Alles zum Thema Wirtschaft

Börse & Wirtschaft, Terrormeldungen & Ausschreitungen, Unruhen und Militärisches..
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Utopia
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#1 Alles zum Thema Wirtschaft

Peking eröffnet größten Flughafen der Welt - nach vier Jahren Bauzeit
Während am BER seit 2006 gebaut wird, ist der neue internationale Flughafen Pekings nach nur vier Jahren Bauzeit eröffnet worden. Er liegt 50 Kilometer südlich der Hauptstadt, ein Schnellzug braucht bis ins Zentrum 20 Minuten.

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Pro Jahr sollen bis zu hundert Millionen Passagiere am neuen Pekinger Flughafen umsteigen. China hat nach nur vier Jahren Bauzeit den neuen Flughafen Daxing International eröffnet, den nach Gebäudefläche größten Airport der Welt.

Der Megaflughafen rund 50 Kilometer südlich der chinesischen Hauptstadt soll zunächst 45 Millionen Passagiere im Jahr abfertigen und später seine Kapazität mehr als verdoppeln. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat den Riesenbau nun offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Die Baukosten beliefen sich laut Nachrichtenagentur Reuters auf umgerechnet 63 Milliarden Dollar, ein Schnellzug verbindet den Flughafen in nur rund 20 Minuten mit dem Stadtzentrum. Auch die benachbarten Regionen Hebei und Tianjin sollen von dem Flughafen profitieren.

"Berlin kann von Peking lernen"

Wegen seiner sechs Seitenarme wird der Flughafen auch "Seestern" genannt. Er wurde von der 2016 gestorbenen irakischen Architektin Zaha Hadid und ihren chinesischen Partnern entworfen.

Schon heute werden mehr als hundert Millionen Flugreisende über den bestehenden Pekinger Flughafen abgefertigt. Dessen großer dritter Terminal (T3) wurde erst kurz vor den Olympischen Spielen 2008 eröffnet.

Dutzende internationale Airlines sollen den neuen Flughafen künftig anfliegen, darunter British Airways und Finnair. Zu den Hauptkunden zählen aber China Southern Airlines und China Eastern Airlines. Air China sollen zehn Prozent der Kapazität zustehen.

Chinesische Medien weisen gern darauf hin, wie schnell der neue Pekinger Airport im Vergleich zum Berliner Pannenflughafen BER gebaut worden ist. Der deutsche Hauptstadtflughafen ist schon seit 13 Jahren im Bau und soll nach derzeitigem Stand im Oktober 2020 eröffnet werden. "Berlin kann von Peking lernen", hatte es während des Baus in Medien der Volksrepublik geheißen.

[media]https://www.spiegel.de/video/video-99027055.html[/media]

Für die Fertigstellung des neuen Pekinger Flughafens hatte die chinesische Staatsführung offenbar auch einen straffen Zeitplan herausgegeben. Jedenfalls ist er nun pünktlich zu den Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Staatsgründung am 1. Oktober fertiggestellt worden.

apr/dpa/Reuters


MfG Utopia
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Deckard666
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#2 3D-Druck alles: Ultra-billige, abfallfreie Produkte kommen

3D-Druck alles: Ultra-billige, abfallfreie Produkte kommen (2019-10-04) [Google Translate]

Der 3D-Druck steht vor der Transformation der Fertigung, der Dezimierung von Abfällen, der Vervielfachung der Markteinführungsgeschwindigkeit und der Nutzung noch nie dagewesener Materialien.

Produkte und Dienstleistungen der additiven Fertigung werden sich in nur fünf Jahren bis 2024 mehr als verdoppeln. Der 3D-Druck wird jedoch nicht nur die Lieferketten auf der Erde auf den Kopf stellen - er verändert die Art und Weise und die Art und Weise , wie unsere Produkte hergestellt werden - sondern wird auch der entscheidende Katalysator für die Ermöglichung von Weltraumkolonien (und ihrer Infrastruktur) sein.

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Artikel im englischen Original
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Utopia
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#3 Großbritannien stoppt Fracking

Wegen Erdbebengefahr -- Großbritannien stoppt Fracking

Es ist eine 180-Grad-Wende der britischen Regierung: Sie hat die umstrittene Technik zur Erdgasförderung mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Grund für das Fracking-Moratorium ist eine Serie von Erdbeben.

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Fracking-Bohrung in der nordwestenglischen Grafschaft Lancashire: Nach einem Erdbeben im August wurde die umstrittene Technik dort ausgesetzt

Die britische Regierung hat die umstrittene Öl- und Gasfördertechnik Fracking im Land gestoppt. Sie kündigte am Samstag ein Moratorium an und begründete dies mit dem Risiko von Erdbeben.

