"Defender Europe 20" - Riesige Militärübung

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Utopia
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#1 "Defender Europe 20" - Riesige Militärübung

"Defender Europe 20" - Erste US-Panzer rollen über deutsche Straßen

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"Defender Europe": Aufnahmen zeigen, wir für die Riesen-Übung US-Panzer durch Deutschland transportiert werden – ein Unterfangen aus Superlativen. (Quelle: t-online.de)

"Defender Europe 20" ist die größte Übung der US-Armee in Europa seit 25 Jahren, Zehntausende Soldaten und Tausende Panzer werden verlegt. Dafür sind Superlative nötig – und die größte mobile Tankstelle des Kontinents.

Für die Übung "Defender Europe 20" mit 37.000 Soldaten hat die Verlegung von Panzern in Deutschland begonnen. Am Truppenübungsplatz Bergen-Hohne werden US-Kettenfahrzeuge von Zügen auf Schwertransporter verladen. Wie genau das Verladen der tonnenschweren Fahrzeuge vonstatten geht, zeigt das Video oben im Text. Das Gerät wird 30 Kilometer weit zum Camp Fallingbostel gebracht, die "Mammut"-Schwerlasttransporter sind bis zu 120 Tonnen schwer. 1.250 Rad- und Kettenfahrzeuge sollen dort bis voraussichtlich zur ersten Märzwoche verlegt werden.

Am Mittwoch sollen 39 Haubitzen und Munitionstransporter von den Gleisen auf Transporter gebracht werden. Dieses Gerät kommt aus einem sogenannten "Army Prepositioned Stock" (ASP) in Mannheim. ASPs sind riesige bewachte Lagerhäuser, in denen die US-Streitkräfte Material vorhalten. Ein Großteil der Ausrüstung für "Defender Europe 20" ist noch auf dem Seeweg über den Atlantik, in Deutschland werden Gerät und Container Ende Februar in Bremerhaven an Land gebracht.

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Soldaten verlegen Planen für Europas größte mobile Tankstelle. (Quelle: t-online.de)

Größte mobile Tankstelle Europas

Der Übungsplatz Bergen-Hohne nördlich von Hannover ist dann im April und Mai Schauplatz einer Übung mit mehr als 6.000 Soldaten. Dafür wird dort von der Bundeswehr vorübergehend Europas größte mobile Tankstelle errichtet – mit 1,35 Millionen Liter Treibstoff Fassungsvermögen. Von hier sollen Tankfahrzeuge bis zu 700.000 Liter Kerosin in der Woche zu den US-Panzern auf den Übungsplatz bringen, die mit Flugbenzin betankt werden. Die Kurzzeit-Tankstelle ist nötig, weil das nächste Treibstoff-Depot der Nato gut zwei Stunden entfernt ist. Am 17. März wird sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Tanklager zeigen lassen.

Der Großteil der insgesamt 37.000 Soldaten aus 18 Nationen übt jedoch in Polen und dem Baltikum. Die Verlegung so starker Kräfte in kurzer Zeit ist einer der Hauptinhalte von "Defender Europe". 20.000 Soldaten und ihr Gerät werden dazu vorübergehend aus den USA noch Europa verlegt. Deutschland ist Hauptdrehscheibe, die Bundeswehr übernimmt dabei den Großteil der Logistik für die US-Streitkräfte.

Die Militärs sehen die Übung auch als Signal der Abschreckung von Übergriffen auf Nato-Staaten. Als Reaktion nach der Annexion der Krim hat die Nato im Rahmen des sogenannten "Readiness Action Plans" in den vergangenen Jahren Verlegungen und Verlege-Übungen nach Osteuropa wieder verstärkt. "Defender Europe 20" ist aber rund vier Mal so groß wie bisherige Verlegungen.



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#2 „Defender Europe 2020“: In Polen startet Nato-Großmanöver

In Polen hat die groß angelegte Nato-Übung „Defender Europe 2020“ unter US-Führung begonnen, wie Polens Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak am Samstag via Twitter bekanntgegeben hat.

„Wir haben die größte Übung seit vielen Jahren - ͵Defender Europe 2020΄ - gestartet. 37.000 Soldaten, darunter 20.000 aus den USA, werden daran teilnehmen. Die ersten Soldaten der US-Armee haben bereits die polnische Grenze überschritten“, schrieb Blaszczak auf Twitter.




Moskau nimmt Stellung

Zuvor hatte der Generalstabschef der russischen Streitkräfte Waleri Gerassimow seine Besorgnis über die antirussischen Szenarien der Nato-Militärmanöver zum Ausdruck gebracht.

