Religion: Christentum

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Deckard666
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#51 Katholische Kirche: Kardinal Marx bietet Papst seinen Rücktritt an

Katholische Kirche: Kardinal Marx bietet Papst seinen Rücktritt an (2021-06-04)

Dieser Schritt wird viele Katholiken in Deutschland erschüttern: Kardinal Reinhard Marx hat Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten. Die Kirche sei an einem »toten Punkt« angekommen.

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Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten. Er habe den Papst in einem Brief vom 21. Mai gebeten, »seinen Verzicht auf das Amt des Erzbischofs von München und Freising anzunehmen und über seine weitere Verwendung zu entscheiden«, heißt es in einem Schreiben auf der Website der Erzdiözese.

»Im Kern geht es für mich darum, Mitverantwortung zu tragen für die Katastrophe des sexuellen Missbrauchs durch Amtsträger der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten«, wird Marx zitiert. Die Untersuchungen und Gutachten der zurückliegenden zehn Jahre zeigten für ihn durchgängig, dass es »viel persönliches Versagen und administrative Fehler« gegeben habe, aber »eben auch institutionelles oder systemisches Versagen«.

Die katholische Kirche sei an einem »toten Punkt« angekommen. Mit seinem Amtsverzicht könne vielleicht ein persönliches Zeichen gesetzt werden für neue Anfänge, für einen neuen Aufbruch der Kirche: »Ich will zeigen, dass nicht das Amt im Vordergrund steht, sondern der Auftrag des Evangeliums.«

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#52 Brief im Wortlaut: Lesen Sie hier, was Kardinal Marx dem Papst schrieb

Brief im Wortlaut: Lesen Sie hier, was Kardinal Marx dem Papst schrieb (2021-06-04)

Kardinal Marx will »Mitverantwortung« tragen für die »Katastrophe des sexuellen Missbrauchs«. Sein Schreiben an den Papst im Wortlaut.

In einem dreiseitigen Brief hat Kardinal Marx dem Papst angeboten, auf das Amt des Erzbischofs von München und Freising zu verzichten. Den folgenden Text hat das Bistum in drei Sprachen auf seiner Internetseite veröffentlicht, demnach handelt es sich um den Brief des Kardinals an den Papst, »persönlich und vertraulich«.

»Heiliger Vater,

ohne Zweifel geht die Kirche in Deutschland durch krisenhafte Zeiten. Natürlich gibt es dafür – auch über Deutschland hinaus weltweit – viele Gründe, die ich hier nicht im Einzelnen ausführen muss. Aber die Krise ist auch verursacht durch unser eigenes Versagen, durch unsere Schuld. Das wird mir immer klarer im Blick auf die katholische Kirche insgesamt, nicht nur heute, sondern auch in den vergangenen Jahrzehnten. Wir sind – so mein Eindruck – an einem gewissen »toten Punkt«, der aber auch, das ist meine österliche Hoffnung, zu einem »Wendepunkt« werden kann. Der »österliche Glaube« gilt doch auch für uns Bischöfe in unserer Hirtensorge: Wer sein Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer es verliert, wird es gewinnen!

Seit dem letzten Jahr denke ich intensiver darüber nach, was das auch für mich persönlich bedeutet und bin – durch die Osterzeit ermutigt – zu dem Entschluss gekommen, Sie zu bitten, meinen Verzicht auf das Amt des Erzbischofs von München und Freising anzunehmen. Im Kern geht es für mich darum, Mitverantwortung zu tragen für die Katastrophe des sexuellen Missbrauchs durch Amtsträger der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten. Die Untersuchungen und Gutachten der letzten zehn Jahre zeigen für mich durchgängig, dass es viel persönliches Versagen und administrative Fehler gab, aber eben auch institutionelles oder »systemisches« Versagen. Die Diskussionen der letzten Zeit haben gezeigt, dass manche in der Kirche gerade dieses Element der Mitverantwortung und damit auch Mitschuld der Institution nicht wahrhaben wollen und deshalb jedem Reform- und Erneuerungsdialog im Zusammenhang mit der Missbrauchskrise ablehnend gegenüberstehen.


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#53 Reaktionen auf Brief von Kardinal Marx: »Da geht der Falsche«

Reaktionen auf Brief von Kardinal Marx: »Da geht der Falsche« (2021-04-06)

Respekt, aber auch Erschütterung: Das sind die ersten Reaktionen auf die Entscheidung von Kardinal Marx.

