Mobilität: Auto/Motorrad

Bargeldabschaffung, Sozialkredit-Systeme, Mobilität etc...
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Deckard666
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#671 Unfallforschung: Elektroautos kollidieren öfter als Verbrenner

Unfallforschung: Elektroautos kollidieren öfter als Verbrenner (2022-08-26)

Elektroautos haben ein anderes Fahrverhalten als herkömmliche Fahrzeugen. Daher sind sie in Unfallstatistiken einer Schweizer Versicherung überpräsent.

Mit Elektroautos werden nach Erkenntnissen von Unfallforschern mehr Kollisionen verursacht als mit herkömmlichen Autos mit Verbrennermotor. "Je leistungsfähiger das Fahrzeug ist, desto öfter verursachen die Lenkerinnen und Lenker einen Schaden am eigenen oder an Fremdfahrzeugen", erklärt Michael Pfäffli, Leiter der Unfallforschung und Prävention der Schweizer Versicherung AXA. Besonders bei leistungsstarken Modellen ereigneten sich 30 Prozent mehr Schäden an Dritten, aus Sicht der Versicherung heißen sie Haftpflichtschäden.

Warum das so ist, haben die Unfallforscher der AXA in Crashtests ermittelt. In einem tippt ein Teslafahrer kurz auf das Strompedal, er verliert die Kontrolle über das Fahrzeug, das dann mit zu hohem Tempo einen Kreisel verkehrswidrig kreuzt.

Pfäffli vermutet hier den Overtapping-Effekt: "Die meisten Elektroautos, insbesondere die leistungsstarken, haben ein sehr hohes Drehmoment, welches sich beim Antippen des Strompedals unmittelbar bemerkbar macht. Es kann daher zu einer ungewollten, ruckartigen Beschleunigung kommen, welche der Fahrer oder die Fahrerin nicht mehr kontrollieren kann." Das gelte vor allem für leistungsstarke Elektrofahrzeuge.

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"Some men aren't looking for anything logical, like money. They can't be bought, bullied, reasoned, or negotiated with. Some men just want to watch the world burn."
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#672 Der deutsche Automarkt wird dauerhaft schrumpfen

Der deutsche Automarkt wird dauerhaft schrumpfen (2022-08-29)

Der deutsche Automarkt hat nach 70 Jahren seinen Zenit überschritten. Der Wachstumsmotor und scheinbar endlos belastbare Garant für Wohlstand schaltet runter.

Qas von Ökonomen und Wissenschaftlern lange Zeit als Wunschdenken von Umweltideologen belächelt worden war, tritt jetzt tatsächlich ein: Der deutsche Automarkt hat nach 70 Jahren seinen Wachstums-Zenit überschritten, er beginnt zu schrumpfen. Und zwar nicht zyklisch konjunkturell, sondern strukturell, also nachhaltig. Der Motor des deutschen Wirtschaftswunders in den 1950ern und 1960ern, der scheinbar endlos belastbare Garant für Wachstum und Wohlstand für alle die Jahrzehnte danach, läuft nicht mehr rund, wurde heruntergeschaltet.

Zur Freude aller Gegner der automobilen Mobilität und vor allem der Autoindustrie selber, denen das Macht- und Protzgehabe der Branche und die gelegentlich skurrilen Exzesse ihrer Führungspersönlichkeiten schon lange ein Dorn im Auge waren! Und die seit Jahr und Tag verbissen gegen die umweltbelastende massenhafte Mobilität mit dem eigenen Auto und für eine klima- und ressourcenschonende Mobilität mit Bussen und Bahn (ÖPNV), mit dem Zweirad oder per pedes gekämpft haben. Sie haben ihr Ziel erreicht, der Ukraine-Krieg, Preisexplosionen auf allen globalen Energiemärkten vor allem drohende Energie-Versorgungsängste machten es möglich!

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#673 Aus für den Genfer Auto-Salon – Ein Mythos im Niedergang

Aus für den Genfer Auto-Salon – Ein Mythos im Niedergang (2022-08-31)

Zeitenwenden kommen zumeist auf leisen Sohlen. Eine solche Zeitenwende hat jetzt auch den schillerndsten Teil der Autowelt erreicht: das Messewesen. Der Genfer Automobil-Salon kehrt aus der Corona-Pause nicht zurück. Genf war früher der automobile Olymp.

