Aktuelle Blackouts & Stromausfälle Weltweit

Meldungen über aktuelle Blackouts & Stromausfälle Weltweit. Mögliche Szenarien, Vorsorge und Stromnetz allgemein.
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#1 Aktuelle Blackouts & Stromausfälle Weltweit

15.09.2019 19:11

Hier folgen Berichte und Neuigkeiten zu aktuellen Blackouts & Stromausfällen Weltweit.


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#2 Stromausfall in Chiba könnte noch 2 Wochen andauern

15.09.2019 19:45

Die japanische Präfektur Chiba leidet an einem Stromausfall, der durch den Taifun Faxai verursacht wurde. Zwar wird unter Hochdruck daran gearbeitet, die Stromleitungen zu reparieren, aber die Menschen müssen sich wahrscheinlich auf eine längere Zeit ohne Strom einstellen.

Laut TEPCO Power Grid Inc. kann es in einigen Regionen von Chiba noch bis zu zwei Wochen dauern, bis der Strom wieder hergestellt ist. Laut des Unternehmens waren am Freitagabend noch 180.000 Menschen ohne Strom.

Mehrere Hitzeschlagopfer durch ansteigende Temperaturen

Da nach dem Taifun die Temperaturen in Japan wieder angestiegen sind und einige Regionen zusätzlich kein Wasser haben, leiden die Menschen unter der Situation und es gab bereits mehrere Tote.

Eine 82-jährige Frau starb laut der Präfekturverwaltung am Donnerstag an einem Hitzschlag. Damit ist die Zahl der Todesopfer, die aufgrund der Hitze gestorben sind, auf drei gestiegen.

Auf einer Pressekonferenz entschuldige sich Yoshinori Kaneko, Präsident von TEPCO Power Grid, für die Probleme.

Laut dem Krisenstab des Unternehmens sind viele Stromkabel durch den Taifun beschädigt worden. Außerdem braucht man Zeit, um umgestürzte Bäume zu entfernen.
Grundversorgung muss gewährleistet sein

Japans Premierminister Shinzo Abe wies das Kabinett an, alles daran zu setzten, um die Versorgung der betroffenen Menschen zu gewährleisten.

Der Bürgermeister von Chiba, Toshihito Kumagai, kritisierte das Hilfsprogramm am Donnerstag mit den Worten: „Die Ankündigung eines optimistischen Ausblicks hilft den Betroffenen nicht. Wir möchten, dass (TEPCO) so weit wie möglich den schlimmsten Fall annimmt und die Informationen teilt, damit sich alle Beteiligten darauf vorbereiten können“

Die Zahl der Häuser ohne Wasser lag nach Angaben der Präfekturverwaltung bei rund 29.000, wobei einige Gebiete aufgrund fehlenden Stroms nicht in der Lage waren, die Grundversorgung zu gewährleisten.

Stromausfall wegen mangelnder Erfahrung mit Folgen eines Taifuns

In einigen Gebieten, in denen Strom und Wasser wieder funktionieren, brach die Wasserversorgung erneut zusammen, weil viele Menschen gleichzeitig Wasser laufen ließen.

In der Stadt Tako, in der rund 4.000 Haushalte ohne fließendes Wasser auskommen müssen, versorgten die Selbstverteidigungskräfte die Bewohner mit Wasser.

Da der Ballungsraum Tokyo selten von Taifunen heimgesucht wird, war TEPCO aufgrund mangelnder Erfahrung zu optimistisch, was die Folgen angeht und daher nur schlecht vorbereitet.
https://sumikai.com/nachrichten-aus-jap ... rn-257797/


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#3 Teneriffa-Blackout: Dutzende Menschen steckten in Fahrstühlen fest

30.09.2019 17:35

Auf der beliebten Urlaubsinsel Teneriffa ist am Sonntag der Strom ausgefallen. Es war der größte Blackout der vergangenen zehn Jahre.

Gigantischer Blackout auf Teneriffa: Auf der gesamten Insel ist am Sonntagmittag der Strom ausgefallen. Am Anfang waren rund 400.000 der insgesamt 900.000 Einwohner der Kanareninsel betroffen gewesen, teilte das Stromversorgungsunternehmen Endesa mit.

Die Feuerwehr erklärte nachmittags, es habe mehr als 70 Aktionen zur Befreiung von Menschen aus Fahrstühlen gegeben. Viele „Tinerfeños“ mussten Sonntagspläne über den Haufen werfen. Ampeln fielen aus, Menschen waren in Garagen gefangen.
Teneriffa-Blackout: Sechs Stunden kein Strom auf Kanarischer Insel

In der Hauptstadt Santa Cruz standen die Trams still, erst Stunden nach dem Vorfall konnte der Betrieb wieder ungehindert laufen. Gastronomen klagten in spanischen Medien darüber, dass ihre Kühlschränke abschmolzen. Probleme mit den Handyverbindungen und dem Internet wurden abends seltener.

„Die ganze Insel, seit sechs Stunden ohne Strom“, schimpfte ein Spanier bei Twitter. Hotels hätten riesige Probleme gehabt: keine Fahrstühle, keine Kühlungen. Wer ohne Notstromaggregate war, sah: nur schwarz.

Mehrere Personen berichteten davon, in Garagen und Fahrstühlen eingesperrt zu sein. Die Feuerwehr teilte nachmittags mit, es habe mehr als 70 Aktionen zur Befreiung von Menschen aus Fahrstühlen gegeben.

Schuld war eine Explosion im Umspannwerk Granadilla de Abona.

Zwischen 22 und 23 Uhr sei die Stromversorgung am Sonntag praktisch auf der ganzen Insel wiederhergestellt worden, erklärten die Behörden am Montag. Nach Medienberichten hatten auch die letzten Betroffenen am frühen Montagmorgen wieder Strom.


Teneriffa sitzt im Dunkeln: Explosion in Kraftwerk offenbar Ursache

Eine Explosion im Umspannwerk Granadilla de Abona im Süden der Insel habe den Blackout ausgelöst, teilte das Energieunternehmen Endesa mit. Die Ursache der Explosion war am Montag noch unbekannt.

An den beiden Flughäfen Tenerife Norte und Tenerife Sur sei der Betrieb überhaupt nicht gestört worden, teilte die Flughafen-Verwaltungsgesellschaft Aena mit.

Ein ganz anderes Problem hatte die beliebte Urlaubsinsel erst vor wenigen Tagen. Ein Badestrand auf Teneriffa musste wegen Bakterien geschlossen werden. Für Faszination sorgte hingegen ein seltener Besucher: Ein Hammerhai tauchte vor Kurzem vor Teneriffa auf und begeisterte Touristen.



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