Die Nachricht dürfte ein Beben in der katholischen Kirche Deutschlands auslösen: In einem dreiseitigen Brief hat Kardinal Marx dem Papst angeboten, auf das Amt des Erzbischofs von München und Freising zu verzichten.

In dem Brief heißt es: »Im Kern geht es für mich darum, Mitverantwortung zu tragen für die Katastrophe des sexuellen Missbrauchs durch Amtsträger der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten.« Marx will sich im Laufe des Tages bei einem Pressetermin noch einmal persönlich erklären. Die ersten Reaktionen im Überblick:

Georg Bätzing, Vorsitzender der Bischofskonferenz, teilte mit, er nehme die Nachricht »mit großem Respekt auf«. Mark habe ihn zuvor »dankenswerterweise« informiert.

Marx gehöre zu den »tragenden Säulen« der Bischofskonferenz. Deshalb bedauere Bätzing diesen Schritt.

»Tatsächlich haben die Verbrechen systemische Schwachstellen in der Kirche offengelegt, die ebenso nach systemischen Antworten rufen«, wird Bätzing in der Mitteilung zitiert. Eine ausschließlich juristische Aufarbeitung und Verwaltungsänderungen reichten nicht aus.

Der Jesuitenpater und Mitglied der Päpstlichen Kinderschutz-Kommission, Hans Zollner, hält Marx' Angebot für ein »außerordentlich wichtiges Zeichen«. Zollner sagte der Deutschen Presseagentur dpa »Kardinal Marx zeigt, dass die Botschaft und die Glaubwürdigkeit der Kirche und ihrer Amtsträger wichtiger sind als die persönliche Stellung.« Dies verdiene große Hochachtung.

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#54 Reformbewegung: »Wir sind Kirche« begrüßt Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx

Reformbewegung: »Wir sind Kirche« begrüßt Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx (2021-06-05)

Die Bewegung »Wir sind Kirche« sieht in dem Rücktrittsgesuch von Kardinal Marx ein Signal an andere Kirchenoberhäupter, die wegen des Missbrauchsskandals in der Kritik stehen. Der Kölner Kardinal Woelki stehe nun »gewaltig unter Druck«.

Das Rücktrittsangebot von Kardinal Reinhard Marx ist aus Sicht der Reformbewegung »Wir sind Kirche« »nachvollziehbar, konsequent, strategisch klug und letztlich überfällig«. Dieser Schritt sei auch ein Signal an Kölns Kardinal Rainer Maria Woelki und setze diesen »gewaltig unter Druck«, sagte ein Sprecher.

Für einen Neuanfang in der katholischen Kirche brauche es neue Personen – vor allem solche, die nicht durch langwierige Aufarbeitungsprozesse gebremst würden. Es bleibe zu hoffen, »dass weitere Bischöfe seinem Schritt folgen und nicht nur verbal Verantwortung für Vertuschung und Hinhalte-Taktik übernehmen«.

Marx hatte Papst Franziskus seinen Rücktritt vom Amt des Erzbischofs von München und Freising angeboten. Er zieht damit Konsequenzen aus dem jahrelangen Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche. Die katholische Kirche sei an einem »toten Punkt« angekommen, schrieb er in seinem Rücktrittsgesuch an den Papst.

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#55 Vatikan-Kontrolleure in Köln: »Da war eine Menge Adrenalin«

Vatikan-Kontrolleure in Köln: »Da war eine Menge Adrenalin« (2021-06-09)

Kardinal Woelkis respektloses Verhalten vertrieb den Missbrauchsbetroffenen Karl Haucke aus dem Beirat des Kölner Erzbistums. Jetzt hat er die Gesandten des Papstes getroffen, die Woelkis Wirken untersuchen sollen.

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Karl Haucke wurde als Jugendlicher in einem Bonner Ordensinternat regelmäßig missbraucht. Als Sprecher des Betroffenenrats im Erzbistum Köln wollte er dafür sorgen, dass kirchliche Sexualstraftäter zu Verantwortung gezogen werden. Doch es kam anders.

