Teleskope/Weltraumteleskope: James-Webb-Weltraumteleskop/JWST (NASA/ESA/CSA)

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Utopia
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#51 Monde, Polarlichter und Ringe: Weltraumteleskop liefert faszinierende Absicht des Jupiter

Monde, Polarlichter und Ringe: Weltraumteleskop liefert faszinierende Absicht des Jupiter

Washington (USA) – Das neue Weltraumteleskop James Webb hat erneut den Gasplaneten Jupiter ins Visier genommen und zeigt den Planeten in einer faszinierenden Ansicht im Infrarot. Neben zwei Monden und dem sonst kaum sichtbaren hauchdünnen Gürtel zeigt die Aufnahmen auch Polarlichter über den Polen des Gasriesen. Von den Aufnahmen erhoffen sich Astronomen und Astronominnen weitere Aufschlüsse über das Innenleben des Planeten.

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Der Planet im Jupiter im Visier des James Webb Space Teleskops. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.
(Copyright: NASA, ESA, CSA, Jupiter ERS Team; image processing by Ricardo Hueso (UPV/EHU) and Judy Schmidt)


„Um ehrlich zu sein, hatten wir nicht wirklich erwartet, dass die Aufnahme so gut wird“, kommentiert die Planetenwissenschaftlerin Professor Imke de Patervon der University of California, Berkeley. De Pater leitete gemeinsam mit Professor Thierry Fouchet vom (JWST).

Es sei wirklich bemerkenswert, welche Details auf Jupiter aus den Aufnahmen hervorgehen: Neben berühmten Wolkenbändern und Stürmen des Jupiter zeigt dir Aufnahmen auch dessen nur wenig bekanntes dünnes Ringsystem, zwei winzigen Monde, Polarlichter und sogar ferne Galaxien im Hintergrund.

Die beiden Bilder stammen von der Nahinfrarotkamera (NIRCam) des Teleskops, die über drei spezialisierte Infrarotfilter verfügt, die Details des Planeten zeigen. Da Infrarotlicht für das menschliche Auge unsichtbar ist, wurde das Licht dem sichtbaren Spektrum zugeordnet. Im Allgemeinen erscheinen die längsten Wellenlängen röter und die kürzesten Wellenlängen blauer. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen arbeiteten mit der freien Forscherin Judy Schmidt zusammen, um die Webb-Daten in die Bilder zu übertragen.

In der eigenständigen Ansicht von Jupiter (siehe Titelabbildung o.), die aus einer Zusammensetzung mehrerer Bilder des JWST erstellt wurde, erstrecken sich Polarlichter bis in große Höhen über dem Nord- und Südpol des Jupiter, berichtet die NASA und führt dazu weiter aus: „Die Polarlichter leuchten in einem Filter, der röteren Farben zugeordnet ist, wodurch auch Licht hervorgehoben wird, das von unteren Wolken und oberen Dunst reflektiert wird. Ein anderer Filter, der Gelb und Grün zugeordnet ist, zeigt Schleier, die um den Nord- und Südpol wirbeln. Ein dritter Filter, der Blau zugeordnet ist, zeigt Licht, das von einer tieferen Hauptwolke reflektiert wird.“

Der Große Rote Fleck, ein berühmter (sonst roter) Sturm, der so groß ist, dass er die Erde verschlingen könnte, erscheint in diesen Ansichten weiß, ebenso wie andere Wolken, weil sie viel Sonnenlicht reflektieren.

„Die Helligkeit hier weist auf eine große Höhe hin – der Große Rote Fleck weist also ebenso wie die Äquatorregion Höhenschleier auf“, sagte Heidi Hammel, interdisziplinäre Webb-Wissenschaftlerin für Sonnensystembeobachtungen und Vizepräsidentin für Wissenschaft bei AURA. „Die zahlreichen hellen weißen ‚Flecken‘ und ‚Streifen‘ sind wahrscheinlich sehr hoch gelegene Wolkendecken von kondensierten Konvektionsstürmen.“ Im Gegensatz dazu weisen dunkle Bänder nördlich der Äquatorregion nur eine geringe Wolkendecke auf.

