Klimawandel

Erdrutsche, Tsunamis und "hohe Wellen", Risse und Löcher auf der Erde, Klimawandel, Wolkenformationen, rötlicher Himmel etc.
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#441 Klimawandel: Die Städte werden kochen

Klimawandel: Die Städte werden kochen (2022-01-02)

Mehr "Heiße Tage", deutlich mehr "Tropennächte" und stetig steigende Spitzentemperaturen: Unsere Siedlungs-Infrastruktur wurde mit den Erfahrungen eines gemäßigten Klimas errichtet. Experten fordern Umdenken

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So viel steht schon fest: Mitte des Jahrhunderts wird es in Deutschland durchschnittlich bereits um mindestens zwei Grad wärmer als in vorindustrieller Zeit. "1,6 Grad sind ja heute schon erreicht", sagt Andreas Walter, beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach zuständig für das Sachgebiet "Anpassung an den Klimawandel". Weil das Klimasystem träge sei, werde die Temperatur weiter ansteigen, "selbst wenn wir jetzt mit strengstem Klimaschutz beginnen", so Walter.

Zwei Grad im Durchschnitt bedeutet, dass die Zahl der "Heißen Tage" und der "Tropennächte" zunimmt: "Heiße Tage" sind solche, an denen 30 Grad und mehr gemessen werden, in den "Tropennächten" sinkt das Thermometer nicht mehr unter 20 Grad.

Besonders werden unter dieser Entwicklung die Städte leiden: Beton speichert Wärme, sonnenbeschienene Fassaden heizen sich an warmen Tagen locker auf 40 Grad Celsius auf, Asphalt kann es auf 45 Grad bringen, mit Teerpappe gedeckte Dächer sogar auf mehr als 60 Grad. Matthias Garschagen, Professor für Geografie an der Universität München und Klimaanpassungsforscher, sagt deshalb: "Städte sind wie Brenngläser des Klimawandels".

"Frankfurt am Main wird in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein Klima bekommen, wie wir es heute in Mailand vorfinden", so DWD-Experte Walter. Mit solchen Analogien versucht die Wissenschaft zu verdeutlichen, was auf die Städte zukommt. So wird Berlin ein Klima bekommen, wie wir es heute im südfranzösischen Toulouse vorfinden, Hamburg wie das spanische Pamplona, Köln wie San Marino, Wiesbaden wie Lugano.

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#442 Global Nothing: Es will einfach nicht wärmer werden – Zur Krise der globalen Panikmache

Global Nothing: Es will einfach nicht wärmer werden – Zur Krise der globalen Panikmache (2022-01-03)

Zwei virtuelle Modellwelten liegen derzeit im Trend bei Polit-Darstellern.
  • In der virtuellen Welt 1 führen sie einen Krieg, einen für die Wirtschaft ihrer Länder und die Gesundheit und den Wohlstand ihrer Bevölkerung vernichtenden Krieg gegen ein Virus, dessen Gefährlichkeit sich längst von dem, was in Polit-Darsteller-Köpfen vorgeht, abgelöst hat.
  • In der virtuellen Welt 2 führen sie einen Krieg, einen für die Wirtschaft ihrer Ländern und die Gesundheit und den Wohlstand ihrer Bevölkerung vernichtenden Krieg gegen einen “menschengemachten Klimawandel”, dessen Existenz außerhalb von Computermodellen seit Jahren durch Fakten in Frage gestellt wird.
Da kein Mensch auf Dauer im Widerspruch zur eigenen Vernunft leben kann, muss man zwangsläufig annehmen, dass Polit-Darsteller, Medien- und sonstige Aktivisten, die sich einer oder beiden virtuellen Modellwelten verschrieben haben, bar jeder Vernunft und somit eine Gefahr für die Allgemeinheit sind.

