Soziale Medien: Twitter

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Deckard666
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#61 Tagesschau-Kommentar nennt unliebsame Twitter-Nutzer „rassistische oder verschwörerische Ratten“

Tagesschau-Kommentar nennt unliebsame Twitter-Nutzer „rassistische oder verschwörerische Ratten“ (2022-11-05)

Entgleisung bei den öffentlich-rechtlichen Medien: Ein Journalist des ARD-Studios Los Angeles kritisiert die von Elon Musk angestrebte Meinungsfreiheit auf Twitter. Sie locke „rassistische oder verschwörerisches Ratten aus ihren Löchern“ an, die „zurück geprügelt“ gehörten.

it einer außergewöhnlichen Entgleisung hat ein Tagesschau-Kommentar für Empörung in den sozialen Medien gesorgt. Nils Dampz vom ARD-Studio Los Angeles kritisierte in dem Artikel „Sieben Tage der Zerstörung“ die Übernahme des Social-Media-Dienstes Twitter durch Elon Musk. Dampz beklagte, dass freie Meinungsäußerung auf der Plattform ein Problem sei. Auf dem „Marktplatz der Debatte“ dürften auch wieder „Ratten aus ihren Löchern“ kriechen. Diese gehörten jedoch „zurück geprügelt“. Das Zitat im Kontext:

„Musk hat auch angekündigt, dass Twitter zum ‚Marktplatz der Debatte‘ werden solle. Aber auf seinem ‚Marktplatz‘ sollen offenbar auch rassistische oder verschwörerisches Ratten aus ihren Löchern kriechen dürfen. Twitter kann nur relevant bleiben, wenn genau diese Ratten – um im Marktplatzbild zu bleiben – in ihre Löcher zurück geprügelt werden.“

Dampz monierte zudem die baldige Monatsgebühr für Verifizierungen auf Twitter und rief Werbepartner dazu auf, die Plattform zu verlassen. Zudem setzte er auf staatliche Zensur: „Staaten und Behörden müssen dafür aber ihre Regeln konsequent durchziehen, gegebenenfalls anpassen, sodass die auch auf Twitter angewendet werden können.“

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#62 Twitter: Einführung des 8-Dollar-Abos und Kritik am Verifizierungshäkchen

Twitter: Einführung des 8-Dollar-Abos und Kritik am Verifizierungshäkchen (2022-11-06)

Das angekündigte 8-Dollar-Abo hat Twitter schnell umgesetzt. In den ersten Ländern steht ein Angebot seit Samstag zur Verfügung. Auch Jack Dorsey äußerte sich.

Twitter hat das 8-Dollar-Abo in den ersten Ländern am Wochenende eingeführt. Nutzer bekamen Berichten zufolge das Angebot, den kostenpflichtigen Dienst zu abonnieren. Darin enthalten seien der blaue Verifizierungshaken und weitere Vorteile. Der Erweiterung des Twitter Blue-Abos sei zunächst in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Großbritannien verfügbar, weitere Länder sollen folgen.

Twitter Blue noch nicht live

Die Funktionen seien allerdings noch nicht überall verfügbar beziehungsweise freigeschaltet, hieß es in den Medienberichten weiter. Der Twitter-Produktmanagerin Esther Crawford zufolge sei das neue Twitter Blue noch nicht live, einige Updates womöglich aber bereits sichtbar. Bisher verifizierte Accounts seien ebenfalls noch durch die Kennzeichnung (blaues Häkchen) zu erkennen.

Die 8-Dollar-Version des Abo-Dienstes, den Elon Musk kurz nach seiner Übernahme von Twitter angekündigte, soll zusätzlich etwa die angezeigte Werbung "bald" halbieren, das Posten langer Videoinhalte ermöglichen, Antworten und Erwähnungen prominenter darstellen sowie bei der Suche Twitter-Blue-Konten bevorzugt anzeigen. Twitter Blue wurde bereits 2021 eingeführt – in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland – und beinhaltet einen speziellen Lesemodus und eine Editier-Funktion für 3 US-Dollar.

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#63 Twitter-Insider: Warum die Plattform zusammenbrechen könnte

Twitter-Insider: Warum die Plattform zusammenbrechen könnte (2022-11-09)

Nach der Übernahme durch Elon Musk musste der Kurznachrichtendienst massiv Federn lassen. Doch was machen die vielen Kündigungen mit der Stabilität?

