Religion: Christentum

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#201 Katholische Reformbewegung: Papst weist Kritik an Segnungen homosexueller Paare zurück

Katholische Reformbewegung: Papst weist Kritik an Segnungen homosexueller Paare zurück

2024-01-04

Kurz vor Weihnachten hat der Papst überraschend die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare erlaubt. Aus einigen Staaten gab es dafür Kritik. Nun veröffentlichte der Vatikan eine weitere Erklärung über die Anwendung der Leitlinien.

Papst Franziskus muss sich weiterer Kritik zu seinen neuen Leitlinien zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare stellen: Das vatikanische Amt für die Glaubenslehre veröffentlichte dazu in Rom eine weitere Erklärung. Darin wird abermals betont, dass solche Segnungen keinesfalls mit einem kirchlichen Segen bei einer Hochzeit zwischen Frau und Mann gleichzustellen seien. Der Vatikan will den katholischen Kirchen in den verschiedenen Weltregionen zudem einigen Spielraum lassen, wie und wann die Leitlinien angewendet werden.

Als Oberhaupt von mehr als 1,4 Milliarden Katholiken hatte Franziskus kurz vor Weihnachten überraschend erlaubt, dass katholische Priester im Grundsatz »Paaren in irregulären Situationen und gleichgeschlechtlichen Paaren« ihren Segen geben dürfen – allerdings nur unter strikten Bedingungen. Aus Deutschland gab es für die Erklärung »Fiducia supplicans« (in etwa: »Flehendes Vertrauen«) überwiegend Lob, auch wenn vielen in der katholischen Reformbewegung die Erklärung nicht weit genug geht.

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#202 Heirat von Priestern: Papstberater plädiert für Ende des Zölibats

Heirat von Priestern: Papstberater plädiert für Ende des Zölibats

2024-01-07

Würde es nach dem Erzbischof von Malta gehen, könnten Priester der katholischen Kirche heiraten. In einem Interview hat sich der Papstberater Charles Scicluna gegen die strikte Zölibatregel ausgesprochen.

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Der Erzbischof von Malta, Charles Scicluna, hat sich für ein Ende der strikten Zölibatregel in der katholischen Kirche ausgesprochen. Der 64-Jährige, der auch zum Kreis der Berater von Papst Franziskus gehört, plädierte in der Zeitung »Times of Malta« dafür, dass Priester heiraten dürfen. »Wenn es nach mir ginge, würde ich die Regeln ändern, dass ein Priester im Zölibat leben muss«, sagte Scicluna. »Warum sollen wir einen jungen Mann verlieren, aus dem ein guter Priester geworden wäre, nur weil er heiraten will?«

Scicluna ist auf der Mittelmeerinsel Malta Vorsitzender der Bischofskonferenz und seit 2018 auch beigeordneter Sekretär im vatikanischen Amt für Glaubenslehre, eine der wichtigsten Behörden im Kirchenstaat. Dort ist er mit dem Skandal um sexuellen Missbrauch durch katholische Priester in verschiedenen Weltregionen befasst.

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#203 Missbrauchsstudie: Ein rabenschwarzer Tag für die EKD

Missbrauchsstudie: Ein rabenschwarzer Tag für die EKD

2024-01-25

Auch in der evangelischen Kirche konnten Missbrauchsopfer kaum auf Hilfe hoffen. Die neue EKD-Studie zeigt: Missbrauch wurde oft als katholisches oder gesamtgesellschaftliches Problem abgetan.

Detlev Zander spricht von einem „rabenschwarzen Tag“ für die evangelische Kirche. Der Betroffenenvertreter, der in einem evangelischen Heim in Schwaben als Kind Schlimmes durchlebte, greift häufiger zu solch klaren Formulierungen. Bei der Präsentation der großen Forum-Studie zur sexualisierten Gewalt in der Hochschule Hannover am Donnerstag möchte ihm aber keiner widersprechen. Denn die von unabhängigen Wissenschaftlern erarbeitete Studie, die mit 3,6 Millionen Euro aus Kirchenmitteln finanziert wurde, hat wesentliche ihrer Ziele nicht erreicht.

