Mögliche Szenarien zum Thema Blackouts und Stromausfälle

Meldungen über aktuelle Blackouts & Stromausfälle Weltweit. Mögliche Szenarien, Vorsorge und Stromnetz allgemein.
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S.E.T.I
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Hier folgen Informationen, Dokus und Vorträge über die möglichen Szenarien zum Thema Blackouts und Stromausfälle.


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Was tun, wenn der Strom wegbleibt und weder Grundversorgung noch Kommunikation funktionieren?

Der Schriftsteller Marc Elsberg, Autor des Bestsellers „Blackout“, glaubt, dass nicht nur der Staat, sondern auch die Bürger in Österreich schlecht vorbereitet sind: „Wir haben in unserer Gesellschaft den großen Luxus, sehr gut funktionierende Systeme zu haben. Dabei haben wir aber in den letzten Jahrzehnten übersehen, dass diese Systeme womöglich auch einmal ausfallen können. Wenn jeder die offiziellen Empfehlungen befolgen würde und Vorräte für zehn bis 14 Tagen zu Hause hätte, dann hätten wir weniger Probleme im Fall eines Blackouts. Für unsere Eltern war es noch selbstverständlich, eine gut gefüllte Speisekammer zu haben, heute ist das leider nicht mehr der Fall.“ Die Reporter gehen in der Reportage der Frage nach, was Österreich in einem Katastrophenfall erwartet und was jeder Einzelne im Fall eines Blackout tun kann.




https://add.at/056


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Utopia
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Der Blackout kommt




kochen mit Willi

In sämtlichen Medien wird vor einem Blackout gewarnt. Aus gutem Grund?
Ihr dürft dieses Video teilen, bearbeiten und auf sämtlichen Plattformen hochladen.


MfG Utopia
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Blackout & Atomkraftwerke - Was passiert da? Sind wir Sicher? Teil 1



Outdoor Chiemgau
01.11.2019

Was passiert bei einem Blackout mit Atomkraftwerken? Wie sicher sind wir? Diese Frage gehen wir im heutigen Video nach


MfG Utopia
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Es wäre der absolute „Größte anzunehmende Unfall“ (GAU), hätte Chaos, Panik und möglicherweise sogar Unruhen in der Bevölkerung zur Folge: ein flächendeckender Stromausfall in Deutschland, ein sogenannter „großer Blackout“.
Bild
Vorsorge: Ein Notstromaggregat des Technischen Hilfwerks
(Foto: THW Schongau)

Bisher gab es nur kleinere, regionale Stromausfälle, mit überschaubaren Folgen.
So etwa in Berlin: Dort waren am 11. November 2019 im Stadtteil Charlottenburg mehrere Straßenzüge stundenlang ohne Strom. Betroffen: 2600 Haushalte, 350 Geschäfte!
Ursache: kaputte Kabel!

Doch: Größere Probleme könnte es u.a. durch Cyber-Attacken, Terror-Angriffe oder Sabotage geben, und genau darauf bereiten sich die Bundesregierung und der Katastrophenschutz derzeit vor. Das belegt der aktuelle Haushaltsplan des Bundesinnenministeriums (BMI).

BILD erklärt, was genau die Behörden vorhaben.

Federführend ist das BMI. Es rüstet zur Zeit deshalb sowohl das „Technische Hilfswerk“ (THW) als auch das „Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“ (BBK) für den Fall eines großflächigen Stromausfalls deutlich auf.


THW verstärkt Notstromvorsorge

►Das THW bekommt 33,5 Millionen Euro für die Anschaffung von 670 „50 kVA-Notstromaggregaten“ – zur Ausrüstung der Ortsverbände in Deutschland.
Begründung laut BMI: „Vor dem Hintergrund des THW-Rahmenkonzeptes und der Gefahr eines großen Blackouts ist eine derartige Ausstattung der Ortsverbände dringend geboten.“

Auf BILD-Nachfrage erklärte das THW seine Blackout-Pläne: Die Aggregate dienten einerseits dazu, um bei einem massiven Stromausfall seine „Aufgaben noch wahrnehmen zu können“. Und zum anderen soll das THW im Fall eines großen Blackouts „regional durch große Notstromaggregate auch Dritten“ (z.B. Krankenhäusern) helfen, „die nötigsten Aufgaben der Daseinsvorsorge aufrechterhalten zu können.“

THW-Chef Albrecht Broemme (66) zu BILD: „Dem THW bereiten großflächige, lang andauernde Stromausfälle Sorgen.“ Ein Problem werde dabei „der Ausfall des Internets sein“, sagt Broemme. Sprich: Wichtige Kommunikationswege sind auf einen Schlag weg – keine Chats, keine E-Mails und keine Nachrichtenseiten!

