Landwirtschaft

Bargeldabschaffung, Sozialkredit-Systeme, Mobilität etc...
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Deckard666
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#31 „Wir verlieren jeden Tag bares Geld“ – Bauernprotest vor Edeka-Zentrallager in Wiefelstede

„Wir verlieren jeden Tag bares Geld“ – Bauernprotest vor Edeka-Zentrallager in Wiefelstede (2021-11-24)

„Wir verlieren jeden Tag bares Geld auf den Höfen“ und „am Ende des Tages ist der Verbraucher genauso arm dran wie wir Bauern“, sagt Landwirt Jan-Bernd Stolle im Interview mit Rebecca Sommer. Seit den bundesweiten Bauern-Protesten, die 2019 im ganzen Land entflammten, hat sich die Lage dramatisch zugespitzt und verschlechtert. „Ich bin erschrocken, wie viele Landwirte, Kollegen, aufgehört haben, ihre Höfe schließen mussten.“

Seit Donnerstag, den 18.11.2021 stehen die Bauern mit ihren Treckern wieder vor dem Edeka-Zentrallager in Wiefelstede, wo vor zwei Jahren schon der erste Auftaktprotest der bundesweiten Belagerungen vor den Lebensmitteleinzelhandel-Zentrallagern stattgefunden hat. Aufgrund des Drucks entstand der Agrardialog, der den Handel mit den echten Generationsbauern an einen Tisch gebracht hatte.

„Wir kriegen für unsere hochwertigen Produkte nicht einmal den Kostenbeitrag, also, was das uns in der Herstellung kostet“, bemängelt Stolle, der auch am Agrardialog beteiligt war. Der Handel hat im September den Dialog aufgekündigt, weswegen die verzweifelten Landwirte nun vorerst bis Weihnachten erneut vor dem Zentrallager verharren wollen.

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"Some men aren't looking for anything logical, like money. They can't be bought, bullied, reasoned, or negotiated with. Some men just want to watch the world burn."
Alfred Pennyworth, The Dark Knight (2008)
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#32 Kampf ums Ackerland (2021)

Kampf ums Ackerland (2021)

Format: 720p // Sprache: Deutsch // Untertitel: - // Länge: 44 Min. // 2021



Das Höfe-Sterben in Deutschland hält an. Betriebe, die bleiben, werden immer größer. Investoren haben Ackerland als Finanzanlage entdeckt. Die Kauf- und Pachtpreise sind enorm gestiegen und für viele Landwirte schlicht nicht mehr bezahlbar. Der Film begleitet Bio- und konventionelle Bauern und Bäuerinnen in ganz Deutschland, erklärt Fehler im System und zeigt Lösungswege auf.
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#33 Landwirte bereiten die „Mutter aller Proteste“ vor

Landwirte bereiten die „Mutter aller Proteste“ vor (2021-11-27)

Proteste vor Zentrallagern des Einzelhandels, Traktoren auf der Straße, die neue Formel lautet 5 x D. Landwirte machen mobil und sagten: „Wir sehen uns in Brüssel!“
Können die deutschen Landwirte die 83 Millionen Menschen des Landes ernähren? Ist Deutschlands Selbstversorgung mit Lebensmitteln noch gesichert?

Die Antwort ist ein klares Nein. Im Jahr 2020 war der „Selbstversorgung-Überschreitungstag“ der 17. November. Rein rechnerisch war Deutschland daher 44 Tage auf die Versorgung durch das Ausland angewiesen.

In diesem Jahr dürfte dieser Stichtag zeitiger erreicht worden sein, denn täglich geben sieben bis zehn landwirtschaftliche Betriebe auf, wie Landwirt Hans-Adolf Pfeiffer während der neuen Bauernproteste in Niedersachsen erklärt.

Die große Mehrheit der hauptberuflichen Bauern machte nach Schätzungen der Landwirtschaftskammern in diesem Jahr Verluste. Deutliche Rückgänge gab es bundesweit im Ackerbau und in der Schweinehaltung.

Für das „empfindliche Gewinnminus, verbunden mit Eigenkapitalverlusten“, wie es der Verband der Landwirtschaftskammern umschreibt, sieht der Verband drei Gründe. Die Nachfrage, die durch die Corona-Maßnahmen einbrach, die Afrikanische Schweinepest und unterdurchschnittliche Erntemengen bei wichtigen Nutzpflanzen. Die Bauern kennen noch andere Ursachen.