Energieministerin Andrea Leadsom erklärte am Samstag, sie habe auf Grundlage eines Berichts der für die Öl- und Gasförderung zuständigen Aufsichtsbehörde OGA ein Fracking-Moratorium für Großbritannien verfügt. Die OGA hatte die seismischen Aktivitäten in der Nähe eines Fracking-Gebiets in Blackpool in der nordwestenglischen Grafschaft Lancashire untersucht.

"Nach der Prüfung des OGA-Berichts (...) ist klar, dass wir weitere inakzeptable Konsequenzen für die örtliche Bevölkerung nicht ausschließen können", sagte Leadsom. Das Fracking-Moratorium gelte mit sofortiger Wirkung. Solange es "keine neuen überzeugenden Beweise" für die Unbedenklichkeit von Fracking gebe, werde die britische Regierung keine neuen Fracking-Projekte bewilligen.

Bei der Fördertechnik wird Öl oder Gas mit Hilfe von Wasser und Chemikalien aus Gesteinsschichten gepresst. Bislang hatte die Regierung von Premierminister Boris Johnson Fracking in der Hoffnung gefördert, die Abhängigkeit von Erdgas-Importen insbesondere aus Norwegen und Katar zu verringern. Laut dem "Guardian" hatte Johnson Fracking einst als "herrliche Nachricht für die Menschheit" bezeichnet.

Nach einem deutlichen Erdbeben im August wurde die einzige noch laufende Fracking-Bohrung bei der Preston New Road in Blackpool von dem verantwortlichen Unternehmen Cuadrilla ausgesetzt. Das dortige Gasvorkommen umfasst nach Schätzungen des British Geological Survey bis zu 90 Billionen Kubikmeter und könnte damit Großbritanniens Gas-Bedarf der nächsten mehr als tausend Jahre decken.

Die Fördermethode stößt nicht nur bei Umweltschützern, sondern auch bei den Bewohnern in der Umgebung von Fördergebieten auf Kritik. In einem Bericht zu den Staatsausgaben wurde jüngst bemängelt, dass Fracking-Projekte hohe Kosten für die örtlichen Behörden verursachen, weil sie eine Reihe von Protesten mitsamt Verkehrsblockaden nach sich zögen und die Bohrungsstätten von der Polizei geschützt werden müssten.

Fracking war in Großbritannien erst im vergangenen Jahr wieder aufgenommen worden. Zuvor hatte es bereits ein siebenjähriges Moratorium gegeben. Im Land hat gerade der Wahlkampf begonnen: Am 12. Dezember wählen die Briten ein neues Parlament.

In Deutschland ist Fracking zu kommerziellen Zwecken verboten. Auch hierzulande gab es jedoch immer wieder den Vorschlag, die Technik einzusetzen.

(aar/AFP/Reuters)



MfG Utopia
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Deckard666
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#4 Mauldin: Wie China die USA übernehmen will

Mauldin: Wie China die USA übernehmen will (2019-11-10) [Google Translate]

Als die USA und letztendlich der Rest der westlichen Welt begannen, China zu engagieren, was dazu führte, dass China in den frühen 2000er Jahren endlich in die Welthandelsorganisation aufgenommen wurde, erwartete niemand wirklich die Ergebnisse, die wir heute sehen.

Angesichts des Umfangs wirtschaftlicher und rechtlicher Verstrickungen gibt es keinen einfachen Rückzugsweg . Dies ist kein „Handel“, von dem wir einfach weggehen können.

Aber es ist auch eines, das, wenn man es in seiner gegenwärtigen Form beibehält, zu einem Verlust der persönlichen Freiheit für die westliche Zivilisation führen könnte. Das ist wirklich eine existenzielle Frage.

Nichts zu tun ist keine besonders gute Option, da die Welt, ob es Ihnen gefällt oder nicht, zu etwas ganz anderem wird, als wir es vor ein paar Jahren erwartet hatten - nicht nur technologisch, sondern auch geopolitisch und sozial.

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Utopia
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#5 AKW Philippsburg 2 geht endgültig vom Netz

Mit Block 2 des Atomkraftwerks Philippsburg wird am Silvestertag das vorletzte AKW im Südwesten abgeschaltet.

