Interessante Entdeckungen aus der Tier- und Pflanzenwelt

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Utopia
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#1 Interessante Entdeckungen aus der Tier- und Pflanzenwelt

Riesen Monster in Loch Ness aufgespürt! - Clixoom Science & Fiction




Clixoom Science & Fiction

Ist das Geheimnis endlich gelüftet?
Was steckt hinter dem monströsen Seeungeheuer, das angeblich im schottischen Loch Ness leben soll?
Immer wieder gibt es Erzählungen, in denen das Monster auftaucht. Manche gehen sogar von einem überlebenden Dinosaurier aus.
Fachleute aus Neuseeland wollen das mysteriöse Monster jetzt endlich gefunden haben.
Gibt es also doch?


MfG Utopia
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Utopia
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#2 Das Hirschferkel lebt -- Beweisbild aus Fotofalle

Nha Trang 1990 wurde das letzte bekannte Vietnam-Kantschil erschossen. Seitdem galt die Tierart als verschwunden. Jetzt hat eine Fotofalle den Beweis erbracht: Das Hirschferkel gibt es noch - und die Bevölkerung vor Ort hatte recht.

Bild
Dieses Foto aus einer Kamerafalle in Vietnam ist der Beweis: Das Hirschferkel ist nicht ausgestorben. (Foto: dpa/Andrew Tilker)

Das Huftier aus der Familie der Hirschferkel, das etwa so groß wie ein Hase ist, sei im Osten Vietnams in eine Kamerafalle getappt, berichtet ein Team um Andrew Tilker von der Organisation Global Wildlife Conservation in den USA im Fachjournal „Nature Ecology and Evolution“. Der letzte bekannte Artgenosse des Tieres sei im Jahr 1990 von einem Jäger erschossen worden.

Das Expertenteam war demnach Tipps von Bewohnern in der Nähe der Küstenstadt Nha Trang nachgegangen, die das Tier mit dem silbergrauen Rückenfell gesehen hatten. Innerhalb von sechs Monaten hätten 30 aufgestellte Fotofallen das Vietnam-Kantschil (Tragulus versicolor) dann mehr als 200 Mal unabhängig voneinander aufgezeichnet.

Wie viele Tiere der Art genau in der Region lebten, sei derzeit nicht bekannt. Das Tier könne wissenschaftlich als wiederentdeckt gelten, schreiben die Experten um Tilker, der gerade Doktorand am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin ist. Für die Bevölkerung vor Ort sei es allerdings nie verschwunden gewesen.

(jco/dpa)



MfG Utopia
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#3 Menschliche Größe Spinnennetz in Missouri entdeckt

Ein Mitarbeiter des Ministeriums für Umweltschutz in Missouri fotografierte ein riesiges Spinnennetz auf einem Pfad in der Nähe von Springfield.

Das Netz gehört dem Spinnenweber. Diese Spinne ist bekannt für komplizierte Webmuster. Es ist zwischen zwei Bäumen gespannt und sieht massiv aus.

In den Kommentaren zum Foto drückten einige Benutzer ihre Bewunderung für die Kunst der Spinne aus, während andere sagten, dass in einer dunklen Nacht eine Person in einem solchen Netz gefangen werden könnte.



Umweltschützer baten die Menschen, vorsichtig mit den Spinnennetzen umzugehen, da ihre Wirte dazu beitragen, Insektenpopulationen in Gärten und Parks einzudämmen.



MfG Utopia
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Utopia
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#4 Wiederentdeckte Kaffeepflanze kann Klimawandel trotzen

Robust und tolerant

- Der weltweite Hype auf Kaffee ist kaum zu bändigen.

- Viele Kaffeepflanzen sind aber vom Klimawandel und Pflanzenkrankheiten bedroht.

- Eine seit mehr als 50 Jahren übergangene, robuste Art könnte Forschern zufolge die Lösung sein und die Lieferkette für Kaffee sicherstellen.


London. Eine seltene Kaffeesorte könnte nach Ansicht von Experten trotz des Klimawandels die Zukunft von Kaffeebauern sicherstellen. Die in Westafrika wiederentdeckte Pflanze mit dem wissenschaftlichen Namen Coffea stenophylla ähnele im Geschmack dem Arabica-Kaffee. Allerdings vertrage Stenophylla heiße Temperaturen viel besser, berichten Forscher im Fachblatt „Nature Plants“. Daher könne die Pflanze an viel wärmeren Orten als Arabica angebaut und als Zuchtressource für die Produktion neuer, klimaresistenter Pflanzen verwendet werden, um den weltweiten Wunsch nach Kaffee zu befriedigen.

