Soziale Medien: Twitter

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Deckard666
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#21 Sitz im Verwaltungsrat: Elon Musk redet künftig auch offiziell bei Twitter mit

Sitz im Verwaltungsrat: Elon Musk redet künftig auch offiziell bei Twitter mit (2022-04-05)

Als kritischer Nutzer ist Elon Musk auf Twitter seit langem präsent. Nach seinem Einstieg als Aktionär zieht er nun auch in den Verwaltungsrat ein. Laut Twitter-Chef Agrawal ist Musk »genau, was wir brauchen«.

Nach seinem überraschenden Einstieg bei Twitter zieht Elon Musk auch in den Verwaltungsrat des Kurznachrichtendienstes ein. Musk bekommt damit offiziell größeren Einfluss auf die Strategie von Twitter. Der Chef des Elektroauto-Herstellers glaube an die Plattform und sei zugleich ein scharfer Kritiker, schrieb Twitter-Chef Parag Agrawal. Das sei »genau, was wir brauchen«, damit Twitter auf lange Sicht stärker werde.



Erst am Montag war bekanntgeworden, dass Musk mit einer Beteiligung von 9,2 Prozent zum größten Aktionär von Twitter wird. Zunächst sah es danach aus, als wolle er sich mit einer passiven Rolle als Investor begnügen. Musk selbst äußerte sich bisher nicht dazu, was er mit seiner Investition bezweckt.

Der Verwaltungsrat in US-Unternehmen spielt zum einen eine kontrollierende Rolle ähnlich wie die deutschen Aufsichtsräte. Er hat zudem aber auch stärkeren Einfluss auf die Strategie.

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#22 Für 41 Milliarden Dollar: Elon Musk will Twitter vollständig aufkaufen

Für 41 Milliarden Dollar: Elon Musk will Twitter vollständig aufkaufen (2022-04-14)

Lang wurde spekuliert was Musk mit Twitter vorhat, jetzt ist es klar: Musk will den Kurznachrichtendienst vollständig kaufen und von der Börse nehmen. Das könnte ein großer Sieg für die Meinungsfreiheit werden. Der Griff an der Börse ist allerdings heikel.

In den vergangenen Tagen spekulierten viele über eine mögliche Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter durch Multimiliardär Elon Musk. Am 4. April hatte der gebürtige Südafrikaner bekannt gegeben, einen Anteil von rund neun Prozent am sozialen Netzwerk zu halten. Jedoch verzichtete er auf einen Sitz im Aufsichtsrat des Unternehmens. Da diese Funktion ihn daran gehindert hätte, seinen Anteil über 14,9 Prozent hinaus aufzustocken, nährte der Schritt Spekulationen darüber, ob der reichste Mann der Welt nun die Firma gleich ganz übernehmen könnte.

Dies hat sich heute bewahrheitet. Musk bietet allen Aktionären 54,20 Dollar pro Aktie und erklärt, Twitter müsse eine private Firma werden. Er wolle Twitter nach einem Erwerb von der Börse nehmen, kündigte Musk an. „Seit meinem Investment weiß ich, dass das Unternehmen in seiner jetzigen Form weder florieren noch seinem gesellschaftlichen Auftrag gerecht werden wird“, schrieb Musk in einer Mitteilung an den Twitter-Vorstand.
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#23 Tesla-Chef: Twitter verhandelt nun doch mit Musk über Verkauf

Tesla-Chef: Twitter verhandelt nun doch mit Musk über Verkauf (2022-04-25)

Der mögliche Verkauf von Twitter an Tesla-Gründer Elon Musk ist um eine Wendung reicher. Nach Videokonferenzen mit Aktionären will das Unternehmen offenbar erneut über eine Übernahme sprechen.

Zuerst hatte sich Twitter noch geziert, nun verhandelt das Unternehmen offenbar doch mit Tesla-Gründer Elon Musk über eine Übernahme – offenbar auf Druck der eigenen Anteilseigner. Es habe am Sonntag Gespräche gegeben, berichteten unter anderem das »Wall Street Journal« und »Bloomberg« unter Berufung auf Insider. Twitter wolle nun einen »neuen Blick« auf das Angebot werfen. Grund für den Sinneswandel sind offenbar Videokonferenzen, die Musk mit »ausgewählten« Aktionären geführt habe.

Der Gründer des Elektroautobauers Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX hatte vergangene Woche erklärt, er wolle Twitter vollständig übernehmen. In den Wochen zuvor hatte Musk etwas mehr als neun Prozent der Anteile gekauft und war damit zum größten Aktionär des Kurzbotschaftendienstes aufgestiegen.