Bleiben wir in diesem Beitrag beim angeblichen Klimawandel, der globalen Erwärmung, die außerhalb von Modellen nicht stattfindet. Selbst bei der ARD-tagesschau, der Anstalt, deren Insassen der menschengemachte Klimawandel ganz besonders erwärmen, fast schon erhitzen kann, ist die blanke Not ob der ausbleibenden globalen Katastrophe ausgebrochen. Aus dem globalen Wandel ist entsprechend ein regionales Wettereignis geworden, das punktuell zuschlägt und ansonsten weite Teile des Planeten unberührt zurücklässt.

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#443 Flutkatastrophe von 2021: Wie Städte Regen und Stürme verstärkten

Flutkatastrophe von 2021: Wie Städte Regen und Stürme verstärkten (2022-01-07)

Städte können einen Einfluss auf lokale Wetterereignisse haben. Wissenschaftler habe diesen Effekt nun für die Flutkatastrophe von 2021 untersucht. Mit überraschendem Ergebnis.

Die Flut in Deutschland im vergangenen Sommer gilt als die heftigste Naturkatastrophe in Deutschland seit der Sturmflut von 1962. Mitte Juni erreichte Extremwetter überwiegend ländliche Gebiete – die meisten lagen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Allein in Deutschland starben mehr als 180 Menschen, aber auch in Belgien kamen Menschen um. Dazu waren von den Überflutungen auch die Niederlande, Österreich und die Schweiz betroffen.

Der Auslöser für die Katastrophe war Tief »Bernd«, das ab Mitte Juli schwere Niederschläge über mehreren Regionen Deutschlands hereinbrechen ließ. In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz fielen durchschnittlich 93 Liter Regen pro Quadratmeter und Tag, in einigen Teilen Belgiens sogar 106 Liter. Von Starkregen sprechen Experten bereits ab 30 Litern.

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#444 Wird Klimaschutz oberstes Völkerrecht?

Wird Klimaschutz oberstes Völkerrecht? (2022-01-08)

Nicht nur das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sieht durch den Klimawandel die Freiheitsrechte künftiger Generationen gefährdet, sondern auch Gerichte in Australien, den Niederlanden, in den USA sowie der Europäische Gerichtshof. Eine ganze Reihe weiterer Gerichtsverfahren stehen 2022 an – mit großer Aussicht auf Erfolg.

Nun stellt sich die Frage, ob im Zuge dieser Entwicklung des Rechts Klimaschutz oberstes Völkerrecht werden kann. Klima, Frieden und Recht – wie die Freiheitsrechte künftiger Generationen – gehören zusammen. Klimaschutz kann oberstes Völkerrecht werden. Im Kalten Krieg haben internationale und überprüfbare Abrüstungsverträge jenes Vertrauen geschaffen, sodass am Ende die Konfrontation friedlich beendet werden konnte.

Vertrauen ist das wichtigste Zukunftsmedikament. Vorbilder hierfür sind das Montreal-Abkommen zum Verbot von FCKW 1987, die Rio-Konvention zum Erhalt der Biodiversität 1992 und das Paris-Abkommen zum Klimaschutz 2015. Auf diesem rechtlichen Kurs kann Klimaschutz verbindliches Völkerrecht werden.

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#445 Habeck: Das sind seine neue Pläne für den Klimaschutz

Der Minister für Wirtschaft und Klimaschutz will ein erstes Paket mit Gesetzen schon im April beschließen lassen. Die wichtigsten Punkte auf einen Blick.

Der neue Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Harbeck will das Tempo beim Klimaschutz erhöhen und umfassende Sofortmaßnahmen auf den Weg bringen. Ein erstes Paket mit eilbedürftigen Gesetzen und Vorhaben soll bis April im Kabinett beschlossen werden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Ministerium erfuhr. Insgesamt soll ein „Klimaschutz-Sofortprogramm“ mit allen Gesetzen, Verordnungen und Maßnahmen bis Ende 2022 abgeschlossen werden, so dass alle Maßnahmen ab 2023 wirken können. Ziel ist es demnach, Deutschland auf den „Klima-Zielpfad“ zu bringen.