Vor wenigen Tagen fand sich eine unscheinbar kurze Notiz in der Tagespresse, die lapidar besagt, dass der Genfer Automobil-Salon auch 2023 nicht mehr stattfinden wird. Die Veranstalter sagten die für Februar 2023 geplante „Geneva International Motor Show“(GIMS) erneut ab, zum dritten Mal in Folge. An die Stelle des Salons solle im November 2023 in Doha im Golf-Staat Katar, ein Jahr nach der Fußball-WM, zum ersten Mal eine Automesse namens „Geneva International Motor Show Qatar“ veranstaltet werden. Offensichtlich ähnlich organisiert wie die letzte IAA in München: zentral im Doha Exhibition and Convention Center und über mehrere Stellen in der Stadt Doha verteilt.

Laut Automobilwoche nannten die Veranstalter als Gründe für die Absage in Genf „Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und der geopolitischen Lage sowie Risiken im Zusammenhang mit der Entwicklung mit der Pandemie.“ Insgeheim wird allerdings eingeräumt, dass vor allem die zahlreichen Absagen, und hier gerade der Größten und Nobelsten der Branche, letztlich den Ausschlag für das Salon-Aus gaben. In Doha hingegen dürfte der Emir von Katar selber das wirtschaftliche Messe-Risiko übernehmen, zumal dann aufgrund des reichen arabischen Marktes die ein oder andere Nobelmarke leichter zu einer Zusage zu bewegen sein dürfte. Und der Inselstaat selber mit immensen Investitionen in die Produktion von Wasserstoff und eFuels an der Schwelle zu einer großen automobilen Verbrenner-Zukunft steht.

Für langjährige Kenner der Autobranche und deren Rituale, versteckte Vorlieben und Usancen bricht mit diesem Messe-Aus eine Welt zusammen. Vergleichbar mit dem Untergang der K.u.K.-Monarchie und der Welt des Adels nach dem Ersten Weltkrieg. Der Autosalon in Genf war seit 117 Jahren weltweit die einzige Automobilmesse oder -ausstellung, die sich aufgrund ihrer Exklusivität mit dem Titel Salon schmücken durfte.

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#674 Mercedes-Benz und Rivian kooperieren bei europäischen Elektro-Transportern

Mercedes-Benz und Rivian kooperieren bei europäischen Elektro-Transportern (2022-09-08)

Eine gemeinsame Fabrik in Europa planen Rivian und Mercedes-Benz. Sie soll elektrische Lieferwägen erzeugen.

Mercedes-Benz will mit dem US-Elektrofahrzeugbauer Rivian bei der Produktion elektrischer Transporter kooperieren. Beide Unternehmen haben eine entsprechende Absichtserklärung für eine strategische Partnerschaft unterzeichnet. Sie wollen ein Gemeinschaftsunternehmen für die Produktion gründen, in eine gemeinsame Fabrik in Europa investieren und diese gemeinsam betreiben.

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#675 Rekord bei Pkw-Dichte: Der Trend geht zum Drittwagen

Rekord bei Pkw-Dichte: Der Trend geht zum Drittwagen (2022-09-15)

In Deutschland wächst die Zahl der Autos pro Einwohner weiter, trotz Klimakrise und hoher Spritkosten. Hauptgrund: Haushalte verfügen zunehmend über mehr als einen Wagen.

Trotz der Debatten über Klimawandel und Verkehrswende fahren in Deutschland immer mehr Autos: In den vergangenen zehn Jahren ist auch die Pkw-Dichte durchgehend gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt auf Basis von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) sowie eigener Berechnungen mit.

Zum Stichtag 1. Januar 2022 waren nach KBA-Zahlen 48,5 Millionen Personenkraftwagen (Pkw) zugelassen und damit so viele wie nie zuvor (2021: 48,2 Millionen). Im Jahr 2021 kamen dabei auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner 580 Pkw – ein Rekordwert. 2011 lag der Wert noch bei 517. Insgesamt hat die Zahl der Autos in dem Zehnjahreszeitraum deutlich stärker zugenommen als die Bevölkerung, bilanzierten die Statistiker.

