Klimawandel

Erdrutsche, Tsunamis und "hohe Wellen", Risse und Löcher auf der Erde, Klimawandel, Wolkenformationen, rötlicher Himmel etc.
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Deckard666
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#151 Klima: Die Welt in Seenot

Klima: Die Welt in Seenot (2020-10-11)

In der Klimakrise schützen und bedrohen uns die Weltmeere gleichermaßen: Sie nehmen einen großen Teil des menschengemachten CO₂ und der Wärme auf, doch bedrohen die steigenden Fluten das Leben an den Küsten. Was können wir tun?

Das Leben in voller Farbe: Ein tropisches Korallenriff ist das größte Bauwerk lebender Organismen auf unserer Erde. Ein Viertel des gesamten Meereslebens ist an Korallenriffe gebunden, bis zu eine Million Arten leben hier. Nirgendwo gibt es so viele wie am Great Barrier Reef an der Nordostküste Australiens. Zu ihnen zählen auch jene Korallentierchen, die in Symbiose mit Mikroalgen leben und von ihnen prachtvoll eingefärbt werden.

Doch wird es ihnen zu warm, steigt der Meeresspiegel oder treten Stürme auf, dann geraten die Korallen unter Stress. Sie stoßen die Algen ab, bleichen aus und sterben - zurück bleibt nur ein weißes Skelett.
Globale Gesellschaft

In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts berichten wir weltweit über soziale Ungerechtigkeiten, gesellschaftliche Entwicklungen und vielversprechende Ansätze für globale Probleme.

Hitze unter Wasser

Anfang 2020 werden im Wasser am Great Barrier Reef neue Rekordtemperaturen gemessen. 2,5 Grad liegt der Wert in diesem Jahr über dem langjährigen Mittel. Es ist nach 2016 und 2017 bereits das dritte Jahr mit einer Korallen-Massenbleiche - und zum ersten Mal scheint das gesamte Riff betroffen.

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"On a long enough timeline the survival rate for everyone drops to zero."
Chuck Palanihuk, Fight Club (1999)
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#152 TED-Konferenz: "Wir müssen unsere Natur wieder aufbauen"

TED-Konferenz: "Wir müssen unsere Natur wieder aufbauen" (2020-10-11)

Bei einer hochkarätig besetzten TED-Konferenz haben Prominente wie Prinz William besseren Klimaschutz gefordert. Papst Franziskus sagte, man könne die Erde "nicht weiter wie eine Orange auspressen."

Prominente, Aktivisten und Politiker haben zu einem verstärkten Kampf für den Klimaschutz aufgerufen. Zu den Rednern bei einer virtuellen und im Internet übertragenen TED-Konferenz gehörten unter anderem Papst Franziskus und Prinz William. "Die Erde muss genährt, kultiviert und geschützt werden", sagte Papst Franziskus. "Wir können sie nicht weiter wie eine Orange auspressen."

"Die gemeinsamen Ziele unserer Generation sind klar", sagte Prinz William in einer Videobotschaft. "Wir müssen gemeinsam unsere Natur schützen und wieder aufbauen, unsere Luft reinigen, unsere Ozeane wiederbeleben, eine abfallfreie Welt schaffen und unser Klima retten."

Eine Million Pfund für innovative Lösungen

Der künftige König hatte erst vor wenigen Tagen einen ehrgeizigen und finanziell äußerst verlockenden Umweltpreis für innovative Lösungen für die größten Probleme des Planeten ausgelobt: In den kommenden zehn Jahren sollen jeweils fünf Gewinner des sogenannten Earthshot-Preises gekürt werden. Den Preisträgern winken jeweils eine Million Pfund (1,1 Millionen Euro).

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#153 Nord- und Südpol: Das große Schmelzen

Nord- und Südpol: Das große Schmelzen (2020-10-18)

Gletscher schrumpfen, Permafrostböden tauen, die Arktis könnte bald zeitweise eisfrei sein: Können wir das große Eis der Erde noch retten? Eine atemberaubende Reise vom Nord- zum Südpol.

Wer erfahren will, wie es dem ewigen Eis geht, bekommt an der Nordküste Alaskas eine Antwort. Nicht der Blick gen Horizont auf der Suche nach Eisbären gibt Aufschluss, sondern der Boden unter den Füßen: Permafrostboden.

An Orten wie diesen lässt sich eine bedrohliche Auswirkung der globalen Erwärmung beobachten, der laut Experten lange Zeit zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

In den Permafrostböden der Welt liegen etwa 1500 Gigatonnen Kohlenstoff begraben. Schmilzt der Boden, wird organisches Material - teilweise bis zu 100.000 Jahre alt - von Mikroorganismen zersetzt. Dabei wird neben Co2 auch Methan und Lachgas frei. Gelangen diese Gase in die Atmosphäre, könnten sie die globale Durchschnittstemperatur bis ins Jahr 2100 um bis zu 0,3 Grad erhöhen, warnen Forscher.

