Konflikte: Iran

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#21 Vertreibung in die alte Heimat: Iran schiebt binnen eines Monats 60.000 Afghanen ab

Vertreibung in die alte Heimat: Iran schiebt binnen eines Monats 60.000 Afghanen ab

2023-12-29

Bereits in Pakistan gehen die Behörden gegen die Millionen im Land lebenden Afghaninnen und Afghanen vor, nun verschärft auch Iran seine Linie. Unter den Taliban droht den Vertriebenen Armut und Elend.

Iran intensiviert offenbar die Abschiebung von Afghanen in ihr Heimatland. Nach Berichten , wonach bereits Ende November binnen weniger Tage mehr als 24.000 Afghaninnen und Afghanen ohne gültige Aufenthaltsdokumente das Land verlassen mussten, sollen nun innerhalb eines Monats mehr als 60.000 abgeschoben worden sein. Sie hätten sich illegal im Land aufgehalten, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim auf Telegram.

Die Afghanen hätten das Land über den Grenzübergang Dogharoun im Nordosten Irans verlassen, berichtete Tasnim. Iran teilt im Osten eine Hunderte Kilometer lange Grenze mit Afghanistan.

In Iran leben nach Schätzungen der Uno mindestens 3,5 Millionen Afghanen, ein Großteil davon ohne legalen Aufenthaltsstatus. Teherans Abschiebekampagne hängt Berichten zufolge mit Vorwürfen zusammen, die Afghanen trügen zur hohen Arbeitslosigkeit in Iran bei. Viele der afghanischen Migranten in den Nachbarländern arbeiten im Niedriglohnsektor der Metropolen, etwa auf Baustellen.

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#22 Anschlag in Iran: Zwei Explosionen, mehr als hundert Tote – und die Frage nach den Drahtziehern

Anschlag in Iran: Zwei Explosionen, mehr als hundert Tote – und die Frage nach den Drahtziehern

2024-01-03

Mehr als hundert Menschen sterben bei Detonationen in der iranischen Stadt Kerman – ganz in der Nähe des Grabes von General Qasem Soleimani. Was ist passiert? Der Überblick.

Explosionen lösen in der iranischen Stadt Kerman Chaos aus, Dutzende Menschen sterben oder werden verletzt. Die iranische Regierung ist sich sicher: Es muss sich um eine Terrorattacke handeln. Doch zur Ursache der Detonationen gibt es unterschiedliche Berichte. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was ist passiert?

Zwei Explosionen haben die iranische Stadt Kerman erschüttert. Mehr als hundert Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein, mehr als 200 weitere seien verletzt worden, berichten iranische Staatsmedien unter Berufung auf den Rettungsdienst. Der Zustand vieler Verletzter soll kritisch sein, die Zahl der Todesopfer könnte weiter steigen. Handelt es sich tatsächlich um einen gezielten Angriff, wäre es der tödlichste Anschlag in der rund 45-jährigen Geschichte der Islamischen Republik.

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#23 Irans Religionsführer verkündet nach Anschlag „harte Antwort“

Irans Religionsführer verkündet nach Anschlag „harte Antwort“

2024-01-03

Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei kündigt nach dem Anschlag in Kerman mit mehr als 100 Toten eine scharfe Reaktion an. Die EU verurteilt die Attacke als „Terrorakt“.

Irans Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei hat nach der Terrorattacke in Kerman mit mehr als 100 Toten eine scharfe Reaktion angekündigt. „Sie sollen wissen, dass diese katastrophale Tat eine harte Antwort nach sich ziehen wird, so Gott will“, sagte der Religionsführer am Mittwoch laut einer Mitteilung, die in den Staatsmedien veröffentlicht wurde. Den Opfern und Familien sprach der 84-Jährige sein Mitgefühl aus.

Auch Irans Präsident Ebrahim Raisi verurteilte die Terrorattacke aufs Schärfste. Er wies laut einer Mitteilung der Regierung am Mittwoch die Behörden an, das Leid der Opfer und Verletzten zu lindern. Gleichzeitig forderte er eine entschiedene Reaktion. „Zweifellos werden die Täter und Befehlsgeber dieser feigen Tat bald ermittelt und (...) für ihre abscheuliche Tat bestraft werden“, wurde der Regierungschef zitiert.

Irans Innenminister hatte ebenfalls angekündigt, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sagte Ahmad Wahidi zu möglichen Hintergründen: „Wir haben Informationen, aber sie müssen bestätigt werden.“ Wer für die Explosionen verantwortlich ist, war zunächst unklar.