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AKW Philippsburg (Bild: EnBW)

Nach 35 Jahren Betrieb geht am Dienstag in Philippsburg in Baden-Württemberg das vorletzte im Südwesten noch laufende Atomkraftwerk für immer vom Netz. Block 2 des AKW soll am heutigen Silvestertag gegen 19 Uhr heruntergefahren werden.

Damit läuft das AKW bis zum letztmöglichen Tag – allerdings ein paar Stunden kürzer als gesetzlich erlaubt gewesen wäre. Im Rahmen des Atomausstiegs war festgeschrieben worden, dass das AKW spätestens bis 31. Dezember um Mitternacht stillgelegt sein muss. Danach produziert im Südwesten nur noch Neckarwestheim 2 im Kreis Heilbronn Atomstrom. Das Atomkraftwerk muss bis spätestens Ende 2022 abgeschaltet sein.

Ende bis Ende 2022
Philippsburg 2 deckte bislang ein Sechstel des Strombedarfs in Baden-Württemberg ab. Nach Angaben des Energieversorgers EnBW soll im kommenden Jahr bereits mit dem Rückbau begonnen werden. Die bereits stillgelegten Reaktoren Obrigheim, Philippsburg 1 und Neckarwestheim 1 werden schon seit Jahren zurückgebaut.

Die Bundesregierung hatte den beschleunigten Atomausstieg nach der Erdbebenkatastrophe im japanischen Fukushima im Jahr 2011 beschlossen. Demnach sollen bis Ende 2022 alle Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet sein.
(anw) - Von dpa



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#6 Schrott-Kraftwerk Tihange 1 bis Juli vom Netz

Tihange – Der umstrittene belgische Atommeiler Tihange 1 unweit von Aachen wird wegen einer regulären Inspektion bis Juli vom Netz genommen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Betreiberfirma Engie Electrabel am Dienstag.

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Das Atomkraftwerk Tihange steht am Ufer des Flusses Maas
(Foto: Eric Lalmand / dpa)

Das Kraftwerk sollte ursprünglich bereits im August abgeschaltet werden. Der Betreiber verschob allerdings die Wartung. Die Kapazität von rund 1000 Megawatt sollte im November und Dezember zur Verfügung stehen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, hieß es. Nun wird der Meiler vom 31. Dezember 2019 bis zum 10. Juli 2020 abgeschaltet bleiben.

Belgien bezieht einen großen Teil seines Stroms aus Atomkraft. Das Land hat sieben Atomreaktoren an zwei Standorten. Doel im Norden des Landes an der niederländischen Grenze sowie Tihange nahe der deutschen Grenze, etwa 70 Kilometer von Aachen entfernt.

Das Kraftwerk Tihange steht vor allem in Deutschland immer wieder wegen Schäden und Störungen in der Kritik.



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#7 Wirtschaftliche Katastrophe: Virus kann Industrieproduktion in Deutschland lahmlegen

Mit drastischen Maßnahmen kämpft China gegen eine massive Ausbreitung des Coronavirus. Millionenstädte stehen unter Quarantäne und Nachbarstaaten schließen die Grenzen. Doch was, wenn die chinesische Wirtschaft in weiten Teilen stillsteht? Experten sind sich sicher: Das wird auch katastrophale Auswirkungen auf Deutschlands Industrie haben.

Obwohl Mediziner immer wieder betonen, der Coronavirus sei nicht gefährlicher als die Grippe: Die Angst der Menschen vor einer Coronainfektion überwiegt. Mindestens ebenso groß ist die Angst seitens der Wirtschaft vor einem massiven Umsatzeinbruch – nicht nur in China selbst, sondern auch in Deutschland.

Das bekommt Deutschland zu spüren…

Wenn in China die Wirtschaft zu großen Teilen stillsteht, wird das auch in deutschen Fabriken zu spüren sein. Davor warnt der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, gegenüber der „Saarbrücker Zeitung“:

„Weil Menschen in China jetzt weniger konsumieren, bricht zwangsläufig die Nachfrage ein. Das trifft vor allem deutsche Automobilhersteller, die gut ein Drittel ihrer Profite in China machen.“

Auf der anderen Seite würden viele deutsche Unternehmen Vorleistungen aus China beziehen. Deshalb könne es laut Fratzscher auch zu Produktionsengpässen kommen:

„Wenn das Wachstum in China um ein Prozent schrumpft, dann geht das Wachstum in der Euro-Zone um etwa 0,25 Prozent zurück.“

Der Ökonom mahnt, über diese Entwicklung müsse man sich im Klaren sein.