Habeck stellt an diesem Dienstag in Berlin eine „Eröffnungsbilanz“ zum Klimaschutz vor. Diese Bilanz zeige, wie sehr der Klimaschutz in Deutschland hinter den Erwartungen liege, hieß es im Ministerium. Die Klimaziele 2022 würden aller Voraussicht nach verfehlt, auch für 2023 werde es schwer. Im Ministerium ist von einem „drastischen Rückstand“ die Rede.


Ein Kernpunkt der geplanten Sofortmaßnahmen ist nach dpa-Informationen eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Die Ausschreibungsmengen für erneuerbaren Strom aus Wind und Sonne sollen erhöht werden. Die Ampel-Koalition will den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 80 Prozent erhöhen. Im vergangenen Jahr lag dieser nach vorläufigen Berechnungen von Branchenverbänden bei gut 42 Prozent.

Strombedarf wird massiv steigen: Ökostrom hat für Habeck Priorität

Der Ausbau des Ökostroms soll künftig im „überragenden öffentlichen Interesse“ liegen. Der Strombedarf wird nach der Prognose des Klimaschutzministeriums bis 2030 von derzeit etwa 560 Terawattstunden auf 715 Terawattstunden steigen. Habecks Amtsvorgänger Peter Altmaier (CDU) hatte den Stromverbrauch bis 2030 noch auf 658 Terawattstunden geschätzt.


Der Strombedarf wächst unter anderem durch die zunehmende Elektrifizierung von Industrieprozessen, mehr Wärmepumpen sowie mehr Elektroautos. Aktuell befinde sich der Ausbau bei der Windkraft an Land und auf See jedoch auf einem absoluten Tiefstand im Vergleich der letzten zehn Jahre, hieß es im Ministerium.

Zu den größten Hemmnissen zählen aus Branchensicht zu wenig ausgewiesene Flächen, lange Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie Konflikte mit dem Artenschutz. Außerdem gibt es vor Ort oft Proteste gegen den Bau von Windparks.

Ab 2023 soll die EEG-Umlage abgeschafft werden

Mit einem „Wind-an-Land-Gesetz“ will Habeck nun zwei Prozent der Landesfläche gesetzlich für Windkraft verankern – das ist bedeutend mehr als bisher. Beim neuen Flächenziel muss Habeck mit Ländern und Kommunen zusammenarbeiten.


Außerdem solle der Windenergieausbau mit dem Artenschutz „versöhnt“ und die Voraussetzungen für zügigere Planungs- und Genehmigungsverfahren geschaffen werden, hieß im Ministerium. Außerdem sollten kurzfristige Flächenpotenziale für Windkraft an Land erschlossen werden, etwa indem Abstände zu sogenannten Drehfunkfeuern und Wetterradaren verringert werden.

Ab 2023 soll wie im Koalitionsvertrag vorgesehen die milliardenschwere EEG-Umlage über den Bundeshaushalt finanziert werden, das soll die Verbraucherinnen und Verbraucher bei den Stromkosten entlasten.

Solarpflicht für Dächer neuer Gebäude soll kommen

Habeck plant zudem zusätzliche Förderprogramme für die Wasserstofftechnologie, eine „Gebäudestrategie Klimaneutralität“ sowie ein „Solarbeschleunigungspaket“. Dazu gehört etwa eine Verbesserung beim Mieterstrom - also Strom, der von Solaranlagen auf dem Dach eines Wohnhauses stammt und direkt in diesem Gebäude oder in der Umgebung verbraucht wird. Außerdem soll wie im Koalitionsvertrag vorgesehen eine Solarpflicht auf neuen Gebäuden gesetzlich verankert werden.