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#34 Die EU greift erneut nach den Böden

Die EU greift erneut nach den Böden (2021-12-01)

Zentralisierung und Planwirtschaft: Ein europäisches Bodengesundheitsgesetz hebelt nationale Regelungen aus und führt zu noch mehr Bürokratie.
Die Europäische Kommission will bis 2023 erneut ein „Bodenschutzgesetz“ vorlegen, erklärten Frans Timmermans und EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius am 17. November in Brüssel.

Der Haken an der Sache ist: Bodenschutz ist Sache der Mitgliedstaaten und fällt nicht in die Kompetenz der EU. Zudem gibt es bereits eine Vielzahl von Regeln, die mit dem Schutz des Bodens zu tun haben. Das neue Gesetz ist eigentlich überflüssig und macht mehr Arbeit.

Landwirte schützen Boden schon aus Eigeninteresse

Auch aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes haben der Schutz und die Gesunderhaltung landwirtschaftlicher Böden und Flächen oberste Priorität.

Die „nachhaltige Bewirtschaftung dieser Böden hat über Generationen hinweg eine stetige Steigerung der Fruchtbarkeit und Produktivität der Böden sichergestellt“, erklärt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernard Krüsken. Das täten sie schon allein aus Eigeninteresse an ihrer Produktionsgrundlage.

Dieses EU-Vorhaben würde Doppelregelungen und mehr Bürokratie, aber keinen Mehrwert bringen, warnt Krüsken. Es existieren bereits nationale und europäische Regelungen zur Luftreinhaltung, zum Gewässerschutz, zur Düngung, zum Pflanzenschutz, zur Kreislaufwirtschaft, zum Genehmigungsrecht für Industrieanlagen. Dazu kommen Regelungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die direkt oder indirekt mit den Böden zu tun haben, mit der Vermeidung von Schadstoffeinträgen, Erosion, Verdichtung oder Degradierung.

„Ein europäisches Bodengesundheitsgesetz missachtet die Subsidiarität und hebelt nationale Bodenschutzregelungen aus“, ergänzt der DBV-Generalsekretär.

2014 musste die EU aus diesen Gründen ihre Entwürfe für eine Bodenrahmen-Richtlinie zurückziehen, nachdem sie acht Jahre lang versucht hatte, sich gegen den Widerstand der Staaten durchzusetzen. Selbst bei den Umweltministern der EU war die Richtlinie nicht mehrheitsfähig.

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#35 Pilotprojekt Agri-Photovoltaik: Ackerbau unter Solarpaneln

Pilotprojekt Agri-Photovoltaik: Ackerbau unter Solarpaneln (2021-12-08)

In einem Pilotprojekt entsteht im Wendland in luftiger Höhe eine Solaranlage auf einem Acker. Letzterer soll weiter landwirtschaftlich genutzt werden.

Bild

Deutschlands eines Tages größte Agrosolar-Anlage kommt ziemlich unscheinbar daher. Nach monatelangem Verzug wegen Lieferschwierigkeiten von Stahl in der Corona-Pandemie ist der Aufbau der 30 Solarständer auf einem Feld bei Lüchow im Wendland endlich abgeschlossen. "Das ist ein Drama, was derzeit passiert", sagt Markus Haastert von Agrosolar Europe, "wir haben den Stahl aus ganz Europa bestellen müssen." Auf dem ein Hektar großen Acker entsteht eine riesige Photovoltaik-Anlage auf sechs Meter hohen Stelzen.

Doppelte Flächennutzung

Der Clou des Projektes auf den Flächen der Kräuter-Firma Steinicke: In der Höhe soll die Sonnenenergie gewonnen werden, direkt unter den teiltransparenten Glas-Paneelen wird im nächsten Frühjahr Schnittlauch angepflanzt. Die doppelt verglasten Module, die auf beiden Seiten Strom produzieren, schützen die Pflanzen gegen Hagel und Unwetter. Durch das Mikroklima brauche man bis zu 20 Prozent weniger Bewässerung. "Wir haben alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammengetragen und wollen die Fläche doppelt nutzen", erklärt Haastert. Energie- und Landwirtschaft werden kombiniert.

