Klimawandel

Erdrutsche, Tsunamis und "hohe Wellen", Risse und Löcher auf der Erde, Klimawandel, Wolkenformationen, rötlicher Himmel etc.
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Deckard666
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#301 Steigende CO₂-Preise: Gewerkschaftschef warnt vor »neuem Klima-Prekariat«

Steigende CO₂-Preise: Gewerkschaftschef warnt vor »neuem Klima-Prekariat« (2021-06-10)

Wie viel darf Klimaschutz kosten? Der Chef der Chemie-Gewerkschaft, Michael Vassiliadis, sieht bei steigenden CO₂-Preisen eine drohende soziale Schieflage – und fordert eine Pro-Kopf-Zahlung für jeden Bürger.

In der Diskussion über Klimaschutz und steigende CO₂-Preise wächst der Gegenwind der Arbeitnehmervertreter. Vor der ersten Lesung des neuen Klimaschutzgesetzes an diesem Donnerstag im Bundestag fordert der Chef der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, konkretere Pläne und warnt zugleich vor einer neuen sozialen Schieflage.

»Mit dem neuen Klimaschutzgesetz bleibt die Bundesregierung ihrer Tradition treu – immer schärfere Einsparvorgaben zu formulieren, ohne die praktische Umsetzung zu spezifizieren und ohne eine Folgenabschätzung vorzunehmen«, sagte Vassiliadis dem SPIEGEL. Das Bundesverfassungsgericht habe der Regierung gerade aufgetragen, einen konkreteren Fahrplan für den klimagerechten Umbau der Industriegesellschaft in den kommenden Jahrzehnten vorzulegen. Davon sei in dem Gesetz allerdings wenig zu finden.

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#302 Vor G7-Gipfel: Internationale Großinvestoren fordern mehr Einsatz für Klimaschutz

Vor G7-Gipfel: Internationale Großinvestoren fordern mehr Einsatz für Klimaschutz (2021-06-10)

In einem gemeinsamen Schreiben fordern 457 Großanleger Regierungen weltweit zu entschiedenerem Handeln gegen den Klimawandel auf. Die Unterzeichner verwalten fast ein Drittel des Weltvermögens.

Eine Gruppe aus insgesamt 457 internationalen Investoren hat ein gemeinsames Statement veröffentlicht, in dem sie Regierungen dazu auffordert, ihre Unterstützung für fossile Energieträger zu beenden. Die Unterzeichner verwalten zusammen ein Vermögen in Höhe von 41 Billionen Dollar, umgerechnet 34 Billionen Euro, und damit fast ein Drittel des gesamten Weltvermögens.

In dem Schreiben, über das der »Guardian« zuerst berichtet hatte, fordern die Investoren die Regierungen auf, ihre Pläne zur Verringerung des CO2-Ausstoßes im nächsten Jahrzehnt »signifikant zur verstärken« und eine Vorgabe von null Emissionen bis 2050 anzuvisieren, um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Konkret dringen die Unterzeichner unter anderem auf die Abschaffung von Subventionen für fossile Energien, das baldige Ende der Energiegewinnung aus Kohle und die Vermeidung von neuer CO2-intensiver Infrastruktur.

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#303 Bericht vom Weltbiodiversitäts- und Weltklimarat: Schlechter Klimaschutz zerstört Artenvielfalt

Bericht vom Weltbiodiversitäts- und Weltklimarat: Schlechter Klimaschutz zerstört Artenvielfalt (2021-06-10)

Elektrofahrzeuge helfen dem Klimaschutz, aber der Rohstoffabbau für die Batterien schadet der Umwelt. Nur eines von vielen Beispielen für fehlgeleiteten Aktionismus, meinen Experten vom Weltbiodiversitäts- und Weltklimarat.

Maßnahmen zum Klimaschutz sind dringend notwendig, damit die Erde vor einer weiteren Überhitzung bewahrt bleibt. Aber dabei gilt es, auch auf den Artenschutz achtzugeben, berichten Wissenschaftler. Denn undurchdachter Klimaschutz kann schwerwiegende Folgen für einzelne Tierarten haben, heißt es in einem gemeinsamen Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES und des Weltklimarats IPCC. Die beiden Institutionen haben erstmals gemeinsam über Lösungen für die eng verflochtenen Krisen beraten.

Die gemeinsamen Forderungen der Forscher lauten: Die Klima- und die Artenvielfaltskrise muss grundsätzlich aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Ansonsten könnten vermeintliche Lösungen für die eine Krise die andere noch verstärken, heißt es.