Die regionalen Unterschiede bei der Pkw-Dichte sind groß: Am höchsten war sie im vergangenen in den westlichen Flächenländern Saarland (658 Pkw pro 1000 Einwohner), Rheinland-Pfalz (632) und Bayern (622). Die niedrigsten Werte wiesen die Stadtstaaten Berlin (337), Hamburg (435) und Bremen (438) auf – unter anderem aufgrund eines besonders dichten ÖPNV-Netzes, wie es hieß. Die ostdeutschen Bundesländer wiesen nicht nur für 2021 Werte auf, die unter dem bundesweiten Schnitt lagen. Dort ist die Pkw-Dichte seit 2011 auch jeweils weniger stark gestiegen als in Deutschland insgesamt, so das Bundesamt.

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#676 Experten: Autonomes Fahren erfordert radikalen Wandel in der Fahrzeugsicherheit

Experten: Autonomes Fahren erfordert radikalen Wandel in der Fahrzeugsicherheit (2022-09-16)

Funktionen etwa zur Fahrzeugsteuerung müssten in Robo-Autos redundant angelegt werden, hieß es bei "Secure Our Streets". Lkw seien schon jetzt extrem gefährdet.

Um hochautomatisiertes und autonomes Fahren zu einem breiten, alltagstauglichen Szenario zu machen, müssen die Autobauer und Ausrüster noch erhebliche Anstrengungen vor allem in der Fahrzeugsicherheit unternehmen. Dies betonten Fachleute am Donnerstag bei der Online-Konferenz "SOS Secure Our Streets" der gemeinnützigen Automotive Security Research Group, die sich der Förderung und Entwicklung von Security-Lösungen für die Autoindustrie verschrieben hat.

"Radikale Änderungen mit erheblichen Investitionen"

Die Branche müsse prinzipiell das gesamte komplexe IT-System, aus dem ein Roboterauto mit Erkennungsfunktionen wie Kameras, Radar und Lidar besteht, redundant anlegen, erklärte Cristian Ion, der bei der 2016 von Volkswagen und israelischen Sicherheitsexperten gegründeten IT-Security-Firma Cymotive für das Ingenieurwesen zuständig ist. Nötig sei etwa eine erhebliche Steigerung der Rechen- und Kommunikationskapazitäten, um einen "hohen Durchsatz von kryptographisch authentifizierten Daten" zu ermöglichen.

Genauso erforderlich sei es, die externe Datenqualität zu garantieren sowie für sichere Flottenbetriebszentren und sichere Entwicklungs- und Betriebsprozesse zu sorgen, führte Ion aus. "Alle diese Bereiche stellen für sich genommen bereits eine ernsthafte Herausforderung dar." Zusammengenommen machten sie zur Verwirklichung des Traums vom selbstfahrenden Auto "eine radikale Änderung der Architektur mit erheblichen Investitionen" notwendig.

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#677 Strompreise killen den Boom der Elektro-Mobilität

Strompreise killen den Boom der Elektro-Mobilität (2022-09-21)

Hohe Strompreise und sinkende Fördergelder werden den Boom von Elektroautos ausbremsen. Mit Sicherheit. Ohne staatlich finanzierte Kostenvorteile werden die Benutzernachteile bei Elektroautos unübersehbar.

Natürlich ist die Interessenlage des Staates, der für das Gemeinwohl zu sorgen hat und dazu das Geld von den Bürgern nimmt und ausgibt, konträr zur Interessenlage seiner Bürger, die für ihr privates Wohl sorgen müssen und daher dem Staat möglichst wenig von ihrem sauer verdienten Geld zur Verfügung stellen wollen. Der Konflikt ist so alt, wie es Staaten gibt. Bei Elektroautos wird dieser Interessengegensatz 2022 sehr deutlich.

Während der Staat zur Erreichung seiner Klimaziele der Klimaneutralität bis 2050 im Verkehr die Verbrennerflotte mit ihren fossilen CO2-Emissionen möglichst rasch von den Straßen verbannen und durch Elektroautos ersetzen will, schaut der Bürger als Autofahrer auf seinen Geldbeutel. Für ihn ist die Frage, welches Transportmittel klimafreundlicher ist, Verbrennerauto oder E-Auto, zweitrangig – für Unternehmen gilt das Gleiche. Erstrangig ist für ihn als Normalbürger und als Homo oeconomicus sein knappes Budget und wie er damit den meisten Nutzen erzielt für sich – auch wenn die Gutmenschen von der Umweltpolitik ihn am liebsten als „grünen“ Homo socialis einschätzten. Und sich dabei in der Regel verschätzten … Denn wie sagte Bert Brecht schon: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“ (1968, Dreigroschenoper).

