Klimaaktivisten: Fridays For Future (Greta Thunberg, Luisa Neubauer)

Erdrutsche, Tsunamis und "hohe Wellen", Risse und Löcher auf der Erde, Klimawandel, Wolkenformationen, rötlicher Himmel etc.
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Deckard666
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#51 Bauernproteste: Nach kritischen Tweets – In Indien brennen Bilder von Greta Thunberg

Bauernproteste: Nach kritischen Tweets – In Indien brennen Bilder von Greta Thunberg (2021-02-05)

Indische Nationalisten empören sich über die „Einmischung“ von Prominenten wie Greta Thunberg oder Rihanna, bei Protesten in Delhi kam es gar zu Bilderverbrennungen. Hintergrund ist die Rebellion der indischen Landwirte.

Sie zündeten Poster der bekanntesten Klimaaktivistin der Welt an und verbaten sich deren Einmischung in die indische Innenpolitik: Bei teils heftigen Protesten in Delhi standen mehrere internationale Prominente im Fokus, die sich in den Tagen zuvor per Social Media in den Streit um Indiens protestierende Bauern eingemischt hatten.

Die Ratschläge von Greta Thunberg und Rihanna, formuliert per Tweets, haben sogar eine Untersuchung durch die indische Polizei ausgelöst.

Die Demonstranten fackelten neben Fotos von Thunberg auch Bilder der Sängerin ab, und sie hielten Transparente hoch, um zu warnen, dass „internationale Einmischung“ in indische Angelegenheiten nicht toleriert werden würde.

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#52 Berliner Dom: „Haben einen Risikoplaneten geschaffen“ – Luisa Neubauers radikale Fastenpredigt

Berliner Dom: „Haben einen Risikoplaneten geschaffen“ – Luisa Neubauers radikale Fastenpredigt (2021-03-01)

Luisa Neubauer hat im Berliner Dom eine ebenso christliche wie radikale Fastenpredigt gehalten. Schon im Vorfeld war die Empörung groß. Es wurde eine Diskussion über die Frage entfacht: Wie politisch muss Kirche sein?

Gleich zu Anfang erzählt sie von den Zuschriften, die sie im Vorfeld ihres Kanzelauftritts bekommen hat. Ob sie die Kirche nicht mal im Dorf lassen könne, wurde sie gefragt. Viel mehr sagt sie nicht. Aber die Andeutungen, die Luisa Neubauer über die Reaktionen auf die Ankündigung ihrer Fastenpredigt am Sonntagabend im Berliner Dom macht, lassen erahnen, dass sie nicht immer freundlich waren.

Die Welle der Empörung, die die Einladung der Klimaaktivistin auf die Kanzel des Berliner Doms losgetreten hat, war jedenfalls heftig. Der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg, Daniel Rottmann, warf der Domgemeinde vor, „die grüne Ersatzreligion der Klimarettung“ zu adeln.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier sah sich in seiner Meinung über einen „massiven Linksdrall“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bestätigt. Schließlich finanziere sie auch ein Flüchtlingsschiff und mache sich für eine erweiterte Aufnahme von Migranten aus den griechischen Lagern stark.

Fernsehmoderator Peter Hahne schrieb in einem in der „Tagespost“ und der „Achse des Guten“ erschienenen Kommentar, die EKD kröne mit dem Kanzelauftritt der Klimaaktivistin „den Irrsinn als rot-rot-grüne NGO“. Die Fastenpredigt sei die Spitze eines Irrwegs, der die Kirche zu „einer belanglosen NGO“ mache. Gendersternchen in Tweets des Bistums und biblische Losungen in gendergerechter Sprache seien dafür ebenso ein Hinweis wie das „Klimafasten“, zu dem in diesem Jahr neben elf evangelischen Landeskirchen auch vier katholische Bistümer aufgerufen haben. Die darin enthaltenen praktischen Tipps für einen von Aschermittwoch bis Ostersonntag bewusst gepflegten ökologischen Lebensstil gingen, so Hahne, an der eigentlichen Bedeutung der Fastenzeit vorbei. Nach dem Motto „Früher fasteten wir für Gott, heute für Greta“.

