Mobilität: Auto/Motorrad

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Deckard666
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#741 Mit weitreichenden Folgen: Deutschland fährt immer weniger Auto

Mit weitreichenden Folgen: Deutschland fährt immer weniger Auto

2023-09-02

Die Deutschen sitzen lieber im Homeoffice als im Stau: In vielen Städten wird deutlich weniger Auto gefahren. Und das hat Konsequenzen.

Die erwartete Rückkehr zur automobilen Normalität nach der Lockerung der Corona-Maßnahmen bleibt vorerst aus. In vielen deutschen Metropolen zeigen Verkehrszählungen einen deutlichen Rückgang der Autonutzung. Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf den Stadtverkehr und könnte den Weg zu einer nachhaltigeren Mobilität ebnen.

Daten belegen Rückgang der Autonutzung

Die Webseite "spiegel.de" analysierte unter anderem Daten aus Berlin, wo mehr als 200 Verkehrszählstellen aktiv sind. Diese Zahlen zeigen ein klares Bild: Im ersten Halbjahr 2023 waren rund 14 Prozent weniger Autos unterwegs als im Vergleichszeitraum 2019.

Der Rückgang spiegelt das veränderte Mobilitätsverhalten wider, das durch die zunehmende Arbeit im Homeoffice und die Nutzung digitaler Kommunikationsmittel beeinflusst wird. Hinzu könnte die Konjunkturschwäche kommen.

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#742 Immer mehr Autos: Pkw-Dichte in Deutschland so hoch wie noch nie

Immer mehr Autos: Pkw-Dichte in Deutschland so hoch wie noch nie

2023-09-05

In den vergangenen Jahren ist die Pkw-Dichte in Deutschland auf einen Rekordwert gestiegen – wenn auch mit großen regionalen Unterschieden. Nur in einer Großstadt gibt es weniger Autos pro Einwohner als vor zehn Jahren.

Ungeachtet der öffentlichen Debatte über eine Verkehrswende gibt es in Deutschland so viele Autos wie noch nie. 2022 kamen auf 1000 Einwohner 583 Pkw – ein Rekordwert, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag auf Basis von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) sowie eigener Berechnungen mitteilte. „In den vergangenen zehn Jahren ist die Pkw-Dichte durchgehend gestiegen“, hieß es. Nur in Berlin sei sie gefallen. 2012 hatte sie bundesweit noch bei 534 Pkw pro 1000 Einwohner gelegen.

Die regionalen Unterschiede sind allerdings groß: Am höchsten war die Dichte im vergangenen Jahr in den westlichen Flächenländern Saarland (660 Pkw pro 1000 Einwohner), Rheinland-Pfalz (634) und Bayern (625). Die niedrigsten Werte wiesen die Stadtstaaten Berlin (338), Hamburg (439) und Bremen (443) auf – „unter anderem aufgrund eines besonders dichten ÖPNV-Netzes“, wie die Statistiker erklärten. Die ostdeutschen Bundesländer weisen einer unterdurchschnittliche Pkw-Dichte auf - hier ist sie in den vergangenen zehn Jahren auch jeweils weniger stark gestiegen.

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#743 IAA: Olaf Scholz kündigt raschen Ausbau der Ladesäulen an Tankstellen an

IAA: Olaf Scholz kündigt raschen Ausbau der Ladesäulen an Tankstellen an

2023-09-05

Auf der IAA versichert der Kanzler bessere Ladeinfrastruktur für E-Autos. Tankstellen sollen verpflichtend Schnellladesäulen bieten, private Anschlüsse gefördert werden.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat der deutschen Automobilbranche auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München Mut beim Thema Elektromobilität gemacht und Ängste vor chinesischer Konkurrenz zurückgewiesen. "Wir werden als erstes Land in Europa in den nächsten Wochen ein Gesetz auf den Weg bringen, mit dem die Betreiber fast aller Tankstellen dazu verpflichtet werden, Schnelllademöglichkeiten mit mindestens 150 Kilowatt für E-Autos bereitzustellen", sagte Scholz.

