Greta Thunberg - eine schwedische Klimaschutzaktivistin

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Utopia
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#1 Greta Thunberg - eine schwedische Klimaschutzaktivistin

26.09.2019 13:14

Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg
  Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg[1] [ˈɡreːˌta ˈtʉːnˌbærj] Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i (* 3. Januar 2003 in Stockholm) ist eine schwedische Klimaschutzaktivistin. Ihr Einsatz für eine konsequente Klimapolitik findet weltweit Beachtung. Die von ihr initiierten „Schulstreiks für das Klima“ sind inzwischen zur globalen Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) gewachsen. Mit den Schulstreiks möchte sie erreichen, dass Schweden das Übereinkommen von Paris einhält.[2][3][4][5]

Thunberg ist eine Repräsentantin der internationalen Klimaschutzbewegung. Sie wurde vom amerikanischen Magazin Time in die Liste der 25 einflussreichsten Teenager des Jahres 2018[6] und in die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des Jahres 2019[7] aufgenommen. Im Jahr 2019 wurde sie mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Ihr Beispiel zeige, dass jeder die Macht habe, etwas zu verändern, so die Begründung der Jury. Auch habe sie der politischen Forderung nach Klimaschutzmaßnahmen weltweit Gehör verschafft und Menschen unterschiedlicher Lebensbereiche dazu ermuntert, politische Maßnahmen zum Klimaschutz einzufordern.[8]
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Klimastreikbewegung
Thunbergs Klimaaktivismus begann während der Dürre- und Hitzewelle 2018, die weite Teile Europas erfasst hatte, und drei Wochen vor der Wahl zum Schwedischen Reichstag. Am 20. August 2018, dem ersten Schultag nach den Ferien, platzierte sie sich mit einem Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ („Schulstreik für das Klima“) vor dem Schwedischen Reichstag in Stockholm.[3] Zunächst agierte sie allein. Am ersten Tag berichteten mehrere schwedische Medien über Thunberg, so unter anderem das schwedische Boulevardblatt Aftonbladet auf seiner Internetseite[34] und die Zeitung Expressen.[35] Am nächsten Tag war Thunberg auf der Titelseite der Stockholmer Regionalausgabe von Dagens Nyheter abgebildet.[36] Thunberg berichtete von ihrer Aktion auf ihrem Twitter-Konto, das allerdings laut einer Auswertung des Onlineportals Faktenfinder der ARD-Tagesschau damals sehr selten genutzt wurde und nur eine geringe Verbreitung erfuhr.[37] In Deutschland veröffentlichte am 27. August die Die Tageszeitung einen ersten Bericht.[22] Sowohl ihre Eltern als auch ihre Lehrer kritisierten laut der Berichte ihren Streik, unterbanden ihn aber nicht. Sie führte diesen Schulstreik bis zur Wahl zum Schwedischen Reichstag am 9. September 2018 täglich durch und nach der Reichstagswahl nur noch einmal pro Woche am Freitag.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Greta_Thunberg


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#2 Tagesdosis 25.9.2019 - Danke, Greta!

26.09.2019 13:20

Tagesdosis 25.9.2019 - Danke, Greta!




KenFM
25.09.2019

Ein Kommentar von Florian Kirner.

Wann, liebe KenFM-Community, wurden den versammelten Regierungschefs der Welt derartig die Leviten gelesen, wie am Dienstag von Greta Thunberg? Ihre kurzen Rede von 4 Minuten und 41 Sekunden vor den Vereinten Nationen erinnert an die Ohrfeige, die Beate Klarsfeld 1968 dem Nazi-Kanzler Kurt Georg Kiesinger verpasst hat: auf der ganz großen Bühne einmal kräftig durchgezogen.

„Wie könnt Ihr es wagen?“, „Ihr habt versagt!“, „Wir haben Euren Verrat durchschaut!“ und „Wir werden Euch niemals vergeben!“ Das ist die Sprache, die die Herrschenden hören müssen. Greta Thunberg spricht diese Sprache, nicht erst seit Dienstag. Aber dieser Auftritt in New York ist wahrlich sehenswert.

Wäre es jetzt nicht an der Zeit, dass einige, die seit Monaten regelrechten Hass über diesem 16-jährigen Mädchen ausgekübelt haben, mal ein bisschen herunterfahren? Immerhin sind ja einige Prognosen nicht eingetroffen. Oder galt diese junge Frau etwa nicht vielen als naiv? Vermuteten sie nicht, sie werde sich in nullkommanix von den Herrschaften vereinnahmen lassen? Sei nur ein Spielball der Mächtigen?