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Die Weitfeld-Aufnahme offenbart noch weitere Details des Planeten und des fernen Hintergrunds. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.)
(Copyright: NASA, ESA, CSA, Jupiter ERS Team; image processing by Ricardo Hueso (UPV/EHU) and Judy Schmidt)

In der obigen Weitfeld-Ansicht zeigt die JWST-Aufnahme den Jupiter mit seinen schwachen Ringen, die millionenfach schwächer sind als der Planet, und zwei winzige Monde namens Amalthea und Adrastea. Die verschwommenen Flecken im unteren Hintergrund sind wahrscheinlich Galaxien.

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(Copyright: NASA, ESA, CSA, Jupiter ERS Team; image processing by Ricardo Hueso (UPV/EHU) and Judy Schmidt)

„Dieses eine Bild fasst die Wissenschaft unseres Jupiter-Systemprogramms zusammen, das die Dynamik und Chemie des Jupiters selbst, seiner Ringe und seines Satellitensystems untersucht“, erläutert Fouchet. Forschende haben bereits damit begonnen, die Webb-Daten zu analysieren, um neue wissenschaftliche Ergebnisse über den größten Planeten unseres Sonnensystems zu erhalten.



MfG Utopia
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Utopia
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#52 Städte auf Exoplaneten - James Webb kann sie entdecken - Künstliche Beleuchtung würde sie verraten

Städte auf Exoplaneten - James Webb kann sie entdecken - Künstliche Beleuchtung würde sie verraten



LPIndie - Astronomie und Wissenschaft
25.08.2022

Das James Webb Teleskop ist grundsätzlich in der Lage künstliche Beleuchtung auf Exoplaneten zu entdecken. Voraussetzung ist lediglich, dass dort z.b. LED Beleuchtung verwendet wird. Ob wir allerdings irgendwann eine solche Entdeckung machen werden, hängt von vielen Faktoren ab.


MfG Utopia
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Deckard666
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#53 Webb-Weltraumteleskop entdeckt erstmals Kohlendioxid in der Atmosphäre eines Exoplaneten

Webb-Weltraumteleskop entdeckt erstmals Kohlendioxid in der Atmosphäre eines Exoplaneten (2022-08-25)

Mit dem Weltraumteleskop-James-Webb (JWST) haben Astronomen erstmals Kohlendioxid in der Atmosphäre eines Planeten außerhalb unseres Sonnensystems detektiert. Während es sich bei dem Planeten noch um einen heißen Gasplaneten handelt, zeigt der nun erbrachte Nachweis, dass das Webb-Teleskop Schlüsselmoleküle wie CO2 auch in den dünneren Atmosphären von fernen Felsplaneten nachweisen und damit Einblicke in die Zusammensetzung, Entstehung und Entwicklung von Planeten geben kann.

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Wie die das JWST betreibenden Raumfahrtagenturen NASA, CSA und ESA, sowie die an den Beobachtungen beteiligten Forschungsinstitute vorweg und in einer kommenden Ausgabe des Fachjournals „Nature“ berichten, handelt es sich bei dem Planeten um den heißen Gasriesen „WASP-39 b“, der einen rund 700 Lichtjahre entfernten, sonnenähnlichen Stern (WASP-39) umkreist. Der Planet besitzt etwa ein Viertel der Masse des Jupiters, ist also etwa so schwer wie unser Saturn, hat aber einen 1,3-mal größeren Durchmesser als Jupiter. „Seine extreme Ausdehnung hängt teilweise mit seiner hohen Temperatur zusammen (etwa 900° Celsius oder 1170 Kelvin)“ erläutert die Pressemitteilung des an der Detektion beteiligten Max-Planck-Instituts für Astronomie. „Im Gegensatz zu den kühleren, kompakteren Gasriesen in unserem Sonnensystem umkreist WASP-39 b seinen Stern in unmittelbarer Nähe – nur etwa ein Achtel der Entfernung zwischen Sonne und Merkur – und vollendet einen Umlauf in etwas mehr als vier Erdtagen.“

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Utopia
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#54 Die erschreckende Entdeckung von Lichter einer Stadt durch das James-Webb-Teleskop?