Zudem werde die staatliche Förderbank KfW im Herbst ein Programm aufsetzen, das die Installation von privaten Ladestellen in Kombination mit Solaranlagen und Speichern fördere. Bis 2030 sollen dem Kanzler nach eine Million Ladepunkte installiert sein. Derzeit gebe es 90.000 öffentliche und 700.000 private Ladestationen. 300.000 weitere private Stationen seien in Planung.

Scholz wies auf der IAA zudem Ängste vor chinesischer Konkurrenz im E-Automarkt zurück. "Die Wettbewerbsfähigkeit der Autoindustrie in Deutschland steht außer Frage", sagte Scholz. Es sei kein Zufall, dass in Europa fast jedes zweite und in China fast jedes fünfte Auto von deutschen Herstellern komme.



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#744 Mozilla Foundation: "Moderne Autos sind ein wahrer Datenschutz-Albtraum"

Mozilla Foundation: "Moderne Autos sind ein wahrer Datenschutz-Albtraum"

2023-09-06

Egal ob Tesla, Audi, VW, BMW, Honda oder Nissan, sie alle sammeln offenbar mehr Daten als nötig – und reichen sie oftmals sogar weiter.

Die Mozilla Foundation hat die Datenschutzrichtlinien und -praktiken von insgesamt 25 Herstellern weitverbreiteter Kraftfahrzeuge untersucht und kam dabei zu einem ernüchternden Ergebnis: Kein einziger dieser Autohersteller bestand die Tests der Stiftung zum Schutz der Privatsphäre von Verbrauchern. Somit erhielten auf der Webseite des Projekts letztendlich alle Hersteller eine Markierung mit dem Warnzeichen "Privacy Not Included".

Software, Smartphones und auch andere tragbare Geräte ließen in der Vergangenheit regelmäßig Datenschutzbedenken aufkommen. Die Mozilla Foundation sieht aber in modernen Kraftfahrzeugen offenbar eine noch größere Gefahr. "Autos sind in puncto Datenschutz die übelste Produktkategorie, die wir je getestet haben", so das Fazit der von der Stiftung durchgeführten Untersuchungen.

Dabei stellte Mozilla nicht nur fest, dass grundsätzlich alle getesteten Marken zu viele persönlichen Daten sammeln. Mit einem Anteil von 84 Prozent sollen die meisten Hersteller die Nutzerdaten sogar an Dienstleister, Datenbroker und andere Unternehmen weitergeben oder gar verkaufen. Etwas mehr als die Hälfte der Autohersteller habe sogar angegeben, die Daten "auf Anfrage" an Regierungen oder Strafverfolgungsbehörden zu übermitteln. Eine richterliche Anordnung sei dafür nicht erforderlich.

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#745 Flixbus dünnt Angebot aus: Weniger Fahrgäste in Fernbussen wegen Deutschlandticket

Flixbus dünnt Angebot aus: Weniger Fahrgäste in Fernbussen wegen Deutschlandticket

2023-09-08

Betroffen von sinkender Nachfrage seien nach Angaben des Unternehmens vor allem Fahrten von Großstädten in Tourismusregionen. Flixbus dünnt daher sein Angebot aus.

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Das im Mai eingeführte 49-Euro-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr hat offenbar negative Auswirkungen auf die Fahrgastzahlen im Fernbusverkehr. „Auswirkungen des Deutschlandtickets auf die Nachfrage nach Fernbusfahrten sehen wir auf ausgewählten Linien durchaus, unter anderem von Großstädten in typische Tourismusregionen“, sagte ein Sprecher des Verkehrsunternehmens Flixbus der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Betroffen seien demnach etwa Fahrten von Hamburg an die Küste. „Wir haben das Angebot auf entsprechenden Linien daher ausgedünnt.“

Wie das Unternehmen weiter erklärte, würde es gerne in das Deutschlandticket integriert werden. Eine solche Einbindung würde „das Angebot als solches deutlich attraktiver machen und somit die Verkaufszahlen erhöhen“, teilte Flixbus mit.