Widerstand gegen Übernahme

Die Unternehmensführung von Twitter hatte sich bisher gegen eine Übernahme zur Wehr gesetzt. So verabschiedete der Verwaltungsrat einen Plan, der die Rechte der derzeitigen Anteilseigner stärkt und Musk eine Übernahme erschweren soll. Der Plan ermöglicht es den Anteilseignern, weitere Aktien zu einem günstigeren Preis zu erwerben. Auch ist vorgesehen, dass bei der möglichen Übernahme des Unternehmens durch den großangelegten Aufkauf von Aktien der Käufer eine sogenannte Kontrollprämie an die übrigen Aktionäre zahlen muss.

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#24 Angebot akzeptiert: Elon Musk kann Twitter übernehmen

Angebot akzeptiert: Elon Musk kann Twitter übernehmen (2022-04-25)

Die am Wochenende aufgenommenen Verhandlungen über Musks Übernahmeangebot waren schnell erfolgreich: Twitters Management und Verwaltungsrat machen den Weg frei.

Der Unternehmer Elon Musk übernimmt Twitter. Nach Verhandlungen am Wochenende haben Vorstand und Verwaltungsrat des sozialen Netzwerks dem Übernahmeangebot am Montag doch noch zugestimmt. Musk wird 54,20 US-Dollar pro Aktie zahlen, womit das Gesamtvolumen der Übernahme bei rund 44 Milliarden US-Dollar (rund 41 Milliarden Euro) liegt.

Während Analysten davon ausgingen, dass der Verwaltungsrat ab einem Preis von 60 Dollar pro Aktie einen Deal absegnen könnte, betonte Musk mehrfach, dass sein Angebot das letzte sei. Die Aktie hatte am Freitag bei knapp 49 US-Dollar geschlossen. Nach Medienberichten vom Montag, wonach eine Einigung unmittelbar bevorstehen könnte, wendete sich das Blatt: Der Kurs stieg im vorbörslichen Handel am Montag zeitweise auf über 51 US-Dollar.

Twitter-Chef Parag Agrawal meinte anlässlich des Deals, "Twitter hat einen Zweck und eine Bedeutung, die sich auf die ganze Welt auswirkt". Elon Musk versicherte, "Twitter ist der digitale Marktplatz, auf dem wichtige Themen für die Zukunft der Menschheit debattiert werden": "Ich möchte Twitter auch besser machen als je zuvor, indem ich das Produkt mit neuen Funktionen ausbaue, die Algorithmen als Open Source zur Verfügung stelle, um das Vertrauen zu erhöhen, die Spam-Bots besiege und alle Menschen authentifiziere. Twitter hat ein enormes Potenzial – ich freue mich darauf, mit dem Unternehmen und der Nutzergemeinschaft daran zu arbeiten, es zu erschließen."

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#25 Twitter vor Musk-Übernahme: Einstellungsstopp, Kostensenkungen und Entlassungen

Twitter vor Musk-Übernahme: Einstellungsstopp, Kostensenkungen und Entlassungen (2022-05-13)

Zwei hochrangige Manager von Twitter wurden jetzt entlassen, einer davon während seines Vaterschaftsurlaub. Außerdem will das Unternehmen die Kosten senken.

Angesichts der geplanten Übernahme durch Elon Musk legt Twitter Neueinstellungen auf Eis, senkt die Ausgaben und hat zwei hochrangige Manager entlassen – einen davon mitten im Vaterschaftsurlaub.

In einer intern verbreiteten Mitteilung begründet der Twitter-CEO Parag Agrawal die Maßnahmen laut der New York Times damit, dass Ziele beim Wachstum der Nutzerschaft und beim Gewinn nicht erreicht worden seien. Zwischenzeitlich haben sowohl Produktchef Kayvon Beykpour als auch der für Einnahmen verantwortliche Bruce Falck auf Twitter geschrieben, dass sie von Agrawal gefeuert worden seien. Falck löschte den Tweet aber später wieder. Beykpour wurde nach sieben Jahren bei Twitter während seines Vaterschaftsurlaubs entlassen.



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#26 44-Milliarden-Dollar-Deal: Musk setzt Twitter-Kauf aus, Aktie stürzt ab

44-Milliarden-Dollar-Deal: Musk setzt Twitter-Kauf aus, Aktie stürzt ab (2022-05-13)

Tesla-Chef Elon Musk hat angekündigt, seine Übernahme von Twitter auf Eis zu legen – angeblich um Fake-Accounts zu überprüfen. Die Twitter-Aktie verliert fast ein Viertel ihres Werts.

Elon Musk hat seinen Deal zum Kauf von Twitter am Freitag für vorläufig ausgesetzt erklärt. Er wolle erst Berechnungen abwarten, dass Accounts, hinter denen keine echten Nutzer stecken, tatsächlich weniger als fünf Prozent ausmachten, schrieb der Tesla-Chef bei Twitter. Der Kurznachrichtendienst hatte diese Schätzung Anfang der Woche veröffentlicht. Musk hatte zuvor erklärt, er wolle Accounts, die etwa zum Versenden von Spam-Nachrichten eingesetzt werden, von der Plattform verbannen.