Dagegen werde „der Digitalfunk dank seiner Notstromversorgung auch bei längerfristigem Blackout noch funktionieren.“ Weniger optimistisch ist Broemme mit Blick auf die Vorsorge der Bürger.
Broemme: „Das THW ist für den ‚großen Blackout‘ besser vorbereitet als die Bevölkerung.“

Katastrophenschützer erstellen Rettungsplan


Das Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bekommt 35,6 Mio. Euro für den Ausbau seiner „Konzeption Zivile Verteidigung“. Mit dem Hinweis: „Das Konzept dient der autarken Unterbringung und Versorgung von bis zu 5000 Personen.“

Auf BILD-Nachfrage erklärte das BBK, dass die „längere autarke Unterbringung und Versorgung von betroffenen Personen“ erst dann erforderlich sei, wenn „große Teile der kritischen Infrastruktur in den betroffenen Gebieten langfristig nicht oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen“.

Sprich: Wenn die Strom-, Wasser- oder Lebensmittelversorgung ausfallen! Solche Szenarien sind laut Bevölkerungsschutz „sowohl im Krieg als auch aufgrund von Naturkatastrophen denkbar“, aber auch bei einem Blackout.

BBK-Chef Christoph Unger (61) macht den Ernst der Lage klar: „Großflächige langanhaltende Stromausfälle sind ein plausibles Szenario und müssen im Rahmen der Notfallplanungen und der präventiv zu ergreifenden Maßnahmen berücksichtigt werden.“

Was passiert bei einem großen Stromausfall?

Schon kleine Stromausfälle führen laut einem Bericht des „Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag“ (2011) bereits zu Versorgungsengpässen (u.a. beim Wasser), zu Störungen der öffentlichen Sicherheit (durch Plünderungen) und zu Beeinträchtigungen im Straßen-, Schiffs und Schienenverkehr, da u.a. die Signale, Ampeln, Wehre ausfallen.

Wie verhalten sich Bürger?

BBK-Chef Unger glaubt, dass Menschen, die sich „in ihrem Lebensalltag sozial verhalten, dieses Verhalten auch in einer Notsituation überwiegend beibehalten“ werden. Und er hofft, dass sie Anderen helfen werden.

Doch: Welch verheerende Folgen ein Stromausfall haben kann, zeigt das Beispiel New York! Dort fiel vom 13. bis 14. Juli 1977 der Strom aus. Neun Millionen Menschen saßen plötzlich im Dunkeln! In den ärmeren Vierteln plünderten marodierende Banden mehr als 1600 Geschäfte und legten mehr als 1000 Brände. Die öffentliche Ordnung brach in Teilen der Stadt zusammen.

(Meist wird bei New York aber nur von einer höheren Geburtenrate berichtet...)

(von: F. SOLMS-LAUBACH)



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In einem Worst-Case-Szenario können die deutschen Stromerzeuger die Nachfrage nach Elektrizität im Januar 2021 nicht mehr aus eigener Kraft decken – und müssten Strom aus dem Ausland importieren. Heute wären die Reserven noch knapp ausreichend.

In einer kritischen Situation könnte Deutschland seinen Strombedarf zu Zeiten einer angenommenen Spitzenlast am 20. Januar 2021 nicht mehr aus eigener Kraft decken. So steht es in der aktuellen Leistungsbilanz der vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW. In dem unwahrscheinlichen Fall des Eintritts einer solchen Situation wäre Deutschland erstmals dazu gezwungen, Strom aus dem Ausland zu importieren.