Das russische Außenministerium bezeichnete die Übung „Defender Europe“ in Osteuropa als das „Abbild des Kalten Krieges“ und stellte zudem fest, dass sie zu einer Verschlechterung der Situation im Bereich der militärischen Sicherheit führt.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte, dass „die Nato-Übungen ernsthafte Besorgnis in Moskau erregen würden, sodass Russland gezwungen sein werde, auf ‚Defender Europe 2020‘ zu reagieren“.

„Moskau wird die Prozesse nicht ignorieren, die eine Bedrohung für die Sicherheit des Landes darstellen. Alle Maßnahmen werden ausschließlich auf dem Territorium Russlands stattfinden“, teilte eine Quelle im russischen Verteidigungsministerium gegenüber Sputnik mit.

„Defender Europe 2020“

Insgesamt nehmen an dem US-geführten Manöver „Defender Europe 2020“ 37.000 Soldaten aus 18 Staaten teil. Aus den USA werden dafür zusätzlich 20.000 Soldaten nach Europa kommen. Die Übungen sollen in Deutschland, Polen, Georgien und dem Baltikum stattfinden. Laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist das „die größte Entsendung von US-Truppen nach Europa seit mehr als 25 Jahren“.

(pd/ae/)



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#3 Defender Europe 2020: US-Militär übt schnelles Ausrüsten in Belgien, US-Konvoi trifft in Polen ein

Die Streitkräfte der USA übernahmen am Donnerstag im Rahmen der Militärübung "Defender Europe 2020" ein Kontingent der in der belgischen Gemeinde Zutendaal gelagerten US-Militärgüter. Währenddessen ist ein Konvoi der US-Armee am Freitag beim Grenzübertritt nach Polen in der Nähe des Dorfes Kołbaskowo gefilmt worden.

Berichten zufolge wurde am Standort Zutendaal eine Bestandsaufnahme durchgeführt und der Zustand des Materials überprüft.

Die US-Soldaten sollten militärische Ausrüstung wie Lastwagen, taktische Fahrzeuge, Ausrüstung für den Unterhalt und Materialtransport sowie Container in Betrieb nehmen. "Diese Übung soll uns die Möglichkeit geben, Soldaten aus den Vereinigten Staaten herüberzubringen, schnell auszurüsten und nach Osten zu verlegen", sagte der stellvertretende Kommandeur der Mission, Oberst Grant L. Morris.

Er betonte die Bedeutung der Übung und hob hervor, dass "sie uns ermöglicht zu verstehen, wie lange wir für die Ausgabe der Ausrüstung brauchen werden und welche Anforderungen wir hier am Standort Zutendaal haben".

Laut Morris "ist dies das erste Mal seit etwa 25 Jahren, dass wir eine so groß angelegte Übung durchführen". Bei den Übungen werden 37.000 Soldaten aus 18 Ländern, darunter 20.000 US-Soldaten, in Europa eingesetzt. "Defender Europe 2020" wurde im Januar vom stellvertretenden Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa General Andrew M. Rohling angekündigt. Dieser erklärte, Zweck des Manövers sei es, "die militärische Fähigkeit der USA zu trainieren, große Truppenbestände und Ausrüstung nach Europa zu entsenden und schnell auf jede Krise zu reagieren".



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#4 NATO-Manöver Defender Europe 2020: Das Feindbild Russland wird gebraucht

In Osteuropa hat die bis September anhaltende NATO-Großübung "Defender Europe 2020" begonnen. Offiziell richtet sich das Manöver gegen keinen konkreten Akteur. Doch allen Beteiligten ist klar: Moskau soll damit abgeschreckt werden. Das Feindbild Russland hat wieder Konjunktur.

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Eine US-Panzerhaubitze des Typs M109 wird auf einen Schwerlasttransporter der Bundeswehr im Rahmen des Manövers Defender Europe 2020 verladen (Bergen Hohne, 12. Februar 2020).

In den 1970er-Jahren, so analysierte der russischstämmige Politikwissenschaftler Andrei Tsygankow, waren in den USA drei Lobbygruppen am Werk, welche am stärksten gegen die damalige UdSSR auftraten.

Zu diesen Gruppen gehörten die militärischen Falken, denen das Sowjetimperium und seine Verbündeten bei der globalen Hegemonie im Wege waren. Des Weiteren die liberalen Falken, die ihr Verständnis von Demokratie und Freiheit weltweit zu verbreiten gedachten. Sowie die Lobby der osteuropäischen Nationalisten, die einst aus dem sowjetischen Machtbereich geflohen waren und deren Motiv Antikommunismus war.