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#154 Massensterben vor 252 Millionen Jahren: Die bisher letzte Klimaapokalypse - und was wir daraus lernen können

Massensterben vor 252 Millionen Jahren: Die bisher letzte Klimaapokalypse - und was wir daraus lernen können (2020-10-21)

Ein enormer CO₂-Anstieg in der Atmosphäre löste einst ein großes Sterben aus. Forscher haben die Katastrophe rekonstruiert - und ziehen beunruhigende Rückschlüsse auf die aktuelle Klimakrise.

"Extinction Rebellion", zu Deutsch "Rebellion gegen das Aussterben", heißt eine Klimaaktivistengruppe, die in Europa mit zivilem Ungehorsam radikalen Klimaschutz einfordert. Je mehr CO₂ in die Atmosphäre gelangt und den Klimawandel anheizt, so die Annahme, desto wahrscheinlicher sei ein massenhaftes Artensterben auf der Erde.

Die befürchtete Klimaapokalypse wäre nicht die erste ihrer Art, erklären Forscher in einer Studie, die in der Fachzeitschrift "Nature Geoscience" erschienen ist. Sie konnten erstmals eines der größten Massenaussterben der Erdgeschichte vor 252 Millionen Jahren komplett rekonstruieren - und ziehen beunruhigende Schlüsse für unsere heutige Zeit.

Das Forscherteam vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Meeresforschung Kiel und dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ untersuchte die Katastrophe am Ende des sogenannten Perm-Zeitalters. Damals geriet der Treibhausgas-Effekt völlig außer Kontrolle und machte das Überleben von Meerestieren, Korallenriffen, Insekten und anderen Tierarten an Land unmöglich. Insgesamt verschwanden 95 Prozent allen Lebens im Meer und rund 70 Prozent der Tiere und Pflanzen an Land. Das damalige Massensterben geschah übrigens lange, bevor ein Asteroid die Dinosaurier auslöschte.

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#155 Uno-Bericht: Mittelmeerraum leidet dramatisch unter Klimawandel und Massentourismus

Uno-Bericht: Mittelmeerraum leidet dramatisch unter Klimawandel und Massentourismus (2020-10-21)

Die Mittelmeerregion erwärmt sich 20 Prozent schneller als der globale Durchschnitt und hat zugleich mit Vermüllung zu kämpfen, berichtet die Uno. Es drohen dramatische Folgen für Mensch und Tier.

Alarm im Urlaubsparadies Mittelmeer: Die Region leidet einem Uno-Bericht zufolge dramatisch unter den Folgen des Klimawandels, Verschmutzung und Massentourismus. Der Tourismus an der Küste führe zu "erheblichen Umweltschäden", heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Uno-Umweltprogramms (Unep). Zudem sei das Mittelmeer stärker vom Klimawandel betroffen als der globale Durchschnitt.

Zum ersten Mal seit zehn Jahren haben Experten im Rahmen des Uno-Umweltprogramms und der Initiative Plan Bleu die Lage der Umwelt und Entwicklung im Mittelmeer und den Anrainerländern bewertet; 150 Experten arbeiteten laut Unep an dem Bericht mit.

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#156 CO2 im Erdreich: Warum auch deutsche Äcker und Gärten zum Problem werden könnten

CO2 im Erdreich: Warum auch deutsche Äcker und Gärten zum Problem werden könnten (2020-11-02)

Bisher verursachen vor allem tauende Permafrostböden massiven CO2-Ausstoß in die Atmosphäre. Eine neue Studie zeigt: Bei globalem Temperaturanstieg könnte auch heimisches Erdreich gigantische Mengen Treibhausgas freisetzen.

Im Erdboden sind global gesehen größere Mengen an Kohlenstoff gespeichert als in allen Pflanzen und der Atmosphäre zusammen. Sie stammen vor allem aus abgestorbenen Pflanzenteilen. Allein im obersten Meter von Deutschlands Ackerflächen sind rund 2,5 Milliarden Tonnen Kohlenstoff gebunden, zum Beispiel als Humus.

Bei landwirtschaftlichen Flächen entscheidet die Art der Nutzung über die Treibhausbilanz: Wie tief wird der Boden umgepflügt? Wie viel synthetischer Dünger wird verwendet, wie viel Kompost? Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Temperatur: Mikroorganismen im Boden setzen die Kohlenstoffverbindungen um – sodass CO2 entsteht. Bekannt ist, dass dieser Prozess bei höheren Temperaturen schneller abläuft. Das bedeutet auch, dass mehr Kohlendioxid entsteht.

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#157 Kündigung um Mitternacht: USA scheiden offiziell aus Pariser Klimaabkommen aus

Kündigung um Mitternacht: USA scheiden offiziell aus Pariser Klimaabkommen aus (2020-11-04)

Egal wer die US-Präsidentschaftswahl gewinnt, das Klima verliert: Seit Mitternacht sind die USA nicht mehr Teil des Pariser Klimaabkommens. Trumps Kündigung trat entsprechend in Kraft.