Die Pilotanlage im Wendland soll mehr als 700.000 Kilowattstunden produzieren. Kostenpunkt 1,3 Millionen Euro, 400.000 Euro davon kamen als Anschubfinanzierung vom Bundesumweltministerium. Die Firma wurde im Zuge des Umweltinnovationsprogramms ausgewählt. "Das ist eine Win-Win-Situation für das Klima, für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und die Lebensmittelerzeugung", sagte Staatssekretär Jochen Flasbarth bei der Übergabe des Förderbescheids im Juni.

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#36 Bauernverband zieht Bilanz: Lage bei Schweinehaltern ist "zappenduster"

Bauernverband zieht Bilanz: Lage bei Schweinehaltern ist "zappenduster" (2021-12-09)

Die Sorgen der deutschen Schweinehalter sind vielfältig. Zum einen spüren sie die Nachwirkungen der massiven Corona-Ausbrüche in Schlachthöfen. Zum anderen setzt ihnen die Afrikanische Schweinepest zu. Ihre wirtschaftliche Situation bewertet der Bauernverband daher denkbar schlecht.

Teure Energie, schwankende Preise, offene Fragen auf dem politischen Feld: Die deutschen Bauern machen sich auf weiterhin schwierige Bedingungen gefasst. Massive Einbußen bei Schweinehaltern drückten die Unternehmensgewinne in der Gesamtbranche im Ende Juni abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2020/21 deutlich herunter - im Schnitt um 15 Prozent auf 52.100 Euro, wie der Bauernverband in Berlin mitteilte. Dabei konnten Rinderhalter und Bio-Bauern aber sogar zulegen.

Gespannt blickt die Ernährungsbranche auf konkretere Ansagen des neuen Bundesministers Cem Özdemir von den Grünen. "Die wirtschaftliche Situation ist nach wie vor angespannt", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied. Bei Schweinehaltern sehe es sogar "zappenduster" aus. Bei ihnen stürzten die Gewinne im Schnitt um 69 Prozent auf 36.800 Euro ab. In den Büchern schlug sich jetzt hart nieder, dass sich wegen Corona-Ausbrüchen in Schlachthöfen zeitweise bis zu eine Million Schweine in den Ställen stauten. Und nach dem Auftauchen der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland sind Exporte in wichtige Absatzmärkte wie China weggebrochen.

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#37 Emissionen unter der Lupe: Fleischindustrie ist so schmutzig wie Ölkonzerne

Emissionen unter der Lupe: Fleischindustrie ist so schmutzig wie Ölkonzerne (2021-12-13)

Vernichtendes Urteil für die europäische Fleisch- und Milchindustrie: Experten untersuchen die Klimabilanz der 35 größten Rind-, Schweine-, Geflügel- und Molkereiunternehmen. Unter anderem Tönnies produziert immer mehr Treibhausgase.

Die von Europas größten Unternehmen der Fleisch- und Milchindustrie verursachten Treibhausgasemissionen nehmen einer Untersuchung des Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP) zufolge weiter zu. "Der Klima-Fußabdruck der großen europäischen Fleisch- und Molkereikonzerne ist vergleichbar mit dem der großen Akteure im Bereich der fossilen Brennstoffe", erklärte IATP-Chefin Shefali Sharma. Doch zugleich stünden sie bislang nicht im Fokus der Politik und kämen so "ungestraft" davon.

Die Experten des IATP haben die Klimabilanz der 35 der größten Rind-, Schweine-, Geflügel- und Molkereiunternehmen mit Hauptsitz in der EU, Großbritannien und der Schweiz untersucht. Inklusive der Emissionen in ihren Lieferketten insbesondere in der Viehzucht waren diese Unternehmen demnach im Jahr 2018 für sieben Prozent der EU-Emissionen verantwortlich; der Ausstoß der 20 größten Unternehmen übersteige den der Niederlande.