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#746 Preis-Schock an Tankstellen: Der große Knall steht wohl noch bevor

Preis-Schock an Tankstellen: Der große Knall steht wohl noch bevor

2023-09-14

ADAC warnt vor steigenden Preisen – vor allem für Diesel. Und schon bedroht die Verbrauchern eine neue Preisexplosion. Vor allem eine Partei nutzt das politisch aus.

Der ADAC hat vor einem weiteren Anstieg der Kraftstoffpreise gewarnt. Vor allem der Preis für Diesel sei innerhalb einer Woche sprunghaft angestiegen, schreibt der Autofahrerclub in einer Markteinschätzung.

Eine Auswertung der Preisentwicklung an Tankstellen in Deutschland zeige, dass ein Liter Diesel im bundesweiten Durchschnitt 1,838 Euro und damit 5,2 Cent mehr als in der Vorwoche koste, teilte der ADAC am Mittwochnachmittag mit. Benzin habe sich um 1,5 Cent verteuert und koste nun im Schnitt 1,889 Euro je Liter Super E10.
Obwohl gleichzeitig auch die Notierungen für Rohöl der Sorte Brent auf 92 US-Dollar gestiegen sind und damit in der Nähe ihrer höchsten Stände seit November 2022 liegen, ist der Anstieg der Spritpreise vor allem bei Diesel in der jetzigen Höhe aus Sicht des ADAC nicht nachvollziehbar. Eine Rechtfertigung für derart hohe Kraftstoffpreise ist somit auch nicht aufgrund des Rohölpreises ersichtlich.

ADAC
Nach Einschätzung des ADAC schrumpft auch der Preisunterschied zwischen Benzin und Diesel wieder. "So ist Diesel aktuell nur noch 5,1 Cent pro Liter günstiger als Super E10, obwohl die Energiesteuer für Diesel rund 20 Cent niedriger ist", schreibt der Verband.

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#747 Neue Leitlinien: Immer mehr XXL-Autos – Parkplätze sollen deutlich breiter werden

Neue Leitlinien: Immer mehr XXL-Autos – Parkplätze sollen deutlich breiter werden

2023-09-15

Autos werden stetig größer, SUV boomen, deshalb sollen nun auch Stellplätze wachsen. Kritiker monieren, das nun veröffentlichte Regelwerk sei eine »Kapitulation vor der Automobilindustrie«.

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Autos brauchen immer mehr Raum . Wenn man die Außenspiegel mitzählt, sind die meisten Modelle inzwischen breiter als zwei Meter, wie der ADAC ermittelte – selbst Kompaktwagen wie VW Golf oder Peugeut 308. Demnach kommt etwa das VW-SUV ID.4 mit Außenspiegeln auf rund 2,12 Meter, während vom Hersteller – ohne Spiegel – nur 1,85 Meter angegeben sind. Ein Geländewagen vom Typ BMW X5 erreicht mit Spiegeln gar knapp 2,23 Meter (ohne: 2 Meter).

Damit wird es auch auf Parkplätzen immer enger, sie wachsen schließlich mit den neuen Modellen nicht mit. Genau dies sollen sie nun aber tun.

Denn bestimmte neue Stellflächen sollen künftig breiter werden, sieht ein Regelwerk vor, das die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) nun veröffentlicht hat. Unter Verkehrsplanern war die Maßnahme im Vorfeld kontrovers diskutiert worden.

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#748 Radikales Verkehrskonzept: So will Hannover seine »nahezu autofreie« Innenstadt bauen

Radikales Verkehrskonzept: So will Hannover seine »nahezu autofreie« Innenstadt bauen

2023-09-19

Hannovers grüner Oberbürgermeister Belit Onay möchte den Autoverkehr radikal reduzieren. »Möglichst überall« soll im Zentrum Tempo 20 gelten, Ampeln und Parkplätze fallen weg – doch es ist noch viel mehr geplant.

