut der Verzweifelten auf den Weg Richtung Kroatien machen.

An der Grenze zwischen Kroatien und Bosnien sind nun zum ersten Mal Schüsse gefallen. Über die Hintergründe ist nichts bekannt, außer der Tatsache, dass ein Flüchtling von einem Polizisten angeschossen worden ist.

All dies war absehbar. Eingangs habe ich erwähnt, dass es sich schon im Juli abgezeichnet hat. Und Kroatien hat schon Anfang September 1.800 Polizisten aus der Rente zurück in den aktiven Dienst geholt, um die Grenze Richtung Süden zu sichern. Nur in Deutschland gab es damals noch keine Berichte, denn es standen die Landtagswahlen in Ostdeutschland an. Und von solchen Berichten hätte eine Partei profitiert, die das Feindbild der Medien ist.

Erst jetzt, da die Wahlen gelaufen sind, gibt es auch in Deutschland häufiger Berichte über die Zuspitzung der Situation.

((von Thomas Röper )

Achtung:
Die unterstrichenen Sätze sind Links, die beim Aufruf der Webseite angeklickt und aufgerufen werden können.


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#8 Ungarische Polizei greift Flüchtlinge in Tunnel auf

30.11.2019 13:16

Mehr als 30 Meter lang und nicht gesichert: Unter der Grenze zu Serbien hat die ungarische Polizei selbstgegrabene Tunnel entdeckt. In einem waren gerade 44 Menschen unterwegs.

Bild
Eingang in den Tunnel nahe Asotthalom: Dort nahm die ungarische Polizei 44 Menschen fest.
(Quelle: AP/dpa)

Die ungarische Polizei hat am Freitag 44 Geflüchtete in einem selbst gebauten Tunnel unter der Grenze zu Serbien entdeckt. Insgesamt seien zwei Tunnel nahe der Stadt Asotthalom und Csikeria im Süden des Landes enttarnt worden, teilte die Polizei mit. In dem Tunnel nahe Asotthalom seien 44 Flüchtlinge aufgegriffen worden.

Der Tunnel nahe Asotthalom war demnach 34 Meter, der bei Csikeria fast 22 Meter lang. Sie seien "von Hand gegraben, ungestützt und lebensbedrohlich für die, die sie nutzen" gewesen, erklärte die Polizei. Die Ein- und Ausgänge seien unter Blättern versteckt gewesen. Die Polizei machte keine näheren Angaben zur Herkunft der Menschen. Die Tunnel wurden zugeschüttet.

600 Menschen in einer Woche aufgegriffen
Laut ungarischer Polizei versuchen derzeit wieder mehr Menschen, über Ungarn in die Europäische Union zu gelangen. Allein in der vergangenen Woche seien mehr als 600 Menschen aufgegriffen worden. Ein Jahr zuvor waren es etwa 80.

Die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban hatte nach dem Herbst 2015, als Hunderttausende Menschen über Ungarn in die EU geflohen waren, einen teilweise elektrifizierten Zaun entlang der Grenze zu Serbien und Kroatien errichten lassen.

(Verwendete Quellen: Nachrichtenagentur AFP)



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#9 Wintereinbruch im Migrantencamp von Bihać: Die Zelte sind unter dem Schnee zusammengebrochen

03.12.2019 17:51

Wintereinbruch im Migrantencamp von Bihać: Die Zelte sind unter dem Schnee zusammengebrochen




RT Deutsch
03.12.2019


Im berüchtigten Migranten-Zeltlager an der EU-Außengrenze nach Kroatien ist der Winter eingebrochen. Die Stadt Bihać in Bosnien-Herzegowina ist seit Monaten einer der Hotspots der Flüchtlingsströme nach Europa. Täglich sollen Hunderte neue Migranten die Kleinstadt erreichen. Internationale Hilfsorganisationen hatten bis zuletzt gefordert, die Migranten umzusiedeln und sie in menschenwürdige Unterkünfte zu bringen, bevor der Winter kommt und zur tödlichen Gefahr wird.

Doch trotz der Forderungen befinden sich noch immer Hunderte von Migranten in dem provisorischen Zeltlager im Nordwesten Bosniens, während Schneefall und Wintereinbruch die Region fest im Griff haben.

RT Deutsch hatte das Lager exklusiv besucht und ebenfalls schreckliche Zustände erlebt. Menschen, hauptsächlich Männer, leben hier größtenteils in Zelten, ohne fließend Wasser und sanitäre Einrichtungen.

Auch das Rote Kreuz prangerte die unwürdigen Bedingungen vor Ort an.

Es gibt weder fließendes Wasser noch Elektrizität oder eine ausreichende medizinische Versorgung. Die Zelte sind nicht winterfest, und die hygienische Situation ist so schlecht, dass sich Hautkrankheiten, Atemwegsinfektionen und andere Krankheiten schnell ausbreiten.

Viele der Zelte sind nun unter dem Schnee zusammengebrochen, wie Aufnahmen vom Montag aus dem berüchtigten Zeltlager Vucjak nahe der bosnischen Stadt Bihać zeigen. Migranten versuchen sich in dem matschigem Camp, an kleinen Feuern warm und trocken zu halten.

Husten war aus dem Inneren der Zelte zu hören, wo Rauch von den Feuern die Luft verdunkelte.

Ein 21-jähriger Migrant aus Pakistan namens Tisham Hadi sagt: "Dieser Ort ist nicht gut. Bitte hilf mir!"

Seit Monaten beklagen internationale Organisationen die unmenschlichen Bedingungen im Camp und warnen, dass es bei Wintereinbruch zu einer Tragödie kommen könnte.

Der bosnische Sicherheitsminister Dragan Mektić erklärte nun, dass man bereits eine neue Einrichtung für Migranten in der Nähe von Sarajevo vorbereite. In 20 bis 30 Tagen sollen die ersten Migranten die ehemaligen Baracken beziehen.

Das Lager ist knapp zehn Kilometer von der EU-Grenze entfernt. Deshalb strömen die Migranten in die Region, weil sie glauben, hier die beste Möglichkeit zu haben, illegal in die EU einreisen zu können.


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