Klimawandel

Erdrutsche, Tsunamis und "hohe Wellen", Risse und Löcher auf der Erde, Klimawandel, Wolkenformationen, rötlicher Himmel etc.
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Deckard666
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#111 Brief an die G20: Investoren fordern scharfen Klimaschutz beim Wiederaufbau der Wirtschaft

Brief an die G20: Investoren fordern scharfen Klimaschutz beim Wiederaufbau der Wirtschaft (2020-05-04)

In der Coronakrise sind die CO2-Emissionen gesunken - doch was passiert, wenn die Wirtschaft wieder anspringt? Mehr als 400 Großinvestoren warnen davor, die Wirkung aufs Klima zu vernachlässigen.

Hunderte Finanzkonzerne warnen die Regierungen der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) davor, nach der Coronakrise den Klimaschutz zu vernachlässigen. "Wiederaufbaupläne, die den Klimawandel verschärfen, würden Investoren und Volkswirtschaften in den kommenden Jahren wachsenden finanziellen, gesundheitlichen und sozialen Risiken aussetzen", mahnt die Initiative "The Investor Agenda" in einem Schreiben an die G20, das dem SPIEGEL vorliegt. "Die Regierungen sollten es vermeiden, riskante, kurzfristig emissionsintensive Projekte zu priorisieren."

Hinter "Investor Agenda" stehen sieben wirtschaftsnahe Klimaschutz-Organisationen. Diese vertreten die Interessen von mehr als 400 Großinvestoren, darunter die Vermögensverwaltungshäuser der Allianz, der Volks- und Raiffeisenbanken, internationaler Großbanken wie BNP Paribas oder UBS sowie die DWS, die Fondstochter der Deutschen Bank. Zusammen verwalten diese Investoren mehr als 30 Billionen Dollar. Auf dieses Kapital werden viele Staaten angewiesen sein, um ihre Konjunktur- und Sozialprogramme zu finanzieren.

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#112 Chef des Umweltbundesamts: „Wichtig ist vor allem, den motorisierten Verkehr zu reduzieren"

Chef des Umweltbundesamts: „Wichtig ist vor allem, den motorisierten Verkehr zu reduzieren" (2020-05-04)

Der Chef des Umweltbundesamts pocht darauf, den Kampf gegen das Coronavirus mit dem Kampf gegen Umweltverschmutzung zu verbinden. In den Städten eroberten sich die Menschen den öffentlichen Raum zurück. In der Pandemie zeige sich, „was wir wirklich brauchen“.

Seit Anfang des Jahres leitet der Politikwissenschaftler und Nachhaltigkeitsexperte Dirk Messner das Umweltbundesamt. Die Behörde, die dem Bundesumweltministerium unterstellt ist, überwacht den Vollzug von Umweltgesetzen. Zuletzt hatte das Umweltbundesamt vorgerechnet, was ein Tempolimit auf Autobahnen für den Klimaschutz bringen würde – nämlich bis zu 5,4 Millionen Tonnen weniger Kohlendioxidemissionen pro Jahr.

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#113 Lehren aus der Coronakrise: Die grüne Pausetaste

Lehren aus der Coronakrise: Die grüne Pausetaste (2020-05-08)

Der Shutdown ist schlecht für die Wirtschaft und gut fürs Klima. Wissenschaftler bezweifeln aber, dass das Verhalten der Menschen dauerhaft klimafreundlicher wird.

Die Welt hängt am Öl wie der Junkie an der Nadel. Doch ohne die Welt ist auch das Öl nichts mehr wert. Das zeigte sich Ende April, als der Ölpreis ins Negative rutschte. Die Ölspeicher sind weltweit randvoll, viele Produzenten ringen mit der Abschaltung ihrer Anlagen. Das schwarze Gold aus der Tiefe braucht gerade niemand, weil die Welt stillsteht.

Wovon Klimaschützer seit Jahrzehnten träumen, ist wahr geworden: Weil Flugzeuge am Boden bleiben, Schiffe im Hafen und Autos in Garagen, werden weniger Kraftstoffe verbrannt. Die Folgen sind schnell sichtbar: glasklare Hafenbecken, Wildtiere auf Autobahnen und Himmel ohne Kondensstreifen.

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#114 Horror-Szenario: 2070 könnte ein Drittel der Menschen unter großer Hitze leiden

Horror-Szenario: 2070 könnte ein Drittel der Menschen unter großer Hitze leiden (2020-05-05)

Was würde passieren, wenn die Menschheit den beschlossenen Klimaschutz aufweicht? Das hat ein internationales Forscherteam berechnet. Demnach gäbe es in 50 Jahren in großen Teilen der Welt eine Durchschnittstemperatur von 29 Grad.

