Religion: Christentum

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Deckard666
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#211 Fall in Nordrhein-Westfalen: Katholische Kirche setzte verurteilten Missbrauchstäter wieder als Priester ein

Fall in Nordrhein-Westfalen: Katholische Kirche setzte verurteilten Missbrauchstäter wieder als Priester ein

2024-05-30

Die katholische Kirche in NRW hat einen Missbrauchstäter jahrzehntelang weiter als Priester arbeiten lassen. Die betroffenen Gemeinden wussten wohl nichts von der Vorgeschichte des Geistlichen. Jetzt soll der Fall aufgearbeitet werden.

Die katholische Kirche hat vor Jahren in Nordrhein-Westfalen einen wegen Missbrauchs verurteilten Straftäter wieder als Priester eingesetzt – ohne die Gemeinden darüber zu informieren. In mehreren Fällen wurde der 2016 gestorbene Mann mutmaßlich erneut zum Missbrauchstäter.

Wie das Erzbistum Paderborn am Mittwoch mitteilte , wurde der Priester aus dem Bistum Aachen 1969 wegen »Unzucht an minderjährigen Jugendlichen« zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, die er 1970 und 1971 im offenen Vollzug in Attendorn verbüßte. Zwei fachärztliche und psychologische Gutachten sowie der damalige JVA-Leiter seien damals zu dem Schluss gekommen, dass bei einem künftigen Einsatz kein erneuter sexueller Missbrauch zu befürchten sei.

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#212 »Washington Post«-Bericht: Tausende Indigene Kinder und Jugendliche sollen an US-Internaten missbraucht worden sein

»Washington Post«-Bericht: Tausende Indigene Kinder und Jugendliche sollen an US-Internaten missbraucht worden sein

2024-05-30

Priester und Nonnen als mutmaßliche Missbrauchstäter: Ein Bericht der »Washington Post« erhebt schwerste Vorwürfe die katholische Kirche. Tausende Indigene sollen an US-Internaten missbraucht worden sein, ein Experte spricht von »Täterparadiesen«.

Sie schnitten ihnen die langen Haare ab, gaben ihnen Nummern statt Namen und schlugen zu, wenn die Kinder ihre Muttersprache nutzten. Zehntausende indigene Kinder wurden zwischen 1819 und 1969 auf staatliche Internate in den USA geschickt, um sie an die »weiße Gesellschaft« anzupassen. Und offenbar wurden die Kinder dabei systematisch von Geistlichen missbraucht. Das berichtet die US-Zeitung »Washington Post« in einer neuen Recherche .

Demnach sei mindestens 122 Priestern, Nonnen und Mönchen an 22 Internaten seit den 1890er-Jahren sexueller Missbrauch von indigenen Kindern in ihrer Obhut vorgeworfen worden. Ein Großteil der Taten soll sich in den Fünfziger- und Sechzigerjahren ereignet haben. Mehr als 1000 Kinder sollen betroffen gewesen sein. Die Internate wurden vom US-Innenministerium betrieben oder unterstützt.

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#213 Papst: „Geld muss dienen, nicht herrschen“

Papst: „Geld muss dienen, nicht herrschen“

2024-06-03 (Google Translator)

Papst Franziskus lobt den laufenden Dialog zwischen der Päpstlichen Stiftung „Centesimus Annus“ und Vertretern des italienischen Finanzsektors und betont, dass „das Schicksal der Ärmsten auf dem Spiel steht“.

Die Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. in Zusammenarbeit mit katholischen Laien aus Wirtschaft und Wissenschaft gegründet. Ziel ist es, die katholische Soziallehre zu fördern und in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft anzuwenden.

Seit zwei Jahren führt die Stiftung den Dialog zwischen Finanzen, Kultur und Religion im italienischen Finanzzentrum Mailand durch.

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Artikel im englischen Original
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#214 Kirchenaustritt: 400.000 Katholiken sind 2023 aus der Kirche ausgetreten

Kirchenaustritt: 400.000 Katholiken sind 2023 aus der Kirche ausgetreten

2024-06-27

Der katholischen Kirche haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Mitglieder den Rücken gekehrt als im Rekordjahr 2022. Aber die Austrittzahl bleibt auf einem sehr hohen Niveau.