Im Oktober 2020 sei der Betroffenenbeirat »fast überfallartig« von Juristen bedrängt worden, der Entscheidung des Erzbistums zuzustimmen, ein erstes Missbrauchsgutachten zurückzuhalten, berichtet Haucke. »Dabei kannten wir das Gutachten überhaupt nicht!« Er habe sich instrumentalisiert gefühlt. »Wir wurden übergangen, für dumm verkauft und wie in der Vergangenheit missbraucht.«

Hauke wurde laut eigener Aussage durch den Vertrauensbruch von Kardinal Woelki schwer retraumatisiert. Die Folge: Er trat unter Protest aus dem Betroffenenbeirat aus. Dennoch hat er sich jetzt auf ein weiteres Gespräch mit Vertretern der katholischen Kirche eingelassen.

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#56 Erzbischof von München und Freising: Papst lehnt Rücktritt von Kardinal Marx ab

Erzbischof von München und Freising: Papst lehnt Rücktritt von Kardinal Marx ab (2021-06-10)

»Mach weiter«: Franziskus hat das Rücktrittsangebot von Kardinal Marx abgelehnt. Dabei stimmte das Oberhaupt der katholischen Kirche dem Erzbischof von München und Freising in seiner Analyse der Lage der Kirche zu.

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx bot Papst Franziskus seinen Rücktritt an, das Oberhaupt der katholischen Kirche hat den Wunsch des Münchner Erzbischofs nun jedoch ausgeschlagen. In einem vom Vatikan veröffentlichten Brief an Marx schrieb Franziskus, dieser solle im Amt bleiben.

»Genau das ist meine Antwort, lieber Bruder. Mach weiter, so wie Du es vorschlägst, aber als Erzbischof von München und Freising«, schrieb Franziskus. »Ich stimme Dir zu, dass wir es mit einer Katastrophe zu tun haben: der traurigen Geschichte des sexuellen Missbrauchs und der Weise, wie die Kirche damit bis vor Kurzem umgegangen ist«, hieß es in Franziskus' Schreiben weiter.

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#57 Kölner Erzbistum: Päpstliche Gesandte schließen Untersuchung zu Missbrauch ab

Kölner Erzbistum: Päpstliche Gesandte schließen Untersuchung zu Missbrauch ab (2021-06-15)

Sie wurden vom Papst entsandt, um mit Opfern sexuellen Missbrauchs im Erzbistum Köln zu sprechen. Nun haben die zwei Bischöfe ihre Untersuchung beendet. Die Ergebnisse soll Franziskus persönlich erhalten.

Eine Woche lang waren sie da und sprachen mit Opfern sexuellen Missbrauchs. Der Stockholmer Bischof, Kardinal Anders Arborelius, und der Bischof von Rotterdam, Johannes van den Hende, waren vom Papst entstandt worden, um den Missbrauchsskandal im Erzbistum Köln zu untersuchen. Sie sollten sich vor Ort ein Bild von der »komplexen pastoralen Situation« in der Diözese verschaffen. Auch sollten sie mögliche Fehler des Kardinals Rainer Maria Woelki und weiterer Kirchenvertreter untersuchen.

Nun haben die beiden sogenannten apostolischen Visitatoren ihre Untersuchung abgeschlossen und reisten wieder aus Köln ab, wie aus einer von der vatikanischen Botschaft in Berlin versandten Mitteilung hervorging.

Laut der Päpstlichen Nuntiatur sollen die Ergebnisse der Untersuchung Papst Franziskus zur Verfügung gestellt werden. Die Papstgesandten trafen sie nicht nur mit Opfern des sexuellen Missbrauchs, sondern auch mit katholischen Laien, Vertretern verschiedener Gremien sowie Priestern und Bischöfen. Auch E-Mails und Briefe hätten sie »zur Kenntnis genommen«.

Die Nachrichtenagentur dpa erfuhr aus Kirchenkreisen, dass sich viele der Befragten gegenüber den Visitatoren kritisch über Woelki geäußert haben sollen. Dabei gehe es keineswegs nur um Opfer sexuellen Missbrauchs oder bekannte Kritiker des Kardinals, sondern teilweise auch um Kirchenleute, die ähnlich konservative Ansichten vertreten wie er. Auch mit Woelki selbst haben die Visitatoren gesprochen.

