Sturmtief "Gloria" wütet in (Ost-)Spanien - Januar 2020

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Utopia
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#1 Sturmtief "Gloria" wütet in (Ost-)Spanien - Januar 2020

Acht Meter hohe Wellen, massive Regen- und Schneefälle: Im Osten Spaniens wütet das heftigste Unwetter aller Zeiten. Sturmtief "Gloria" fordert bereits seine ersten Opfer.

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Wegen der Unwetterfront mussten zahlreiche Häfen geschlossen werden.
(Foto: picture alliance/dpa)

Schnee und Unwetter haben im Osten Spaniens Stromausfälle, Zugverspätungen und Rekordwellen ausgelöst. Besonders betroffen von Sturmtief "Gloria" waren die Regionen rund um die Küstenstadt Valencia und die Balearen mit der Urlaubsinsel Mallorca.

In der Gemeinde Gandia nahe Valencia sei ein 54-jähriger Obdachloser in der Nacht offenbar erfroren, berichteten spanische Medien. In Nordspanien war bereits am Sonntag ein Mann ums Leben gekommen, als er Schneeketten aufziehen wollte und dabei von einem Kleintransporter erfasst wurde. Der Fahrer hatte auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über den Lieferwagen verloren.

An der Küste der Insel Dragonera südwestlich von Mallorca wurden laut staatlichem Wetterdienst Aemet Rekordwellen von knapp acht Metern gemessen - der bisherige Höchstwert lag dort bei sechs Metern, die im Januar 2017 verzeichnet wurden. Auf Mallorca selbst fielen an manchen Orten innerhalb von 24 Stunden um die 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Mehrere Bäche traten über die Ufer.

Wegen der Unwetterfront mussten zahlreiche Straßen vorübergehend gesperrt und Häfen geschlossen werden. In Alicante waren 20.000 Menschen zeitweise ohne Strom. In Dutzenden Gemeinden rund um Valencia blieben die Schulen geschlossen. Meteorologen von Aemet hatten bereits seit dem Wochenende in Teilen des Landes vor Windböen von bis zu 130 Stundenkilometern gewarnt.

(Quelle: ntv.de, swa/dpa)



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#2 Das Mega-Sturmtief "Gloria" will nicht weichen

Auch am Dienstag hat das Sturmtief "Gloria" auf Mallorca für ausgesprochen ungemütliche Zustände gesorgt.

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Land unter im Inselinnern von Mallorca.
(Foto: Ultima Hora)

Aus einer dichten Wolkendecke regnete es immer wieder, der Wind frischte manchmal böig auf. Im Unterschied zum Montag war es allerdings mit 18 Grad spürbar milder. Erst in der Nacht zum Mittwoch wird das Tief den Meteorologen von Aemet zufolge Mallorca verlassen.

Bis zum Dienstagmorgen hat es auf der Insel sturmbedingt 300 Vorfälle gegeben, etwa Überschwemmungen oder Probleme wegen umgestürzter Bäume. Außerdem traten acht Sturzbäche über die Ufer. Gegen 19 Uhr am Montagabend normalisierte sich allerdings weitgehend die Situation an einigen Stellen, was auch den "Torrent" von Sant Llorenç betrifft, der im Oktober 2018 eine Flut-Katastrophe mit 13 Toten ausgelöst hatte.

Auch am Dienstag galt wegen hohen Seegangs rund um Mallorca die Warnstufe Orange. Wegen starker Windböen und gelegentlich heftiger Regenfälle wurde die Warnstufe Gelb ausgerufen.

Einige Straßen waren auch am Montagabend und in der Nacht zum Dienstag unpassierbar, etwa die Ma-2100 zwischen Alaró und Orient, wo ein Felssturz niederging. Folgende weitere Straßen konnten nicht befahren werden: Maria de la Salut - Llubí (Ma- 3513), Manacor - Sa Comuna (Ma-3321), Montuïri - Pina (Ma-3201), Sant Joan - Sineu (Ma-3232) und Sa Pobla - Playa de muro (Ma-3433) und die Straße von Sa Cabaneta (Ma- 3017).

Eine weitergehende Normalisierung der Lage wird erst ab Mittwoch erwartet.
(it)



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