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#27 Twitterübernahme: Anwälte werfen Elon Musk Vertraulichkeitsbruch vor

Twitterübernahme: Anwälte werfen Elon Musk Vertraulichkeitsbruch vor (2022-05-15)

Elon Musk bekommt Druck von Twitters Anwälten – und seinen eigenen. Grund sind Andeutungen in seinen Tweets. Es geht um Bots und Fake-Accounts auf Twitter.

Tech-Milliardär Elon Musk hat sich mit seinen Tweets zur geplanten Twitter-Übernahme Ärger mit Anwälten des Online-Dienstes eingehandelt. Sie hätten ihm den Bruch einer Vertraulichkeitsvereinbarung vorgeworfen, schrieb Musk in der Nacht zum Sonntag. Er habe aus Sicht der Rechtsabteilung zu viel über die Vorgehensweise von Twitter bei der Ermittlung automatisiert twitternder Accounts verraten.

Musk bekommt Druck von eigenen Anwälten

Musk hatte solche Bot-Accounts zuvor selbst zum Thema gemacht. Er erklärte am Freitag, der Deal zur Übernahme von Twitter sei vorläufig ausgesetzt. Er wolle erst Berechnungen dazu abwarten, dass Accounts, hinter denen keine echten Nutzer stecken, tatsächlich weniger als fünf Prozent ausmachten. Die Twitter-Aktie sackte daraufhin ab. Rund zwei Stunden später versicherte Musk dann, dass er weiterhin an der Übernahme interessiert sei.

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#28 Übernahmepoker: Elon Musk feilscht um Preis für Twitter

Übernahmepoker: Elon Musk feilscht um Preis für Twitter (2022-05-17)

Elon Musk macht aus der geplanten Twitter-Übernahme eine Rabattschlacht. Er wolle noch mal über den Preis reden, verkündete der reichste Mensch der Welt. Begründung: Er misstraue den Angaben zu Fake-Accounts.

Erst kündigte er an, den Twitter-Deal auf Eis zu legen, nun rückt Elon Musk auch mit der Begründung raus: Er will noch mal über den Preis reden. »Man kann nicht den gleichen Preis für etwas zahlen, dass viel schlechter ist als behauptet«, sagte der Tesla-Chef auf einer Konferenz in Miami.

Er beißt sich damit an dem Vorwurf fest, dass der Online-Dienst zu niedrige Zahlen von Fake-Accounts angebe – also Konten, hinter denen keine realen Menschen stehen.

Das Geschäft könne nicht weitergehen, bis Twitter-Chef Parag Agrawal beweise, dass solche Profile tatsächlich weniger als fünf Prozent der Nutzer-Basis ausmachten, schrieb Musk am Dienstag bei Twitter. Er habe sein rund 44 Milliarden Dollar schweres Kaufangebot im Glauben an die Richtigkeit der offiziellen Angaben von Twitter gemacht.



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#29 Twitter vs. Musk: Twitter beharrt auf Kaufvertrag

Twitter vs. Musk: Twitter beharrt auf Kaufvertrag (2022-05-18)

Elon Musk versucht, den Kaufpreis für Twitter nachträglich zu drücken. "Wir wollen die Übernahme durchsetzen", entgegnet Twitters Verwaltungsrat.

Twitters Verwaltungsrat will nicht von dem mit Elon Musk geschlossenen Übernahmevertrag abrücken und droht mit zwangsweiser Durchsetzung. Der Milliardär hat sich zum Kauf des Unternehmens zu einem Preis von 54,20 US-Dollar je Aktie verpflichtet. Das entspricht Gesamtkosten von zirka 46,5 Milliarden US-Dollar. Doch nach Abschluss des Vertrags dürfte Musk kalte Füße bekommen haben.

Obwohl er ausdrücklich auf die übliche eingehende Prüfung (due diligence) verzichtet hat, fordert Musk nachträglich Beweise für Statistiken über unechte Profile und Spam. Das offensichtliche Ziel Musks ist, den Kaufpreis für Twitter zu drücken – oder überhaupt abzuspringen. Das ließ manche Twitter-Aktionäre am Zustandekommen der Übernahme zweifeln, weshalb sie ihre Aktien zuletzt billiger verkauft haben.

Der Verwaltungsrat des Unternehmens ist den Interessen der aktuellen Aktionäre verpflichtet, die natürlich einen möglichst hohen Preis für ihre Aktien lukrieren wollen. "Wir sind entschlossen, die Transaktion zum vereinbarten Preis und den vereinbarten Bedingungen so rasch wie praktikabel möglich durchzuführen", ließ das Gremium am Montag wissen. Der Verwaltungsrat empfiehlt Twitter-Aktionären dringend, Musks Angebot von 54,20 Dollar anzunehmen. Sollten nicht genügend Aktienpakete Musk angeboten werden, würde die Übernahme scheitern.

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