Industriepolitisch will Habeck die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen für sogenannte Klimaschutzdifferenzverträge schaffen. Die Industrie benötige für den Einstieg in klimaneutrale Produktionsverfahren einen „verlässlichen Förder- und Investitionsrahmen“, hieß es. Die Kosten sollten für Unternehmen planbarer werden.

In das Sofortprogramm sollen außerdem weitere Maßnahmen aus anderen Ressorts einfließen - also zum Beispiel aus dem vom FDP-Politiker Volker Wissing geführten Verkehrsministerium.

Angesichts verschärfter Klimaziele bis 2030 und dem Ziel der Klimaneutralität bis 2045 müsse in weniger Zeit „deutlich mehr“ getan werden, hieß es im Ministerium. Nötig sei eine Verdreifachung der CO2-Minderungen im Vergleich zum letzten Jahrzehnt. Dies sei eine große Aufgabe, die einem „Ultra-Lauf“ gleichkomme.

Ausbau von Windrädern und Solarenergie „nicht ohne Zumutung“

Anfang Dezember hatte Habeck den geplanten deutlich schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien als große Kraftanstrengung bezeichnet. Dies werde „nicht ohne Zumutung“ zu haben sein.


Die schwarz-rote Vorgängerregierung hatte im vergangenen Jahr beschlossen, bereits bis 2045 klimaneutral werden zu wollen – also deutlich früher als geplant nur noch so viele Treibhausgase auszustoßen, wie wieder gebunden werden können.

Im Habeck-Ministerium hieß es nun: „Wenn wir es richtig anstellen und eine Dynamik auslösen, können wir einen Boom neuer Technologien erleben, mit neuer industrieller Wertschöpfung und Arbeitsplätzen.“ Klimaschutzanforderungen sollten außerdem sozial verträglich ausgestaltet werden.
https://www.berliner-zeitung.de/news/ha ... -li.205100


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#446 Daten des EU-Klimawandeldienstes: Vergangene sieben Jahre heißer als je zuvor

Daten des EU-Klimawandeldienstes: Vergangene sieben Jahre heißer als je zuvor (2022-01-10)

2021 war nicht das heißeste Jahr - von Rekordtemperaturen und Extremwetter war es aber dennoch geprägt. Damit reiht es sich in die vergangenen sieben Jahre ein, welche die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen waren. Der Klimawandeldienst der EU drängt auf effektive Maßnahmen zum Klimaschutz.

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Die vergangenen sieben Jahre waren dem Klimawandeldienst der EU zufolge die sieben wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. 2021 gehörte wie 2015 und 2018 unter diesen heißesten Jahren zu den weniger heißen, wie aus den in einem Bericht zum Klimajahr 2021 vorgestellten Copernicus-Daten hervorgeht. In Europa wurde aber der wärmste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen - knapp vor den Sommern von 2010 und 2018. Dabei stach die auf Sizilien gemessene Rekordtemperatur von 48,8 Grad besonders hervor. Sie lag 0,8 Grad über dem vorherigen Europa-Rekord.

Außerdem war 2021 von Extremwetter-Ereignissen geprägt - wie den Fluten, die neben Deutschland im Sommer auch Belgien und die Niederlande schwer trafen. An der Westküste der USA und in Kanada wüteten erneut Waldbrände, die nicht nur Landstriche verwüsteten, sondern auch die Luftqualität massiv verschlechterten. "2021 war erneut ein Jahr der Extremtemperaturen, mit dem heißesten Sommer in Europa, Hitzewellen im Mittelmeerraum, ganz zu schweigen von den ungekannt hohen Temperaturen in Nordamerika", sagte Carlo Buontempo, der Direktor des europäischen Klimawandeldienstes. "Diese Ereignisse sind eine dringliche Erinnerung an die Notwendigkeit, unsere Lebensweise zu ändern, entscheidende und effektive Schritte in Richtung einer nachhaltigen Gesellschaft zu unternehmen und die Treibhausgas-Emissionen zu senken."