Am 4. November, nur wenige Stunden nachdem Elon Musk rund die Hälfte der 7500 Twitter-Mitarbeiter entlassen hatte, sahen Nutzer erste Anzeichen dafür, dass hier etwas nicht mehr stimmt beim Kurznachrichtendienst. Genauer: Es waren die Retweets.

Twitter hatte diese im Jahr 2009 eingeführt und machte aus einer organischen Sache, die die Menschen zuvor händisch betrieben – das Einfügen des Benutzernamens und des Tweets einer anderen Person mit den vorangestellten Buchstaben RT – zu einer Standardfunktion. In den folgenden Jahren hatten sich der Retweet und sein entfernter Cousin, der Zitat-Tweet (der im April 2015 eingeführt wurde), dann zu zwei der am häufigsten verwendeten Mechanismen auf Twitter entwickelt.

Doch am Freitag dann sahen einige Nutzer, die den Retweet-Button drückten, eine Merkwürdigkeit. Es schien, als seien die manuellen Retweets zurückgekehrt. Das war kein nostalgisches Geschenk von Twitter-Neubesitzer Musk. Vielmehr wurden damit erste Risse im Code-Gebäude Twitters sichtbar. Ein erster "Blip" auf dem Seismographen, der einem größeren Erdbeben vorweggeht.

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#64 Twitter-Anwalt warnt Mitarbeiter vor Risiko, Musk streicht Homeoffice und Urlaub

Twitter-Anwalt warnt Mitarbeiter vor Risiko, Musk streicht Homeoffice und Urlaub (2022-11-11)

Ein Twitter-Jurist beschleunigt seine Kündigung, indem er seine Kollegen vor Fallen warnt. Musk vergrault die Belegschaft mit seinen Führungsmethoden.

Schluss mit Heimarbeit. Sofort. Das befiehlt Elon Musk der noch verbliebenen Twitter-Belegschaft in seiner ersten direkten Mitteilung. Dabei hat das Unternehmen den Mitarbeitern explizit zugesichert, auf Dauer von zu Hause arbeiten zu können – einige sind daraufhin in ländlichere Idyllen umgezogen. Jetzt sollen sie mindestens 40 Stunden pro Woche im Büro absitzen.

Nichtbefolgung entspreche einer Kündigung durch den Mitarbeiter, betont Musk. Einen monatlichen Ruhetag hat er bereits zuvor gestrichen. Und auch nach dem Rausschmiss der halben Twitter-Belegschaft, dem Versuch am Freitag Entlassene schon wieder zurückzuholen, sowie der dringenden Aufgabe, verlorene Werbekunden zurückzuholen, glaubt der neue Chef, dass er noch immer zu viele Mitarbeiter hat.

Die einseitige Vertragsänderung durch Bürozwang sei allerdings illegal, sagt ein Anwalt aus Twitters eigener Rechtsabteilung. "Ich persönlich glaube nicht, dass Twitter-Mitarbeiter eine Verpflichtung haben, ins Büro zurückzukommen. Ganz sicher nicht ohne Vorwarnung (falls überhaupt)", schrieb der Jurist in Twitters internem Chat laut The Verge.

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#65 Klotzen oder kündigen: Mitarbeiter verlassen Twitter nach Musks »Hardcore«-Ultimatum

Klotzen oder kündigen: Mitarbeiter verlassen Twitter nach Musks »Hardcore«-Ultimatum (2022-11-18)

Elon Musk stellte die verbliebenen Twitter-Angestellten vor die Wahl – und viele entscheiden sich offenbar gegen ihn. Mehrere US-Senatoren wollen die Turbulenzen bei dem Netzwerk nun untersuchen lassen.

Elon Musk verfährt bei Twitter nach der Devise: Nur Druck macht aus Kohle Diamanten. Er forderte von den noch verbliebenen Mitarbeitern des sozialen Netzwerks, sich dazu zu bekennen – oder zu kündigen. Nun sind einige gegangen, die sich dem nicht aussetzen wollen.