Wie die Welt im Jahr 2070 aussehen wird, weiß niemand. Es gibt aber Wissenschaftler, die anhand von Daten aus Vergangenheit und Gegenwart und mit den Werkzeugen von Mathematik und Physik komplexe Modellrechnungen erstellen – deren Ergebnisse davon abhängen, wie die Menschheit sich in den kommenden Jahrzehnten entscheidet und verhält.

Eine solche Berechnung hat ein internationales Team von Forschern unterschiedlicher Disziplinen um den Niederländer Marten Scheffer von der Universität Wageningen und den Chinesen Xu Chi von der Universiät Nanjing angestellt.

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#115 Coronakrise: Auch Greta unter den Opfern

Coronakrise: Auch Greta unter den Opfern (2020-05-11)

Das Virus stellt zentrale Elemente der Klimaschutz-Bewegung infrage. Gut so. "Fridays for Future" muss auf die Couch.

Das kennt man: Mami und Papi (ok, meistens der Papi) haben die Sandburg der Kinder zu nah am Wasser gebaut. Jetzt kommt die Flut, und mit ihr kommen die Tränen. Zwei, drei Wellen schwappen über das prachtvolle Mauerwerk, schon verliert es Kontur, den Halt, und bald sind Burg und Kinder nur noch ein Häufchen Elend.

So ergeht es gerade den Klimaschutz-Aktivisten von "Fridays for Future" (FFF). Länger nichts gehört von ihnen: Die Corona-Welle lässt nicht viel übrig von ihrer Burg aus Wunsch und Willen. Aber bevor es zu wohlfeilen Missverständnissen kommt, weil ich der Kolumnist rechts von der Mitte bin: Ich bin kein Klimawandel-Leugner. Erderwärmung ist ein Fakt und menschengemacht.

Luisa Neubauer schrieb jüngst im "Stern": "Die Klimakrise lässt sich trotz Corona nicht dauerhaft stummschalten." Richtig, die Klimakrise nicht, aber FFF schon eher. Und ich räume ein, es regt sich ein wenig die Schadenfreude, oder genauer: die Erleichterung, da ich eine Bewegung gebremst sehe, für deren Ziel ich Sympathie habe, aber deren tiefe, geradezu sakrale Inbrunst mir nie geheuer war. Deren moralisch bis an die Berstgrenze aufgeladenes Selbst- und Sendungsbewusstsein ein absolut kompromissloses Herangehen an Fragen befeuert, die doch ihrem Wesen nach komplexe, gesellschaftliche Verhandlungen und kompromisshafte Lösungen verlangen. Kurz: Haltung und modus operandi der Bewegung werden in Zeiten von Corona geprüft. Und, tja, verworfen.

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#116 Folgen Der Corona-Krise: Jetzt müssen die Deutschen für Klimaschutz doppelt zahlen

Folgen Der Corona-Krise: Jetzt müssen die Deutschen für Klimaschutz doppelt zahlen (2020-05-12)

Eigentlich wollte die Bundesregierung die EEG-Umlage senken – um so die höheren CO2-Abgaben für die Verbraucher auszugleichen. Die Corona-Krise lässt diese Idee jedoch scheitern. Denn künftig bezahlen die Deutschen für den Klimaschutz doppelt.

Als Folge der Corona-Krise droht die Förderung erneuerbarer Energie vollends aus dem Ruder zu laufen. Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns E.on, Johannes Teyssen, fühlte sich bei der Präsentation der Quartalsergebnisse verpflichtet, „im Namen unserer Kunden die Stimme zu erheben“.

Die EEG-Umlage auf den Strompreis werde im kommenden Jahr „durch die Decke schießen“, sagte Teyssen. Das sei „so sicher wie das Amen in der Kirche“.

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#117 Stärkerer Temperaturanstieg: Warum die Klimamodelle heißlaufen

Stärkerer Temperaturanstieg: Warum die Klimamodelle heißlaufen (2020-05-12)

Neue Berechnungen haben die Wissenschaft aufgeschreckt - sie legen nahe, dass die Erde empfindlicher auf Treibhausgase reagieren könnte. Fällt die globale Erwärmung stärker aus als bisher angenommen?

Läuft es gut, wird man eines Tages sagen, die Folgen des Coronavirus haben dem Klimaschutz endlich zum Durchbruch verholfen - weil sich die Einsicht durchgesetzt hat, dass auch die schwersten Krisen mit engagiertem internationalen Handeln zu meistern sind. Läuft es schlecht, werden in den kommenden Monaten mit kurzfristig gedachten Förderprogrammen vor allem die fossilen Wirtschaftszweige gestützt, für den grünen Umbau könnten dann die finanziellen Mittel fehlen.