Der Bericht verlangt,
  • dass 30 bis 50 Prozent der Meeres- und Landflächen weltweit unter Naturschutz gestellt werden. Zurzeit sind es etwa 15 Prozent der Land- und 7,5 Prozent der Ozeanflächen.
  • Kreislaufwirtschaft müsse gefördert werden, um weniger Ressourcen zu verwenden. Die Welt müsse weg von Wegwerfprodukten.
  • Subventionen, die Arten gefährden, müssten abgebaut werden, um Überfischung, Kahlschlag in Wäldern oder Überdüngung von Feldern zu verhindern.
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#304 Extremwetter, Wassermangel, Waldsterben: Wie Deutschland sich gegen die Klimarisiken wappnen sollte

Extremwetter, Wassermangel, Waldsterben: Wie Deutschland sich gegen die Klimarisiken wappnen sollte (2021-06-14)

Die Welt erwärmt sich, schon jetzt zeigen sich die Folgen auch in Deutschland, so eine neue Analyse von 25 Bundesbehörden. Sie fordern: Straßen, Städte und Landwirtschaft müssen sich anpassen – so schnell wie möglich.

Wälder unter Stress, mehr Extremwetter: Mit dem Klimawandel drohen in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten zunehmend Schäden in den Kreisläufen der Natur, aber auch an der Infrastruktur und für das Wirtschaftssystem.

Während die Auswirkungen der Erderwärmung bisher regional sehr unterschiedlich zu spüren sind, drohen dann Folgen im gesamten Bundesgebiet von den Küsten und Flussufern bis in die Gebirge, wie die in Berlin veröffentlichten Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 für Deutschland (KWRA 2021) zeigt. Schon jetzt unvermeidbar ist demnach die Anpassung an den Klimawandel.

Die Analyse wird im Auftrag der Bundesregierung alle sechs Jahre durchgeführt – zuletzt 2015 – und wird als deutschlandweit umfassendste Untersuchung dazu bezeichnet. Beteiligt waren Experten aus 25 Bundesbehörden und -institutionen sowie aus neun Ressorts, die im Behördennetzwerk »Klimawandel und Anpassung« zusammenarbeiten.

»Viele Risiken sind im Vergleich zu 2015 deutlich gestiegen. Besonders betroffen sind unsere natürlichen Lebensgrundlagen, wie Böden, wie Wälder und Gewässer«, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD). »Im Szenario eines starken Klimawandels werden bis zur Mitte des Jahrhunderts sehr viel mehr Regionen und immer mehr Lebens- und Wirtschaftsbereiche betroffen sein.«

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#305 Droht ein "Klimalockdown" am Horizont?

Droht ein "Klimalockdown" am Horizont? (2021-06-14) (Microsfot Translator)

Wenn und wenn die Machthaber beschließen, von ihrer Pandemie-Erzählung fortzufahren, werden Die Sperrungen nirgendwo hingehen. Stattdessen sieht es so aus, als würden sie in "Klimasperren" umbenannt und entweder durchgesetzt oder einfach bedrohlich über den Kopf der Öffentlichkeit gehalten.

Zumindest laut einem Artikel, der von einem Mitarbeiter der WHO geschrieben und von einem mega-koporaten Think-Tank veröffentlicht wurde.

Der Bericht mit dem Titel "Avoiding a climate lockdown"wurde von Mariana Mazzucatogeschrieben, Professorin für Volkswirtschaftslehre am University College London und Leiterin des Council on the Economics of Health for All, einer Abteilung der Weltgesundheitsorganisation.

Es wurde erstmals im Oktober 2020 von Project Syndicateveröffentlicht, einer gemeinnützigen Medienorganisation, die (vorhersehbar) durch Zuschüsse der Open society Foundation, der Bill & Melinda Gates Foundation und vielen, vielen anderen finanziert wird..

Danach wurde es vom World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) aufgegriffen und wiederveröffentlicht, der sich selbst als "eine globale, CEO-geführte Organisation von über 200 führenden Unternehmen bezeichnet, die zusammenarbeiten, um den Übergang zu einer nachhaltigen Welt zu beschleunigen.".

Die Mitgliedschaft des WBCSD ist im Wesentlichen jedes große Unternehmen in der Welt,einschließlich Chevron, BP, Bayer, Walmart, Google und Microsoft. Über 200 Mitglieder mit einem Jahresumsatz von weit über 8 BILLIONen Dollar.