Dieser Spielball ist den Mächtigen am Dienstag in New York City kräftig in die eigene Fresse geflogen. Schon zuvor aber hat Greta diese Vereinnahmungsversuche regelmäßig mit großer Sicherheit abgewehrt. Ja, sie redet mit den Herrschenden. Mit Obama oder Merkel oder Jean-Claude Junker. Aber lässt sie sich einwickeln? Wird sie dadurch zahm?

Wer das immer noch behauptet, pflegt einen Mythos. Aber er hört nicht zu.

Denn es ist schon seit langem eher unwahrscheinlich, dass sich Greta Thunberg von ihrem Weg abbringen lässt. Als sie etwa, bei einem ersten, besonders lächerlichen Versuch der Einseifung, mit der ohnehin albernen „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet wurde, widmete Greta diese Ehrung im allerersten Satz: den Besetzerinnen und Besetzern im Hambacher Wald, der militantesten Besetzung Europas. Anschließend nahm sie in scharfen, wenig freundlichen Worten die anwesenden Jet-Set-Prominenten in die Pflicht. Es sei eben nicht akzeptabel, wenn diese zu ihrem bevorzugten Hair-Stylisten nach Paris oder für einen Yoga-Retreat um die halbe Welt düsen.

Überhaupt konnte nur, wer Gretas Reden vor zahlreichen Landesparlamenten und Gremien nicht angehört hat, von ihrer jetzigen Wutrede vor den Vereinten Nationen überrascht sein. Auch in Davos, London, Paris und Washington hatte Greta die Einladung genutzt, um den volksvertretenden Umweltversagern die Meinung zu geigen. Noch weniger zornig, als jetzt vor der UN. Dass ihre Ungeduld von mal zu mal wuchs, war aber deutlich zu spüren.

Damit steht Greta nicht allein. Die Wut wächst allerorten.

Der Buchautor, Förster und normalerweise so gut gelaunte Waldaktivist Peter Wohlleben beendete sein gestriges Video anlässlich des bevorstehenden „Waldgipfels“ der völlig überforderten Julia Klöckner zum Beispiel mit den genervten Worten: „Es reicht jetzt mal.“

Auch innerhalb der Klimagerechtigkeitsbewegung gibt es erkennbare Verschiebungen. Es verschiebt sich weg von einem klassischen NGO-Ansatz. Dass man mit Petitionen. Latschdemos, Symbolaktionen und dem Versuch, die Herrschenden sachlich aufzuklären, nicht weiterkommt gegen Leute, die gekaufte Lakaien der ewigen, alten, naturvernichtenden Industrielobby sind, dürfte spätestens jetzt deutlich geworden sein.


MfG Utopia
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#3 Greta Thunbergs ganze Rede beim UN-Klimagipfel

26.09.2019 13:23

Greta Thunbergs ganze Rede beim UN-Klimagipfel




tagesschau
24.09.2019

„Wie könnt ihr es wagen?“ - In einer wütenden Rede hat Greta Thunberg Politikern aus aller Welt eklatantes Versagen beim Klimaschutz vorgeworfen. Mit Tränen in den Augen fragte sie: "Wie könnt ihr nur weiter wegschauen?" Thunberg warf den Politikern vor, sie seien immer noch nicht reif genug zu sagen, wie ernst die Lage sei. "Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens und alles, worüber ihr reden könnt, ist Geld und die Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum - wie könnt ihr es wagen?"


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#4 Offener Brief an Greta Thunberg

26.09.2019 13:38

Offener Brief an Greta Thunberg

Bild
Greta Thunberg im EU-Parlament / Quelle: EU-Parlament / Wikipedia: European Parliament from EU [CC BY 2.0

In einem offenen Brief appelliert unser Autor Frank W. Haubold an Greta Thunberg, in die Normalität eines 16-jährigen Schulmädchens zurückzukehren, „um nicht noch tiefer in den Abgrund aus falschen Gewissheiten, Zwangsvorstellungen, Selbstüberhöhung und Sendungsbewusstsein zu geraten“.