»Ich bin vielleicht außergewöhnlich, aber verdammt – ich bin ganz einfach nicht hardcore« schrieb eine Twitter-Angestellte in Anspielung auf Musks Ankündigung, wonach das Unternehmen »extrem hardcore« sein müsse, um im Wettbewerb zu bestehen.

Die Mitarbeiter sollten sich auf »lange Arbeitstage mit hoher Intensität« einstellen, hatte Musk in einem Memo an seine Angestellten geschrieben. »Nur außergewöhnliche Leistung wird als ausreichend bewertet.« Den Mitarbeitern setzte er eine Frist bis Donnerstagnachmittag (Ortszeit), online ein entsprechendes Arbeitsbekenntnis abzulegen. Wer das nicht tue, werde mit drei Monaten Gehalt als Abfindung gefeuert.

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#66 Twitter-Mitarbeiter in Deutschland wehren sich gegen Kündigungen

Twitter-Mitarbeiter in Deutschland wehren sich gegen Kündigungen (2022-11-22)

Beschäftigte von Twitter in Deutschland, denen gekündigt wurde, haben sich über Verdi organisiert. Sie reichen nun Kündigungsschutzklagen ein.

30 Mitarbeitern von Twitter in Deutschland wurde im Rahmen des Rundumschlags von Neu-Twitter-Eigentümer Elon Musk gekündigt. Nun gehen sie gemeinsam mit Verdi dagegen vor. Auch in den USA gibt es eine Sammelklage.

Mitarbeiter der Twitter Germany GmbH bekamen laut Verdi ihre Kündigung am 4. November per Mail, die Post folgte am 16. November, wie anscheinend weltweit. Vor allem sei der Bereich Software-Entwicklung betroffen, ebenfalls weltweit – das hat ein Betroffener der Gewerkschaft gesagt, der lieber anonym bleiben möchte. Man tausche sich mit Beschäftigten aus der ganzen Welt aus.

Auch in den USA ist eine Sammelklage im Northern District of California eingereicht worden. Dort gäbe es zwar einen anderen Arbeitnehmerschutz, aber nicht gar keinen – wie Musks Verhalten laut Verdi vermuten lassen könnte. Musk hätte demnach Kündigungen 60 Tage vorher schriftlich ankündigen müssen. Stattdessen hatten manche Mitarbeiter einfach keinen Zugriff mehr auf ihre Arbeitskonten und Büros. Es drohen deshalb Strafen in Höhe von bis zu 30.000 US-Dollar für jede fehlende Warnung. Manche Mitarbeiter haben aber auch Abfindungen erhalten oder beziehen Gehalt, obwohl sie freigestellt wurden.

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#67 Elon Musks "Stimme Gottes": Generalamnestie für gesperrte Twitter-Konten

Elon Musks "Stimme Gottes": Generalamnestie für gesperrte Twitter-Konten (2022-11-25)

Followerpower neu: Musk lässt grundsätzliche Entscheidungen von seinen Followern treffen. Nach seinem Bekunden sind darunter zahllose Bots. Ein Kommentar.

Ab kommender Woche sollen alle gesperrten Twitter-Accounts freigegeben werden, sofern sie kein Gesetz gebrochen haben oder sich nicht durch "ungeheuerlichen Spam" hervorgetan haben. Das hat Twitter-Eigentümer Elon Musk verkündet. Wie en masse bestimmt wird, ob ein Twitterant gegen irgendein Gesetz irgendeines Landes verstoßen hat, bleibt offen. Das Versprechen, einen Rat zum Umgang mit kontroversen Inhalten einzurichten (content moderation council), bricht Musk ausdrücklich.

Als "Grundlage" für seine Generalamnestie zieht Musk eine kurzfristige Abstimmung auf seinem eigenen Konto auf seiner eigenen Plattform heran. 3,1 Millionen Stimmen sollen dabei registriert worden sein, wovon 72 Prozent mit Ja ausgewiesen sind. Zur Jahresmitte zählte der Mikroblogging-Dienst 238 Millionen täglich aktive Nutzer.

Die "Wahlbeteiligung" lag also bei gut einem Prozent aller täglich aktiven Nutzer, und deutlich darunter, zieht man alle monatlich aktiven Nutzer als Berechnungsgrundlage heran. Selbst von den Followern, die Musks Twitter-Konto direkt hat, haben sich weniger als 2,7 Prozent beteiligt.

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