Kurzum: Ein Ökonom, der für die WHO arbeitet, hat einen Bericht über "Klimasperren" verfasst, der sowohl von einer von Gates+Soros unterstützten NGO als auch einer Gruppe, die fast alle Banken, Ölkonzerne und Tech-Giganten auf dem Planeten vertritt, veröffentlicht wurde.

Was auch immer es sagt, es hat eindeutig die Zustimmung der Menschen, die die Welt führen.

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Artikel im englischen Original
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#306 Große Mehrheit für Klimaschutz

Große Mehrheit für Klimaschutz (2021-06-18)

Bevölkerung will mehr als die Bundesregierung, unter anderem Nulltarif im Nahverkehr und einen schnelleren Kohleausstieg, vor allem aber einen großen Plan

Die Deutschen machen sich Sorgen wegen des um sich greifenden Klimawandels. Die mögen zwar noch nicht immer wahlentscheidend sein, wie jüngst die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gezeigt hat, aber 80 Prozent der Bevölkerung treiben die Veränderungen des Klimas um, wie die Deutsche Welle berichtet.

Demnach ist dies das Ergebnis einer Befragung von repräsentativ ausgesuchten 2000 Personen, die die Organisation "More in Common" in Auftrag gegeben hatte.

65 Prozent der Befragten geben an, dass für sie der Klimawandel bereits spürbar sei. Auffallend ist, dass der gesellschaftlich besonders engagierte Teil der Interviewten sich mit 88 Prozent die meisten Sorgen macht und auch mit 73 Prozent die ersten Auswirkungen bereits wahrnimmt.

Gefühl der Hilflosigkeit
Zugleich sind sie mit 56 Prozent diejenigen, die sich am ehesten hilflos fühlen. Insgesamt gaben 45 Prozent an, sich gegenüber dem Klimawandel hilflos zu fühlen. Wie so oft sind die Gefühle widersprüchlich. Zwar gaben 76 Prozent an, dass sie etwas zum Klimaschutz beitragen können, sie also nicht ganz machtlos sind, aber viele sehen sich mit ihren Anstrengungen im Kleinen allein gelassen. Daher das Gefühl der Hilflosigkeit.

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#307 SPIEGEL-Klimabericht: Die Hitze ist politisch

SPIEGEL-Klimabericht: Die Hitze ist politisch (2021-06-18)

Die erste Hitzewelle des Jahres rollt über Deutschland. Sie legt Straßenbahnen lahm und könnte sogar die Bundestagswahl beeinflussen. Der Wochenüberblick zur Klimakrise.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ganz schön warm, was?

Die erste Hitzewelle des Jahres rollt über Deutschland und wir schwitzen kollektiv. Für diesen Freitag hat der Deutsche Wetterdienst eine praktisch flächendeckende Hitzewarnung ausgesprochen. Die Temperaturen könnten auf bis zu 37 Grad Celsius klettern – und auch nachts nicht unter 20 Grad sinken. Tropennächte, sagen Meteorolog:innen dazu. Am Wochenende sollen vielerorts Hitzegewitter folgen.

Wetter und Klima sind nicht dasselbe, klar. Aber der Klimawandel beeinflusst die aktuelle Wetterlage maßgeblich. Ein Sommertag im Juni darf zwar heiß sein. Aber es wird eben immer heißer.

Es heißt nicht umsonst »Klimaerwärmung«

Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren hat dazu in der vergangenen Woche eine Übersicht mit wissenschaftlich unstrittigen Fakten zur Klimakrise veröffentlicht.

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#308 Klimaschutz: Wie sinnvoll ist die CO₂-Entfernung aus der Atmosphäre?

Klimaschutz: Wie sinnvoll ist die CO₂-Entfernung aus der Atmosphäre? (2021-06-21)

Macht es fürs Klima einen Unterschied, ob man eine Tonne CO₂ komplett einspart – oder ob man sie zwar ausstößt, aber später wieder aus der Luft holt? Eine neue Studie liefert Antworten.

Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 – das ist das neue Ziel der Bundesregierung. Dafür müssen die Emissionen in allen Sektoren der Wirtschaft und im Verkehr ebenso sinken wie die der Privathaushalte. Über die konkreten Maßnahmen wird spätestens nach der Bundestagswahl erbittert gestritten werden. Neben der Vermeidung von Treibhausgasen könne auch das aktive Entfernen von CO₂ aus der Atmosphäre einen Beitrag leisten. Das betrifft vor allem Emissionen, die nicht verhindert werden können, etwa aus dem Flugverkehr.