Nach dem Untergang der Sowjetunion hatte die Lobbygruppe der osteuropäischen Nationalisten ihr Ziel erreicht. Dennoch verstärkte sie aber ihre Aktivitäten, den Einfluss Russlands als Rechtsnachfolger und größter Staat der Sowjetunion nicht nur global, sondern auch regional weiter zurückzudrängen. Dabei kam es zu einer Allianz zwischen "Liberalen" und "Nationalisten", besonders bei den gescheiterten Rosen-, Tulpen- und Orangenrevolutionen im eurasischen Raum.

Man darf diese historischen Hintergründe nicht außer Acht lassen, möchte man verstehen, was die Wurzeln der heutigen Russophobie sind. Und warum durch sie die politische Tagesordnung und die mediale Stoßrichtung im Westen nicht erst seit der Krimkrise von 2014 dominiert wird. Hinzugekommen ist der Kampf um den Zugang zu Rohstoffen aller Art sowie eine spektakuläre Verlagerung des politischen und wirtschaftlichen Gravitationszentrums der Welt, welche die Frontstellung gegen Moskau zu verhärten drohen.

Bundesverteidigungsministerium warnt vor "Russen-Propaganda"

Im Rahmen des begonnen NATO-Manövers Defender Europe 2020, bei dem riesige Truppenteile inklusive militärischem Gerät nach Mittelosteuropa in Bewegung gesetzt werden, haben die Verantwortlichen dem sogenannten Übungsfeld der "Propaganda" ein besonderes Augenmerk gewidmet. NATO-Stellen ließen verlautbaren, dass zur Abwehr derartiger "hybrider Bedrohungen" ein "starkes Bündnis" mobilisiert wurde, das sich aus "Journalisten, Faktenprüfern, Plattformen, Regierungen, nationalen Behörden, Forschern und der Zivilgesellschaft" zusammensetzt.

Doch damit nicht genug. Nicht nur eine angebliche "Russen-Propaganda-Gefahr" soll dadurch bekämpft werden. Vielmehr dürften kritische Journalisten in den NATO-Staaten diesen Wink mit dem Zaunpfahl verstanden haben. Das Bundesministerium der Verteidigung in Berlin wird diesbezüglich konkreter. Auf der Website des von AKK geführten Ministeriums heißt es diesbezüglich:

"Beim Manöver Defender-Europe 2020 üben die US-Streitkräfte die Verlegung von Kräften aus den USA nach Osteuropa. Vor dem Hintergrund der Großübung mit bis zu 37.000 Teilnehmern wird der deutsche Brigadegeneral Hartmut Renk, derzeit Chef des Stabes der US-Army Europe, dahingehend zitiert, dass in Deutschland Schweine unter besseren Bedingungen gehalten werden als US-Soldaten auf polnischen Übungsplätzen. Dies soll der General über die Unterkünfte US-amerikanischer Soldatinnen und Soldaten in Polen gesagt haben. Tatsächlich hat er sich überhaupt nicht geäußert. Im Gegenteil: Für die Bedürfnisse der US-Truppen wird in Polen viel neue Infrastruktur geschaffen."

Diese "gefälschte Nachricht", so mutmaßt das Ministerium, sei "möglicherweise russischen Ursprungs", die Quelle "ein Beitrag auf einem in Zypern registrierten Onlineportal".

Von Europa zum Pazifik

Es ist hierbei erstaunlich zu beobachten, wie bei den NATO-Strategen anscheinend die Nerven blank liegen, einer Organisation, die laut des französischen Präsidenten Emmanuel Macron "hirntot" sei, was einen Erklärungsansatz darstellen könnte für diese Vorgehensweise. Ursache für diese Nervosität ist vor allem aber die immer schwerer zu vermittelnde Aufrüstung und Kriegstreiberei dieses angeblichen Verteidigungsbündnisses.

Einer Organisation, die sich schon seit Jahrzehnten überlebt hat, welche aber von den Rüstungskonzernen und Lobbyisten, genauer gesagt deren Vertreter in den Parlamenten der NATO-Staaten, künstlich am Leben gehalten wird, um die eigene Rendite nicht zu gefährden. Hierfür wird das Feindbild Russland weiter gebraucht.

Der Friedensforscher Dieter Senghaas schrieb diesbezüglich:

"Auf der Basis von Feindbildern lässt sich jegliche Verteidigungsmaßnahme potentiell rechtfertigen."