Robuste Kaffeeart wurde seit über 50 Jahren nicht mehr gesehen

Der Kaffeeanbau wird vom Klimawandel mit steigenden Temperaturen und abnehmendem Regen sowie zusätzlichen Krankheiten bedroht. Zwar gebe es viele Kaffeesorten, die in heißer Umgebung wachsen. Ihnen fehle aber das Aroma von Arabica sowie die Eigenschaften für kommerziellen Anbau, betonten die Forscher vom Botanischen Garten in Kew (London), der Universität Greenwich, dem französischen Forschungszentrum Cirad und aus dem westafrikanischen Sierra Leone.

Stenophylla sei einst in Westafrika weit verbreitet gewesen, so die Wissenschaftler. Seit den 1920er Jahren aber werde die Pflanze nicht mehr kommerziell angebaut. In der freien Natur sei sie 2018 erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder gesehen worden. Stenophylla sei trockenheitstolerant und teilweise immun gegen Kaffeerost.

Lebensgrundlage für Millionen Kaffeebauern

„Die Lieferkette für Kaffee sicherzustellen, um den Klimawandel zu bewältigen, ist von entscheidender Bedeutung“, sagt Aaron Davis, Leiter der Kaffeeforschung in Kew einer Mitteilung zufolge. „Kaffee treibt eine globale Industrie im Wert von mehreren Milliarden Dollar an, unterstützt die Wirtschaft mehrerer Unternehmen tropischer Länder und bietet Lebensgrundlagen für mehr als 100 Millionen Kaffeebauern.“ Es sei eine einmalige Entdeckung, eine Kaffeesorte zu finden, die bei höheren Temperaturen gedeiht und ausgezeichnet schmeckt. „Diese Art könnte für die Zukunft von qualitativ hochwertigem Kaffee von entscheidender Bedeutung sein“, betont Davis.

RND/dpa



MfG Utopia
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Deckard666
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#5 Proben aus dem sibirischen Permafrost: Forscher wecken Mini-Organismen nach 24.000 Jahren im Eis auf

Proben aus dem sibirischen Permafrost: Forscher wecken Mini-Organismen nach 24.000 Jahren im Eis auf (2021-06-07)

In einem Kinothriller würde man jetzt langsam unruhig werden: Russische Wissenschaftler haben Kleinlebewesen aufgetaut, die Jahrtausende im Eis erstarrt waren. Die Winzlinge waren verblüffend aktiv.

Bild

Rädertierchen sind zwar nur unter dem Mikroskop zu erkennen – aber sie sind absolute Überlebenskünstler. Extreme Trockenheit, lange Hungerperioden, Sauerstoffmangel und Kälte machen den 0,1 bis 0,5 Millimeter kleinen Organismen nichts aus. In früheren Studien hatten Forscherinnen und Forscher zeigen können, dass die Tiere im gefrorenen Zustand bis zu zehn Jahre überleben können.

Doch diese Leistung verblasst etwas angesichts der Ergebnisse einer nun veröffentlichten Studie: Aus dem sibirischen Permafrostboden (lesen Sie hier mehr über diesen Kohlenstoffspeicher in Gefahr) haben Forschende lebensfähige Rädertierchen geborgen – und die waren für nicht weniger als 24.000 Jahre eingefroren. Das Besondere daran: Nach dem Auftauen begannen sich die Mehrzeller sogar zu teilen.

»Unsere Studie ist der bislang deutlichste Beweis dafür, dass mehrzellige Tiere Zehntausende von Jahren in Kryptobiose, dem Zustand eines fast vollständig zum Stillstand gekommenen Stoffwechsels, überstehen können«, so Stas Malavin vom russischen Institut für physikalisch-chemische und biologische Probleme der Bodenkunde. Zusammen mit anderen ist er Autor eines Artikels im Fachmagazin »Current Biology«.

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#6 Der Urzeit-Code - Jurassic Park in Nachbars Garten

Wissenschaftliche Sensation - Verbotene Entdeckung von 1988

Format: 360p // Sprache: Deutsch // Untertitel: Deutsch (YT erzeugt) // Länge: 13 Min. // 1992



Wie wir Menschen an der Nase herumgeführt werden... Dieser Bericht lief 1988 im Fernsehen und ist mittlerweile nicht mal mehr in den SWR-Archiven verfügbar.

Ausgestrahlt am 05.10.92 um 21.00 in der ARD Sendung Report, Südwestfunk Baden-Baden

Europapatent EP 0351 357 A1

Anmelder: CIBA-GEIGY AG,
Klybeckstr. 141
CH - 4002 Basel

Erfinder:
Dr. Guido Ebner, Bergstr. 5
CH - 5268 Eiken
Heinz Schürch, Hörnliallee 135,
CH - 4125 Riehen

Anmeldetag: 15.06.89

---

Der Urzeit-Code - Jurassic Park in Nachbars Garten

Die Erfinder des Urzeit-Code selbst kommen hier zu Wort.
Dr.Guido Ebner und Heinz Schürch in einem Einzigartigen Interview.