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#53 Klimaschulstreik: Kritik an neuen Erdgasleitungen

Klimaschulstreik: Kritik an neuen Erdgasleitungen (2021-03-19)

Klimabewegung kritisiert Investitionen in neue Gas-Infrastruktur, die den Klimaschutz gefährdet

Nach der Kohle kommt auch das Gas ins Gerede. In Deutschland führt ein bundesweites Netzwerk gegen die weitere Nutzung von Erdgas heute im Rahmen des globalen Klimastreiktags bunte Aktionen in verschiedenen deutschen Städten durch. Zum Beispiel auch in Berlin Kreuzberg auf der für ihre Türme bekannten und oft in Filmen und Fernsehbeiträgen emblematisch gezeigten Oberbaumbrücke.
"Statt die Gelder für den Aufbau erneuerbarer Energien und einen klima- und sozial gerechten Umbau der Energieversorgung einzusetzen, werden verkrustete fossile Strukturen mit Milliardensummen künstlich am Leben gehalten. Wir wehren uns dagegen, mit dem Erdgas auch noch Milliarden öffentlicher Gelder zu verbrennen. Subventionen für Fossile sind ein Skandal und verschleudern Geld, das für die Energiewende dringend gebraucht wird."
Hannah Fried; Bündnis GasExit
Im Fokus stehen sowohl konventionelles Erdgas als auch das sogenannte Frackinggas. Letzteres ist, wie es sich vermutlich inzwischen ziemlich weit herumgesprochen hat, besonders klimaschädlich. Nur in den Landesregierungen Schleswig-Holsteins (CDU, FDP, Grüne) und Niedersachsens (SPD, CDU) sowie im Bundeswirtschaftsministerium (CDU) ist die Botschaft noch nicht angekommen.

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#54 Fridays for Future weltweit: "Keine leeren Versprechen mehr!"

Fridays for Future weltweit: "Keine leeren Versprechen mehr!" (2021-03-19)

Siebter globaler Klimastreik lief "coronakonform" mit Abstand und großflächigen Botschaften. Parteienwerbung war mangels Vertrauen tabu

Nur eine Dreiviertelstunde lang waren die Malereien von Fridays for Future am frühen Nachmittag auf der Berliner Oberbaumbrücke zu sehen, bevor die Straßenreinigungsmaschinen anrückten. Wegen der Corona-Pandemie war an diesem Freitag die Teilnehmerzahl der Aktionen zum globalen Klimastreik begrenzt, deshalb hatte die Jugendbewegung auf kreative Aktionsformen und großflächige Botschaften auf Straßen und Plätzen gesetzt.

Auf die Oberbaumbrücke malten sie den Schriftzug "Another World is Possible" ("Eine andere Welt ist möglich") und kunstvoll illustrierte Parolen wie "Globale Gerechtigkeit", "Solidarität" und "Erneuerung". Zeitgleich gab es in der Hauptstadt eine "Antikapitalistische Fahrraddemo" vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz.

Anders als das Brückengemälde in Berlin, das bereits jetzt nur noch auf Drohnenfotos zu sehen ist, soll in Hamburg der Schriftzug "Wir alle für 1,5 Grad" auf einer zentralen Einkaufstraße noch vier Wochen lang zu erhalten bleiben, wie die Aktiven von Fridays for Future in der Hansestadt via Twitter mitteilten.

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#55 Schulstreiks: Breite Beteiligung in Deutschland

Schulstreiks: Breite Beteiligung in Deutschland (2021-03-20)

Am globalen Aktionstag von Fridys for Future beteiligten sich hierzulande auch viele Erwachsene

Auf Berliner Straßen staute es sich am späteren Freitagnachmittag. Mehrere Tausend Menschen fuhren mit einer Fahraddemonstration aus dem Osten der Stadt über Neukölln und Kreuzberg zum Bundesverkehrsministerium in Mitte, um für eine Verkehrswende und für Klimaschutz zu demonstrieren, der sich tatsächlich an die Pariser Klimaübereinkunft hält.