Mit der Wahlnacht hat US-Präsident Donald Trump eines seiner Wahlversprechen von vor vier Jahren einlösen können: Die USA sind nun offiziell kein Mitglied des Pariser Klimaabkommens mehr.

Die Kündigung trat am Mittwoch um Mitternacht New Yorker Ortszeit in Kraft, wie das Uno-Klimasekretariat zuvor erklärt hatte – ein Jahr nach der formellen Austrittserklärung der US-Regierung. Die USA sind das erste und bisher einzige Land, das das Klimaabkommen verlassen hat.

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#158 Außergewöhnliche Sturmsaison: Sturm "Eta" markiert Hurrikan-Rekord

Außergewöhnliche Sturmsaison: Sturm "Eta" markiert Hurrikan-Rekord (2020-11-04)

Das Jahr 2020 ist eine Sturmsaison der Rekorde. Nun hat "Eta" eine 15 Jahre alte Marke geknackt, dabei ist die Zeit für Tropenstürme noch nicht um. Auch der Klimawandel spielt eine Rolle.

Als die Meteorologen des National Hurricane Center (NHC) am vergangenen Mittwoch erstmals über ein Tiefdruckgebiet in der Karibik berichteten, ahnten sie offenbar noch nicht, was Nicaragua bevorstand. Zu der Zeit waren die Experten noch damit beschäftigt, Hurrikan "Zeta" zu beobachten, der in den Südstaaten der USA sein Unwesen trieb. Außerdem war die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus dem Tief ein gefährlicher Sturm entwickeln könnte, noch niedrig.

Doch das änderte sich schnell. Innerhalb von einigen Tagen entstand ein so mächtiges Tiefdruckgebiet, dass es in die ohnehin schon umfangreiche Chronik der diesjährigen atlantischen Sturmsaison einging: "Eta" erreichte am 2. November Hurrikanstärke. Er stieß mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Kilometern pro Stunde auf Land und wurde in der fünfstufigen Hurrikan-Skala in Kategorie vier eingeteilt. Zwar schwächte sich der Sturm später bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro Stunde um zwei Stufen ab. Aber in Nicaragua richtete "Eta" dennoch schwere Schäden an. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben.

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#159 Klimakrise: Warum zwei Grad Erderwärmung zu viel sind

Klimakrise: Warum zwei Grad Erderwärmung zu viel sind (2020-11-09)

Ein Gastbeitrag von Stefan Rahmstorf

Seit mehr als zehn Jahren wird international debattiert, ob die Erderwärmung bei 1,5 oder 2 Grad gestoppt werden soll. Aber kommt es überhaupt auf ein halbes Grad an?

Fast wäre das Pariser Abkommen 2015 an dieser Frage gescheitert: 1,5 oder 2 Grad? Was sollte als gerade noch tolerierbare Obergrenze der globalen Erwärmung gelten? "Die verflixten anderthalb Grad" titelte der SPIEGEL damals. Rund 40 kleine Inselstaaten waren entschlossen, Paris nicht ohne 1,5-Grad-Ziel zu verlassen – denn so manche von ihnen fürchteten zu Recht, mit 2 Grad den Untergang ihres Staatsgebiets zu unterschreiben.

Die Debatte über die Obergrenze der Erderhitzung hatte da schon eine lange Vorgeschichte. Bereits 1987 hatte der damalige Präsident der Malediven, Maumoon Abdul Gayoom, vor der Uno-Vollversammlung eindringlich vor dem drohenden Untergang seiner Nation gewarnt. 2009 beschloss der Klimagipfel in Kopenhagen formell eine 2-Grad-Grenze – aber mit der Hintertür, auch eine Begrenzung auf unter 1,5 Grad "zu erwägen". Ich selbst habe bei der dem Gipfel vorangegangenen Wissenschaftskonferenz in Kopenhagen argumentiert, dass 2 Grad Erwärmung große Risiken bedeuten würde.

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#160 Streit über Treibhausgasausstoß bis 2030: Umweltminister fordern schärferes EU-Klimaziel

Streit über Treibhausgasausstoß bis 2030: Umweltminister fordern schärferes EU-Klimaziel (2020-11-13)

Jan Philipp Albrecht hat die Bundesregierung aufgerufen, in Europa den Klimaschutz stärker voranzutreiben. Die Umweltministerkonferenz will eine Forderung des Europäischen Parlaments unterstützen.

Die Umweltminister der Bundesländer dringen auf ein schärferes Klimaziel in Europa. Die EU solle sich darauf festlegen, den Treibhausgasausstoß bis 2030 um 60 Prozent verglichen mit dem Stand von 1990 zu verringern, beschlossen die Länderminister auf Initiative Schleswig-Holsteins. Nur so lasse sich der europäische Beitrag zum Erreichen der Klimaziele des Pariser Abkommens realisieren.

"Die Bundesregierung muss dem Europäischen Parlament den Rücken stärken und sich im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft für das 60-Prozent-Ziel einsetzen", erklärte dazu Schleswig-Holsteins Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne).

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