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#58 Seit Missbrauchsstudie 2018: Hunderte neue Hinweise auf sexuelle Übergriffe in katholischer Kirche

Seit Missbrauchsstudie 2018: Hunderte neue Hinweise auf sexuelle Übergriffe in katholischer Kirche (2021-06-20)

Die katholische Kirche dokumentierte 2018 in einer Studie Tausende sexuelle Übergriffe. Seither wagen sich immer mehr Betroffene vor. In den vergangenen Jahren hat es zahlreiche neue Hinweise auf Missbrauch gegeben.

Vor gut drei Jahren offenbarte eine Studie der katholischen Kirche, dass sich von 1946 bis 2014 mindestens 1670 Kleriker an Schutzbefohlenen vergangen haben. Die Untersuchung dürfte jedoch nur einen Teil des wahrenden Ausmaßes erfasst haben. Seit Veröffentlichung der sogenannten MHG-Studie sind zahlreiche Hinweise auf weitere Fälle bekannt geworden.

»Beim Eckigen Tisch dürften sich in drei Jahren etwa 250 Menschen deutschlandweit gemeldet haben«, sagte Matthias Katsch von der Betroffenen-Initiative – und das sei wohl nach wie vor nur die Spitze des Eisberges: »Ich gehe davon aus, dass auf jede betroffene Person, die sich bislang gemeldet hat, mindestens drei kommen, die abwarten.«

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#59 Katholische Kirche: Vatikan will italienisches Gesetz gegen Homophobie ändern

Katholische Kirche: Vatikan will italienisches Gesetz gegen Homophobie ändern (2021-06-22)

Der Vatikan hat bei der italienischen Botschaft offiziell um die Änderung eines geplanten Gesetzes gegen Homophobie gebeten – ein bislang beispielloser Schritt.

Der Vatikan hat einem Medienbericht zufolge Einspruch gegen ein italienisches Gesetz gegen Homophobie eingelegt. Die Zeitung »Corriere della Sera« berichtet, der Außenbeauftragte des Heiligen Stuhls, Paul Gallagher, sei am 17. Juni in der italienischen Botschaft im Vatikan erschienen und habe mit einer offiziellen Note um die Änderung des Gesetzestextes gebeten. Der Vorgang ist zumindest nach öffentlichem Kenntnisstand bislang beispiellos.

Die Pressestelle des Vatikans bestätigte die Übermittlung der Verbalnote gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Die Kirchenvertreter fürchten dem Zeitungsbericht zufolge, dass das Gesetz zu rechtlichen Schritten gegen kirchliche Einrichtungen führen könnte. Sie beklagen etwa, dass katholische Schulen nicht von der Pflicht ausgenommen wären, an Aktivitäten im Rahmen des Nationaltags gegen Homophobie teilzunehmen. Nach Auffassung des Vatikans wäre dies ein Verstoß gegen den geltenden bilateralen Vertrag zwischen Italien und dem Heiligen Stuhl.

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#60 Nach Fund weiterer Kinder-Gräber: Zwei katholische Kirchen in Kanada niedergebrannt

Nach Fund weiterer Kinder-Gräber: Zwei katholische Kirchen in Kanada niedergebrannt (2021-06-27)

Die Behörden stufen die Brände als »verdächtig« ein: Nachdem Suchtrupps erneut Hunderte anonymer Gräber auf dem Gelände eines früheren Kirchen-Internats gefunden haben, kommt es in Kanada offenbar zu Racheakten.

Wenige Wochen nach dem Fund der sterblichen Überreste von 215 Kindern in einem früheren katholischen Internat für indigene Kinder im kanadischen Kamloops sind in der Nähe erneut zwei katholische Kirchen durch Feuer zerstört worden. Innerhalb von einer Stunde seien am frühen Samstagmorgen sowohl die Kirche St. Ann im Indigenen-Gebiet Upper Similkameen und die Chopaka-Kirche im Gebiet Lower Similkameen in Brand geraten, teilte die kanadische Bundespolizei mit.

»Beide Kirchen wurden zerstört«, hieß es in einer Mitteilung der Polizei, die die Brände als »verdächtig« einstufte. Es werde geprüft, ob es eine Verbindung zu den Kirchenbränden in den rund 50 Kilometer entfernten Städten Penticton und Oliver vor einer Woche gebe. Die Ermittlungen zu den Bränden in Penticton und Oliver dauern derzeit noch an.

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