Die Studie nennt zwar ebenso wie die große Studie zur katholischen Kirche aus dem Jahr 2018 konkrete Fallzahlen. Die Forscher recherchierten 1259 Personen unter den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen der evangelischen Kirche, die seit 1946 der sexualisierten Gewalt beschuldigt worden sind. Unter ihnen befanden sich 511 sogenannte „Pfarrpersonen“, bei denen es sich allerdings fast ausschließlich um männliche Pfarrer handelt. Diese Zahlen liegen auf den ersten Blick deutlich unter den Zahlen zur katholischen Kirche aus der Studie im Auftrag der Bischofskonferenz. Dort stießen die Forscher in den Akten auf 1670 beschuldigte katholische Kleriker.

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#204 Gerhard Wisnewski: Franziskus - Der falsche Papst

Gerhard Wisnewski: Franziskus - Der falsche Papst

Format: 1080p // Sprache: Deutsch // Untertitel: Deutsch (YT erzeugt) // 25 Min. // 2024-02-11



25 Minuten Doku: Ist Papst Franziskus I. ein "falscher Hase"? Residiert in Rom einer falscher Papst ohne Legitimation? Tatsächlich ist das so. Und zwar deshalb, weil der "Rücktritt" seines Vorgängers Benedikt XVI. rechtswidrig war. Laut Kirchenrecht kann ein Papst nicht zurücktreten. Und daher konnte natürlich auch kein neuer Papst gewählt werden. Kardinal Bergoglio blieb also Kardinal und besetzt den Stuhl Petri rechtswidrig. In Wirklichkeit blieb Benedikt weiterhin im Amt und wurde "Papst" Franziskus daher nicht ordnungsgemäß gewählt. Wie in diesem Video dargelegt wird, sieht sich Franziskus sogar selbst nicht als Papst. Alle seine Rechtsakte sind fragwürdig, auch die Ernennung von Kardinälen, die seine zerstörerische Politik fortsetzen sollen. Die Katholische Kirche befindet sich in einer existenziellen Krise. Aus katholischer Perspektive heißt das: Der letzte legitime Botschafter Gottes hat die Erde längst verlassen...
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#205 Bei Audienz im Vatikan: Franziskus verdammt Gendertheorie

Bei Audienz im Vatikan: Franziskus verdammt Gendertheorie

2024-03-01

Als »hässlichste Gefahr der heutigen Zeit« hat der Papst die Gendertheorie bezeichnet. Er möchte weiterhin eine klare Unterscheidung zwischen Männern und Frauen gesichert sehen.

Papst Franziskus hat »Gender-Ideologie« als »hässlichste« Gefahr der heutigen Zeit bezeichnet. Sie hebe die Unterschiede auf und mache alles gleich, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einer Audienz . »Unterschiede aufzuheben bedeutet, die Menschlichkeit aufzuheben.« Mann und Frau stünden jedoch in einer »fruchtbaren Spannung«, sagte der Pontifex weiter.

Der Papst hat die Gendertheorie, nach der die Geschlechtsidentität durch soziokulturelle Faktoren bestimmt wird, bereits mehrfach kritisiert. Im Jahr 2016 hatte er mit Blick auf französische Schulbücher etwa Versuche einer »hinterlistigen Indoktrinierung mit der Gendertheorie« beklagt.

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#206 Katholiken in Gefahr: Über 400 Angriffe auf katholische Kirchen seit 2020 in den USA

Katholiken in Gefahr: Über 400 Angriffe auf katholische Kirchen seit 2020 in den USA

2024-03-06

Seit 2020 wurden in den Vereinigten Staaten mehr als 400 katholische Kirchen Ziel von Angriffen. Diese Daten wurden von einem Informationsaustauschpartner der katholischen Interessenvertretung „CatholicVote“ bereitgestellt. Obwohl Präsident Biden selbst Katholik ist, hat er bislang keine öffentliche Position zu den zahlreichen Angriffen bezogen.

