Klimawandel

Erdrutsche, Tsunamis und "hohe Wellen", Risse und Löcher auf der Erde, Klimawandel, Wolkenformationen, rötlicher Himmel etc.
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Deckard666
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#141 Weniger CO2-Emissionen: Europa baut eine Mauer für den Klimaschutz

Weniger CO2-Emissionen: Europa baut eine Mauer für den Klimaschutz (2020-09-21)

EU-Chefin Ursula von der Leyen will der Industrie hohe Klimalasten aufbürden. Deshalb soll eine Art CO2-Zoll die Konkurrenz aus den USA und China fernhalten. Doch nun tauchen zunehmend Zweifel auf, ob dieser Schutzwall überhaupt halten kann.

Hohe Strompreise, CO2-Abgaben, Bürokratie, Produktionsverbote: Klimapolitik ist normalerweise nichts, was in der Wirtschaft Begeisterungsstürme auslöst. Es war deshalb eine steile These, mit der die Präsidentin der EU-Kommission vergangene Woche eine drastische Verschärfung der europäischen Klimaziele bis 2030 ankündigte. Industrie und Wirtschaft seien zur Minderung des CO2-Ausstoßes um 55 Prozent gegenüber 1990 nicht nur in der Lage, behauptete Ursula von der Leyen. „Sie wollen es.“

Tatsächlich hatten zuvor 150 europäische Konzernchefs der „Corporate Leaders Group“ das neue Minderungsziel explizit eingefordert. Sogar große CO2-Emittenten wie die Stahlriesen Thyssenkrupp und Salzgitter hatten sich als Unterstützer der „Stiftung 2°“ mit höchsten Ambitionen im Klimaschutz einverstanden erklärt.

So viel Verantwortungsbewusstsein und Leidensbereitschaft gab es in der Wirtschaft selten. Von der Leyen durfte sich deshalb bei ihrem umweltpolitischen Kurs des „Green New Deal“ eines breiten Rückhalts sicher sein.

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#142 Erhöhter CO2-Preis: Mehrkosten durch Klimaschutz – Vermieter sollen sich an höheren Heizkosten beteiligen

Erhöhter CO2-Preis: Mehrkosten durch Klimaschutz – Vermieter sollen sich an höheren Heizkosten beteiligen (2020-09-22)

2021 wird in Deutschland ein CO2-Preis für den Klimaschutz eingeführt, das Heizen wird deshalb für viele teurer. SPD-Ministerien wollen die zusätzlichen Kosten zwischen Mietern und Vermietern teilen. In der Immobilienbranche kommt das nicht gut an.

Umstrittener Vorstoß der SPD-geführten Ministerien für Finanzen, Umwelt und Justiz: Wenn der CO2-Preis ab 2021 das Heizen mit Öl und Gas verteuert, sollten Vermieter die Hälfte der zusätzlichen Kosten tragen. Das geht aus einem Entwurf gemeinsamer Eckpunkte der Ressorts hervor, der auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Ministerien schlagen darin vor, „die Umlage der CO2-Kosten auf die Mietenden auf maximal 50 Prozent zu begrenzen“ – Vermieter dürften also höchstens die Hälfte der Kosten, die ab 2021 zunächst Jahr für Jahr ansteigen, auf die Miete aufschlagen. Aus der Immobilienbranche kam Protest, betroffene CDU-Ministerien, das Bau- und das Wirtschaftsministerium, äußerten sich zunächst nicht.

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#143 Hitze und Dürre: Klimawandel bringt öfter Wetterextreme in Deutschland

Hitze und Dürre: Klimawandel bringt öfter Wetterextreme in Deutschland (2020-09-23)

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist es in Deutschland fast zwei Grad wärmer geworden. Dadurch werden sehr heiße und trockene Sommer häufiger, kalte Winter unwahrscheinlicher.

Mit dem fortschreitenden Klimawandel ist in Deutschland mit mehr und heftigeren Wetterextremen zu rechnen. "Darauf müssen wir alle uns frühzeitig vorbereiten", sagte Tobias Fuchs vom Vorstand des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Mittwoch zur Eröffnung des 10. Extremwetterkongresses in Hamburg. Hitzewellen würden künftig zunehmen. "Der Temperaturanstieg in Deutschland beschleunigt sich."

Seit Beginn der systematischen, flächendeckenden Wetteraufzeichnungen 1881 sei die mittlere Temperatur in Deutschland deutlich gestiegen. Nach DWD-Daten ist das aktuelle Jahrzehnt rund 1,9 Grad wärmer als die ersten Jahrzehnte der Aufzeichnungen von 1881-1910.

Laut einem zum Kongress herausgegebenen Papier zum Stand der Wissenschaft wird es im Rahmen natürlicher Schwankungen weiterhin auch kalte Winter, kühle Sommer und die Gefahr von Spätfrösten geben. Die Wahrscheinlichkeit für diese Ereignisse nehme jedoch in Folge der globalen Erwärmung ab.