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Mit dem Versprechen, bis 2030 eine autofreie Innenstadt innerhalb des Cityrings zu ermöglichen, wurde der Grüne Belit Onay vor fast vier Jahren Oberbürgermeister von Hannover. Danach befragte die Verwaltung die Bürger und setzte Straßenexperimente um. Der Stadtrat billigte Onays Vorhaben.

Nun erklärt Onay, wie genau er das Zentrum umgestalten will. Die Pläne dürften auch überregional beachtet werden, da Hannover sich im Vergleich zu anderen Städten damit recht weitreichende Ziele setzt.

Demnach solle Hannovers Zentrum künftig »nahezu autofrei« sein, um Fußgängern und Radfahrerinnen mehr Raum zu geben. »Autofrei heißt: Es ist kein Auto zu viel in der Stadt«, erläuterte Onay. Dazu solle der Durchgangsverkehr unterbunden werden, die Innenstadt solle aber weiter mit dem Auto erreichbar bleiben.

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#749 Volkswagen vermietet Betriebssoftware: Kommunen können eigenes Moia aufbauen

Volkswagen vermietet Betriebssoftware: Kommunen können eigenes Moia aufbauen

2023-09-19

Günstiger als Taxi, individueller als U-Bahn: Seit Jahren betreibt Volkswagen Moia in Hamburg und Hannover. Jetzt sollen Kommunen die Dienste mieten können, für ein eigenes Netz von Kleinbussen.

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Volkswagen öffnet seinen Sammeltaxidienst Moia über ein Lizenzmodell für andere Anbieter. Städte, Nahverkehrsunternehmen und kommunale Aufgabenträger können die erforderliche Technologie für den Betrieb des Mitfahrdienstes künftig gegen Gebühr nutzen, wie die VW-Tochter mitteilt.

Dazu gehöre auch die Möglichkeit, die Marke Moia zu verwenden. Neben der Software für die Steuerung der Fahrzeugflotten und Betriebsprozesse biete Moia eine Plattform für alle Kunden-Anwendungen an, darunter die Kunden-App, Performance-Steuerung, Nachfragevorhersage und das System zur dynamischen Bepreisung der Fahrten. Städte und lokale Betreiber könnten wählen, wie sie den Service nutzen wollten. Von der Nutzung der selbst entwickelten, markanten Elektro-Bullys ist in der Mitteilung nicht die Rede.

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#750 Verdopplung der Straßen-Gebühr: Logistikbranche will Verbraucher für höhere Maut zahlen lass

Verdopplung der Straßen-Gebühr: Logistikbranche will Verbraucher für höhere Maut zahlen lassen

2023-09-20

Für Brummis wird’s bald teurer – für Bürger aber auch? Die Ampel will viel mehr Geld mit der Lkw-Maut einnehmen. Die Logistikbranche droht, die Kosten an die Konsumenten weiterzugeben. Droht der nächste Teuerungsschub?

Die Bürger stehen noch unter dem Schock der gerade erst abebbenden Inflationswelle, da warnt eine Wirtschaftslobby bereits vor der nächsten. Die Logistikbranche sagt – wegen der geplanten Erhöhung der Lkw-Maut – erhebliche Preissteigerungen für Verbraucher voraus.

Der Vorstandssprecher des Branchenverbandes BGL, Dirk Engelhardt, sprach am Mittwoch von einer »dramatischen« Mauterhöhung. Aktuell würden mehr als 80 Prozent der Güter würden mit Lastwagen transportiert. Angesichts ohnehin bereits geringer Gewinnmargen der Betriebe werde die Mauterhöhung wohl eins zu eins auf die Preise der transportierten Produkte aufgeschlagen werden. Dann müssten Verbraucher mehr zahlen für den Joghurtbecher, für die Kiste Wasser und den täglichen Einkauf. Für einen Vier-Personen-Haushalt rechnet Engelhardt nach eigenen Worten mit Mehrkosten von 350 bis 400 Euro im Jahr.

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