Wie die Geschichte ausgeht, hängt von den Weichenstellungen der Politik ab. Schon heute feststellen lässt sich allerdings, dass Corona in der öffentlichen Wahrnehmung fast alle anderen Themen verdrängt. Dabei hat die Dringlichkeit des Klimaschutzes nichts an Aktualität eingebüßt, im Gegenteil.

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#118 Klimawandel und Pandemie: CO2-Ausstoß geht weltweit zurück – aber nur wenig

Klimawandel und Pandemie: CO2-Ausstoß geht weltweit zurück – aber nur wenig (2020-05-19)

Wie aufhaltsam ist der Klimawandel? Im April sind in Folge der Pandemie die weltweiten CO2-Emissionen zurückgegangen. Überraschend aber: Der reduzierte Flugverkehr spielt dabei kaum eine Rolle. Wie kann das sein?

Die Corona-Pandemie hat weltweit zu dramatischen Rückgängen und teilweise sogar Stillständen bei der Herstellung diverser Industrieprodukte, dem Warentransport, dem Flugverkehr und der privaten Nutzung von Autos geführt. Es gibt kein historisches Beispiel für ein ähnlich großes und schnelles Zurückfahren von energieverzehrenden Prozessen.

Es ist offensichtlich, dass der Corona-Shutdown auch zu einem Rückgang der globalen CO2-Emissionen geführt haben muss. Britische Forscher haben nun berechnet, wie stark der Ausstoß an Kohlendioxid weltweit und in einzelnen Ländern durch die Corona-bedingten Maßnahmen zurückgegangen ist. Insgesamt, so das Ergebnis, haben die CO2-Emissionen infolge von Corona-bedingten Maßnahmen das Level von 2006 erreicht.

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#119 Corona und Klima: Der Lockdown zeigt, wo sich CO2-Sparen lohnt

Corona und Klima: Der Lockdown zeigt, wo sich CO2-Sparen lohnt (2020-05-19)

Die Corona-Krise hat weltweit zu einem Rückgang an Emissionen geführt – am meisten auf der Straße. Erstaunlich: Obwohl der Flugverkehr fast vollständig zusammengebrochen ist, wurde dort vergleichsweise wenig Kohlendioxid eingespart.

Der Corona-Shutdown in vielen Ländern hat zu einem historischen Einbruch der globalen Wirtschaft geführt. Die Folge ist ein Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen. Britische Forscher haben errechnet, dass sie nun auf dem Niveau von 2006 liegen. Im April wurden im Vergleich zum Vorjahr 17 Prozent weniger CO2 in die Atmosphäre freigesetzt – in Deutschland sogar 26 Prozent weniger. Je nach Sicht auf die Dinge kann man diese Zahlen nun als eher groß oder klein empfinden.

Bemerkenswert ist jedoch, dass dieser Rückgang der Emissionen bislang nicht zu einer messbaren Stagnation der CO2-Konzentration in der Atmosphäre geführt hat. Erfordert etwa ein wirksamer Klimaschutz, also das Erreichen des anvisierten 1,5-Grad-Ziels, noch drastischere Maßnahmen als jetzt beim Corona-Shutdown? Bereits die aktuellen Einschränkungen werden ja von vielen Menschen als unerträglich empfunden und provozieren zunehmend Proteste.

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#120 Green Deal der EU: „Der Neustart wird angesichts dieses Damoklesschwertes ins Stottern geraten“

Green Deal der EU: „Der Neustart wird angesichts dieses Damoklesschwertes ins Stottern geraten“ (2020-05-21)

Um die Krise möglichst schnell zu überwinden, sollen Konjunkturprogramme die Wirtschaft stützen. Doch das Geld ist an Bedingungen geknüpft. Mächtige Industrievertreter warnen nun, dass zu ehrgeizige Klimaziele den Neustart abwürgen.

Geschenkt oder geliehen? Während die Grundzüge des geplanten europäischen Konjunkturprogramms zur Überwindung der Corona-Krise noch umstritten sind, steht ein Detail offenbar schon fest: Dass die 500 Milliarden Euro auch dem Klimaschutz dienen sollen, gilt als Konsens.

Noch. Denn die Industriebranchen, die besonders viel Energie benötigen, sind keineswegs zufrieden mit der Richtung, die die Debatte um den wirtschaftlichen Neubeginn nach Corona genommen hat: „Egal wohin man schaut, EEG, Emissionshandel oder Kohleausstieg: Die Kosten im Energiebereich drohen für die Industrie zum größten Belastungsfaktor zu werden“, warnt Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der chemischen Industrie (VCI). „Der wichtige Neustart nach der Krise wird angesichts dieses Damoklesschwertes über den energieintensiven Unternehmen gleich zu Beginn ins Stottern geraten.“

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