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#24 Islamischer Staat bekennt sich zu Doppel-Anschlag im Iran

Islamischer Staat bekennt sich zu Doppel-Anschlag im Iran

2024-01-05

Zwei ihrer Mitglieder hätten bei einer "Versammlung von Abtrünnigen" ihre Sprengstoffgürtel "aktiviert" – mit diesen Worten hat die Dschihadistenmiliz IS die Verantwortung für die Anschläge im iranischen Kerman übernommen.

Die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu den zwei verheerenden Anschlägen im Iran bekannt. Dies geht aus einer Erklärung der sunnitischen Gruppe hervor, die sie über den Kurznachrichtendienst Telegram verbreitete. Zwei ihrer Mitglieder hätten bei einer "großen Versammlung von Abtrünnigen" ihre Sprengstoffgürtel "aktiviert", so die Dschihadistenmiliz.

Fast 100 Tote bei Anschlag im Iran

Am Mittwoch waren bei der Explosion zweier Bomben in Kerman im Südosten des schiitisch dominierten Iran fast 100 Menschen getötet worden. Sie nahmen an einer Gedenkfeier für General Kassem Soleimani teil, der auf den Tag genau vor vier Jahren bei einem US-Drohnenangriff im Irak gezielt getötet worden war.

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#25 Vorfall im Golf von Oman: Bewaffnete Männer kapern offenbar Tanker – Kursänderung nach Iran

Vorfall im Golf von Oman: Bewaffnete Männer kapern offenbar Tanker – Kursänderung nach Iran

2024-01-11

Mehrere Personen in Militäruniformen haben einen Tanker vor der Küste Omans geentert, nun fährt er offenbar in Richtung Iran. Das Schiff einer griechischen Reederei sorgte offenbar bereits in der Vergangenheit für Zwist.

Am Roten Meer sorgen Angriffe der mit Iran verbündeten Huthi-Miliz bereits seit Wochen für Unsicherheit für die Handelsschifffahrt, nun gerät eine weitere wichtige Route in der Region in den Fokus. Laut übereinstimmenden Berichten haben mehrere Bewaffnete im Golf von Oman einen Öltanker unter ihre Kontrolle gebracht.

Nach Angaben der vom britischen Militär betriebenen maritimen Beobachtungsstelle UKMTO ereignete sich der Vorfall gegen 3.30 Uhr etwa 50 Seemeilen östlich der Küste Omans. Die vier bis fünf Bewaffneten hätten schwarze Militäruniformen getragen und seien maskiert gewesen, hieß es in dem Report. Laut der britischen Sicherheitsfirma Ambrey soll der Tanker Kurs auf iranische Gewässer genommen haben. Der Positionstransponder ist demnach ausgeschaltet.

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#26 "St. Nikolas": Griechischer Tanker östlich von Oman gekapert

"St. Nikolas": Griechischer Tanker östlich von Oman gekapert

2024-01-11

Vermummte Männer entern einen griechischen Tanker im Golf von Oman. Das Schiff soll nun auf dem Weg in Richtung iranischer Gewässer sein.

Ein griechischer Tanker unter der Flagge der Marshallinseln ist am Donnerstag im Golf von Oman von Unbekannten gekapert worden. Das bestätigte die griechische Reederei Empire Navigation in Athen der Deutschen Presse-Agentur.

An Bord der „St. Nikolas“ soll sich demnach eine 19-köpfige Besatzung befinden, davon 18 Seeleute aus den Philippinen und ein Grieche. Das Schiff, das früher Suez Rajan hieß, habe zuvor Öl im irakischen Basra aufgenommen und sei auf dem Weg zum Suezkanal und dann weiter in die türkische Hafenstadt Aliaga gewesen, hieß es.

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#27 Mutmaßliche Rache für US-Sanktionen: Iran steckt hinter Kaperung von Öltanker im Golf von Oman

Mutmaßliche Rache für US-Sanktionen: Iran steckt hinter Kaperung von Öltanker im Golf von Oman

2024-01-11

2023 setzten die USA einen Tanker fest und beschlagnahmten das an Bord befindliche iranische Öl – Teheran sieht darin Diebstahl. Nun hat Irans Marine die »St. Nikolas« vor Oman geentert.

Die Regierung in Teheran hat sich zur Entführung eines Öltankers vor der Küste Omans bekannt. Wie die staatlich kontrollierte iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Marine des Landes berichtet, sei die »St Nikolas« beschlagnahmt worden. Die Aktion gehe auf einen Gerichtsbeschluss zurück, hieß es.