Die NATO ließ inzwischen bekannt geben, dass es künftig neben Defender Europe auch "Defender Pacific" geben wird. Das Manöver soll den Vorstoß über den Pazifik in Richtung der Volksrepublik China simulieren.

(von Arkadi Shtaev )



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#5 Militärmanöver Defender Europe 2020 wird wegen Corona-Epidemie eingefroren

Angesichts der grassierenden Corona-Epidemie soll das US-geführte Manöver Defender Europe 2020 vor der russischen Grenze vorerst weitgehend eingestellt werden. Das wurde vom bundeswehrnahen Blog "Augen geradeaus!" unter Berufung auf die Bundeswehrführung gemeldet.

Wegen der rasanten Ausbreitung des Corona-Virus sollen keine weiteren US-Truppen im Rahmen des US-geführten Militärmanövers Defender Europe 2020 nach Europa verlegt werden. Auch sollen Waffen und sonstiges Material vorerst nicht vermehrt nach Europa transportiert werden. Das wird aktuell vom bundeswehrnahen Weblog Augen geradeaus unter Berufung auf die Streitkräftebasis der Bundeswehr gemeldet.

Bereits gestern hatte die europäische Kommandostelle des US-Militärs erklärt, dass die Anzahl der US-Soldaten angesichts der Epidemie reduziert würde.

Wie es jetzt weitergehen soll, ist noch unklar.

Ursprünglich war vorgesehen, dass 20.000 US-Soldaten die Reise nach Europa antreten, um gemeinsam mit weiteren 17.000 in Europa stationierten Soldaten einen Kriegsfall mit einem unbekannten Staat mit auffälligen Ähnlichkeiten zu Russland zu proben, auch wenn Vertreter von NATO-Militärs, etwa der Bundeswehrgeneralleutnant Schelleis, erklärten, dass sich die Übung nicht gegen Russland richte. Von den europäischen Streitkräften hätte die Bundeswehr das größte Einzelkontingent gestellt. Neben den Soldaten hatten die USA auch vor, insgesamt 20.000 Ausrüstungsgegenstände nach Europa zu transportieren.

Das Manöver wäre die größte Truppenverlegung seitens des US-Militärs nach Europa in den letzten 25 Jahren gewesen. Die Übung hätte direkt an den Westgrenzen Russlands stattgefunden. Insgesamt sollte das Manöver in zehn Staaten stattfinden, unter anderem in Polen und in den baltischen Staaten.

Die meisten Aktivitäten im Rahmen von Defender Europe 2020 waren für April und Mai vorgesehen. 56 Staaten – darunter auch Weißrussland und Russland – hatten angekündigt, ihre Beobachter an den Manövern teilnehmen zu lassen.

Die potentiellen Kosten hätten sich nach Erfahrungwerten von vergangenen Großmanövern auf etwa 2,5 Milliarden Euro belaufen, wie der Tagesspiegel unter Berufung auf Bundeswehrkreise berichtete.

In Deutschland hatte sich zuletzt eine breite Bewegung gegen das Manöver gebildet. Es gab zahlreiche Proteste.



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#6 2020 DEFENDER-Europe 20

2020 DEFENDER-Europe 20



Military-Database
04.05.2020


Im Frühjahr 2020 startete die größte Truppenverlegung der NATO seit über 25 Jahren.
Schon relativ kurz nach Beginn der umfangreichen Verlegungen von Truppen und Unmengen an Material wurde die Übung leider durch den Ausbruch der Corona Pandemie gestoppt und anschließend komplett beendet.
Ursprünglich sollten Soldaten aus 18 Nationen an DEF20 und angelehnten nationalen Übungen in Deutschland, Polen, Litauen, Lettland, Georgien und Estland teilnehmen.
Allein ca. 20000 Soldaten (eine Division) sollten im Rahmen von DEF20 aus den USA nach Europa verlegt werden. Parallel hierzu sollten zig-tausende Ladungsstücke (Container und Fahrzeuge) aus den USA über Nordseehäfen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland verlegt werden.
Von dort aus wäre dann der Weitertransport zu den Übungsorten in Ost-Europa erfolgt. Ein Teil dieser Ladungsstücke und ca. 5000 US-Soldaten waren bereits vor Beendigung der Übung nach Europa verlegt und auf dem Weg zu ihren Übungsorten.