CO₂ aktiv aus der Luft entfernen, dafür gibt es eine ganze Menge Ideen:
  • die direkte Entnahme von CO₂ aus der Luft und Speicherung im Boden,
  • massive Aufforstungsprogramme oder
  • das Ausbringen bestimmter fein gemahlener Gesteine etwa auf landwirtschaftlichen Flächen.
  • Dazu kommt »Bio Energy with Carbon Capture and Storage«, kurz BECCS. Dabei werden Pflanzen auf riesigen Äckern angebaut und später in Kraftwerken verbrannt. Das entstehende CO₂ wird aufgefangen und im Untergrund gespeichert.
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#309 IPCC-Berichtsentwurf: Weltklimarat warnt vor »irreversiblen« Folgen bei Erderwärmung von über 1,5 Grad

Berichtsentwurf: Weltklimarat warnt vor »irreversiblen« Folgen bei Erderwärmung von über 1,5 Grad (2021-06-23)

Sollte die Menschheit das Ziel des Pariser Klimaabkommens verfehlen, würde dies nach Einschätzung des Weltklimarates unwiderrufliche Folgen haben. Die Gefahren im Überblick.

Mehr Hitzewellen, mehr Hunger, überschwemmte Küstenorte, Artensterben – ein Verfehlen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens hat nach Einschätzung des Weltklimarates IPCC »irreversible Auswirkungen auf Menschen und ökologische Systeme«. Im Entwurf zu einem IPCC-Bericht, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, gehen die Experten davon aus, dass eine Erderwärmung um zwei Grad 420 Millionen Menschen zusätzlich dem Risiko von Hitzewellen aussetzt.

Zudem sieht der Entwurf bis zum Jahr 2050 eine Hungergefahr für acht bis 80 Millionen zusätzliche Menschen. Das Ausmaß dieses Risikos sei abhängig von der Entwicklung der Treibhausgasemissionen, heißt es weiter. Schon in den vergangenen 30 Jahren hat der Klimawandel den Angaben zufolge einen globalen Ernterückgang um vier bis zehn Prozent verursacht – in Afrika und Südamerika ist der Rückgang noch deutlicher. Auf die weiteren bevorstehenden Veränderungen ist die Welt den IPCC-Experten zufolge schlecht vorbereitet.

Der Zusammenbruch ganzer Ökosysteme, Wasser- und Lebensmittelknappheit und Krankheiten als Folgen der Erderwärmung werden dem Berichtsentwurf zufolge in den kommenden Jahrzehnten immer schneller zunehmen – selbst wenn es den Menschen gelingen sollte, ihren Treibhausgasausstoß zu reduzieren. Dabei sei der Mensch letztlich der größte Leidtragende der von ihm selbst verursachten Krise.

=https://www.spiegel.de/wissenschaft/we ... rlesen ...
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#310 Nicht ambitioniert genug? Deutschlands neuem Klimagesetz droht schon die nächste Verfassungsklage

Nicht ambitioniert genug? Deutschlands neuem Klimagesetz droht schon die nächste Verfassungsklage (2021-06-23)

In größter Eile wird das Klima-Urteil des Verfassungsgerichts umgesetzt. Doch ob das neue Gesetz die Vorgaben erfüllt, ist umstritten, die nächsten Verfassungsklagen sind in Vorbereitung. Sie würden dem höchsten Gericht die Chance für eine wichtige Präzisierung geben.

Nur wenige Gesetze werden so schnell durchs Parlament geprügelt: Keine acht Wochen nach dem historischen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts will die Bundesregierung den Vorwurf der klimapolitischen Ambitionslosigkeit noch in dieser Woche aus der Welt schaffen. Die Zügel beim CO2-Sparen werden noch einmal deutlich angezogen.

Nach den abschließenden Lesungen im Bundestag an diesem Donnerstag soll das „Klimaschutzgesetz 2021“ (KSG) am Freitag vom Bundesrat und damit noch vor der Sommerpause abgesegnet werden. Es sieht schärfere CO2-Minderungsziele für die verschiedenen Wirtschaftssektoren vor, neue Planvorgaben für die Jahre nach 2030 und das Vorziehen der Klimaneutralität auf das Jahr 2045.

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