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#38 Landwirte fordern Mitspracherecht bei europäischer Agrarreform

Landwirte fordern Mitspracherecht bei europäischer Agrarreform (2021-12-15)

Die von den Landwirten geplante Großdemonstration in Brüssel wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Grund dafür sind die Corona-Maßnahmen. Stattdessen gibt es viele kleinere Proteste – auch die „Lichterfahrten“ der Bauern zählen dazu.
Am 13. und 14. Dezember wollten Landwirte aus den Ländern der Europäischen Union während der Tagung der EU-Agrarminister in Brüssel zusammenkommen, um gegen den „New Green Deal“ und die „Farm-to-Fork“-Strategie zu protestieren.

Geplant war, mit Traktoren und Schleppern zur Kundgebung auf dem Place du Luxembourg vorzufahren, um sich für faire Rahmenbedingungen einzusetzen. Coronabedingt wurde der Termin auf unbestimmte Zeit verschoben.

Statt der Großdemonstration in Brüssel gab es mehrere kleinere Aktionen in ganz Deutschland. Würzburger Landwirte fuhren mit 200 Schleppern von Rottendorf nach Veitshöchheim, dem symbolischen Mittelpunkt der EU.

Die Landwirte organisierten auch weihnachtliche Lichterfahrten unter dem Motto: „Ein Funken Hoffnung“. Zur Freude der Mitorganisatoren und Zuschauer gab es Konvois im Chiemgau, an mehreren Orten in Niedersachsen und Köln.

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#39 Niedrigster Bestand seit 25 Jahren: In Deutschland werden immer weniger Schweine gehalten

Niedrigster Bestand seit 25 Jahren: In Deutschland werden immer weniger Schweine gehalten (2021-12-22)

In deutschen Ställen stehen so wenige Schweine wie zuletzt 1996 – und die Betriebe, die sie noch halten, werden immer größer. Für den Rückgang des Bestands gibt es mindestens drei Gründe.

Zunehmend mehr Landwirte geben angesichts geringer Nachfrage und niedriger Preise für das Fleisch die Schweinehaltung auf. Der Bestand an Schweinen in Deutschland sank zum Stichtag 3. November auf den niedrigsten Wert seit 25 Jahren, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Zahl der Betriebe ging im Vergleich zum Vorjahr um fast acht Prozent zurück.

Gezählt wurden zum Stichtag 23,6 Millionen Schweine in Deutschlands Ställen. Das sei der niedrigste Stand seit 1996, teilten die Statistiker mit. Im Vorjahresvergleich ging die Zahl um 9,4 Prozent zurück, im Vergleich zum Mai 2021 um 4,4 Prozent. Berücksichtigt werden alle landwirtschaftlichen Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen.

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#40 Pläne von Agrarminister Özdemir: Weniger Tiere, mehr Hanf

Pläne von Agrarminister Özdemir: Weniger Tiere, mehr Hanf (2021-12-26)

»Es darf keine Ramschpreise für Lebensmittel mehr geben«: Landwirtschaftsminister Cem Özdemir will die Zahl der Nutztiere in Deutschland reduzieren. Dafür sagt er einen Hanf-Boom nach der Cannabis-Legalisierung voraus.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat sich gegen Dumping-Preise für Lebensmittel ausgesprochen. »Es darf keine Ramschpreise für Lebensmittel mehr geben, sie treiben Bauernhöfe in den Ruin, verhindern mehr Tierwohl, befördern das Artensterben und belasten das Klima«, sagte der Grünen-Politiker der »Bild am Sonntag«.

Er sagte zudem einen Hanf-Boom auf deutschen Feldern nach der Legalisierung von Cannabis voraus und kündigte verbindliche Regelungen für weniger Zucker in Lebensmitteln an. Gleichzeitig forderte seine Parteikollegin Umweltministerin Steffi Lemke in den Zeitungen der Funke Mediengruppe eine starke Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden in der Landwirtschaft, um das Artensterben aufzuhalten.

Höhere Lebensmittelpreise, weniger Zucker

Aus Sicht von Cem Özdemir müssen die Preise für Lebensmittel und Agrarprodukte steigen. Er wolle, dass die Menschen in Deutschland ihre Lebensmittel genauso wertschätzten wie ihre Autos. »Manchmal habe ich das Gefühl, ein gutes Motoröl ist uns wichtiger als ein gutes Salatöl«, kritisierte der Minister. Lebensmittel dürften zwar kein Luxusgut werden. »Doch der Preis muss die ökologische Wahrheit stärker ausdrücken«, sagte Özdemir.

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