Hallo Greta,

Du hast erst dieser Tage in New York eine Rede gehalten, die man wohlwollend als „sehr emotional“ oder weniger freundlich als „hysterisch und anmaßend“ beschreiben könnte. Ich weiß nicht, ob Du den Text selbst entworfen hast, aber das spielt letztlich auch keine Rolle, denn indem Du ihn vorgetragen hast, ist er untrennbar mit Deinem Namen und Deiner Person verbunden. Du sagtest eingangs: „Das hier ist alles falsch, ich sollte hier nicht sein, ich sollte zurück in der Schule sein auf der anderen Seite des Ozeans…“.

Das ist richtig, aber aus ganz anderen Gründen, als Du sie benennst, denn Du solltest tatsächlich besser wieder zur Schule gehen, nicht nur wegen des dort vermittelten Wissens, sondern auch um nicht noch tiefer in den Abgrund aus falschen Gewissheiten, Zwangsvorstellungen, Selbstüberhöhung und Sendungsbewusstsein zu geraten, der dich anderenfalls nie wieder freigeben wird.

Deine Kindheit

Du sagst weiter: „Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten?“ Ich mag die meisten Politiker auch nicht, Greta, aber Deine Träume haben Sie ganz gewiss nicht gestohlen und Deine Kindheit auch nicht.

Du bist in einem behüteten Elternhaus aufgewachsen, in einem vergleichsweise reichen Land wie Schweden. Du musstest niemals hungern wie Millionen Kinder auf dieser Welt, musstest keine Krankheiten fürchten, weil Deine Familie kein Geld für Medikamente hat. Du bist frei von Krieg und Verfolgung aufgewachsen und musstest niemals fürchten, dass plötzlich bewaffneten Männer die Tür eintreten, Deinen Vater erschlagen, Deine Mutter vergewaltigen und Dich in ein Lager als Sexsklavin verschleppen. Das ist kein erdachtes Horrorszenario, sondern brutale Realität in Ländern wie Syrien oder dem Irak.

Aber selbst wenn wir im vergleichsweise zivilisierten Europa bleiben: Wie kannst Du es wagen, von einer „gestohlenen Kindheit“ zu sprechen angesichts von Millionen wirklich armen Kindern, schwerkranken Kinder, Kindern, die körperliche und sexuelle Gewalt erleiden in ihrer brutalsten Form? Ganz in der Nähe meiner Heimatstadt wurde erst kürzlich ein neunjähriges Mädchen von einem abgelehnten Asylbewerber vergewaltigt. Diesem Mädchen und vielen anderen – auch in Schweden – wurde die Kindheit gestohlen, nicht Dir!

Weiter führst Du aus: „Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens und alles, worüber Ihr reden könnt, ist Geld und die Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum – wie könnt Ihr es wagen?“ Nun kann man eine ausschließlich am wirtschaftlichen Wachstum orientierte Politik durchaus und berechtigt kritisieren, wenn dafür die Umwelt und die natürlichen Ressourcen auf der Strecke bleiben. Aber Deine Behauptung vom bevorstehenden „Massenaussterben“ hat dennoch keinerlei rationale Basis, denn sie widerspricht allen wissenschaftlichen Erkenntnissen.


Dein Horrorszenario

Da Du mir das natürlich nicht glauben wirst, zitiere ich die Antwort des renommierten Wissenschaftlers Prof. Marotzke, der auch für das IPCC arbeitet, auf die Frage des SPIEGEL nach Schwellwerten, oberhalb derer irreversible (unwiderrufliche) Prozesse beginnen:

„Wir können das nicht ausschließen, aber die Belege für solche Kipp-Punkte sind bisher eher schwach. Am ehesten könnte eine Erwärmung von 2 Grad dazu führen, dass der grönländische Eispanzer abschmilzt, wodurch der Meeresspiegel langfristig um sieben Meter anstiege – das wäre eine höchst dramatische Veränderung. Aber selbst wenn es dazu käme, würde sich das Abtauen über 3000 Jahre hinziehen. Alle anderen angeblichen Kipp-Punkte wie das Versiegen des Golfstroms oder das Abschmelzen der Westantarktis sind auf absehbare Zeit unwahrscheinlich.“[1]

Diese fachlich wohlbegründete Aussage führt alle Horrorszenarien, wie sie von Dir und Deinen Unterstützern verbreitet werden, ad absurdum, denn eine tatsächliche Gefahr geht nur von irreversiblen Veränderungen aus. Ich könnte es auch härter formulieren: Die menschheitsbedrohende Klimakatastrophe, die seit Jahr und Tag Dein Denken beherrscht und Dir den Schlaf raubt, existiert nur in Deinem Kopf!