Stunn-Stuff ist es gelungen diesen Film ausfindig zu machen.
Sämtliche Recherchen in den Infrage kommenden Archiven waren ergebnislos.
Vielen dank an Reinhard Eichelbeck, dem Macher dieses Films.

Viele versuchen den Versuchsaufbau nach zu bauen.
Dabei wäre folgendes zu beachten:

1. Man sollte sich vorher um-bedingt das Paten zu diesem Versuch herunterladen
und eingehend studieren.
Die Patentnummer lautet:
---------------
EP 0791651 A1
---------------
einfach mal Googeln und aufmerksam durchlesen.

2. In dem Patent findet sich eine Formel, anhand derer man sich die optimale
Feldstärke errechnen kann.
Desweiteren finden sich Hinweise darauf, welche Feldstärke am besten geeignet
ist um Pflanzensamen während der Keimung zu behandeln.
Um es auf den Punkt zu bringen.
---------------------------------------------
Bei 10K ist ein Plattenabstand von 6cm optimal.
---------------------------------------------
Dazwischen eine Petrischale inkl. feuchtem Medium zur Keimung ( z.B. Watte, Papier oder Wasser )
Die Petrischale mit Parafilm abkleben.

3. Die Spannung wird Hilfe eines Hochspannungsgenerators erzeugt, der auf dem
Transformatorprinzip mit Gleichrichter basiert.

Format: 720p // Sprache: Deutsch // Untertitel: Deutsch (YT erzeugt) // Länge: 46 Min. // ????











Transkript der Dokumentation

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Der Urzeit-Code- ganzheitliche vs. faustische Wissenschaft

Format: 1080p // Sprache: Deutsch // Untertitel: Deutsch (YT erzeugt) // Länge: 70 Min. // ????



In den 80'er Jahren machten zwei Schweizer Wissenschaftler eine sensationelle Entdeckung, die in Vergessenheit zu geraten droht. Mit einem elektrostatischen Feld lässt sich Einfluss auf die genetische Ausrichtung und das Wachstum von jungen Organismen nehmen. Die Experimentreihen wurden mit Pflanzen wie Mais und Farn, Mikroorganismen und Fischeiern durchgeführt.

Welche Konsequenzen und Fragen ergeben sich aus dieser Entdeckung, welche Chancen, Möglichkeiten und Gefahren? Sollte auf derlei Entdeckungen nicht ein Paradigmenwechsel in der Wissenschaft folgen? Dem Reduktionismus der modernen Naturwissenschaften liegt ein faustischer Trip zugrunde. Der natürlichen Entfaltung von Mensch und Leben wird misstraut, stattdessen will man in einer durchkommerzialisierten und patentierten Welt selbst Herr über das Leben sein.
Der Urzeitcode weist die Richtung, in welche eine ganzheitliche Naturwissenschaft sich bewegen sollte.


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#7 Gentechnik: Echter „Jurassic Park“ schon in wenigen Jahren

Gentechnik: Echter „Jurassic Park“ schon in wenigen Jahren (2021-09-19)

Wissenschaftler wollen das Wollhaarmammut wiederbeleben. Und sie haben auch eine kühne Idee, weshalb das ausgestorbene Tier gut für unsere Erde sein soll. 2027 soll das erste Kalb geboren werden.

Bild

Mammuts mit wuchtigem Körperbau und langen Stoßzähnen sollen wieder durch Sibirien stampfen. Neu ist diese Idee nicht. Sie könnte nun aber schneller Realität werden als gedacht, wenn es nach den kühnen Vorstellungen von US-Forschern geht.

Diese Tiere sind seit Tausenden Jahren ausgestorben. Wissenschaftler aus den USA wollen nun mit Gentechnik eine Art Wollhaarmammut wieder auferstehen lassen. Wenn alles nach Plan läuft, sogar schon in sechs Jahren. Das Startkapital dafür haben sie nach eigenen Angaben inzwischen gesammelt. Doch die Skepsis unter Experten ist groß.

Das Vorhaben des Genforschers George Church von der Harvard University in Cambridge nimmt nach eigener Darstellung Gestalt an. Seit ein paar Tagen kümmert sich ein Start-Up mit dem Namen Colossal um die ehrgeizigen und zugleich umstrittenen Pläne. „Das Aussterben ist ein kolossales Problem, mit dem die Welt konfrontiert ist“, steht auf der frisch freigeschalteten Internetseite.

Das erste Kalb könnte 2027 geboren werden

„Wir haben die DNA, die Technologie und die führenden Experten auf dem Gebiet“, heißt es weiter. Church wirbt seit Jahren mit der Idee, die ausgestorbene Tierart wiederzubeleben. Bislang fehlte ihm das Geld dafür. US-Medien zufolge haben nun aber Investoren 15 Millionen US-Dollar zur Umsetzung des Projekts zugesichert.