Im vergangenen Jahr hat die katholische Kirche in Deutschland 402.694 Mitglieder verloren. Das geht aus der am Donnerstag in Bonn vorgelegten Statistik der Deutschen Bischofskonferenz hervor. Demnach zählt die katholische Kirche derzeit rund 20,3 Millionen Mitglieder; das entspricht einem Anteil von circa 24 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland. Den bisherigen Höchstwert an Austritten verzeichnete die Statistik für das Jahr 2022. Damals kehrten mehr als 520.000 Katholikinnen und Katholiken ihrer Kirche den Rücken. 2021 waren es 360.000 gewesen.

Die Kirchenaustrittszahlen steigen tendenziell seit Jahrzehnten. In den vergangenen zwanzig Jahren haben sie sich ungefähr verdreifacht. Sie stiegen in drei großen Wellen in den Jahren 2010, 2014 und 2019 jeweils stark an.

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#215 Skandale in der katholische Kirche: Bistum Trier zahlte 2023 knapp 500.000 Euro an Missbrauchsopfer

Skandale in der katholische Kirche: Bistum Trier zahlte 2023 knapp 500.000 Euro an Missbrauchsopfer

2024-07-05

Wer Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche geworden ist, kann einen Antrag auf Anerkennung des Leids stellen. Das Bistum Trier hat im vergangenen Jahr 26 solcher Forderungen anerkannt.

Das Bistum Trier hat im vergangenen Jahr knapp 500.000 Euro an Opfer sexuellen Missbrauchs gezahlt. Es seien 26 Anträge auf Anerkennung des Leids bewilligt worden, wie aus dem »Jahresbericht 2023 Prävention – Intervention – Aufarbeitung« hervorgeht, der in Trier vorgestellt wurde. Darunter seien mehrere sogenannte Härtefälle gewesen, bei denen Betroffene jeweils Summen von 50.000 Euro oder mehr erhielten.

Seit Aufdeckung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche im Jahr 2010 hat das Bistum Trier den Angaben zufolge insgesamt 2,7 Millionen Euro an Opfer bezahlt. Der Jahresbericht, der zweite dieser Art im Bistum, listet auch erstattete Therapiekosten für Betroffene auf: Diese beliefen sich auf gesamt rund 143.000 Euro, davon fast 37.000 Euro im Jahr 2023.

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#216 Papst nicht anerkannt: Vatikan exkommuniziert früheren Botschafter

Papst nicht anerkannt: Vatikan exkommuniziert früheren Botschafter

2024-07-05

Erzbischof Carlo Maria Viganò bezichtigt Papst Franziskus der Irrlehre und fordert dessen Absetzung. Das hat nun Konsequenzen: Der Vatikan verhängt die kirchliche Höchststrafe gegen seinen früheren Botschafter in den USA.

Die Verhängung der kirchenrechtlichen Höchststrafe – die Exkommunikation – gegen den 83 Jahre alten Kurienerzbischof Carlo Maria Viganò war unvermeidlich. Sie dürfte von dem ehemaligen vatikanischen Botschafter in den USA sogar gewollt gewesen sein. Jedenfalls hat Viganò seinen Ausschluss aus der Weltkirche mit seinen Einlassungen und seinem Verhalten in den vergangenen Jahren nach Kräften provoziert.

Zur Begründung des Urteils heißt es in der dürren Erklärung der obersten Glaubensbehörde des Vatikans, es seien von Viganò „öffentliche Äußerungen bekannt, aus welchen hervorgeht, dass er sich weigert, den Papst anzuerkennen und sich ihm zu unterwerfen“. Zudem habe Viganò die Gemeinschaft mit der Kirche und ihren Mitgliedern aufgekündigt und die Legitimität und Autorität des Zweiten Vatikanischen Konzils bestritten. Deshalb sei Viganò des „Verbrechens der Spaltung (der Kirche) für schuldig befunden“ worden. Eine Aufhebung des Urteils sei nur durch den Apostolischen Stuhl, das heißt den Papst möglich, heißt es in der Erklärung.

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