Der Coronavirus und die damit verbundene Bedrohung für die Wirtschaft kommen für die deutsche Industrie zu einem schlechten Zeitpunkt: Der Auftragsbestand ist im Dezember weiter geschrumpft, wenn auch langsamer als im Vormonat. Lediglich die Chemiebranche konnte einen großen Aufschwung erleben, kleinere Erfolge verzeichnete laut Zahlen des DIW auch die Automobilbranche und der Maschinenbau hierzulande. In der Produktion von Elektrogeräten und bei Kunststoffwaren lief es dagegen schlechter. Die weitere Entwicklung hängt nun auch von Chinas Wirtschaft und dem Umgang mit dem Virus ab.



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#8 Börsentalfahrt - Ölkrise - schwarzer Montag!

Börsentalfahrt - Ölkrise - schwarzer Montag!




Carsten Jahn - TEAM HEIMAT
09.03.2020

Kurssturz an der Börse in Frankfurt: Der deutsche Aktienindex ist zum Handelsstart am Montag um mehr als acht Prozent gefallen. Der Auslöser: Die Furcht vor einer Ausbreitung des Coronavirus sowie der stark gefallene Ölpreis.


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#9 Weltwirtschaftskrise - Wie sie beginnt

Weltwirtschaftskrise - Wie sie beginnt




Horst Lüning
20.03.2020

Laufen wir wirklich in eine neue Weltwirtschaftskrise hinein? Die aktuelle Schließung aller Geschäfte und Restaurants wird eine massive Anzahl an Pleiten und Kurzarbeit verursachen. Das wird unsere aktuelle Rezession weiter beschleunigen. Es sieht wirklich nicht gut aus. Währenddessen versucht die EZB mit meinem Mammut-Ankaufprogramm von Staatsanleihen die Schuldenstaaten zu retten. Die Börsen in Europa haben massiv reagiert und zeigen Verluste von 35 bis 40%. Wo das Ende des Absturzes erreicht sein wird?


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#10 Atomkraft: Kärnten sorgt sich nach Erdbeben in Kroatien um AKW Krško

Das Erdbeben in Kroatien nimmt die Kärtner Landesregierung zum Anlass, erneut die Abschaltung eines benachbarten Atomkraftwerks zu fordern.

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Das Erdbeben in der Nähe der kroatischen Hauptstadt Zagreb am vergangenen Wochenende hat die Sorgen in Österreich um die Sicherheit eines benachbarten Atomkraftwerks bestärkt. Das Beben sei auch im slowenischen Krško deutlich spürbar gewesen, schreibt die Regierung des österreichischen Bundeslands Kärnten. In Krsko wird seit 37 Jahren ein Atomkraftwerk kommerziell betrieben.

"Die Umweltbehörde der Republik Slowenien gab bekannt, dass Seismographen des staatlichen Netzwerks von Erdbebenobservatorien zufolge das Erdbeben eine Stärke von 5,1 aufwies", heißt es aus Kärnten. Die slowenischen Behörden hätten entschieden, das AKW Krško nicht abzuschalten, Analysen und Kontrollen bei laufendem Betrieb durchzuführen.

"Dieses Mal ist vielleicht alles gut gegangen, aber was ist beim nächsten Mal? Auch wenn ein Supergau wie in Fukushima vielleicht nie eintreten wird: Die Gefahr, die Ungewissheit, insbesondere in dem alten Reaktor in Krško, ist permanent da", betonte der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser. Daher sei der möglichst rasche Umstieg auf alternative Energiequellen alternativlos.

"Enorme Risiken"

Krško ist ungefähr 50 km von Zagreb entfernt und 190 km von der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt. Zwischen dem österreichischen Bundesland und Kroatien gibt es einen ähnlichen Interessenkonflikt wie zwischen Nordrhein-Westfalen und Frankreich sowie Belgien wegen der dortigen grenznahen Atomkraftwerke.

Seit einiger Zeit wehrt sich Kärnten gegen Ausbaupläne für das AKW Krško, Umweltlandesrätin Sara Schaar kommentierte im August 2019: "Die Risiken für die Bevölkerung durch das AKW Krško sind enorm – das Werk ist veraltet, störanfällig und befindet sich zudem in einer der seismisch aktivsten Zonen Europas. Es ist absolut unverständlich, dass Slowenien angesichts dieser Tatsachen Ausbaupläne wälzt."

In Österreich selbst werden keine Atomkraftwerke betrieben. Das bereits fertiggestellte AKW in Zwentendorf wurde nach einer Volksabstimmung im November 1978, in der sich die Mehrheit gegen den Betrieb entschied, nie ans Netz genommen.

(anw)



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