Das bedeutet keineswegs, dass wir die Dinge einfach so weiterlaufen lassen können, denn der von Menschen verursachte CO2-Anstieg in der Atmosphäre ist eine unbestreitbare wissenschaftliche Tatsache. Die Folgen allerdings für Temperatur und Klima sind durchaus umstritten, denn die für deren Ermittlung verwendeten Modelle sind erstens grob vereinfachend und zweitens enorm fehleranfällig.


Deine Reife

Du fährst in Deiner Rede fort: „Wie könnt Ihr es wagen zu glauben, dass man das lösen kann, indem man so weiter macht wie bislang – und mit ein paar technischen Lösungsansätzen? Ihr seid immer noch nicht reif genug zu sagen, wie es wirklich ist.“ Hier sei mir der Einwand gestattet, dass es wohl doch eher Du bist, die noch nicht „reif genug“ ist, die wissenschaftlichen und ökonomischen Zusammenhänge zu verstehen. Das ist kein Vorwurf, denn mit 16 Jahren kann man die Komplexität der relevanten Sachverhalte noch gar nicht erfassen, erst recht nicht, wenn man durch eine psychische Störung (Asperger-Syndrom)[2] gehandicapt ist. Aber Dein Vorwurf an uns, die Älteren, ist schon allein deswegen ungerecht, weil viele Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoßes schon vor vielen Jahren ergriffen wurden und zwar völlig ohne den Einfluss von FFF oder ähnlichen Bewegungen. So sank der CO2-Ausstoß des Industrielandes Deutschland seit 1990 um 30,6%. Und es ist schon mehr als anmaßend und selbstgerecht, diese aufwändigen Bemühungen zu diskreditieren.

In anderen Ländern (China, Indien) läuft die Entwicklung entgegengesetzt, was für Dich und Deine Berater aber offenbar kein Grund ist, dort mit ultimativen Forderungen vorstellig zu werden. Der Grund ist ganz einfach, auch wenn es vielleicht weh tut: Man würde Euch dort schlicht und ergreifend auslachen.


Deine Rolle

Und genau deshalb ziehst Ihr es auch vor, vorwiegend Deutschland heimzusuchen, weil Eure Anhängerschaft dort am größten ist und die Medien am unkritischsten. Das ist menschlich verständlich, aber ich muss Dir leider sagen, dass auch in Deutschland viele Menschen Deiner penetranten und selbstgewissen Belehrungen leid sind, vor allem jene, die im Gegensatz zu Dir und Deinem Anhang ihren Lebensunterhalt hart erarbeiten müssen.

Natürlich wird mein Brief, sofern Du ihn überhaupt zu sehen bekommst, nichts an Deinem Engagement ändern, dafür hast Du Dich schon zu weit von der Normalität eines 16-jährigen Schulmädchens entfernt. Und es ist ja auch schmeichelhaft, von den Großen und Mächtigen dieser Welt bis hin zum Papst umworben und mit Preisen überhäuft zu werden. Berühmtheit ist eine Verlockung, der sich auch Erwachsene kaum entziehen können und wollen.

Nur solltest Du Dich von der Vorstellung trennen, dass jene Politiker, Berater und Mäzene, die Dir heute auf die Schultern klopfen und Dich in Deinem Eifer bestärken, tatsächlich an Deinem Wohlergehen interessiert sind. Viel eher benutzen sie Dich als Aushängeschild und Gallionsfigur für ihre eigenen Interessen, die alles andere als klima- oder auch nur menschenfreundlich sind. Ich kann nur hoffen, dass Du das irgendwann selbst erkennst, auch wenn es schmerzlich ist.


Mit nachdenklichen Grüßen

Frank W. Haubold


MfG Utopia
Thcok
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#6 Re: Greta Thunberg - eine schwedische Klimaschutzaktivistin

03.10.2019 21:42

was ein ekliges Video!
lg


stone
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#7 Re: Greta Thunberg - eine schwedische Klimaschutzaktivistin

04.10.2019 21:03

@Thcok .... und was genau ist daran Ekelig ? ....die Fakten ? ....Magst Du die nicht hören ?