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S.E.T.I
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#8 Winziges Mittel gegen unbesiegbare Ameisen

Eine südamerikanische Ameisenart hat den Spitznamen »Die Verrückte« und gilt als unbesiegbar: Wo sie ist, lebt bald nichts mehr. Ist ein winziger Sporenparasit ihr Kryptonit?

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Die aus Südamerika stammenden »tawny crazy ant« (Nylanderia fulva) streitet seit einigen Jahrzehnten mit anderen invasiven Ameisen um die Vorherrschaft am Boden der USA und anderswo. Dabei liefern sich die Konkurrenten einen Rüstungswettlauf, bei dem N. fulva häufig vorne liegt: Die Insekten können etwa das Kampfgift der Feuerameisen mit einem eigenen Sekret neutralisieren. Mit anderen, weniger wehrhaften Konkurrenten machen die Eindringlinge ohnehin meist kurzen Prozess, und so richten sie großen ökologischen Schaden an, wenn sie in einen bisher unberührten Lebensraum verschleppt werden.

Nun könnte aber ein Mittel gegen die nur schwer besiegbaren Ameiseneindringlinge gefunden sein: Ein Forscherteam berichtet im Fachmagazin »PNAS« von einem natürlich vorkommenden Krankheitserreger aus der Gruppe der Microsporea, gegen den die Ameisen wehrlos scheinen. Biologen kennen Microsporea als Zellparasiten von Fischen oder Bienen.

Auch die verrückten Ameisen scheinen einen eigenen Microsporea-Erreger zu haben, berichten Edward LeBrun von der University of Texas in Austin und sein Team. Der Erreger befällt dabei den Fettkörper im Hinterleib, bildet dort massenhaft Sporen und bläht die Insekten auf, bis sie sterben. Er kommt offenbar in der südamerikanischen Heimat der Ameisen natürlich vor. Wenn er mit den Insekten verschleppt wird, sorgt er rasch für einen Einbruch des Ameisenvolks: 62 Prozent aller betroffenen Kolonien verschwinden völlig, berichten LeBrun und seine Kolleginnen und Kollegen, die verschiedene Ameisenvölker über acht Jahre hinweg beobachtet haben.

Der Zellparasit scheint auf N. fulva spezialisiert zu sein: Er befällt offenbar weder andere Ameisen noch andere Gliedertiere. Damit würde er sich ideal als biologische Waffe gegen die aggressiven Ameisen eignen. LeBrun und Co testeten dies bereits 2016 in einem Experiment im Estero Llano Grande State Park in Texas. Schon viele Insekten, Skorpione, Schlangen, Eidechsen und Vögel waren in dem von den Ameisen überrannten Ökosystem gestorben. Die Forscher setzten nun mit Microsporea infizierte Tiere aus einer anderen Gegend im Park frei und lockten die gesunde Population mit Hotdogs als Köder. Es dauerte dann ein Jahr, bis die Microsporea auch die gesunde Population infiziert hatten – und nach zwei Jahren brach diese völlig zusammen. Heute ist der Park wieder von seiner ursprünglichen Insektenpopulation besiedelt. Das Team um LeBrun arbeitet nun daran, die Ameiseninvasoren in anderen Infektionsherden noch effizienter biologisch zu bekämpfen.
https://www.spektrum.de/news/invasive-a ... obal-de-DE
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Utopia
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#9 Lebendiger Riesenkalmar angeschwemmt

Bild
Der am 20. April am Strand von Ugo angeschwemmte Riesenkalmar.
(Copyright: Mainichi/Ryusuke Takahashi)

Obama (Japan) – Sie bilden wahrscheinlich die Grundlage für Legenden rund um den ganze Schiffe verschlingenden Riesenkraken: Riesenkalmare. Da sie aber vermutlich fast ausschließlich in Tiefen von mehr als 300 Metern leben, war ihre Existenz vor dem Beginn der Tiefseefischerei so gut wie unbekannt – ein weiterer Grund für die Mystifizierung waren zufälliger Beifänge, Funde in den Mägen von Pottwalen oder angeschwemmter Kadaver. Selten nur gelangen Aufnahmen oder gar der Fang lebender Exemplare. Jetzt wurde vor Japan ein lebendiger Riesenkalmar angespült.



Vermutlich handelt es sich damit um das erste überhaupt lebende Exemplar in Gefangenschaft. Da die Tere aber für gewöhnlich in der Tiefsee leben, sind die Überlebenschancen in derart seichteren Wassertiefen eher gering. Ob das Tier immer noch lebt, ist derzeit unbekannt (…GreWi wird ggf. berichten).


MfG Utopia
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