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#144 Eisschmelze in der Antarktis: "Was wir jetzt verlieren, ist für immer verloren"

Eisschmelze in der Antarktis: "Was wir jetzt verlieren, ist für immer verloren" (2020-09-24)

Es geht langsam los - und hört für Jahrhunderte nicht auf: Neue Simulationen zeigen, wie massiv die Eisschmelze der Antarktis den Planeten ändert. Helfen würde nur eine Maßnahme.

"Auf einmal", sagt Ricarda Winkelmann, "wurde es dunkel vor dem Kabinenfenster." Im Dezember 2010 war das, der deutsche Forschungseisbrecher "Polarstern" hatte gerade die Schelfeiskante in der Atka-Bucht der Antarktis erreicht. Die Expedition "ANT-XXVII/2" hatte dort festgemacht, um die Forschungsstation "Neumayer III" zu versorgen. Es war das erste Mal, dass die junge Forscherin den Südkontinent mit eigenen Augen sah.

Nach langem Manövrieren hatte die Besatzung eine Stelle gefunden, an der das Eis nur 20 Meter aus dem Wasser ragte, dort ließen sich Personal und Versorgungsgüter absetzen. "Wenn man bedenkt, dass vom Schelfeis nur ein Zehntel oberhalb des Wasserspiegels zu sehen ist, bekommt man eine Ahnung von den Dimensionen der Antarktis", sagt Winkelmann, die am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) arbeitet.

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#145 Britischer Diplomat über die nächste Uno-Klimakonferenz: "Wer nicht mitmacht, wird verlieren"

Britischer Diplomat über die nächste Uno-Klimakonferenz: "Wer nicht mitmacht, wird verlieren" (2020-09-25)

Der Uno-Klimagipfel verschoben, an der Spitze wichtiger Staaten Klimaleugner wie Donald Trump: Trotzdem glaubt der britische Chefdiplomat John Murton noch an einen Sieg der Vernunft bei Klimafragen.

Eigentlich sollte 2020 das "Klimajahr" werden und der Uno-Weltklimavertrag starten. Doch dann stoppte die Covid-19-Pandemie die Bemühungen um einen wirksamen Pakt für globalen Klimaschutz. Erst Ende 2021 wollen sich nun die Länder auf der 26. Uno-Klimakonferenz (COP26) im schottischen Glasgow wieder treffen. Großbritannien hat offiziell die COP-26 Präsidentschaft übernommen, zuletzt fand die Klimakonferenz in Madrid im Dezember 2019 statt.

Am 12. Dezember will die britische Regierung eine virtuelle Uno-Konferenz einberufen, um die Staaten trotz Covid-19 für mehr Klimaschutz zu motivieren. Das kann gelingen, wenn die Länder ihre Gelder endlich in saubere Energien investieren. Wer diese Möglichkeit nicht erkennt, könnte wirtschaftlich bald abgehängt sein, glaubt der britische Chefdiplomat John Murton. Als COP26-Gesandter der britischen Regierung muss er auch in schwierigen Zeiten arme und reiche Länder motivieren, ihre Wirtschaft radikal umzubauen.

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#146 Nato-Generalsekretär Stoltenberg: "Der Klimawandel bedroht unsere Sicherheit"

Nato-Generalsekretär Stoltenberg: "Der Klimawandel bedroht unsere Sicherheit" (2020-09-27)

Die Nato müsse sich besser für den Klimawandel wappnen, mahnt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg - "bis hin zur Art und Weise, wie wir unsere Streitkräfte ausbilden und trainieren".

Die Nato muss sich nach dem Willen von Generalsekretär Jens Stoltenberg stärker auf den Klimawandel als Sicherheitsrisiko einstellen. "Der Klimawandel bedroht unsere Sicherheit", schrieb Stoltenberg in einem Gastbeitrag für die "Welt am Sonntag". Daher müsse das Bündnis "mehr tun, um den Klimawandel besser zu verstehen und ihn in alle Aspekte unserer Aufgaben einzubeziehen, von der militärischen Planung bis hin zur Art und Weise, wie wir unsere Streitkräfte ausbilden und trainieren."

Stoltenberg betonte die Verantwortung der Militärallianz, zum Klimaschutz beizutragen, indem die Mitgliedstaaten weniger Emissionen verursachen, ohne unsere Kernaufgaben zu gefährden.

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#147 Uno-Generaldebatte: Dutzende Länder legen „Versprechen für die Natur“ ab

Uno-Generaldebatte: Dutzende Länder legen „Versprechen für die Natur“ ab (2020-09-29)

Am Rande der Uno-Generaldebatte haben die Staats- und Regierungschefs aus mehr als 60 Ländern beschlossen, sich stärker für die Artenvielfalt einzusetzen. China, Brasilien und die USA gehören nicht dazu.