In den Vereinigten Staaten wurden seit 2020 über 400 katholische Kirchen Opfer von Angriffen. Diese Information stammen von einem Sammler, den die katholische Interessenvertretung „CatholicVote“. Von Brandanschlägen über enthauptete Jesus- und Heiligenstatuen bis zu einfachen Schmierereien ist alles dabei. US-Senator aus Florida Marco Rubio (Republikaner) forderte jetzt Präsident Biden auf, endlich dagegen zu handeln. Obwohl Biden sich gerne als „gläubiger Katholik“ stilisiert, hat er bisher keine Stellung zu den Hunderten von Angriffen genommen.

In den Jahren von 2020 bis 2024 wurde eine beunruhigende Zunahme von Angriffen auf katholische Kirchen verzeichnet. Im Jahr 2020 waren es 60 Angriffe, und diese Zahl stieg im folgenden Jahr auf 82 an. Besonders besorgniserregend war der Höhepunkt im Jahr 2022 mit 143 dokumentierten Angriffen auf katholische Kirchen. Obwohl die Zahl im Jahr 2023 leicht zurückging, wurden dennoch 104 Angriffe verzeichnet. Im neuesten verfügbaren Jahr, 2024, wurden bisher 13 weitere Angriffe auf katholische Kirchen registriert.

„Ich schreibe im Hinblick auf die dramatische Zunahme von Angriffen auf katholische Kirchen in ganz Amerika. Diese religiös motivierten Angriffe haben selten Konsequenzen für die Täter und sind Teil eines größeren Trends fanatischer Aktivisten, die religiöse Institutionen ins Visier nehmen“, hieß es in dem Schreiben des Senators an den Präsidenten.

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#207 Beisetzungsritual geändert: Papst Franziskus will in Sarg aufgebahrt werden

Beisetzungsritual geändert: Papst Franziskus will in Sarg aufgebahrt werden

2024-04-02

»Wie jeder Christ«: Papst Franziskus hat die Trauerrituale für den Fall seines Todes vereinfachen lassen. Auch will er nicht im Petersdom beigesetzt werden.

Papst Franziskus hat die Trauerzeremonien für den Fall seines Todes ändern lassen. Er wolle nach seinem Ableben in einem Sarg aufgebahrt werden – und nicht mehr wie seine Vorgänger der jüngeren Zeit frei liegend auf einem Katafalk, einem eigens dafür gebauten Gerüst. Der Abschied solle »mit Würde« erfolgen, sagte der Papst in dem Interviewbuch »El Sucesor« des spanischen Vatikan-Korrespondenten Javier Martínez-Brocal.

Er wolle aber behandelt werden »wie jeder Christ«. Franziskus bestätigte auch, dass er nicht im Petersdom beigesetzt werden will, sondern in einer anderen Kirche in Rom, der Basilika Santa Maria Maggiore.

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#208 »Schwere Verstöße gegen die Menschenwürde«: Vatikan verurteilt geschlechtsangleichende Operationen und »Gender-Theorie«

»Schwere Verstöße gegen die Menschenwürde«: Vatikan verurteilt geschlechtsangleichende Operationen und »Gender-Theorie«

2024-04-08

Erst vor Kurzem gestatte Rom trans Menschen die Taufe und die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare. Nun veröffentlicht die katholische Kirche eine weitere Erklärung. Und die hat einen ganz anderen Tonfall.

Es seien »schwere Verstöße gegen die Menschenwürde«: In einer Grundsatzerklärung hat der Vatikan Schwangerschaftsabbrüche, Leihmutterschaften, geschlechtsanpassende Operationen und »Gender-Theorie« verurteilt.

In der von Papst Franziskus gebilligten und mehr als 20 Seiten umfassenden Erklärung »Dignitas infinita« (Unendliche Würde) des römischen Dikasteriums für die Glaubenslehre heißt es unter anderem, über sich selbst verfügen zu wollen, bedeute nichts anderes »als der uralten Versuchung des Menschen nachzugeben, sich selbst zu Gott zu machen.«

So heißt es mit Blick auf die Leihmutterschaft, bei dieser werde ein Kind zu einem »bloßen Objekt«, die Würde der Frau aus Profitgründen verletzt, heißt es in dem Text. Der legitime Wunsch, ein Kind zu bekommen, könne nicht in ein Recht auf ein Kind umgewandelt werden.

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