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#678 Sie wollen uns die individuelle Mobilität nehmen - Globalisten wollen E-Auto-Pflicht: Doch der Strom dafür ist unleistba

Sie wollen uns die individuelle Mobilität nehmen - Globalisten wollen E-Auto-Pflicht: Doch der Strom dafür ist unleistbar (2022-09-22)

Die EU will die Neuzulassung von Verbrenner-Motoren bis 2035 verbieten, die grüne Verkehrsministerin Leonore Gewessler träumt sogar vom Umbruch bis zum für die Globalisten symbolträchtigen Jahr 2030. Um den Umweltgedanken geht es wohl nicht: Denn etwa schadstoffarme “E-Fuels” sollen keine Alternative sein. Einzig und allein elektrisch betriebene E-Auto sollen dann noch zugelassen werden. Das eigentlich Endziel ist es aber, dass die Menschen gar kein eigenes Auto mehr besitzen – egal welchen Antriebs. Nur die “Schönen und Reichen” sollen sich individuelle Mobilität noch leisten können.

Globalisten gaben autofreie Zukunft vor

Die Pläne für eine autofreie Zukunft werden seit Jahren in Mainstream-Medien gepredigt. Schon im Jahr 2014 sagte der Zukunftsforscher Andreas Knie im Vorfeld des Globalisten-Gipfels in Alpbach über die Zukunftsvision für 2030: “Der Besitz eines privaten Verkehrsmittels wird dann genauso absurd sein, wie heute der Umstand, dass man auf einem Flughafen mit einem privaten Jet landen kann oder einen Helikopter zu besitzen. So exklusiv wird die Rolle des privaten Autos im Verkehr der Zukunft sein”. Spätestens mit der Verkündung der UN-“Agenda 2030” im Folgejahr wurde diese Idee einzementiert.

Privatautos als Status-Symbole für Wenige statt als Freiheit der Vielen: Dank der aktuellen Energie-Preise könnten die Globalisten früher am Ziel sein. Ob Gas, Strom oder Sprit: Energie jeder Art ist infolge der Selbstmord-Sanktionen unerschwinglich. Dies führt nun auch zum scheinbaren Paradox, dass sich die Normalsterblichen auch den Betrieb eines als Allheilmittel verkauften E-Autos nicht mehr leisten können. Wie ein Inseratenkaiser-Blatt berichtet, ist es aktuell bereits teurer, ein E-Auto zu betreiben, als eines mit Verbrennungsmotor.

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#679 Versicherungswirtschaft warnt: Autos zu schwer – Leitplanken halten bei Unfällen oft nicht mehr stand

Versicherungswirtschaft warnt: Autos zu schwer – Leitplanken halten bei Unfällen oft nicht mehr stand (2022-09-22)

Auf den Straßen sind zunehmend SUV und große E-Autos unterwegs – doch Leitplanken und Schutzwände sind für sie laut einem Medienbericht nicht ausgelegt. Fahrzeuge krachen häufiger hindurch, Airbags lösen falsch aus.

Sie sollen verhindern, dass Autos und Motorräder von der Straße abkommen: Leitplanken gehören zum Alltag auf der Straße. Doch die Schutzfunktion ist nicht mehr vollumfänglich gewährleistet, wie die Automobilzeitschrift »auto motor und sport« berichtet. Der Zeitschrift zufolge warnen die Versicherer, dass Leitplanken aus Stahl und Schutzwände aus Beton in Deutschland nicht mehr auf die aktuellen Fahrzeugmodelle zugeschnitten seien. Sie orientierten sich an deutlich leichteren und niedrigeren Autos aus den 1980er- und 1990er-Jahren – ganz nach DIN-Vorschrift.

»In der Studie wurde festgestellt, dass in etwa jedem zehnten Fall Schutzplanken über- oder unterfahren oder durchbrochen wurden und es bei Schutzwandanprall bei mindestens jedem zehnten Anprall zum Überschlag kam«, sagte Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) der Zeitschrift. »Ich schätze grob, dass bei jedem zehnten Unfall mit Anprall gegen eine Schutzeinrichtung die Verletzungen zumindest geringer hätten ausfallen können.«

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