Nach der Definition der Netzbetreiber besteht eine kritische Situation, wenn zur Zeit der Jahreshöchstlast, die in diesem Jahr für Mittwoch, 15. Januar, 19 Uhr angenommen wurde, eine „kalte Dunkelflaute“ herrscht, also Solarstrom nicht zur Verfügung steht und nur eine geringe Menge Windkraft eingespeist wird. Zudem wird angenommen, dass „gleichzeitig eine relativ hohe Nichtverfügbarkeit konventioneller Kraftwerkskapazitäten“ besteht. Entgegen der Annahme in der Analyse ist eine solche kritische Situation in der Realität dieser Tage nicht zu erwarten, unter anderem, weil relativ viel Windenergie eingespeist wird.

Über die Eintrittswahrscheinlichkeit eines solchen Zusammentreffens widriger Umstände macht der Bericht keine Angaben. Es lasse sich „auch keine Aussage über das absolute Versorgungssicherheitsniveau in Deutschland ableiten, da bei dieser rein nationalen Betrachtung die Verlässlichkeit von Importen aus dem Ausland nicht betrachtet wird“, schränkt die Analyse der Netzbetreiber ein.

„Viele Unsicherheiten“ in den Leistungsbilanzen
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Im kommenden Jahr sinkt die Kraftwerksreserve nach Einschätzung der Netzbetreiber weiter. Die Leistungsbilanz dürfte unter der beschriebenen Annahme kritischer Umstände 2021 erstmals einen negativen Wert annehmen. Die Netzbetreiber rechnen schlimmstenfalls mit einer verbleibenden Leistung von minus 5,5 Gigawatt.
Das heißt: Bei widrigen Wetterbedingungen und mehreren Kraftwerksausfällen wäre Deutschland damit erstmals gezwungen, Strom zu importieren, und zwar der Leistung nach in einer Größenordnung von fünf bis sechs Großkraftwerken.

„Die deutliche Verringerung der verbleibenden Leistung zwischen den Stichzeitpunkten 2020 und 2021 ist im Wesentlichen auf den Wegfall der Netzreservekraftwerke zurückzuführen“, heißt es in dem Bericht zu den Ursachen. Dabei handelt es sich um Kraftwerke, die von den Netzbetreibern nach Paragraf 13 Energiewirtschaftsgesetz ausschließlich für den Zweck angemietet werden dürfen, um „den sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb“ zu gewährleisten. Da die beihilferechtliche Genehmigung der EU-Kommission für die Netzreserve jedoch mit dem 30.06.2020 ausläuft, „wird ab 2021 keine Netzreserve im Leistungsbilanzbericht mehr angesetzt“, heißt es im aktuellen Bericht.

In ihrer vorherigen Analyse aus dem Jahre 2017 waren die Netzbetreiber noch davon ausgegangen, dass eine negative Leistungsbilanz erstmals bereits zum Stichtag dieses Jahres, also 15. Januar 2020, vorliegen könnte. WELT berichtete darüber. „Unter den beschrieben Bedingungen hätte sich mit den damals den Übertragungsnetzbetreibern vorliegenden Informationen und getroffenen Annahmen ein Importbedarf von 0,5 Gigawatt für den Referenztag 2020 ergeben“, heißt es jetzt im Update der Analyse.

„Durch die stetige Aktualisierung der Datengrundlage und Berücksichtigung der aktuellen Informationen zum Kraftwerkspark in Deutschland“ ergebe sich nun „im vorliegenden Leistungsbilanzbericht für Januar 2020 eine positive verbleibende Leistung von circa 1 Gigawatt“.

Die relative Entwarnung ist damit zweischneidig: Zwar kommt es in diesem Jahr nun doch nicht zu dem einst befürchteten Defizit von 0,5 Gigawatt. Doch die erste theoretische Stromlücke im Krisenfall wird jetzt für 2021 erwartet – und sie fällt mit minus 5,5 Gigawatt deutlich größer aus.
► Text zeigen
(Von Daniel Wetzel Wirtschaftsredakteur)



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Mega-Blackout in Deutschland: Der Faktencheck




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15.01.2020

Am 15.01.2020 um 19 Uhr könnte Deutschland schon nicht mehr in der Lage sein, Extremsituationen im Stromnetz selbst zu bewältigen.


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