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#447 Klimakrise: Erneut Rekord bei globaler Erwärmung der Ozeane

Klimakrise: Erneut Rekord bei globaler Erwärmung der Ozeane (2022-01-11)

Die Ozeane nehmen immer mehr Wärme aus der Atmosphäre auf. Forscher aus den USA und China berichten: Die gespeicherte Energie stieg 2021 auf einen Rekordwert – zum sechsten Mal in Folge.

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Die Erwärmung der Ozeane ist 2021 auf einen neuen Rekordwert gestiegen – es ist das sechste Jahr in Folge. Das berichtet eine überwiegend aus den USA und China stammende internationale Forschergruppe im Fachmagazin »Advances in Atmospheric Sciences«. Ihre jeweiligen Schätzungen bezüglich der Wärmemenge in den Weltmeeren unterscheiden sich zwar etwas wegen Unterschieden in Zuordnung, Datenqualität und -abdeckung, zeigen aber beide einen eindeutigen Trend.

Wärmeres Ozeanwasser ist neben dem Abschmelzen polarer Eismassen ein Grund für den globalen Anstieg des Meeresspiegels, denn wärmeres Wasser dehnt sich aus. »Wärmere Ozeane laden auch Wettersysteme auf, was zu stärkeren Stürmen und Hurrikans führt und das Niederschlags- und Überschwemmungsrisiko erhöht«, wird Erstautor Lijing Cheng vom Institut für Atmosphärenphysik (IAP) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in einer Mitteilung seiner Institution zitiert.

Den IAP-Daten zufolge sind 2021 in den oberen 2000 Metern der Ozeane 14 Zettajoule (Trilliarden Joule; 10 hoch 21 Joule) an Wärmeenergie hinzugekommen. Nach Berechnungen der US-Behörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) waren es sogar 16 Zettajoule. Beide Werte führten in den Weltmeeren demnach zu neuen Wärmerekorden mit einem Energiegehalt von insgesamt 235 Zettajoule (IAP) und 227 Zettajoule (NOAA). Computersimulationen belegen den Forscherteams zufolge, dass die Wärmezunahme ganz überwiegend auf den menschengemachten Klimawandel zurückgeht.

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#448 Klima-Pläne: Nach Habecks Auftritt: Mittelstandsvereinigung „fassungslos und entsetzt“

Klima-Pläne: Nach Habecks Auftritt: Mittelstandsvereinigung „fassungslos und entsetzt“ (2022-01-12)

Die Pläne von Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) sind auf scharfe Kritik der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der Union (MIT) gestoßen. Deren Vorsitzende Gitta Connemann (CDU), sagte dem Nachrichtensender „Welt“ nach Habecks Auftritt in der Bundespressekonferenz, sie schwanke „zwischen Fassungslosigkeit und Entsetzen“.

Und weiter: „Die Ziele, die er präsentiert hat, sind nicht realisierbar, und die Lösungen nicht umsetzbar. Ich hätte mir natürlich von unserem Wirtschaftsminister auch in seiner ersten Pressekonferenz ein einziges Wort zur Wirtschaft gewünscht. Das hat überhaupt nicht stattgefunden; das heißt, ich habe einen Wirtschaftsminister erlebt, der offenbar kein Wirtschaftsminister sein will.“

Habeck hatte am Morgen seine Pläne vorgestellt, wonach er die Geschwindigkeit der Emissionsminderung „verdreifachen“ und „deutlich mehr in weniger Zeit tun“ will. Habeck kündigte an, dass bis Ende April ein erstes Klimaschutz-Paket beschlossen werden soll, ein zweites soll im Sommer folgen.

So soll es zum Beispiel eine EEG-Novelle geben. Dabei sollen die „Weichen für 80 Prozent erneuerbare Stromerzeugung bis 2030“ gestellt werden, wobei die Ausschreibungsmengen erhöht werden sollen. Zudem ist ein „Solarbeschleunigungspaket“ geplant, wobei unter anderem gesetzlich das neue Ziel umgesetzt werden soll, dass alle „geeigneten Dachflächen“ künftig für die Solarenergie genutzt werden.