Die globale Erderwärmung soll möglichst auf maximal 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau beschränkt werden, heißt es dort. 1,2 Grad sind bereits erreicht.

Würde Deutschland die 2015 in Paris eingegangene Verpflichtung ernst nehmen, müsste es die Treibhausgasemissionen jedes Jahr in dem Umfang weiter absenken, wie es 2020 bereits durch die Corona-Pandemie geschehen ist.

Doch danach sieht es nicht aus. Die Kohlekraftwerke sollen noch viel zu lange weiter laufen, der Ausbau der Erneuerbaren wird weiter behindert, wie am Freitag einmal mehr der Bundesverband Windenergie beklagte und die Straßen der Städte sind vollgestopft mit Benzin oder Diesel betriebenen PKW, die sich gegenseitig behindern und schwächere Verkehrsteilnehmer gefährden.

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#56 Alles in einen Sack



Gruss Gwyn
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#57 Bronzedenkmal für Klimaaktivistin: Englische Uni streitet über Greta-Thunberg-Statue

Bronzedenkmal für Klimaaktivistin: Englische Uni streitet über Greta-Thunberg-Statue (2021-03-31)

Im englischen Winchester hat die Universität ein Denkmal für die Aktivistin Greta Thunberg errichtet – und so ihren Anspruch auf Nachhaltigkeit unterstrichen. Doch Studierende äußern Kritik.

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Trotz Kritik von Studierenden hat eine Universität in England diese Woche eine Statue der Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg enthüllt. Die Bronze-Skulptur stellt sie mit langem geflochtenem Haar und ausgestreckter Hand dar.

Nach Angaben der University of Winchester handele es sich um die weltweit erste lebensgroße Statue der inzwischen 18 Jahre alten Schwedin. »Greta ist eine junge Frau, die trotz der Schwierigkeiten in ihrem Leben eine weltweit führende Umweltaktivistin geworden ist«, hieß es in einer Mitteilung der Universität. »Als Universität für Nachhaltigkeit sind wir stolz darauf, diese inspirierende Frau auf diese Weise zu ehren.«

Die Studierendenorganisation University and College Union kritisierte die Initiative als reines Prestigeprojekt. Die Kritik richte sich jedoch ausdrücklich nicht gegen Thunberg, die man in ihrer Rolle im Kampf gegen den Klimawandel unterstütze, hieß es in einer auf Twitter veröffentlichten Stellungnahme.

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#58 Bedingungen für Anwesenheit: Greta Thunberg will UN-Klimagipfel fernbleiben – wegen Impfstoffverteilung

Bedingungen für Anwesenheit: Greta Thunberg will UN-Klimagipfel fernbleiben – wegen Impfstoffverteilung (2021-04-09)

Obwohl sich Greta Thunberg die Rettung des Weltklimas auf die Fahnen schreibt, will sie offenbar der UN-Klimakonferenz fernbleiben. Die Aktivistin nennt als Grund die weltweite Verteilung der Corona-Impfstoffe.

Die schwedische Umwelt- und Klimaaktivistin Greta Thunberg will wegen der ungleichen weltweiten Verteilung von Corona-Impfstoffen der UN-Klimakonferenz im November in Glasgow fernbleiben. „Angesichts der extrem ungleichen Verteilung des Impfstoffs werde ich nicht an der Konferenz COP26 teilnehmen, wenn die Entwicklung so weitergeht wie bisher“, sagte Thunberg in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Stockholm.

Die Benachteiligung ärmerer Staaten bei der Impfstoffversorgung bedeute, dass die Länder nicht zu gleichen Bedingungen an dem Klimagipfel teilnehmen könnten. „Natürlich würde ich liebend gerne nach Glasgow kommen. Aber viele Länder impfen junge, gesunde Menschen, oft auf Kosten von Risikogruppen, Ärzten und Pflegern, meist aus dem globalen Süden“, ergänzte sie bei Twitter.

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