Die erschreckende Entdeckung von Lichter einer Stadt durch das James-Webb-Teleskop?



TheSimplySpace
06.09.2022

Es ist der 25. Dezember 2021, als sich für die Experten ein neues Fenster zu den verborgenen Geheimnissen des Kosmos öffnet. Rund 6 Monate nach dem Start des James-Webb-Weltraumteleskops lieferte uns die komplexe Gerätschaft die ersten überwältigenden Aufnahmen – doch dies war erst der Auftakt einer ambitionierten Mission, an deren Ende unser Wissensstand über das Universum in vollkommen neue Sphären gehievt werden soll. Neben der Untersuchung der ersten leuchtenden Gebilde und Galaxien, die nach dem Urknall entstanden, soll Webbs Einsatz auch dabei helfen, die Antwort auf eine der ältesten Fragen der Menschheitsgeschichte zu liefern: Sind wir allein? Um diesem kosmischen Mysterium auf die Spur zu kommen, wird das 10-Milliarden-Dollar-Teleskop die Atmosphären von Exoplaneten in Augenschein nehmen und die Himmelskörper hinsichtlich ihrer Bewohnbarkeit überprüfen. Diesbezüglich rückt das geheimnisvolle Signal, das kürzlich aufgespürt wurde, ganz besonders in den Mittelpunkt der Diskussionen. Doch was hat es wirklich mit den aktuellen Schlagzeilen auf sich, die von künstlichen Lichtern auf Proxima Centauri B erzählen? Handelt es sich dabei tatsächlich um die technische Signatur einer fortschrittlichen Spezies? Oder lassen sich die entsprechenden Berichte auch auf andere Weise erklären? Zusammen mit euch suchen wir heute nach Antworten!


MfG Utopia
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#55 James Webb Teleskop News - Fantastisches Foto vom Tarantelnebel - 30 Doradus - Vergleich mit Hubble

James Webb Teleskop News - Fantastisches Foto vom Tarantelnebel - 30 Doradus - Vergleich mit Hubble



LPIndie - Astronomie und Wissenschaft
07.09.2022

Das James Webb Teleskop hat ein fantastisches Foto des Tarantelnebels (30 Doradus) gemacht. Das Sternenentstehungsgebiet befindet sich in der Großen Magellanschen Wolke und ist 160.000 Lichtjahre entfernt. Im Video vergleichen wir auch ein Foto des Hubble Weltraumteleskops mit dem des James Webb.


MfG Utopia
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#56 James Webb hat etwas in einem fremden Sternsystem entdeckt...

James Webb hat etwas in einem fremden Sternsystem entdeckt...



Astro-Tim
09.09.2022

Das James Webb Teleskop hat seinen ersten Exoplaneten direkt abgebildet! Das Infrarotbild des Superjupiter HIP 65426 b stellt eindrucksvoll unter Beweis, wie leistungsstark das James Webb Teleskop wirklich ist...


MfG Utopia
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#57 James Webb Teleskop fotografiert Orionnebel - Fantastisch

James Webb Teleskop fotografiert Orionnebel - Fantastisch



LPIndie - Astronomie und Wissenschaft
13.09.2022

Das James Webb Teleskop hat fantastische Fotos des Orionnebel gemacht. Die Fotos zeigen in einem extrem hohen Detailgrad feine Strukturen in diesem Sternenentstehungsgebiet.


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#58 Unglaubliche Aufnahmen - James Webb fotografiert den Neptun

Unglaubliche Aufnahmen - James Webb fotografiert den Neptun



LPIndie - Astronomie und Wissenschaft
22.09.2022

Das James Webb Teleskop hat unglaubliche Aufnahmen des Neptun gemacht. In dem Bild erkennt man nicht nur den Planeten uns seine dynamische Atmosphäre, sondern auch das Ringsystem und seine Monde.


MfG Utopia
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