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#449 Ergebnisse weltweiter Studien: So gefährlich ist der Klimawandel für Ungeborene und Kleinkinder

Ergebnisse weltweiter Studien: So gefährlich ist der Klimawandel für Ungeborene und Kleinkinder (2022-01-15)

Mehr Frühgeburten und ein höheres Risiko, fettleibig zu werden: Die Erderwärmung schadet schon den Kleinsten – und hat lebenslange Folgen. Das zeigen Studien aus ganz unterschiedlichen Ländern.

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Egal, ob Forschungen in den USA, Dänemark, Israel oder Australien – in der Quintessenz beobachten alle den gleichen Effekt: Die Klimaerwärmung wirkt wie Gift auf Kleinkinder; und das bereits in frühester Phase.

»Von Anfang an, von der Empfängnis, der frühen Kindheit, bis ins Jugendalter, beginnen wir, bedeutende Auswirkungen von Klimagefahren auf die Gesundheit zu erkennen«, sagte Gregory Wellenius, der die Ergebnisse der unterschiedlichen Studien gemeinsam mit Amelia Wesselink in einer Sonderausgabe der Zeitschrift »Paediatric and Perinatal Epidemology« veröffentlicht hat, jetzt dem »Guardian«, der über die Untersuchungen berichtet. Wellenius und Wesselink forschen selbst an der University School of Public Health der amerikanischen Boston University.

Steigende Temperaturen – höheres Risiko für Fettleibigkeit

Die US-Forscher stellten in ihrer eigenen Untersuchung unter anderem fest, dass die steigenden Temperaturen mit einer schnelleren Gewichtszunahme bei Babys zusammenhängen, was auch das Risiko für eine spätere Fettleibigkeit erhöht. Die ansteigenden Temperaturen werden auch mit Frühgeburten in Verbindung gebracht, die lebenslange gesundheitliche Folgen haben können; ebenso mit einer höheren Hospitalisierungsrate bei Kleinkindern.

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#450 Klimabedingte Krankheiten: Wie Hitzewellen unserem Körper zusetzen

Klimabedingte Krankheiten: Wie Hitzewellen unserem Körper zusetzen (2022-01-21)

Mit dem Klimawandel nimmt auch die Häufigkeit von Hitzewellen zu. Klimabedingte Krankheiten werden das Gesundheitssystem auf eine weitere Probe stellen.

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Corona brachte die Gesundheitssysteme weltweit an ihre Grenzen – die Klimaerwärmung wird noch einen draufsetzen und die Kosten für medizinische Versorgungen weiter in die Höhe treiben. Es sind die Hitzewellen, die Menschen in Zukunft immer häufiger heimsuchen und töten werden. Sie stehen an der Spitze aller klimabedingten Todesursachen, zu denen auch Hochwasser und Infektionen mit tropischen Krankheitserregern gehören. Ein heute geborenes Kind wird in seinem Leben rund sieben Mal häufiger Hitzewellen erleben, als ein 60-Jähriger sie je erlebt hat.

Hitzewellen setzen dem ganzen Körper zu. Herz, Gehirn und Leber bekommen zu wenig Sauerstoff, weil der Körper seine Energie auf Abkühlung konzentriert. Botenstoffe und Enzyme funktionieren nicht mehr richtig, wenn es ihnen zu heiß wird. Ist der Stoffwechsel erst einmal massiv gestört, können sich sogar die Muskeln auflösen, deren Abbauprodukte dann Nieren und Leber schädigen. So ein Horrorszenario fassten bereits vor fünf Jahren Forscher um den Biogeographen Camilo Mora von der Universität von Hawaii zusammen, als sie insgesamt 27 Arten aufzählten, wie eine Hitzewelle Menschen direkt umbringen kann.

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