Religion: Christentum

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Deckard666
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#201 Katholische Reformbewegung: Papst weist Kritik an Segnungen homosexueller Paare zurück

Katholische Reformbewegung: Papst weist Kritik an Segnungen homosexueller Paare zurück

2024-01-04

Kurz vor Weihnachten hat der Papst überraschend die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare erlaubt. Aus einigen Staaten gab es dafür Kritik. Nun veröffentlichte der Vatikan eine weitere Erklärung über die Anwendung der Leitlinien.

Papst Franziskus muss sich weiterer Kritik zu seinen neuen Leitlinien zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare stellen: Das vatikanische Amt für die Glaubenslehre veröffentlichte dazu in Rom eine weitere Erklärung. Darin wird abermals betont, dass solche Segnungen keinesfalls mit einem kirchlichen Segen bei einer Hochzeit zwischen Frau und Mann gleichzustellen seien. Der Vatikan will den katholischen Kirchen in den verschiedenen Weltregionen zudem einigen Spielraum lassen, wie und wann die Leitlinien angewendet werden.

Als Oberhaupt von mehr als 1,4 Milliarden Katholiken hatte Franziskus kurz vor Weihnachten überraschend erlaubt, dass katholische Priester im Grundsatz »Paaren in irregulären Situationen und gleichgeschlechtlichen Paaren« ihren Segen geben dürfen – allerdings nur unter strikten Bedingungen. Aus Deutschland gab es für die Erklärung »Fiducia supplicans« (in etwa: »Flehendes Vertrauen«) überwiegend Lob, auch wenn vielen in der katholischen Reformbewegung die Erklärung nicht weit genug geht.

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#202 Heirat von Priestern: Papstberater plädiert für Ende des Zölibats

Heirat von Priestern: Papstberater plädiert für Ende des Zölibats

2024-01-07

Würde es nach dem Erzbischof von Malta gehen, könnten Priester der katholischen Kirche heiraten. In einem Interview hat sich der Papstberater Charles Scicluna gegen die strikte Zölibatregel ausgesprochen.

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Der Erzbischof von Malta, Charles Scicluna, hat sich für ein Ende der strikten Zölibatregel in der katholischen Kirche ausgesprochen. Der 64-Jährige, der auch zum Kreis der Berater von Papst Franziskus gehört, plädierte in der Zeitung »Times of Malta« dafür, dass Priester heiraten dürfen. »Wenn es nach mir ginge, würde ich die Regeln ändern, dass ein Priester im Zölibat leben muss«, sagte Scicluna. »Warum sollen wir einen jungen Mann verlieren, aus dem ein guter Priester geworden wäre, nur weil er heiraten will?«

Scicluna ist auf der Mittelmeerinsel Malta Vorsitzender der Bischofskonferenz und seit 2018 auch beigeordneter Sekretär im vatikanischen Amt für Glaubenslehre, eine der wichtigsten Behörden im Kirchenstaat. Dort ist er mit dem Skandal um sexuellen Missbrauch durch katholische Priester in verschiedenen Weltregionen befasst.

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#203 Missbrauchsstudie: Ein rabenschwarzer Tag für die EKD

Missbrauchsstudie: Ein rabenschwarzer Tag für die EKD

2024-01-25

Auch in der evangelischen Kirche konnten Missbrauchsopfer kaum auf Hilfe hoffen. Die neue EKD-Studie zeigt: Missbrauch wurde oft als katholisches oder gesamtgesellschaftliches Problem abgetan.

Detlev Zander spricht von einem „rabenschwarzen Tag“ für die evangelische Kirche. Der Betroffenenvertreter, der in einem evangelischen Heim in Schwaben als Kind Schlimmes durchlebte, greift häufiger zu solch klaren Formulierungen. Bei der Präsentation der großen Forum-Studie zur sexualisierten Gewalt in der Hochschule Hannover am Donnerstag möchte ihm aber keiner widersprechen. Denn die von unabhängigen Wissenschaftlern erarbeitete Studie, die mit 3,6 Millionen Euro aus Kirchenmitteln finanziert wurde, hat wesentliche ihrer Ziele nicht erreicht.

Die Studie nennt zwar ebenso wie die große Studie zur katholischen Kirche aus dem Jahr 2018 konkrete Fallzahlen. Die Forscher recherchierten 1259 Personen unter den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen der evangelischen Kirche, die seit 1946 der sexualisierten Gewalt beschuldigt worden sind. Unter ihnen befanden sich 511 sogenannte „Pfarrpersonen“, bei denen es sich allerdings fast ausschließlich um männliche Pfarrer handelt. Diese Zahlen liegen auf den ersten Blick deutlich unter den Zahlen zur katholischen Kirche aus der Studie im Auftrag der Bischofskonferenz. Dort stießen die Forscher in den Akten auf 1670 beschuldigte katholische Kleriker.

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#204 Gerhard Wisnewski: Franziskus - Der falsche Papst

Gerhard Wisnewski: Franziskus - Der falsche Papst

Format: 1080p // Sprache: Deutsch // Untertitel: Deutsch (YT erzeugt) // 25 Min. // 2024-02-11



25 Minuten Doku: Ist Papst Franziskus I. ein "falscher Hase"? Residiert in Rom einer falscher Papst ohne Legitimation? Tatsächlich ist das so. Und zwar deshalb, weil der "Rücktritt" seines Vorgängers Benedikt XVI. rechtswidrig war. Laut Kirchenrecht kann ein Papst nicht zurücktreten. Und daher konnte natürlich auch kein neuer Papst gewählt werden. Kardinal Bergoglio blieb also Kardinal und besetzt den Stuhl Petri rechtswidrig. In Wirklichkeit blieb Benedikt weiterhin im Amt und wurde "Papst" Franziskus daher nicht ordnungsgemäß gewählt. Wie in diesem Video dargelegt wird, sieht sich Franziskus sogar selbst nicht als Papst. Alle seine Rechtsakte sind fragwürdig, auch die Ernennung von Kardinälen, die seine zerstörerische Politik fortsetzen sollen. Die Katholische Kirche befindet sich in einer existenziellen Krise. Aus katholischer Perspektive heißt das: Der letzte legitime Botschafter Gottes hat die Erde längst verlassen...
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