Unklar blieb zunächst, warum in den iranischen Quellen von einem »amerikanischen« Schiff die Rede war. Die 274 Meter lange »St Nikolas« gehört der griechischen Reederei Empire Navigation und fährt unter der Flagge der Marshallinseln. An Bord befinden sich laut Reederei 19 Besatzungsmitglieder. Es soll sich um einen griechischen und 18 philippinische Staatsbürger handeln. Die Schiffsentführung soll sich etwa 50 Seemeilen östlich der Stadt Suhar in Oman ereignet haben.

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#28 Iran greift Ziele in Syrien und Irak an


Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben von Staatsmedien „terroristische“ Ziele in Syrien und dem Irak angegriffen. Es sei eine „Reihe von ballistischen Raketen“ auf Versammlungsorte von Kommandeuren der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien abgefeuert worden, teilte die paramilitärische Eliteeinheit gestern auf ihrer Website Sepah News mit.

Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete, die Revolutionsgarden hätten ein „Spionagehauptquartier“ des israelischen Geheimdienstes Mossad sowie eine „Versammlung antiiranischer Terrorgruppen“ in Erbil zerstört, der Hauptstadt der autonomen Kurdenregion im Irak.


Iran: „Antwort“ auf Anschläge bei Trauerfeier

Die Angriffe in Syrien seien eine „Antwort“ auf die Anschläge auf die Trauerfeier in Kerman sowie auf das Polizeipräsidium in der Stadt Rask Mitte Dezember, berichtete Sepah. Die Behörden der autonomen Region Kurdistan im Irak erklärten, bei dem iranischen Angriff auf Erbil seien mindestens vier Zivilisten getötet und sechs weitere verletzt worden. Die USA verurteilten die „rücksichtslosen“ Angriffe.


Bei einer Gedenkveranstaltung für den vor vier Jahren vom US-Militär getöteten General Kassem Soleimani waren Anfang Jänner zwei Bomben in der Stadt Kerman explodiert. 89 Menschen wurden getötet, der IS reklamierte den Anschlag für sich.

In Rask im Südosten des Iran waren bei einer Attacke auf ein Polizeipräsidium Mitte Dezember elf Polizisten getötet worden. Die vom Iran als Terrororganisation eingestufte Aufstandsbewegung Dschaisch al-Adl (Armee der Gerechtigkeit) bekannte sich zu dem Angriff.
Quelle: https://orf.at/stories/3345784/



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#29 Atommacht unter Beschuss: Iran schießt Raketen auf Islamisten-Ziele in Pakistan

Atommacht unter Beschuss: Iran schießt Raketen auf Islamisten-Ziele in Pakistan

2024-01-16

Erst attackieren Irans Revolutionswächter Ziele im Irak und Syrien, nun feuern sie auch auf Orte in Pakistan. Die Attacke habe einer islamistischen Separatistengruppe gegolten. Eine Reaktion der Atommacht steht noch aus.

Iran hat nach eigenen Angaben Ziele im Nachbarland Pakistan mit Drohnen und Raketen angegriffen. Die Attacke habe der islamistischen Separatistengruppe Dschaisch al-Adl gegolten, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim auf Telegram. Zwei wichtige Stützpunkte der Extremisten seien zerstört worden. Die sunnitische Gruppe hatte im Südostiran mehrere Anschläge für sich reklamiert. Die Atommacht Pakistan hat die iranischen Angriffe bislang nicht bestätigt.

Dschaisch al-Adl kämpft nach eigenen Angaben für Unabhängigkeit in der iranischen Provinz Sistan und Belutschistan. Die meisten Bewohner der Provinz folgen der sunnitischen Strömung des Islam, im Gegensatz zur schiitischen Staatsreligion. Immer wieder gibt es Konflikte zwischen den beiden islamischen Strömungen. Die USA und Iran haben die Gruppe als Terrororganisation eingestuft.

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#30 Laut pakistanischen Quellen steht eine Reaktion gegen den Iran unmittelbar bevor!

Alle Beziehungen zwischen Iran und Pakistan wurden ausgesetzt.

Einige pakistanische Quellen sagen, dass die militärische Reaktion Pakistans gegen den Iran heute Abend unmittelbar bevorsteht


IranPakistanKarte.PNG

Die pakistanischen Behörden haben die Zivilbevölkerung angewiesen, heute Abend aufgrund der Eskalation der Spannungen zwischen den beiden Nachbarn davon abzusehen, sich in Richtung der iranischen Grenze zu bewegen.

Nachrichtenagentur Al-Alam: Heftiger Feuergefecht an drei Punkten zwischen iranischen Grenzschutzkräften und Jaish al-Adl an der Grenze zwischen den Ländern in Sistan und der Provinz Belutschistan.



Quelle: Israel Hamas Telegramkanal

Bestätigung für diese Angaben steht noch aus. Weitere Informationen, sobald es welche gibt...
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