Zeitgleich zu der Verlegung aus den USA wurde eingelagertes US-Material für eine Brigade aus Depots in Deutschland, den Niederlanden und Belgien per Bahn- und Straßentransport zu den Truppenübungsplätzen Bergen/Munster in Deutschland verlegt.
Hier sollten im April/Mai eigentlich umfangreiche Übungen mit bis zu 5000 Soldaten unter Beteiligung der Bundeswehr, der dänischen und italienischen Armee stattfinden.Leider kam dann letztendlich wie oben schon erwähnt das Aus für DEF20.
Die noch laufende Verlegung aus den USA wurde komplett gestoppt und im weiteren Verlauf die schon verlegten Soldaten und Materialien zurück in die USA verlegt. Das US-Material in Fallingbostel verbleibt voraussichtlich bis auf weiteres dort.
Trotz Allem konnten wir diverse Eindrücke von DEFENDER Europe 20 in Bild und Video festhalten.Mit Unterstützung der Presseabteilung des Kommando Streitkräftebasis der Bundeswehr waren wir einen Tag lang in Bergen am Verladebahnhof und in Fallingbostel bei der Errichtung eines riesigen Tanklagers vor Ort.
Auch bei der Entladung eines Transportschiffes im Rahmen eines US-Medientermins in Bremerhaven waren wir anwesend.
Am Verladebahnhof in Bergen wurde das ankommende Material (u.a. US-Panzerhaubitze M 109 Paladin) sehr professionell auf unzählige Schwerlasttransporter der Bundeswehr (Logistikbataillon 172) verladen und danach in das Truppenlager Fallingbostel transportiert.

In Fallingbostel wurde uns der Aufbau eines ca.1350 Kubikmeter Betriebsstoffe fassenden Tanklagers (Bulk Fuel Installation) vorgeführt. Kräfte des Spezialpionierregiments 164 zeigten uns hier eindrucksvoll ihre Fähigkeiten.

Unser Dank geht hier ausdrücklich an alle beteiligten Soldatinnen und Soldaten und an die Presseverantwortlichen des Kommando Streitkräftebasis der Bundeswehr unter Leitung von Herrn Oberstleutnant Fonrobert. Dank auch an diverse Supporter unserer Seite die an anderen Orten einige großartige Schnappschüsse zu diesem Beitrag beigesteuert haben.

Nun viel Spaß mit den gesammelten Eindrücken von DEFENDER- Europe 20
(Ralf Schober)


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#7 US-Manöver „Defender Europe 20“ in Polen gestartet

In Polen hat das wegen der Corona-Pandemie verschobene Militärmanöver „Defender Europe 20“ begonnen.

Die Militärübungen werden auf dem polnischen Truppenübungsplatz Drawsko Pomorskie im Nordwesten des Landes stattfinden. Dem polnischen Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak zufolge werden daran rund 6.000 Soldaten (davon 2.000 aus Polen), 100 Panzer und mehr als 230 Kampffahrzeuge sowie mehrere Kampfflugzeuge teilnehmen.

Laut Błaszczak bestehe das Hauptziel dieses Manövers darin, „die strategische Bereitschaft und Zusammenarbeit vor dem Hintergrund eines raschen Einsatzes der US-Streitkräfte in Europa zu erhöhen und die Fähigkeit der Aufnahmeländer, die Unterstützung der amerikanischen Truppen anzunehmen, zu prüfen“.

Zum Auftakt der Militärübung bedankte sich der polnische Verteidigungsminister bei dem Kommando der US-Streitkräfte dafür, dass „die US-Truppen zusammen mit der polnischen Armee trainieren“.

„Natürlich hat die Pandemie unsere Pläne geändert, aber wir haben uns schnell an die bestehende Realität angepasst. Die polnische Armee hat ihre Kampfbereitschaft nicht verloren“, betonte Błaszczak.

„Defender Europe 20“ wegen Coronavirus verschoben

Wegen der Ausweitung des Coronavirus hatten die USA die Verlegung von Personal und Material für „Defender Europe 20“ bereits im März gestoppt und die Militärübung vorzeitig beendet. Die Zahl der Soldaten, die bei den Übungen eingesetzt werden sollten, wurde nach Angaben des Pentagons verringert. Auch die Bundeswehr brach ihre Teilnahme an der Nato-Militärübung „Defender Europe 20“ Mitte März ab.

Eigentlich hätten rund 37.000 Soldaten aus mehreren Nato-Staaten an dem US-Manöver, dem größten in Europa seit 25 Jahren, teilnehmen sollen. Mit der amerikanischen Übung hätte die schnelle Verlegbarkeit größerer Truppenteile über den Atlantik und durch Europa geübt werden sollen. Deutschland hätte zur „zentralen logistischen Drehscheibe“ der Übung werden sollen.
(ac/mt/sna)



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