Kürzlich haben die Vereinten Nationen einen Bericht zur biologischen Vielfalt veröffentlicht - mit ernüchternder Bilanz: Alle vor zehn Jahren für 2020 gesetzten Ziele wurden verfehlt. Am Rand der Uno-Generaldebatte haben sich nun Dutzende Länder zusammengetan und mit einer gemeinsamen Erklärung ihre Absicht unterstrichen, sich stärker für den Erhalt der weltweiten biologischen Vielfalt einzusetzen. Staats- und Regierungschefs aus mehr als 60 Ländern verabschiedeten am Montag in New York gemeinsam ein sogenanntes "Versprechen für die Natur".

"Indem wir dieses Versprechen für die Natur unterstützen, verpflichten wir uns nicht einfach nur zu Worten, sondern zu bedeutsamen Taten und gegenseitiger Rechenschaft, um die Krise des Planeten anzugehen", hieß es in dem Dokument. Unter anderem solle unregulierte Fischerei und Wilderei gestoppt werden und bis 2050 kein Plastikmüll mehr in die Meere gelangen.

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#148 Bundestagswahl 2021: So wollen Klimaschützer das deutsche Parteiensystem „hacken“

Bundestagswahl 2021: So wollen Klimaschützer das deutsche Parteiensystem „hacken“ (2020-09-30)

Umweltaktivisten haben den Plan ersonnen, eigentlich chancenlose Mini-Parteien zu einer Klimapartei zu fusionieren. So wäre die Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl kein Problem mehr. Jetzt muss nur noch eine Partei von dem „Trick“ überzeugt werden.

Die Grünen werden das auf ihrem Weg in die Regierungsverantwortung nicht gern hören: „Es gibt im Deutschen Bundestag keine Partei, die für sozialgerechten Klimaschutz und das 1,5-Grad-Ziel einsteht“, sagt Bianca Praetorius. „Das ist zum Verzweifeln.“

Praetorius, 35, ihres Zeichens „Start-up Pitch Coach“ in Berlin, hatte immer schon ihre eigene Methode, um mit aufkommender Verzweiflung fertigzuwerden: Sie gründet dann meist eine politische Partei. Nach ersten Erfahrungen mit „Demokratie in Bewegung“ stand sie für „Demokratie in Europa“ 2019 selbst auf dem Wahlzettel.

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#149 Berechnung zum Emissionsbudget: Wie gut ist das neue Klimaziel der EU-Kommission?

Berechnung zum Emissionsbudget: Wie gut ist das neue Klimaziel der EU-Kommission? (2020-10-04)

Ein Gastbeitrag von Stefan Rahmstorf

Um gute von schlechter Klimapolitik zu unterscheiden, muss man auf das Emissionsbudget schauen. Vorstellen kann man sich das wie ein Bankguthaben. Was dahintersteckt.

Ein halbes Jahrhundert hat es gedauert vom ersten regierungsoffiziellen Expertenbericht, der 1965 vor der globalen Erwärmung durch fossile Energienutzung warnte, bis 2015 das Pariser Klimaabkommen einstimmig beschlossen wurde. In Paris haben sich alle Staaten verpflichtet, die globale Erwärmung "deutlich unter 2 Grad Celsius" zu halten und "Anstrengungen zu unternehmen", sie auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Diese Ziele bedeuten, dass nur noch eine begrenzte Menge an Kohlendioxid ausgestoßen werden kann: Wie viel das ist, kann man sich als Emissionsbudget vorstellen - ähnlich einem Bankguthaben. Ist es aufgebraucht, spuckt der Automat kein Bargeld mehr aus, denn einen Überziehungskredit gewährt uns die Erde nicht.

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#150 Verkehr und Gebäude: Bundestag beschließt höheren CO2-Preis – Heizen und Tanken werden ab 2021 teurer

Verkehr und Gebäude: Bundestag beschließt höheren CO2-Preis – Heizen und Tanken werden ab 2021 teurer (2020-10-09)

Benzin und Diesel, Heizöl und Erdgas werden teurer: Die Fraktionen der großen Koalition und der Grünen haben eine Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes beschlossen. Verbraucher müssen sich auf höhere Preise einstellen.

Sprit, Heizöl und Erdgas werden ab 2021 noch ein wenig teurer. Der Bundestag hat am Donnerstag Änderungen an einem zentralen Gesetz für mehr Klimaschutz beschlossen. Der CO2-Preis im Verkehr und bei Gebäuden steigt gegenüber ursprünglichen Plänen der schwarz-roten Koalition an. Ziel ist es, fossile Brenn- und Kraftstoffe weniger attraktiv zu machen und zum Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen anzuregen.

Der Emissionshandel startet im Jahr 2021 nun mit einem fixen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne. Die schwarz-rote Koalition wollte eigentlich bei zehn Euro anfangen. Auf Druck der Grünen hatte sich aber der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag Ende 2019 auf die Erhöhung geeinigt. Dies wird nun gesetzlich umgesetzt.

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