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Deckard666
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#8 Lissabon statt Madrid: Greta Thunberg kommt zu spät zum Klimagipfel

02.12.2019 15:45

Lissabon statt Madrid: Greta Thunberg kommt zu spät zum Klimagipfel (2019-12-01)

Sie reist dem Klimagipfel hinterher – doch Greta Thunberg wird zumindest den Anfang des Weltklimagipfels in Madrid verpassen. Auch weil sie erst mal in der falschen Hauptstadt ankommt.

Der Klimagipfel der Vereinten Nationen muss am Montag in Madrid ohne die schwedische Aktivistin Greta Thunberg starten. Thunberg wird voraussichtlich erst am Dienstag ankommen – und auch nicht in Madrid, sondern in Lissabon. Dies verkündete sie auf Twitter.

Thunberg ist seit fast drei Wochen mit ihrer Crew auf ihrem zweiten Segeltörn von den USA über den Atlantik auf dem Katamaran „La Vagabonde“ unterwegs. Die 16-Jährige ist also auf dem Rückweg. Denn die ursprünglich in Santiago de Chile geplante Konferenz, zu der sie bereits im August nach Amerika gesegelt war, wurde wegen der unruhigen Lage in Chile nach Madrid verlegt.

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#9 Schwedische Schulkinder sollen Greta als Öko-Aktivistin verteidigen und werden Teil des "religiösen" Lehrplans

03.12.2019 00:24

Schwedische Schulkinder sollen Greta als Öko-Aktivistin verteidigen und werden Teil des "religiösen" Lehrplans (2019-12-02) [Google Translator]

Greta Thunberg wird schwedischen Kindern im Rahmen eines Kurses über „religiöses Wissen“ beigebracht, wobei Kinder gebeten werden, sich über ihre Gegner lustig zu machen.

Samhällsnytt berichtete, dass die 16-jährige Klimaaktivistin nun in den Lehrplan der Schule aufgenommen und in einem offen sympathischen Licht porträtiert wird. Der Kurs beschreibt sie als „Wecker“, der es uns ermöglicht, zu diskutieren, zu reden, und darüber nachdenken, was mit unserer Welt passiert. “
Einer Schülerin zufolge ist „Greta praktisch als Heilige gemalt“.
Die Schüler haben die Aufgabe, Memes über Greta zu machen, die ihre Gegner verspotten und Kritik widerlegen, die an ihr gerichtet wurde.
"In einer Aufgabe werden sie gebeten, ein Bild zu finden, um den Satz" Man kann sich einfach nicht mit Greta anlegen " zu illustrieren, eine Anspielung auf ein veraltetes Boromir-Mem von" Herr der Ringe ", berichtet Sputnik.
Dem Bildungsverlag Liber zufolge ist es wichtig, Greta in den Unterricht einzubeziehen, "um ständig Materialien und Unterrichtsmaterialien anzubieten, die die Gegenwart widerspiegeln."

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#10 Segeltörn zur Klimakonferenz: „Ein spezielles Gefühl“ – Greta Thunberg legt in Lissabon an

03.12.2019 23:29

Segeltörn zur Klimakonferenz: „Ein spezielles Gefühl“ – Greta Thunberg legt in Lissabon an (2019-12-03)

„Land ahoy!“, twitterte Greta Thunberg am Dienstagmorgen. Inzwischen hat die schwedische Klimaaktivistin mit mehreren Stunden Verzögerung Europa erreicht. Nun kann sie doch noch an der Weltklimakonferenz in Madrid teilnehmen.

Fast drei Wochen segelte sie über den Atlantik, ihr Ziel die Klimakonferenz in Madrid. Jetzt hat die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wieder europäischen Boden unter den Füßen. Mit ihrer Crew des Katmarans „La Vagabonde“ segelte sie in den Hafen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und ging mit einem Protestschild „Schulstreik fürs Klima“ unter dem Arm an Land.

Empfangen wurde sie von Dutzenden Anhängern, einigen Trommlern und dem Bürgermeister von Lissabon, Fernando Medina. Ihre Ankunft hatte sich wegen lauer Winde vor Ort um mehrere Stunden verzögert. Ich fühle mich gut. Ich möchte jetzt weitermachen, ich fühle mich voller Energie“, sagte die 16-Jährige. Thunberg wirkte zwar ernst und müde von den Strapazen der Reise, lächelte den Aktivisten aber freundlich zu. „Ich war nur am ersten Tag etwas seekrank, danach nichts mehr, ich hatte wirklich Glück“, betonte sie.

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